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Archiv - Presse

Richtige Zahnpflege in jedem Alter

Am 25. September ist der Tag der Zahngesundheit

Frankfurt am Main, 19.09.2022 – Ein strahlendes Lächeln mit gesunden, weißen Zähnen wünschen wir uns in jedem Alter. Wer schöne Zähne hat, gilt als attraktiv, doch Verfärbungen und Karies bedrohen den Traum vom perfekten Gebiss. Als Jugendliche und Erwachsene haben wir es selbst in der Hand, die Zähne richtig zu pflegen. Die Grundlage für die Zahngesundheit wird allerdings im Kindesalter gelegt, erläutert Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Hier ist der Einsatz der Eltern gefragt, um Säuglingen und Kleinkindern die Zähne zu reinigen und etwas größeren Kindern das richtige Zähneputzen beizubringen.

Zweimal täglich Zähne putzen

Morgens geht es darum, den Belag zu entfernen, der sich über die Nacht gebildet hat. Putzen Sie sich vor dem Frühstück zwei Minuten lang die Zähne und spülen Sie nach dem Frühstück mit Wasser nach.
Abends vor dem Schlafengehen sollen alle Essensreste und Zahnbeläge gründlich entfernt werden. Für die Reinigung der Zahnzwischenräume gibt es kleine Interdentalbürsten und Zahnseide. Eine bakterienarme Mundflora und die Nachtruhe sind ideal für die körpereigenen Reparatur- und Regenerationsprozesse im Mund. Die Expertenteams in der Apotheke vor Ort beraten gern zur Zahnhygiene.

Kinderzähne sind empfindlich

Der Zahnschmelz von Kinderzähnen kann leichter von Karies angegriffen und zerstört werden als bei Erwachsenen. Das gilt sowohl für die Milchzähne als auch für die bleibenden Zähne, deren Zahnschmelz erst circa drei Jahre nach dem Durchbruch ausgereift und widerstandsfähig ist. Kinderzähne müssen deshalb sorgfältig gepflegt werden. Eine Beratung zur Zahnpflege erhalten Eltern in der Apotheke vor Ort.

Milchzähne nicht vernachlässigen

Die Milchzähne haben wir nur wenige Jahre, dennoch ist es wichtig, dass sie gesund bleiben. Sind sie nämlich erst einmal von Karies angegriffen, können sich die Kariesbakterien rasch vermehren und die später durchbrechenden bleibenden Zähne gefährden. Milchzähne sind außerdem Platzhalter für die nachwachsenden Zähne. Ein vorzeitiger Verlust kann die Gebissentwicklung der Kinder erheblich beeinträchtigen.

Schon die allerersten Zähnchen eines Säuglings sollten mindestens einmal täglich mit einer weichen, angefeuchteten Bürste oder einem Wattestäbchen mit einer erbsengroßen Portion Kinderzahnpasta gereinigt werden. Für Babys gibt es in der Apotheke auch spezielle Fingerzahnbürsten aus Spezialkunststoff oder Naturkautschuk. Diese Fingerlinge haben weiche Noppen, mit denen man nicht nur die Zähnchen reinigen, sondern auch das Zahnfleisch massieren kann. Spätestens, wenn das Kind zwei Jahre alt ist, sollte zweimal täglich geputzt werden.

Mit ungefähr drei Jahren kann ein Kind damit beginnen, unter Anleitung der Eltern die richtige Zahnpflege zu erlernen.

Besonderheiten der Zahnpflege bei Schulkindern

Wenn das Kind zur Schule kommt, kann es sich den Putzvorgang mit den Buchstaben KAI merken: Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen. Auch wenn das Zähneputzen nun selbstständig möglich ist, empfiehlt sich in den ersten Schuljahren eine Kontrolle durch die Eltern. Insbesondere deshalb, da sich in dieser Zeit das Gebiss vervollständigt. Die durchbrechenden Zähne sind besonders Karies-gefährdet, die ersten bleibenden Backenzähne weisen deutlich Rillen in den Kauflächen auf, die gründlich gereinigt werden müssen. Ältere Schulkinder putzen ihre Zähne vollkommen selbstständig. Zahnfehlstellungen kommen häufig vor, sodass sehr viele Kinder und Jugendliche Zahnspangen zur Korrektur tragen. Plättchen werden auf die Zähne geklebt und mit Drähten verbunden. Diese Brackets erfordern eine akribische Pflege. Als Erstes soll der Mund mit Wasser gründlich ausgespült werden. Dann muss mit der Zahnbürste an Ober- und Unterkiefer je von oben und unten gegen die Brackets geputzt werden. Anschließend wird mit einer Interdentalbürste hinter den Drähten gereinigt.

Zahnverfärbungen durch Genussmittel

Erwachsenen ist generell zu empfehlen, sich regelmäßig einer professionellen Zahnreinigung in einer Zahnarztpraxis zu unterziehen, um Zahnstein entfernen zu lassen. Deutlich sichtbar ist der Erfolg einer Zahnreinigung, wenn Kaffee, Tee, Rotwein oder Nikotin dunkle Stellen hinterlassen haben. Um solche Verfärbungen zu vermeiden, kann man sofort nach dem Genuss die Zähne putzen, denn so werden die Polyphenole entfernt, bevor sie sich mit dem Kalzium des Zahnschmelzes verbinden.

Mit fortschreitendem Lebensalter werden Zähne dunkler

Bei insgesamt gelblichen Zähnen liegen die Verfärbungen im Zahnschmelz, deshalb ist ein Aufhellen nicht ohne Weiteres möglich. Freiverkäufliche Bleichprodukte reichen oft nicht aus und sie dürfen nicht auf Dauer angewendet werden, denn sie machen die Zähne empfindlicher. Besser ist ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt, um den Zähnen ihren ursprünglichen Farbton zurückzugeben, ohne dem Zahnschmelz zu schaden.

