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Die nächste Delegiertenversammlung findet statt am
20. November 2019.

Die Versammlung beginnt um 10 Uhr im
MERCURE Hotel Frankfurt Eschborn-Ost,
Helfmann-Park 6, 65760 Eschborn.

Die Anmeldung von Gästen ist erbeten unter der Rufnummer 069 979509-23.


Die Delegiertenversammlungen 2020 finden statt am
15. Januar 2020
4. März 2020
24. Juni 2020
24. November 2020.

LAK aktuell Ausgabe Oktober 2019



Ursula Funke, Präsidentin

Rückblick auf den Apothekertag 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein sehr ernüchternder Apothekertag liegt hinter uns.

Direkt zuvor hatte der Bundesrat in seiner Stellungnahme zum Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken gefordert, dass zur Wiederherstellung der Gleichpreisigkeit das Rx-VV notwendig ist.

Wir hatten bereits in einem unserer Anträge, die im August eingereicht werden mussten, gefordert, die verschreibungspflichtigen Arzneimittel vom Versandhandel auszuschließen, wenn das BMG keine andere Maßnahme gleicher Wirkung findet.

Daher haben 17 Einzelpersonen (zehn Kammerpräsidenten, drei Vizepräsidenten, vier Verbandsvorsitzende) auf Initiative von Thomas Benkert (Bayerische Apothekerkammer) und mir einen Ad-hoc-Antrag mit genau dieser Forderung – Umsetzung der Bundesratsempfehlung – eingebracht. Das war dringend notwendig und wichtig, denn nur so kam die Diskussion zum Rx-VV nochmals in Gang.

Wir alle wissen, dass unser Ziel, unsere Forderung, uneingeschränkte Gleichpreisigkeit ist und wir auch einen anderen Weg mitgehen, wenn der Minister dieses Ziel erreicht. Bisher kennen wir allerdings nur das Rx-VV, um tatsächlich diese Forderung umzusetzen – der Minister hat auch keinen anderen Vorschlag geliefert.

Dass dieser Antrag manchen Delegierten der Hauptversammlung zu weit ging, kann ich zwar nicht so ganz nachvollziehen, aber es war für unser Anliegen notwendig, eine Formulierung für den Antrag zu finden, der nicht nur angenommen wurde, sondern dem die ganz große Mehrheit zustimmen konnte.

Daher arbeiteten wir Antragsteller während der Hauptversammlung separat an entsprechenden einvernehmlichen Lösungen, was zwar mühsam und kräftezehrend war, aber letztendlich zu einer guten Kompromisslösung führte. Nun wird der Gesetzgeber aufgefordert, die Stellungnahme des Bundesrates in das laufende Gesetzgebungsverfahren ergänzend einzubringen, um SO die Gleichpreisigkeit schnellstmöglich wieder herzustellen.

Der Auftritt des Bundesgesundheitsministers war für mich sehr bemerkenswert. Mimik und Gestik sagten für mich etwas anderes als sein ständig vorgetragenes „Ich will die Apotheken vor Ort stärken, sie sind ein Stück Heimat“. Auch seine Äußerungen hinsichtlich der Bedeutung des Bundesrates, der Länder oder auch „ehemalige Verfassungsrichter schreiben täglich irgendwelche Gutachten, sonst haben sie ja nichts zu tun“ (gemeint ist das Di-Fabio-Gutachten) sind beachtlich.

Seine ‚Aussage‘ (oder vielleicht besser Drohung), er mache gar nichts mehr, wenn die Apothekerschaft die Länder bemühe, ein Gesetzgebungsverfahren auf den Weg zu bringen und der Meinung sei, die Länder könnten das verfassungs- und europarechtlich besser, ist für mich persönlich eine Missachtung unseres föderativen Staatsaufbaus. 

Dieser Bundesgesundheitsminister wird ein Rx-VV aus eigenem Antrieb nie und nimmer umsetzen. Für ihn zählt einzig die Meinung des BMJV („sein Hausanwalt“ – oder versteckt er sich gar dahinter?), andere juristische Meinungen (wissenschaftlicher Dienst des Bundestages, Rechtsgutachten…) lässt er nicht gelten. Für mich sind seine 90 Prozent Gleichpreisigkeit halt gerade nicht ausreichend – Situation ungleiche Preise und in Folge Inländerdiskriminierung. Ich habe das in der Diskussion auch thematisiert, seine lapidare Antwort: „Frau Funke, 90 Prozent Gleichpreisigkeit ist doch besser als 0 Prozent.“

Es wurde auch klar, dass er von seinem Vorhaben, „Versandautomaten“ einzuführen, nicht abweichen will.

