Auch wenn die große Mehrheit der Betroffenen bereits gehandelt und den Kartentausch erfolgreich abgeschlossen hat, müssen diejenigen jetzt zügig aktiv werden, die auf bisherige Kontaktversuche ihres HBA-Anbieters noch nicht reagiert haben. Die Gematik empfiehlt daher ausdrücklich, den Kartentausch so schnell wie möglich einzuleiten. Für den Zeitraum zwischen Bestellung und Erhalt aller Unterlagen sollten Betroffene mindestens zwei Wochen einplanen.
HBA, die nicht bis zum 30. Juni 2026 ausgetauscht werden, werden gesperrt und sind anschließend nicht mehr nutzbar. Das bedeutet konkret, dass unter anderem die Authentifizierung sowie das Signieren von E-Rezepten nicht mehr möglich sind.
Zum Hintergrund: Der Kartentausch betrifft
- zum einen sogenannte „RSA-only“-Heilberufsausweise der Anbieter medisign und D-Trust,
- zum anderen „ECC-ready“-Heilberufsausweise der Anbieter D-Trust und SHC+Care.
RSA und ECC sind Verschlüsselungsverfahren; in der Telematikinfrastruktur (TI) ist ECC seit Anfang des Jahres flächendeckend Standard. D-Trust teilt mit, dass alle bislang noch untätigen Apothekerinnen und Apotheker bereits angeschrieben wurden. Derzeit werden die Betroffenen zusätzlich telefonisch kontaktiert.
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Weitere Informationen:
Gematik-News: https://www.gematik.de/newsroom/news-detail/kartentausch-bleibt-wichtig-was-gesundheitseinrichtungen-wissen-muessen
D-Trust: https://www.d-trust.net/de/support/ehba#austauschaktion-ehba-infineon