Nach Erstellung der Notdienstpläne im Rahmen der Jahresplanung kann es durch verschiedene Ereignisse – insbesondere durch die Schließung einer Apotheke – erforderlich werden, einzelne Notdienste neu zu verteilen.
Ab dem 01.05.2026 ändert sich hierfür das Verfahren:
Im Falle einer Apothekenschließung wird der Vorgang künftig über das Notdienstportal koordiniert. Die betroffenen (stellvertretenden) Apotheken erhalten hierzu eine E-Mail mit einem Link zum Modul „Notdienstverteilung“.
Wenn die Apothekenleiterin oder der Apothekenleiter bereit ist, einen oder mehrere (maximal drei) der betroffenen Notdienste freiwillig zu übernehmen, können die entsprechenden Notdiensttermine im Modul „Notdienstverteilung” ausgewählt werden.
Sollten sich mehrere Apotheken für denselben Notdienst melden, erfolgt die Vergabe nach dem Eingangszeitpunkt der Rückmeldungen. Sobald ein Notdienst vergeben wurde, steht dieser im Modul nicht mehr zur Auswahl. Die Apotheke, die für den Notdienst eingeteilt wurde, erhält eine schriftliche Bestätigung mit dem Titel „Zusatzdienst- Schließung der Apotheke (Name der Apotheke) in (Ort der Apotheke)“.
Für Termine, für die keine freiwilligen Meldungen bei der Landesapothekerkammer eingehen, wird die Landesapothekerkammer, die Apotheken unter Berücksichtigung der Entfernung zu den nächstgelegenen Notdienstapotheken, der Abstände zwischen den einzelnen Diensten sowie der zumutbaren Zusatzbelastung schriftlich anhören sowie eine Zuweisung vornehmen. Vor einer endgültigen Entscheidung erfolgt in diesen Fällen eine schriftliche Anhörung. Die betroffenen Apotheken erhalten hierzu zunächst ein Schreiben mit dem Betreff „Anhörung Zusatzdienst- Schließung der Apotheke (Name der Apotheke) in (Ort der Apotheke)“. Es wird Gelegenheit zur Stellungnahme innerhalb einer gesetzten Frist gegeben. Nach Ablauf dieser Frist ergeht ein Bescheid. Dieser trägt den Titel „Zusatzdienst – Schließung der Apotheke (Name der Apotheke) in (Ort der Apotheke)“ und setzt den Notdienstplan verbindlich neu fest.
Wir hoffen, mit diesem Verfahren die Verteilung der Zusatzdienste transparenter und für alle Beteiligten weniger belastend gestalten zu können. Für Rückfragen stehen Frau Hamidovic (Telefon: 069 979509-54, E-Mail: [email protected]) und Frau Messaoudi (Telefon: 069 979509-38, E-Mail: [email protected]) gerne zur Verfügung.