Empfindliche Zähne und Zahnfleischbluten

Bei Schmerzen oder Zahnfleischbluten sollte in einer Zahnarztpraxis die Ursache abgeklärt werden. Für empfindliche Zähne gibt es in der Apotheke vor Ort spezielle Zahnpasta und Spülungen, außerdem weiche Zahnbürsten. Beim Putzen soll nicht zu viel Druck ausgeübt werden, und die richtige Technik ist zu beachten. Die Apothekerinnen und Apotheker beraten auch, wenn die Zähne empfindlich auf kalte Getränke reagieren. So kann zum Beispiel Abhilfe geschaffen werden, indem man zweimal täglich mit stark flouridhaltiger Zahnpasta putzt und somit den Zahnschmelz remineralisiert. Das Fluorid dringt in den Zahnschmelz ein und stärkt ihn von innen heraus. Gestärkter Zahnschmelz schützt die Nerven in den Zähnen besser vor Reizen durch Berührung und damit vor Schmerzen.


Pressekontakt der Landesapothekerkammer Hessen:

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Andrea Zaszczynski
Wrangelstraße 111
20253 Hamburg
Telefon 040  413270-0
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Wie entsorge ich Arzneimittel richtig?

Wie entsorge ich Arzneimittel richtig?

Frankfurt am Main, 17.08.2022 – Man kommt aus dem Urlaub zurück und packt den Koffer aus. Dabei sortiert man die restlichen Arzneimittel aus der Reiseapotheke in die Hausapotheke ein. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um sämtliche Arzneimittel durchzusehen, ob sie noch gut sind. Medikamente, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, sollte man entsorgen. Dabei gibt es einiges zu beachten.


Ein häufiger Fehler dabei ist, Hustensäfte oder Antibiotikasäfte in den Ausguss oder die Toilette zu schütten, damit man die leere Flasche im Altglascontainer entsorgen kann. In diesem speziellen Fall ist die Mülltrennung nicht gut für die Umwelt, betont Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen.

Gewässerbelastung durch Arzneimittel

Auch die besten Kläranlagen können nicht alle Arzneimittelrückstände abfangen, sodass Spuren von Medikamenten in unsere Gewässer gelangen. Dies hat Einfluss auf die Tierpolulation. So kann es beispielsweise bei Fischen zu einer Verweiblichung männlicher Tiere kommen, wodurch die Fortpflanzung gestört und die Population geschwächt wird. Manche Stoffe können auch bei der Trinkwasseraufbereitung nur schwer entfernt werden.

Wie entsorge ich Arzneimittel im Glas richtig?

Flüssige Arzneimittel und auch Kapseln oder Pillen in Glasfläschchen sollten in ihrem Behältnis bleiben. Dieses wird fest verschlossen im Hausmüll entsorgt oder in Regionen, wo der Hausmüll nicht verbrannt wird, am Schadstoffmobil abgegeben.

Darf man bei Arzneimitteln überhaupt den Müll trennen?

Die Umverpackungen von Medikamenten sind in der Regel Faltschachteln. Sie können zusammen mit dem Beipackzettel im Altpapier entsorgt werden. Leere Blister dürfen in den gelben Sack geworfen werden.
Die Aufmerksamkeit muss auf die Medikamente selbst gerichtet werden. Bunte Tabletten in durchsichtigen Blistern oder Glasbehältnissen könnten von Kindern für Süßigkeiten gehalten werden und zu Vergiftungen führen. Daher sollten sie in einer gut verschlossenen undurchsichtigen Mülltüte beseitigt werden.
Betäubungsmittelpflaster sollten mit besonderer Vorsicht entsorgt werden, da sie von Drogensüchtigen zu missbräuchlichen Zwecken aus dem Hausmüll gefischt werden können.

Regionale Unterschiede

Die Arzneimittelentsorgung ist in Deutschland kommunal geregelt. In manchen Regionen können Medikamente im Hausmüll entsorgt werden, da dieser verbrannt wird. In anderen Regionen gibt es ein Schadstoffmobil oder ein Schadstoffzentrum. Die richtigen Entsorgungswege für Ihren Bezirk kann Ihnen Ihr örtlicher Müllentsorger mitteilen. Sie finden sie auch auf einer speziellen Internetplattform des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: www.arzneimittelentsorgung.de

Nehmen Apotheken abgelaufene Arzneimittel entgegen?

Zwar sind Apotheken nicht verpflichtet, abgelaufene Arzneimittel entgegenzunehmen, aber viele bieten diesen Service an. Sie helfen der Apotheke, wenn Sie die Umverpackungen vorher im Altpapier entsorgen. Am besten fragen Sie vorab bei Ihrer Apotheke vor Ort nach, ob abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel angenommen werden.


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Gesundheitsprobleme bei Hitze

Was ist zu beachten?

Frankfurt am Main, 18.07.2022 – Auch in unseren Breiten gibt es im Sommer sehr heiße Tage. Im eigenen Garten auf der Liege entspannen, im Freibad schwimmen oder im Cabrio ohne Verdeck die Landstraße entlang brausen, jeder genießt die heiße Zeit auf seine Weise. Aber die Hitze bringt auch körperliche Belastungen mit sich. Sonnenbrand, Heuschnupfen oder Kreislaufprobleme machen vielen Urlaubern und Daheimgebliebenen zu schaffen. Wie man gut durch diese Zeit des Jahres kommt, weiß Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen.