Natürlich ist es unerlässlich, ein Makelverbot für elektronische Rezepte gesetzlich zu verankern. Auch honorierte Dienstleistungen sind für die Zukunft wichtig und die Erhöhung des Nacht- und Notdienstfonds bzw. Dokumentationsgebühr sind notwendig. Allerdings bin ich der Meinung, wenn wir keine Gleichpreisigkeit bekommen und uns die Arzneimittelpreisverordnung im Inland über kurz oder lang um die Ohren fliegt, sichern diese ‚Goodies‘ keine Zukunft.

Unser Antrag, mit dem wir die Bundesregierung auffordern, nun endlich dem Auskunftsersuchen des OLG München nachzukommen, wurde von der Hauptversammlung einstimmig angenommen. Der Bundesgesundheitsminister wurde auch hiermit konfrontiert. Er erklärte lapidar, das würde erst dann geschehen, wenn klar sei, wie das laufende Gesetzgebungsverfahren weiterginge. Das muss man sich schon auf der Zunge zergehen lassen – die Bundesregierung als Verfassungsorgan und die ihr nachgeordnete Bundesverwaltung ignorieren das Ersuchen eines Gerichts seit Februar 2018.

Natürlich muss man mit dem Bundesgesundheitsminister, der Bundesregierung im Gespräch bleiben – UND das Gesetzesvorhaben weiterhin kritisch begleiten. Meiner Einschätzung nach wird es keine gesetzgeberische Bundesratsinitiative geben und selbst wenn, müsste diese genauso durch den Bundestag wie jedes Gesetz. Allerdings gibt es für mich keinerlei Einschüchterung durch Herrn Spahn oder gar ein ‚Gesprächsverbot‘ oder einen ‚ministeriellen Maulkorb‘ mit den Ländern. Ich bin der Meinung, wir müssen und werden weiterhin kontinuierlich mit den Ländern im Dialog bleiben – das ist unsere ureigenste Aufgabe als Körperschaft im Land – und bei Befassung des Bundestages werden wir intensiv die Abgeordneten informieren und mit ihnen ausführlich sprechen. Hier müssen wir die Auswirkungen nochmals mit allen Details verdeutlichen und insbesondere auch die Finger in die Wunden legen – und genau dies ist die Beschlusslage mit unserem zuvor einstimmig angenommenen, ad hoc geänderten Leitantrag und dem dann nach dem Auftritt des Ministers aus der Versammlung eingebrachten weiteren Ad-hoc-Antrages zur kritischen Begleitung des Gesetzgebungsverfahrens. 

Zum Glück leben wir in einem Land, in dem nicht ein einzelner Minister Gesetze verabschiedet.

Der ursprüngliche Zeitplan des BMG scheint jedoch nicht mehr einhaltbar zu sein, da die Fraktionen von CDU und SPD die Konsultationen und das Ergebnis der Bewertung durch die EU-Kommission vor einer Bundestagsbefassung abwarten wollen.

Ich gehe davon aus, dass die noch amtierende EU-Kommission keine Bewertung mehr abgeben wird und ich vermute, dass das deutsche Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken nicht an Platz 1 oder 2 der Agenda der neuen EU-Kommission stehen wird. Daher ist für mich völlig unklar, ob und wenn ja, wann dieser Gesetzesentwurf in den Deutschen Bundestag eingebracht werden wird.

Ich werde Sie über das weitere Gesetzgebungsverfahren auf dem Laufenden halten und bitte Sie gleichzeitig um weitere Unterstützung im Kontakt und Gespräch mit Ihren Abgeordneten vor Ort.

Ihre


Ursula Funke

 


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© Foto: Kongresshalle Gießen

101. Zentrale Fortbildung: 9./10. November 2019 in Gießen

Programm der 101. Zentralen Fortbildungsveranstaltung der Akademie für Pharmazeutische Fortbildung der Landesapothekerkammer Hessen

Veranstaltungsort: Kongresshalle, Berliner Platz 2, 35390 Gießen

 

„Skelett und Bewegungsapparat“

Samstag, 9. November 2019

 

 

15:00 – 15:15 Uhr  

Eröffnung und Begrüßung

Ursula Funke
Präsidentin der LAK Hessen

15:15 – 16:15 Uhr

Anti-Doping-Vorgaben und Medikamente im Sport – Beratung von Sportlerinnen und Sportlern

Dr. Meike Welz
Nationale Anti Doping Agentur Deutschland, Bonn

16:30 – 17:30 Uhr

Fibromyalgie-Syndrom – eine Standortbestimmung

Prof. Dr. Nurcan Üçeyler
Neurologische Klinik und Poliklinik, Universitätsklinikum, Würzburg

 17:45 – 18:45 Uhr  

Chronische Rückenschmerzen – Tatort Wirbelsäule

Dr. Franziska Gladisch
Schmerzzentrum Taunus, Königstein

Sonntag, 10. November 2019

 

 

09:15 – 10:15 Uhr

Pathophysiologie, konservative und operative Therapie der Arthrose

Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Stefan Rehart
AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Frankfurt am Main

10:30 – 11:30 Uhr  

Arzneimittel zur Prävention und Therapie der Osteoporose – Update 2019

Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz
Institut für Pharmazeutische Chemie, Goethe-Universität, Frankfurt am Main

11:45 – 12:45 Uhr

Neoplasien der Weichteile und der Knochen

Priv.-Doz. Dr. med. Peter Reichardt
Helios Klinikum Berlin-Buch GmbH
Klinik für Onkologie und Palliativmedizin, Berlin

Moderation

Prof. Dr. Dieter Steinhilber
Sprecher der Akademie für Pharmazeutische Fortbildung der LAK Hessen

 

Eine Anmeldung zur Zentralen Fortbildung ist nicht notwendig!