Hitze ist eine Herausforderung für den Kreislauf

Hohe Temperaturen sind eine Herausforderung für den Kreislauf. Die Blutgefäße weiten sich, damit der Körper die Wärme besser abgeben kann. Dadurch sinkt der Blutdruck, was zu Schwindel, Kopfschmerzen und Unwohlsein bis hin zu Übelkeit führen kann. Luftige, atmungsaktive Kleidung in hellen Farben und Sonnenhüte helfen dem Körper, kühl zu bleiben.

Schwere Beine im Sommer

Durch die geweiteten Blutgefäße bei Hitze funktionieren bei vielen Menschen die Venenklappen in den Beinen nicht richtig. Das Blut staut sich, und die Knöchel schwellen an. Dies betrifft vor allem Menschen, die viel Zeit sitzend am Schreibtisch verbringen, sowie Raucher, Schwangere, Ältere und Übergewichtige. Sie sollten abends regelmäßig die Beine hochlegen. Durch ausreichend Flüssigkeitsaufnahme wird die Fließgeschwindigkeit des Blutes erhöht und das Gefühl der schweren Beine reduziert. Auch moderate Bewegung hilft. Gerade im Sommer bietet sich Schwimmen im kühlen Freibad oder im Meer an. Präparate aus der Apotheke wie Rotes Weinlaub oder Rosskastanie als kühlende Gels unterstützen die Venenfunktion und verschaffen Linderung. Auch Erfrischungswasser, das auf die Beine gesprüht wird, wirkt wohltuend.

Gefahren durch Hitze: Sonnenstich und Hitzschlag

Werden Kopf und Nackenbereich durch die Sonne stark erhitzt, kommt es zu Irritationen des Gehirns und der Hirnhaut. Man spricht von einem Sonnenstich. Die Patienten haben oft einen roten Kopf. Sie klagen über Kopf- oder Nackenschmerzen, Unruhe oder Ohrgeräusche. Die Körpertemperatur ist beim Sonnenstich nicht erhöht. Der Patient sollte den Schatten oder einen kühlen Raum aufsuchen und den Nacken mit feuchten Handtüchern oder einem Coolpack aus der Apotheke abkühlen.
Anders als beim Sonnenstich ist beim Hitzschlag die Körpertemperatur stark erhöht, was lebensbedrohlich sein kann. Ein Hitzschlag entsteht durch Überanstrengung in einer heißen Umgebung, beispielsweise durch Sport in einem durch Sonneneinstrahlung aufgeheizten Gymnastikraum. Das Temperaturregulierungssystem des Körpers versagt, der Körper schwitzt nicht mehr. Die Haut ist trocken und heiß, der Pulsschlag hoch, der Blutdruck niedrig. Ermattung, Krämpfe, Halluzinationen und Bewusstseinstrübungen können folgen.

Wie beim Sonnenstich muss der Körper sofort gekühlt werden. Beim Hitzschlag muss der Notarzt verständigt werden, und die Atmung sowie das Bewusstsein des Patienten müssen kontrolliert werden.

Nicht erst bei Durst trinken

Besonders bei Hitze ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Durstgefühl signalisiert bereits einen Mangel, zu dem es gar nicht erst kommen soll. Über den Tag verteilt, sollen an heißen Tagen zwei Liter Flüssigkeit aufgenommen werden, und bei körperlicher Anstrengung wie Sport noch mehr. Flüssigkeitsmangel kann im Sommer schnell zu Schwindel und Krämpfen führen. Da der Körper durch das Schwitzen nicht nur Flüssigkeit sondern auch Salz verliert, ist Mineralwasser ein ideales Getränk. Auch Leitungswasser, Tee und Schorlen sind empfehlenswert. Suppen und wasserhaltiges Obst und Gemüse wie Wassermelonen oder Gurken sind Lebensmittel, die den Flüssigkeitshaushalt zusätzlich unterstützen. Nierenkranke Menschen müssen jedoch die Trinkmenge mit ihrem Arzt besprechen.

Tipps für den Sport an heißen Tagen

Grundsätzlich ist Sport auch an heißen Tagen zu empfehlen, aber es ist wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und das richtige Maß einzuhalten. Mehr Trinkpausen, weniger Wiederholungen einzelner Übungen oder eine verkürzte Dauer des Trainings zeugen bei Hitze nicht von mangelnder Selbstdisziplin, sondern eher von einer gesunden Selbsteinschätzung. Im Sommer gilt es, die Mittagshitze zu meiden. Die heißeste Zeit des Tages ist oft gegen 17:00 Uhr. Morgens ist es kühler, daher bietet sich diese Tageszeit für körperliche Betätigung an. Aber auch die Abenddämmerung ist ein guter Zeitpunkt für Sport im Sommer.

Der richtige Sonnenschutz für jeden Hauttyp

Nicht nur im Urlaub, auch bei Aktivitäten im Freien wie beispielsweise bei der Gartenarbeit oder im Biergarten ist an den richtigen Sonnenschutz zu denken. Je nach Hauttyp und geplanter Aktivität wird ein bestimmter Lichtschutzfaktor benötigt. Zu beachten ist auch, dass Kinder eine empfindlichere Haut als Erwachsene haben. Die Apotheke vor Ort berät gern über die richtigen Produkte. Übrigens schützt der Lichtschutzfaktor in einer Creme oder Lotion nicht nur vor Sonnenbrand, sondern auch vor Hautalterung.

Haupflege nach dem Bad in der Sonne

Nach der Exposition an der Sonne braucht die Haut eine spezielle Pflege mit After-Sun-Produkten. Falls es zu einem unangenehmen oder gar schmerzhaften Sonnenbrand gekommen ist, empfiehlt der Apotheker zur Linderung Brandgele oder After-Sun-Präparate mit Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Dexpanthenol oder Vitamin E.

Insektenstiche schnell versorgen

Lästige Begleiter des Sommers sind Insekten wie Mücken und Wespen. Zum Glück gibt es in der Apotheke Insektenschutzmittel, die Insektenstichen vorbeugen. Um die optimale Wirkung zu erzielen, sollten Insektenschutzmittel nicht direkt zusammen mit dem Sonnenschutz aufgetragen werden, sondern 20 Minuten später.

Wenn es doch zu einem Insektenstich gekommen ist, hilft Kühlung beispielsweise mit einem Coolpack oder einem Gel aus der Apotheke. Juckreiz sollte sofort bekämpft werden, um zu vermeiden, dass durch Kratzen eine Entzündung entsteht. Gegen den Juckreiz helfen antiallergische Gels oder Stifte, Sprays oder Cremes. Es gibt auch einen elektronischen Stichheiler, der mit konzentrierter Wärme physiologische und immunologische Prozesse aktiviert und so wirkungsvoll die Symptome lindert.

Gewitterstimmung im Kopf

Sommerzeit ist Gewitterzeit. Manche Menschen spüren anhand von Kopfschmerzen, dass sich ein Gewitter ankündigt. Auch Hitze begünstigt Kopfschmerzen und Migräne. Dieser Apotheker vor Ort berät gern, welche Schmerzmittel zu empfehlen sind


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Sommerhitze – eine Herausforderung für den Körper

Das kleine Hitze-ABC 

Frankfurt am Main, 14.06.2022 – Die Temperaturen steigen und damit auch die Vorfreude auf den Sommer. Im Urlaubsland oder im eigenen Garten auf der Liege entspannen, im Freibad oder im Meer schwimmen, im Cabrio ohne Verdeck die Landstraße entlang brausen, jeder genießt die heiße Zeit auf seine Weise. „Aber die Hitze bringt auch körperliche Belastungen mit sich. Sonnenbrand, Heuschnupfen oder Kreislaufprobleme machen vielen Urlaubern und Daheimgebliebenen zu schaffen“, erläutert Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Sie rät zu einer Beratung in der Apotheke vor Ort, um Tipps und Präparate zu erhalten, die einen gut durch die heiße Zeit des Jahres begleiten.

Natürlich ist die Vorbeugung vor Sonnenbrand und Kreislaufproblemen das A und O: Benutzen Sie den richtigen Sonnenschutz, cremen Sie sich rechtzeitig ein, denken Sie daran, genügend zu trinken und nehmen Sie leichte Kost zu sich!

A – After Sun: Hautpflege nach dem Sonnenbad

Nach der Exposition an der Sonne braucht die Haut eine spezielle Pflege mit After-Sun-Produkten. Falls es zu einem unangenehmen oder gar schmerzhaften Sonnenbrand gekommen ist, empfehlen Apothekerinnen und Apotheker zur Linderung Brandgele oder After-Sun-Präparate mit Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Dexpanthenol oder Vitamin E.

B – Beine: Schwere Beine durch Hitze

Durch die geweiteten Blutgefäße bei Hitze funktionieren bei vielen Menschen die Venenklappen in den Beinen nicht richtig. Das Blut staut sich in den Beinen, die Knöchel schwellen an. Dies betrifft vor allem Menschen, die viel Zeit sitzend am Schreibtisch verbringen, Raucher, Schwangere, Ältere und Übergewichtige. Sie sollten abends regelmäßig die Beine hochlegen. Durch ausreichend Flüssigkeitsaufnahme wird die Fließgeschwindigkeit des Blutes erhöht und das Gefühl der schweren Beine reduziert. Auch moderate Bewegung hilft. Gerade im Sommer bietet sich das Schwimmen im Freibad oder im Meer an. Präparate aus der Apotheke vor Ort wie Rotes Weinlaub oder Rosskastanie als kühlende Gels unterstützen die Venenfunktion und verschaffen Linderung. Auch Erfrischungswasser, das auf die Beine gesprüht wird, wirkt wohltuend.

C – Coolpack: Kühlung schafft Erleichterung

Besonders im Sommer ist das Coolpack sehr nützlich. Bei Insektenstichen schafft es Kühlung und Erleichterung, weil sowohl die Schwellung als auch Juckreiz und Schmerz gelindert werden. Bei einem Sonnenstich, der durch Erhitzung von Kopf und Nacken in der Sonne entsteht, ist es notwendig, eben diese Körperteile zu kühlen. Zusätzlich sollte die betroffene Person den Schatten oder einen kühlen Raum aufsuchen. Man erkennt einen Sonnenstich an Kopf- oder Nackenschmerzen, Unruhe oder Ohrgeräuschen. Die Körpertemperatur ist beim Sonnenstich nicht erhöht.

D – Durst: Das Warnsignal bei Flüssigkeitsmangel

Besonders bei Hitze ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Durstgefühl signalisiert bereits einen Mangel, zu dem es gar nicht erst kommen soll. Über den Tag verteilt, sollen an heißen Tagen zwei Liter Flüssigkeit aufgenommen werden, und bei körperlicher Anstrengung wie Sport noch mehr. Flüssigkeitsmangel kann im Sommer schnell zu Schwindel und Krämpfen führen. Da der Körper durch das Schwitzen nicht nur Flüssigkeit sondern auch Salz verliert, ist Mineralwasser ein ideales Getränk. Auch Leitungswasser, Tee und Schorlen sind empfehlenswert. Suppen und wasserhaltiges Obst und Gemüse wie Wassermelonen oder Gurken sind Lebensmittel, die den Flüssigkeitshaushalt zusätzlich unterstützen.