 

Gut zu wissen: Kinderbetreuung während der Zentralen Fortbildungen in Gießen

Die Landesapothekerkammer (LAK) Hessen bietet immer während den Zentralen Fortbildungsveranstaltungen eine Kinderbetreuung an. Die Betreuung wird von der Kammer organisiert und ist selbstverständlich kostenfrei. Das Angebot soll Kollegen mit jüngeren Kindern die Entscheidung zur Teilnahme an der zweitägigen Fortbildung erleichtern.

Um besser planen zu können bittet die LAK darum, teilnehmende Kinder in der Geschäftsstelle anzumelden (Tel.: 069 979509-11). Eltern, die über ihre Fortbildungsteilnahme erst im letzten Moment entscheiden können, sind mit ihren Kindern dennoch willkommen. Das Organisationsteam im Foyer der Kongresshalle Gießen ist gern dabei behilflich, auch unangemeldete Kinder in der Betreuungsgruppe unterzubringen.

 

Es bestehen seitens der wissenschaftlichen Leitung und des Veranstalters an beiden Tagen keinerlei Interessenkonflikte. Bestehende Interessenkonflikte wurden erklärt. Entsprechende Erklärungen sind in die Vortragsfolien integriert. Die Vorträge sind produkt- und dienstleistungsneutral.

Programmänderungen vorbehalten. Teilnahmebescheinigungen wurden für Samstag und Sonntag gesondert ausgestellt und liegen ab der zweiten Pause an der Rezeption in der Kongresshalle aus.

                                   

Das Programm können Sie über den untenstehenden Link als PDF herunterladen.

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© Foto: ClipDealer

Neues Angebot für Pharmazeuten im Praktikum und ihre Ausbilder

Workshop Arzneimitteltherapie in Fallbeispielen
Thema im November 2019: Schmerztherapie

Ab November 2019 bieten wir Ihnen im Rahmen der Ausbildung von Pharmazeuten im Praktikum ein neues Workshop-Konzept für eine praxisnahe Ausbildung an.

Das Angebot der LAK Hessen richtet sich insbesondere an Pharmazeuten im Praktikum und deren Ausbilder. Gemeinsam sollen praktische Fallbeispiele zu einem definierten Thema, wie sie in jeder Apotheke vorkommen können, thematisiert werden. Diese werden anhand von Leitlinien aufgearbeitet. Es sollen Empfehlungen abgeleitet werden für die Beratung. Pitfalls in den Verordnungen bzw. bei Anfragen in der Selbstmedikation sollen erkannt werden und praktische Lösungen für den Patienten erarbeitet werden. Ziel des Workshops ist es, aktuelle Leitlinien auf Patienten aus der Praxis anzuwenden. Es können eigene Fallbeispiele eingereicht werden, die anonymisiert im Vorfeld des Workshops aufgearbeitet werden.

Der erste Workshop findet im Vorfeld der Zentralen Fortbildungsveranstaltung am 9. November 2019 in Gießen statt. Das Angebot ist kostenfrei, eine Anmeldung ist trotzdem erforderlich, da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an diesem neuen Konzept!

 

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Pharmazie


© Foto: Rawpixel/unsplash

Seminar „Interprofessionelle Zusammenarbeit“ - in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinpharmazie Hessen


Am 29.11.2019 findet die zweite Auflage des Seminars „Interprofessionelle Zusammenarbeit“ im Institut für Allgemeinpharmazie (Haus 10c, Theodor-Stern-Kai 7, 60596 Frankfurt am Main) statt. Von 09:15 – 17:15 Uhr werden interaktiv Patientenfälle besprochen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Kommunikation vorgestellt.

Wer nimmt teil?

  • Ärzte/innen in Weiterbildung für Allgemeinmedizin
  • Apotheker/innen
  • Physiotherapeuten/innen
  • MFAs mit Zusatzqualifikation für ambulante Versorgung (VERAH)

 

Eindrücke der Teilnehmer vom Seminar im November 2018:

„Das Seminar hat gemeinsame Interessen aller Professionen aufgedeckt und ich wünsche mir in Zukunft eine engere Zusammenarbeit und einen interprofessionellen Austausch in Form von regelmäßigen regionalen Netzwerktreffen.“

„Was mir der letzte Freitag mal wieder schön gezeigt hat ist: Ärzte sind auch nur Menschen und eine gute Kooperation verschiedener Berufsgruppen kann für alle extrem bereichernd sein.“

Diese Veranstaltung richtet sich vorrangig an Weiterzubildende zum Fachapotheker für Allgemeinpharmazie – steht aber auch anderen Interessierten offen.

Wenn Sie teilnehmen möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an Dr. Pamela Reißner (p.reissner@apothekerkammer.de)

 

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DPhG: Vortragsveranstaltungen im Wintersemester 2019/20

DPhG LG Hessen RG Rhein/Main

LAK Hessen Region Frankfurt

Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Die Vortragsveranstaltungen der DPhG stehen unter der Überschrift „Parasitosen“.

22.10.2019

Dr. Dominik Vogt

Apotheker und wissenschaftlicher Produktmanager,
InfectoPharma Arzneimittel und Consilium GmbH, Heppenheim

Krätze, Läuse, Flöhe: Richtiges Vorgehen in der Praxis bei parasitären Hauterkrankungen

12.11.2019

Prof. Dr. August Stich

Chefarzt der Klinik für Tropenmedizin, Klinikum Würzburg Mitte gGmbH

Malaria & Co. – Parasitosen als Urlaubsmitbringsel

03.12.2019

Prof. Dr. Peter Kraiczy

Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene,
Universitätsklinikum Frankfurt am Main

Durch Zecken übertragene Krankheiten: FSME und Borreliose

14.01.2020

Dr. Bartosz Malisiewicz

Funktionsoberarzt, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie,
Universitätsklinikum Frankfurt am Main

Bettwanzen – der Feind im Bett und Reisegepäck

04.02.2020

Sven Siebenand

Stellvertretender Chefredakteur, Pharmazeutische Zeitung,
Avoxa GmbH, Eschborn

Neue Arzneistoffe 2019 – eine kritische Bewertung

 

Die Vorträge finden jeweils um 20:15 Uhr im Biozentrum der Universität Frankfurt statt, Max-von-Laue-Str. 9 (Campus Riedberg), Hörsaal B 1 (großer Hörsaal), 60438 Frankfurt am Main. Jede Veranstaltung ist von der Landesapothekerkammer Hessen mit drei Fortbildungspunkten zertifiziert.


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Workshop Pharmazeutische Betreuung

Am Samstag, 8. Februar 2020 findet der Workshop in Saarbrücken statt.

Die Seminarthemen lauten:

Herz- / Kreislauf-Erkrankungen: Therapie mit Neuen Oralen Antikoagulantien (NOAKs)
Referent: Priv.-Doz. Dr. med. Friedhelm Späh, Facharzt für Innere Medizin


Chronisch-entzündliche Erkrankungen der Haut und deren Therapie
Referent: Sebastian Zimmer, Dermatologe


Selbstmedikationswünsche und arzneimittelbezogene Probleme
Referentin: Apothekerin Dr. Hiltrud von der Gathen

 

Die ausführlichen Unterlagen und das Anmeldeformular können Sie über den untenstehenden Link herunterladen.

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© Foto: ABDA

„Palliativpharmazie“ – Vorankündigung

Palliativpharmazie ist der Beitrag des Apothekers und des pharmazeutischen Fachpersonals zur Palliativversorgung. Sie umfasst sämtliche pharmazeutische Aspekte der Versorgung ebenso wie die Begleitung von Palliativpatienten und ihren Angehörigen. Dazu gehören die Versorgung mit Arzneimitteln inkl. Medikationsmanagement, die pharmazeutische Betreuung, aber auch die patientenindividuelle Herstellung von Rezepturen.

Da die Bevölkerung immer älter wird, werden typische Alterserkrankungen und damit auch begleitende Therapien zunehmen. Neben der Geriatrischen Pharmazie wird das Thema „Palliative Care“ eine immer größere Bedeutung erlangen.

Im nächsten Jahr findet in Kassel in Kooperation mit der APPH wieder ein Zertifikatskurs „Palliativpharmazie“ statt:

Teil 1                8. – 10. Mai 2020
Teil 2              26. – 28. Juni 2020

Veranstaltungsort:

DRK-Kliniken Nordhessen
Standort Wehlheiden
Hansteinstraße 29
34121 Kassel

 

Das Anmeldeformular wird im Fortbildungsheft für das erste Halbjahr 2020 veröffentlicht.

 

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© Foto: Naassom Azevedo/unsplash

Workshop: Pharmazeuten im Praktikum

 

Referenten:          

Dr. Christian Ude, Apotheker, Darmstadt
Dr. Miriam Ude, Apothekerin, Darmstadt

Termin:

23.11.2019    WPP 02/19

Uhrzeit:

09:00 – 20:00 Uhr  

Ort:

WELCOME HOTEL FRANKFURT
Leonardo-da-Vinci-Allee 2
60486 Frankfurt am Main

Kostenfrei:

Für Pharmazeuten im Praktikum, die Mitglieder der LAK Hessen sind. Die Anmeldung ist trotzdem erforderlich, da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen.