E – Ermattung durch hohe Temperaturen

Hohe Temperaturen sind eine Herausforderung für den Kreislauf. Die Blutgefäße weiten sich, damit der Körper Wärme besser abgeben kann. Der Blutdruck sinkt dadurch, was viele Menschen spüren, indem sie sich matt und unwohl fühlen. Vorbeugend sollte man körperliche Anstrengung in den heißen Stunden, also am Mittag und Nachmittag meiden oder zumindest einschränken. Von Ermattung betroffene sollten die Beine hochlagern, um den Kreislauf wieder anzuregen. 

F – Fitness: Tipps für den Sport an heißen Tagen

Grundsätzlich ist Sport auch an heißen Tagen zu empfehlen, aber es ist wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und das richtige Maß einzuhalten. Mehr Trinkpausen, weniger Wiederholungen einzelner Übungen oder eine verkürzte Dauer des Trainings zeugen bei Hitze nicht von mangelnder Selbstdisziplin, sondern eher von einer gesunden Selbsteinschätzung. Im Sommer gilt es, die Mittagshitze zu meiden. Die heißeste Zeit des Tages ist oft gegen 17:00 Uhr. Morgens ist es kühler, daher bietet sich diese Tageszeit für körperliche Betätigung an. Aber auch die Abenddämmerung ist ein guter Zeitpunkt für Sport im Sommer. 

G – Gewitterstimmung im Kopf

Sommerzeit ist Gewitterzeit. Manche Menschen spüren anhand von Kopfschmerzen, dass sich ein Gewitter ankündigt. Auch Hitze begünstigt Kopfschmerzen und Migräne.  Wer die Symptome lindern will, sollte sich in der Apotheke vor Ort beraten lassen. Apothekerinnnen und Apotheker helfen bei der Auswahl des richtigen Schmerzmittels und informieren über Dosierung, Dauer der Anwendung und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

H – Hauttyp: Der richtige Lichtschutzfaktor beim Sonnenschutz

Nicht nur im Urlaub, auch bei Aktivitäten im Freien wie beispielsweise bei der Gartenarbeit oder im Biergarten ist an den richtigen Sonnenschutz zu denken. Je nach Hauttyp und geplanter Aktivität wird ein bestimmter Lichtschutzfaktor benötigt. Zu beachten ist auch, dass Kinder eine empfindlichere Haut als Erwachsene haben. Die Expertenteams in der Apotheke vor Ort beraten gern über die richtigen Produkte. Übrigens schützt der Lichtschutzfaktor in einer Creme oder Lotion nicht nur vor Sonnenbrand, sondern auch vor Hautalterung.

I – Insektenstiche schnell versorgen

Lästige Begleiter des Sommers sind Insekten wie Mücken und Wespen. Zum Glück gibt es in der Apotheke Insektenschutzmittel, die Insektenstichen vorbeugen. Um die optimale Wirkung zu erzielen, sollten Insektenschutzmittel nicht direkt zusammen mit dem Sonnenschutz aufgetragen werden, sondern 20 Minuten später.



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Digitalisierung im Gesundheitswesen: Apotheken sind bereit für E-Rezept

Tag der Apotheke am 7. Juni 2022

Berlin, Mai/Juni 2022 – In den kommenden Monaten löst das elektronische Rezept (E-Rezept) das bisherige rosa Papierrezept für alle Versicherten in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab. Die bundesweite Einführung zum Jahresbeginn 2022 wurde zwar kurzfristig noch einmal verschoben, aber nach ausreichender technischer Testung soll das E-Rezept ab Herbst dieses Jahres Wirklichkeit für Millionen Patientinnen und Patienten werden. Die Apotheken sind schon längst auf diesen Meilenstein der Digitalisierung des Gesundheitswesens vorbereitet. Darauf weist die Landesapothekerkammer Hessen anlässlich des Tags der Apotheke hin, der jedes Jahr am 7. Juni stattfindet. Demnach haben die Apotheken bereits flächendeckend die nötige Hardware – Konnektoren und Lesegeräte sowie Institutionenkarten und Heilberufsausweise – angeschafft und eingerichtet. Zum sicheren Ausstellen von digitalen Impfzertifikaten haben sich die Apotheken voriges Jahr auch schon an die Telematik-Infrastruktur (TI) – das sichere Gesundheitsdatennetz – angeschlossen. Die kommenden Monate bis zum Start nutzen die Apotheken dazu, letzte Software-Anpassungen vorzunehmen und das pharmazeutische Personal zu schulen.

Doch wie genau funktioniert das E-Rezept eigentlich? Die Ärztin oder der Arzt erstellt die Verordnung elektronisch und legt sie geschützt auf einem zentralen Server ab. Der Patient oder die Patientin bekommt nicht das eigentliche Rezept, sondern einen Schlüssel (E-Rezept-Token) ausgehändigt. Nur mit diesem Schlüssel kann jede Apotheke das digitale Originalrezept vom zentralen Server herunterladen und bearbeiten. Wer kein Smartphone nutzt, kann sich den E-Rezept-Token in der Arztpraxis auf Papier ausdrucken lassen und mit in die Apotheke nehmen. Aber auch mit der kostenlosen App „Das E-Rezept“ der gematik kann man das E-Rezept verwalten. Voraussetzung sind aber ein modernes Handy und eine elektronische Gesundheitskarte (eGK), die beide den kontaktlosen Datenaustausch über NFC (Near Field Communication) unterstützen. Zudem ist eine PIN von der Krankenkasse notwendig. E-Rezepte werden verschlüsselt transportiert und liegen auf einem geschützten Server in Deutschland, so dass sich niemand Sorgen um den Datenschutz machen muss. Fragen zum E-Rezept kann die Apotheke vor Ort beantworten.