Anmeldung:

www.apothekerkammer.de
Der Skriptversand erfolgt per Mail (bitte Angabe einer E-Mail-Adresse)!      

Inhalt:

Der Workshop hat das Ziel, einen wesentlichen Beitrag zum Erlernen und Verbessern des unmittelbaren Kundengespräches beizutragen. Der Workshop ist in drei Teile gegliedert:

Teil 1:
Auf Grundlage der BAK-Beratungsleitlinien werden die theoretischen Aspekte des Kundengesprächs vorgestellt. Eine sinnvolle Struktur auf Basis vorhandener Hilfsmittel (z.B. BAK-Leitlinien) soll für die Beratungsgespräche erarbeitet werden. Auch regulatorische Grundlagen (z.B. Rezeptgültigkeiten, Abgabemodalitäten und -besonderheiten, usw.) werden diskutiert.

Teil 2:
Auf den theoretischen Teil aufbauend werden diese Aspekte in die Praxis übertragen und in nachgestellten Kundengesprächen trainiert. Dabei soll vor allem die Kombination aus Kommunikation und Wissensanwendung geübt werden. Hierzu wird die Gruppe geteilt.

Teil 3:
Als Abschluss werden für das Staatsexamen wichtige Indikationen erarbeitet.


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Pharmazie


© Foto: Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt

Der nächste Termin der Begleitenden Unterrichtsveranstaltungen für Pharmazeuten im Praktikum

Die Begleitenden Unterrichtsveranstaltungen nach § 4 Abs. 4 der Approbationsordnung für Apotheker finden ganztags statt. Teilnahmevoraussetzung ist der bestandene zweite Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung.

Termin Teil 1:
9. bis 20. März 2020

Veranstaltungsort:
Biozentrum Niederursel
Hörsaal B 1, Gebäude N 100
Max-von-Laue-Str. 9
60438 Frankfurt am Main

Die Anmeldung zu den Begleitenden Unterrichtsveranstaltungen erfolgt online auf der >> Homepage der Landesapothekerkammer Hessen und muss nachfolgende Daten enthalten: Name, Vorname, Privatanschrift, den zu absolvierenden Teil.

Die Pharmazeuten im Praktikum erhalten nach Anmeldeschluss eine Anmeldebestätigung und weitere Informationen von der Geschäftsstelle. Der Stundenplan steht kurz vor den Veranstaltungen auf der Homepage der Landesapothekerkammer Hessen.

 

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Pharmazie


© Foto: ABDA

AMINO-Datenbank: Für Sie gefunden und aufbereitet

Thema: 

Chargendokumentation

Frage:

Auf den Großhandelsrechnungen sind neuerdings die Chargen für alle Tierarzneimittel dokumentiert. (Bei Noweda werden zusätzlich Aufkleber aufgebracht mit der Aufschrift "Chargen-Dokumentationspflichtig" und der Lieferschein mit einem "C" gekennzeichnet.)
Ist nun eine chargenbezogene Dokumentation aller Tierarzneimittel auch in der Apotheke erforderlich?

Kommentar: 

Dies ist zu verneinen. Denn im Zuge der 12. AMG-Novelle sieht § 6 der Großhandelsbetriebsverordnung (GHBetrV) nur beim Großhandel eine komplette Dokumentation vor, nicht allerdings bei Apotheken.

Es bleibt allerdings bei der Dokumentation verschreibungspflichtiger Tierarzneimittel in der Apotheke.

 

Quelle: AMINO-Datenbank

 

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Im Fokus


© Foto: Parker Johnson/unsplash

Wahlvorschlag zur XVI. Delegiertenversammlung der Landesapothekerkammer Hessen

Die Wahlleiterin der Landesapothekerkammer Hessen gibt bekannt, dass der Wahlausschuss für die Wahl zur Delegiertenversammlung der Landesapothekerkammer Hessen – in der Reihenfolge des Eingangs – folgende sieben Wahlvorschläge zugelassen hat.

 

Liste 1 „Funke, Sellheim, Russe und Kollegen“

  1. Ursula Funke, Neue Apotheke, Bismarckring 24, 65183 Wiesbaden

  2. Mira Sellheim, Apotheke am Ludwigsplatz, Ludwigsplatz 11, 35390 Gießen

  3. Dr. Otto Quintus Russe, Goethe Universität House of Pharma & Healthcare, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt

  4. Erik Modrack, Limes Apotheke, Marktplatz 23, 65824 Schwalbach am Taunus

  5. Dr. Hans-Rudolf Diefenbach, Am Wiesengrund 12, 63075 Offenbach

  6. Rainer Schulz-Isenbeck, Hohemark Apotheke, Fischbachstraße 1, 61440 Oberursel

  7. Marc Schmidt, Gloria Apotheke, Nußallee 7 e, 63450 Hanau

  8. Markus Oelze, Odenwald Apotheke, Frankensteiner Straße 86, 64297 Darmstadt

  9. Stephan Tang, Barfüßerstraße 53, 35037 Marburg

  10. René Weigand, Dill Apotheke, Bahnhofstr. 11, 35745 Herborn

  11. Simone Meiß, Theodor-Heuss-Straße 8c, 63512 Hainburg

  12. Marlies van Marwyk, Franken Apotheke, Berliner Straße 272, 65205 Wiesbaden

  13. Christiane Wüstemann, Hubertus Apotheke, Danziger Straße 48, 65191 Wiesbaden

  14. Uta Böger, Sertürner Apotheke, Alte Falterstraße 13, 65933 Frankfurt

  15. Bärbel Meissner, Wegwarte 6, 61169 Friedberg

  16. Dr. Miriam Ude, Oberwiesenweg 21, 64331 Weiterstadt

 

Liste 2 „Aktive Liste Nordhessen“

  1. Claudia Wegener, Zeisigweg 14, 34225 Baunatal

  2. Michaela Mann, Mozartstr. 12, 34295 Edermünde

  3. Gertraude Wenz, Frankenberger Str. 17, 35144 Haina-Kloster

  4. Jörg Iffland, Stettiner Str. 4, 36179 Bebra

  5. Bettina De Schrijver, Regenborgen Apotheke, Holländische Straße 121, 34246 Vellmar

  6. Frank Höhr, Germania Apotheke, Wolfhager Str. 166, 34127 Kassel

  7. Karin von Spalden, Mönchehoferstr. 19, 34246 Vellmar

  8. Heinz-Dieter Helfer, Bären Apotheke, Solinger Str. 28, 34497 Korbach

  9. Stefan Räuber, Bären Apotheke am Klinikum, Mönchebergstr. 50, 34125 Kassel

 

 Liste 3

  1. Prof. Dr. Mona Tawab, Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker, Carl-Mannich-Str. 20, 66760 Eschborn

  2. Dr. Christian Ude, Stern Apotheke, Frankfurter Straße 19, 64293 Darmstadt

  3. Prof. Dr. Theodor Dingermann, Goethe Universität Frankfurt, Institut für Pharmazeutische Biologie, Max-von-Laue-Straße 9, 60438 Frankfurt

  4. Prof. Dr. Dieter Steinhilber, Goethe Universität Frankfurt, Institut für Pharmazeutische Chemie, Max-von-Laue-Straße 9, 60438 Frankfurt

  5. Prof. Dr. Robert Fürst, Goethe Universität Frankfurt, Institut für Pharmazeutische Chemie, Max-von-Laue-Straße 9, 60438 Frankfurt

 

Liste 4 „Apotheker in Industrie und Krankenhaus“

  1. Dr. Reinhard Hoferichter, Sanofi Aventis Deutschland GmbH, Brüningstr. 50, 65929 Frankfurt

  2. Dr. Viola Schneider, Apotheke der Klinikum Hanau GmbH, Leimenstraße 20, 63450 Hanau

  3. Beate Werner, Almirall Hermal GmbH, Benzstraße 11, 61352 Bad Homburg v. d. Höhe

  4. Dr. Nils Keiner, Apotheke des Universitätsklinikum Hanau, Theodor-Stern-Kai 7, 60596 Frankfurt

  5. Dr. Tobias Mück, Sanofi Aventis Deutschland GmbH, Königsteiner Straße 10, 65812 Bad Soden am Taunus

  6. Nils Landsiedel, Merck KGaA, Frankfurter Straße 250, 64293 Darmstadt

  7. Sabine Mentrup, AbbVie Deutschland GmbH & Co KG, Mainzer Straße 81, 65189 Wiesbaden

  8. Nurcan Alnouri, Apotheke der Sana Klinikum Offenbach GmbH, Starkenburgring 66, 63069 Offenbach am Main

  9. Prof. Dr. Roland Radziwill, Apotheke des Klinikum Fulda gAG, Parcelliallee 4, 36043 Fulda

  10. Carl Ulrich Henneberg, Sanofi Aventis Deutschland GmbH, Brüningstr. 50, 65929 Frankfurt

 

 Liste 5 „Jungapotheker für die Zukunft“

  1. Robin Brünn, Töngesgasse 31, 60311 Frankfurt

  2. Marcel Walther, Buchmann Institut für Molekulare Lebenswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt, Max-von-Laue-Straße 15, 60438 Frankfurt