Jedes Jahr am 7. Juni ist der Tag der Apotheke. Der bundesweite Aktionstag hat zum Ziel, über Aufgaben und Leistungen der Apotheken vor Ort im deutschen Gesundheitssystem zu informieren. Viele Apotheken bieten zu diesem Datum besondere Aktionen an. Erstmals fand der Tag der Apotheke am 10. September 1998 statt. Der diesjährige Tag der Apotheke am 7. Juni 2022 steht im Zeichen des Leistungsvermögens der öffentlichen Apotheken seit Beginn der Corona-Pandemie. Das Statistische Jahrbuch „Die Apotheke: Zahlen, Daten, Fakten 2022“ der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände wird deshalb zu diesem Termin auf einer Hybrid-Pressekonferenz am 3. Juni 2022 in Berlin veröffentlicht.

E-Rezept:
https://www.daserezeptkommt.de/

Tag der Apotheke:
www.abda.de/tda2022



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Apotheken-Notdienst schnell finden

Plötzliches Fieber oder Zahnschmerzen mitten in der Nacht: Krankheit hält sich nicht an Öffnungszeiten. Im Notfall braucht man schnell ein Arzneimittel, egal ob vom Arzt verordnet oder in der Selbstmedikation. Deshalb ist der flächendeckende Notdienst der wohnortnahen Apotheken unverzichtbar. Um auf die Leistungen der Apotheken hinzuweisen, steht der ‚Tag der Apotheke‘ am 7. Juni unter dem Motto „Einfach da für dich“.

Die wohnortnahen Apotheken unterliegen einer Vielzahl so genannter Gemeinwohlpflichten. Das bedeutet: Apotheken sind gesetzlich zu Leistungen verpflichtet, die allen Menschen nützen. Dazu gehören neben dem Vorhalten eines breiten Arzneimittelsortimentes und dem Herstellen von individuellen Rezepturarzneimitteln auch Notdienste. Deshalb sind die Apotheken in Hessen auch nachts oder an Sonn- und Feiertagen für ihre Patientinnen und Patienten da.

Die nächste dienstbereite Apotheke lässt sich über verschiedene Wege schnell und unkompliziert finden. Alle Möglichkeiten der Notdienst- und Apotheken-Suche hier auf einen Blick:

• www.mein-apothekenmanager.de
• www.aponet.de (Startseite)
• Mobiles Web unter: apothekenfinder.mobi (bei Internetflat keine Extrakosten)
• Anruf vom Festnetz unter 0800 00 22833 (kostenlos)
• Anruf vom Handy (alle Netze) unter 22833 (69 c/Min)
• SMS mit der 5-stelligen PLZ (alle Netze) an 22833 (69 c/SMS)

Wer weder das Telefon noch das Internet nutzen will:
Im Schaufenster jeder Apotheke gibt es einen Hinweis auf die nächste dienstbereite Apotheke. 


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Vor dem Urlaub Reiseapotheke planen

Eine Reiseapotheke ist unterwegs unverzichtbar – denn wer will schon mit Durchfall wandern oder mit Kopfschmerzen in der Sonne liegen? Der 7. Juni ist der ‚Tag der Apotheke‘ mit dem Motto „Einfach da für dich“. Viele Apotheken in Hessen bieten am Aktionstag eine Beratung zur Reiseapotheke an. Was da genau hineingehört, hängt unter anderem vom Reisestil und der medizinischen Versorgung im Urlaubsland ab. Denn bei einer mehrwöchigen Rucksacktour durch Südostasien braucht man eine andere Ausrüstung als bei einem kurzen Strandurlaub auf Mallorca.

Die umfassende Reiseapotheke enthält die Medikamente, die in eine Hausapotheke gehören, ergänzt um Arzneimittel gegen häufige Reisebeschwerden wie zum Beispiel Durchfall oder Reiseübelkeit. Außerdem sollten Urlauber*innen dauerhaft benötigte Medikamente in ausreichender Menge mitnehmen. Unentbehrlich sind auch bei Tagesausflügen Schmerzmittel, Medikamente gegen Durchfall, ein Desinfektionsmittel und Verbandstoffe.

Empfehlenswert ist, alle notwendigen Medikamente aus Deutschland mitzunehmen. Es wäre leichtsinnig, darauf zu vertrauen, dass im Notfall im Urlaubsland eine ad hoc-Versorgung möglich ist. Besonders in Ländern mit schlechter Gesundheitsversorgung sollten Reisende damit rechnen, dass es vor Ort keine Apotheke gibt oder diese nicht erreichbar ist. In einigen Ländern sind viele Medikamente nicht zuverlässig verfügbar oder gefälscht. Hinzu kommt die Sprachbarriere und dass Wirkstoffe im Ausland häufig unter anderen Namen vermarktet werden als in Deutschland.

Interner Link: 
Checkliste Haus- und Reiseapotheke | ABDA 


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Hausapotheke jetzt überprüfen lassen

Viele Apotheken in Hessen bieten rund um den ‚Tag der Apotheke‘ am 7. Juni einen Hausapotheken-Check an. Unbrauchbare oder nicht mehr benötigte Arzneimittelreste werden dabei aussortiert. Ist das Haltbarkeitsdatum eines Medikaments überschritten, darf es nicht mehr an-gewendet werden. Das gilt auch, wenn es äußerlich einwandfrei erscheint. Denn Arzneistoffe verändern sich auch bei sachgemäßer Lagerung im Laufe der Zeit. Zu lange gelagerte Medikamente können unwirksam werden oder im schlimmsten Fall sogar schädliche Nebenwirkungen hervorrufen. Diese Veränderungen sind nur selten äußerlich erkennbar.