  3. Carole Savin, Otto-Schott-Straße 1, 60438 Frankfurt

  4. Christoph Burggraf, Engel Apotheke, Louisenstr. 32, 61348 Bad Homburg v. d. Höhe

  5. Luisa Wurzel, Merz Consumer Care GmbH, Eckenheimer Landstraße 100, 60318 Frankfurt

  6. Felix Raschka, Merck Healthcare KGaA, Frankfurter Straße 250, 64293 Darmstadt

  7. Konstantin Will, Ginnheimer Hohl 25, 60431 Frankfurt

 

Liste 6 „Offizinapotheker Hessen“

  1. Dr. Cora Menkens, Hirsch Apotheke, Louisenstr. 102, 61348 Bad Homburg v. d. Höhe

  2. Dr. Sebastian Barzen, Kastell Apotheke, Kastellstraße 1, 65321 Heidenrod

  3. Jochen Schmitt, Markus-Apotheke, Hauptstr. 117, 63579 Freigericht

  4. Klaus LangHeinrich, Kurzröderstraße 6, 60435 Frankfurt

  5. Annegret Linck, Brunnen Apotheke, Weilbacher Str. 5, 65719 Hofheim / Taunus

  6. Cornelia Braun, Kapersburg Apotheke, Köpperner Straße 87, 61381 Friedrichsdorf

  7. Arnd Bätz, Apotheke im real, Robert-Bosch-Straße 15, 63303 Dreieich

  8. Uwe Arlt, Turm Apotheke, Ernst-Ludwig-Straße 3, 64331 Weiterstadt

  9. Leif Harmsen, Rosen Apotheke, Rheingaustr. 46, 65719 Hofheim / Taunus

  10. Bernd Rupprecht, Modau Aptheke, Bahnhofstr. 23, 64367 Mühltal

 

Liste 7 „LAK Hessen für alle Apotheker“

  1. Wibke Blasch, Altenhainer Str. 37, 65821 Bad Soden am Taunus

  2. Matthias Rothenberger, Apotheke am Hochfeld, Weglache 48, 65205 Wiesbaden

  3. Romy Mahler, Erlenring 19, 65795 Hattersheim

  4. Karen Wolf, Dr. Fritz-Gondermann-str. 1K, 65207 Wiesbaden

  5. Almut Hammer, Rheingaustr. 57, 65375 Oestrich-Winkel

  6. Flora Philipp, Vogelsbergerstr. 42, 60316 Frankfurt

  7. Dörte Kruse, Sanofi Aventis Deutschland GmbH, Brüningstr. 50, 65929 Frankfurt

  8. Dr. Claudia-Carolin Keil, Stada Arzneimittel AG, Stadastrasse 2-18, 61118 Bad Vilbel

 

Bei den Leiterinnen und Leitern von öffentlichen Apotheken werden die Adressen der Apotheken bekannt gegeben. Bei den nicht selbstständigen Apothekenmitarbeiterinnen und Apothekenmitarbeitern werden die Privatadressen bekannt gegeben. Bei den in der Industrie, im Krankenhaus oder in der Hochschule tätigen Apothekerinnen und Apothekern werden die Geschäftsadressen bekannt gegeben.

 

Frankfurt am Main, 14.10.2019

Landesapothekerkammer Hessen
Daniela Pach
Wahlleiterin


Aktuell


Jens Spahn stellte sich den Fragen von Ursula Funke. © Foto: Landesapothekerkammer Hessen

Rückblick: Deutscher Apothekertag 2019

Der Deutsche Apothekertag fand dieses Jahr vom 25.09.2019 bis 27.09.2019 in Düsseldorf statt.

Insgesamt hatten die Delegierten über circa 70 Anträge zu entscheiden, hierbei gab es insgesamt sechs Leitanträge sowie einige Ad-hoc-Anträge bzw. Änderungsanträge, die im Laufe der Diskussion gestellt wurden. Wie in jedem Jahr ging es um die verschiedenen Themen aus den Bereichen Sicherstellung der Versorgung, Pharmazeutische Kompetenz, Digitalisierung, Rahmenbedingungen der Berufsausübung und Berufsständische Organisation.

Die größte Debatte fand rund um den Erhalt der Gleichpreisigkeit und der damit einhergehenden Forderung nach einem Rx-VV statt.


Ursula Funke brachte gemeinsam mit weiteren Unterstützern, u. a. Thomas Benkert (Bayerische Apothekerkammer), einen Ad-hoc-Antrag zum Rx-Versandverbot ein. © alle Fotos: Landesapothekerkammer Hessen

Als Reaktion auf die Stellungnahme des Bundesrates zum Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken wurde auf Initiative von Thomas Benkert (Bayerische Apothekerkammer) und Ursula Funke sowie 15 weiteren Unterstützern ein Ad-hoc-Antrag mit genau dieser Forderung – Umsetzung der Bundesratsempfehlung – eingebracht. Dieser Antrag wurde über den gesamten Donnerstag beraten, bis eine insgesamt dreiseitige Formulierung gefunden wurde, welche mit großer Mehrheit angenommen wurde.


Der Delegierte Jochen Schmitt, Inhaber der Markus-Apotheke in Freigericht-Altenmittlau.

Die Hauptversammlung fordert in diesem Antrag den Gesetzgeber auf, „sichere und verlässliche ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen für die inhabergeführten öffentlichen Apotheken in Deutschland zu gewährleisten. […] Der Bundesrat hat festgestellt, dass dies (Erhalt der Gleichpreisigkeit für verschreibungspflichtige Arzneimittel, Anm. der Verfasserin) vollständig durch den Ausschluss der verschreibungspflichtigen Arzneimittel vom Versandhandel erreicht werden kann. Daher fordert die Hauptversammlung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker den Gesetzgeber auf, die Stellungnahme des Bundesrates in dem laufenden Gesetzgebungsverfahren ergänzend einzubringen und so die Gleichpreisigkeit schnellstmöglich wiederherzustellen“.


Die Delegierten der Landesapothekerkammer Hessen beim Deutschen Apothekertag 2019.

Im Anschluss bot sich am Freitag die Gelegenheit, diesen Beschluss mit Gesundheitsminister Spahn zu erörtern. Der Bundesgesundheitsminister besuchte die Hauptversammlung der Deutschen Apothekerinnen und Apotheker wie bereits im vergangenen Jahr für circa eine Stunde und stellte sich erneut nach einem kurzen Vortrag den Fragen der Delegierten. Die anschließende Diskussion der Delegierten war überaus intensiv und mündete in einem weiteren Ad-hoc-Antrag aus der Mitte der Versammlung, nämlich, das aktuelle laufende Gesetzgebungsverfahren weiter intensiv und kritisch zu begleiten.


Die Delegierte Claudia Wegener, Apothekerin in der Aesculap Apotheke in Melsungen.

Die Anträge aus Hessen, welche nicht in einem Leitantrag aufgegangen waren, wurden von der Versammlung einstimmig angenommen. Dies war zum einen die Aufforderung an die Bundesregierung, das Auskunftsersuchen des OLG München umfassend zu beantworten. In der Diskussion mit Bundesgesundheitsminister Spahn ließ dieser aber durchblicken, dass die Regierung von der Beantwortung erst einmal absehe und die entsprechenden Stellungnahmen der Europäischen Kommission abwarten wolle. Zum anderen hatte Hessen den Antrag gestellt, die Anforderungen an die Verordnungen im Entlassmanagement den tatsächlichen Realitäten anzupassen. Auch dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.


Insgesamt entschieden die Delegierten über circa 70 Anträge.


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Ausgabe der Heilberufsausweise (HBA) und Institutionskarten (SMC-B)

In der Presse überschlagen sich derzeit die Meldungen, dass die HBA- und SMC-B-Karten für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) nun bei den jeweiligen Anbietern bestellt werden können. Zeitgleich erhält man diverse Checklisten zum Anschluss der eigenen Apotheke an die TI. Ebenso erscheinen einzelne Anbieter auf dem Markt, welche bereits die ersten Konnektoren anbieten.

Richtig ist, dass die Vorbereitungen zum Anschluss an die TI auf Hochtouren laufen, trotz allem steht ein flächendeckender Start noch nicht unmittelbar bevor.

Mittlerweile haben wir als Landesapothekerkammer mit zwei Akteuren im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens die entsprechenden Rahmenverträge zur Ausgabe der jeweiligen Karten abgeschlossen. Derzeit laufen die internen Vorbereitungen, um die Bestellvorgänge nach den Vorgaben der Gematik bearbeiten zu können. Sobald dies der Fall ist, werden wir unsere Mitglieder über den Ablauf der Bestellung und die weiteren Einzelheiten zum Verfahrensablauf informieren. Bitte beachten Sie, dass wir daher derzeit noch nicht in der Lage sind, Ihre bei einem Anbieter getätigte Bestellung einer Karte ordnungsgemäß zu bearbeiten.

Wie geht es insgesamt weiter? Derzeit ist ein erster Testlauf in Nordrhein-Westfalen für Anfang 2020 geplant. Nach Ablauf dieses Modellversuchs soll dann die bundesweite Ausgabe der Karten starten. Auch hierüber werden wir unsere Mitglieder dann rechtzeitig informieren.


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Herausgeber: Landesapothekerkammer Hessen, K.d.ö.R.

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Ständige Mitarbeit: Ulrich Laut, Michael Aland, Johanna Hauser, Daniela Pach, Birgit Wolfraum
Verantwortlich für namentlich gezeichnete Beiträge: die Verfasser

Redaktionsbeirat: Ursula Funke (Vorsitzende), Prof. Dr. Mona Abdel Tawab, Dr. Sebastian Barzen,
Dr. Reinhard Hoferichter, Dr. Cora Menkens, Dr. Otto Quintus Russe, Dr. Viola Schneider

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