In die Hausapotheke gehören neben individuell benötigten Medikamenten vor allem Präparate gegen akute Erkrankungen, zum Beispiel gegen Schmerzen oder Durchfall. Ebenfalls empfehlenswert sind Verbandstoffe wie Mullbinden oder Kompressen sowie ein Fieberthermometer und eine Pinzette. Auch die wichtigsten Adressen und Telefonnummern sowie eine Erste-Hilfe-Anleitung sollten nicht fehlen. Was in eine Hausapotheke gehört, hängt auch von den Lebens-umständen und den individuellen Bedürfnissen ab. Eine Familie mit kleinen Kindern braucht eine andere Hausapotheke als ein sportlicher Single. Das Apothekenteam hilft gerne bei der Zusammenstellung.

Der ‚Tag der Apotheke‘ findet jedes Jahr am 7. Juni statt. Der bundesweite Aktionstag mit dem Motto „Einfach da für dich“ soll auf die vielfältigen Leistungen der Apotheken aufmerksam machen.

Interner Hinweis:
Checkliste Haus- und Reiseapotheke | ABDA 


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Medikamente für Kinder richtig dosieren

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – das gilt besonders bei der Arzneimitteltherapie. Immer wieder werden die Medikamente für das jeweilige Kind falsch dosiert. Das kann gefährlich werden: Bei Überdosierungen steigt das Risiko für Nebenwirkungen. Auch Unterdosierungen können schwerwiegende Folgen haben, etwa wenn eine Erkrankung nicht ausreichend behandelt wird oder sich bei Antibiotika Resistenzen bilden. Deshalb ist eine ausgiebige Beratung in der Apotheke vor Ort für Eltern wichtig. Der bundesweite Aktionstag ‚Tag der Apotheke‘ am 7. Juni steht unter dem Motto „Einfach da für dich“.

Kleine Kinder können Tabletten noch nicht schlucken. Deshalb bekommen sie flüssige Medikamente wie Arzneisäfte. Eltern sollten sich den Umgang damit in der Apotheke demonstrieren lassen. Arzneisäfte sollten nie mit Tee- oder Esslöffeln dosiert werden, denn das wäre zu ungenau. Die Apothekerin oder der Apotheker kann zum Bespiel das korrekte Abmessen mit der Einwegspritze demonstrieren. Der Saft wird damit langsam in die Wangentasche hinter die Backenzähne gespritzt, so kann der Würgereiz vermieden werden. Das Kind sollte dabei nicht liegen, sondern sitzen oder stehen. Ein positiver Nebeneffekt: Viele Kinder finden es spannend, wenn ihre Eltern ihnen einen Arzneisaft mit einer Einwegspritze – natürlich ohne Nadel – in den Mund spritzen. Sie nehmen die Medizin dann leichter ein. Bei Säuglingen können flüssige Arzneiformen mit einem Medikamentenschnuller verabreicht werden.

Vorsicht auch beim Griff in die elterliche Hausapotheke: Einige für Erwachsene gängige rezept-freie Arzneimittel sind für Kinder nicht geeignet. Ein bekanntes Beispiel ist das Schmerzmittel ASS. Es kann bei kleinen Kindern das Reye-Syndrom, eine akute Leber- und Gehirnerkrankung, auslösen. Rezeptfreie Durchfallmittel mit Loperamid sollten Eltern ihren kleinen Kindern nicht geben, da es sie sehr müde machen kann. Erkältungsmittel mit ätherischen Ölen wie Menthol oder Kampfer sind wegen der Gefahr eines Kehlkopfkrampfes für Kinder unter zwei Jahren ungeeignet.


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Phytopharmaka bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Was ist zu beachten? 

Frankfurt am Main, 18. Mai 2022 – Bereits seit Menschengedenken werden pflanzliche Mittel zur Behandlung von Krankheiten angewandt. Bis heute erfreuen sich Phytopharmaka aufgrund ihres natürlichen Ursprungs großer Beliebtheit. Sie werden aus Pflanzenteilen wie Blüten, Blättern und Wurzeln oder der ganzen Pflanzen hergestellt und in Form von Pulvern, Tropfen, Säften, Extrakten oder Tabletten angeboten. Neben frei verkäuflichen Mitteln, die in Drogerien und Reformhäusern erhältlich sind, gibt es apothekenpflichtige Phytopharmaka, welche vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen sind. Auch bei gewissen Herz-Kreislauf-Erkrankungen können Heilpflanzen helfen. Hierbei ist jedoch einiges zu beachten, erläutert Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Für eine sichere Einnahme rät sie zu einer Beratung in der Apotheke vor Ort.

Auch pflanzliche Arzneimittel haben Wechsel- und Nebenwirkungen

Phytopharmaka beruhen im Gegensatz zu klassischen Arzneimitteln, die aus chemischen Wirkstoffen hergestellt werden, zwar auf einem Naturprodukt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie weniger bedenklich sind oder sorglos eingenommen werden können. Da es sich bei pflanzlichen Wirkstoffen um Vielstoffgemische handelt, während chemisch definierte Mittel nur einen oder wenige Wirkstoffe enthalten, ist zusätzlich Vorsicht geboten.

Und: pflanzliche Mittel, die eine arzneiliche Wirkung entfalten, weisen genauso Wechsel- und Nebenwirkungen auf wie herkömmliche Arzneimittel. Ein Paradebeispiel ist hier das Johanniskraut, das mit zahlreichen Medikamenten interagiert.

Mittel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

In Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurde bisher der Weißdorn am besten untersucht. Er kann bei einer Herzinsuffizienz eingesetzt werden, fördert die Durchblutung und führt zu einer Steigerung des Herzzeitvolumens. Die früher bei Herzinsuffizienz angewandten Mittel Adoniskraut, Maiglöckchen, Meerzwiebel oder Oleanderblätter sollen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen hierbei hingegen nicht mehr eingenommen werden.

Auch bei einem niedrigen Blutdruck können Phytopharmaka eine geeignete Therapieform darstellen. Hierfür empfehlen sich entsprechende Kreislauf fördernde Tropfen, die bereits in fertiger Form in der Apotheke erhältlich sind.

Viele Phytopharmaka sind auch in Form von Arzneimitteltees erhältlich. Um eine sichere und zuverlässige Anwendung zu gewährleisten, ist hierbei auf die richtige Zubereitung zu achten. Auskunft darüber erteilen die Apotheken vor Ort.

Richtig dosieren

Auch bei pflanzlichen Arzneimitteln gilt es, Überdosierungen zu vermeiden. Wie diese am besten eingenommen werden und was bei der gleichzeitigen Einnahme weiterer Präparate oder von Nahrungsergänzungsmitteln zu beachten ist, darüber beraten Apothekerinnen und Apotheker individuell. Auch über die richtige Lagerung von Phytopharmaka informieren die Heilberuflerinnen und Heilberufler gern persönlich.


Pressekontakt der Landesapothekerkammer Hessen:
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Andrea Zaszczynski
Wrangelstraße 111
20253 Hamburg
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Geld – statt Arzneimittelspenden

Apothekerhilfsorganisationen helfen den Menschen vor Ort im Krisengebiet

Frankfurt am Main, 03.03.2022 – Der Krieg in der Ukraine bedeutet für die Menschen großes Leid. Neben knappen Lebensmitteln, Problemen mit der Trinkwasserversorgung treten auch bereits Versorgungsprobleme mit Arzneimitteln, Verbandsstoffen und Hilfsmitteln auf. „Die Apothekerhilfsorganisationen helfen bereits vor Ort“, erklärt Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. „Die Hilfsorganisationen der Apotheker haben schnell, innerhalb weniger Tage, mit ihrer bewährten und krisenerprobten Logistik zahlreiche Aktionen umgesetzt, Hilfstransporte organisiert, damit den vielen Menschen vor Ort im Krisengebiet und auf der Flucht geholfen werden kann“ so Funke.

Wichtig ist, dass die Hilfe, die Unterstützung gezielt und bedarfsgerecht erfolgt. Hier sind die Hilfsorganisationen erfahren und arbeiten eng mit ihren internationalen Partnerorganisationen zusammen.

Die Spendenbereitschaft ist riesengroß. Damit die Hilfe aber tatsächlich Hilfe vor Ort ist, appelliere ich herzlich: Wenn Sie die Arzneimittelversorgung für die Menschen im Krisengebiet und auf der Flucht unterstützen wollen, helfen Sie den Apothekerhilfsorganisationen mit einer Geldspende, aber spenden Sie keine Arzneimittel! Lassen Sie die Expertinnen und Experten den Bedarf vor Ort erheben und zielgerichtet bedienen – der Kauf einzelner Packungen oder die Abgabe von Resten aus der Hausapotheke helfen da nicht weiter, im Gegenteil, sie führen zu Problemen insbesondere bei der Logistik. Die Hilfsorganisationen haben ihre Partner und können schnell und effizient dringend benötigte Produkte erwerben“.

Mehrere Hilfsorganisationen der Apotheker sind für die Menschen in und aus der Ukraine im Einsatz. Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. organisieren – zusammen mit der polnischen Hilfsorganisation Polish Medical Mission (PMM) – Lieferungen von medizinischem Bedarf für ukrainische Krankenhäuser, die bis an die Grenze gebracht und dort von ukrainischen Partnern übernommen werden. Apotheker helfen e.V. ermitteln in Zusammenarbeit mit ihrem Partner LandsAid e.V., wie Geflüchtete mit gesundheitlichen Problemen an der polnisch-ukrainischen Grenze am besten medizinisch versorgt werden können. Auch ein Krankenhaus in Lwiw (Lemberg) wird mit Arznei- und Verbandmitteln versorgt. Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. hat mit seinem Partner action medeor e.V. bereits eine Soforthilfe auf den Weg gebracht. Mit dem Geld aus einem Spendenaufruf sollen in der Ukraine nun vor allem Verbandsmaterial, aber auch Arzneimittel und medizinisches Gerät für die dortigen Krankenhäuser beschafft werden.

Weitere Informationen sowie Angaben zu den jeweiligen Spendenkonten finden Sie unter:

https://www.apotheker-ohne-grenzen.de/

https://www.apotheker-helfen.de/

https://www.apotheker-hilfswerk.de/



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Nasentropfen und -spray bei Kindern - Fehldosierung vermeiden

Frankfurt am Main, 03.02.2022 – Das Gefühl einer zugeschwollenen Nase kennt wahrscheinlich jeder. Leider bleiben auch Kindern nicht davon verschont. Da greifen die Eltern oft zu Nasentropfen, um die Symptome zu lindern. Doch was gibt es dabei zu beachten und wie wendet man sie richtig an? Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, rät Patienten, sich in der Apotheke vor Ort beraten zu lassen, um Fehler zu vermeiden.

Anwendungsbereiche und Beipackzettel

Nasentropfen oder Nasensprays werden häufig bei einer zugeschwollenen Nase genutzt, die beispielsweise im Rahmen einer Erkältung auftritt. Aber auch bei Ohrenschmerzen können abschwellende Nasensprays einer besseren Belüftung dienen. Je nach Problematik sollte die Anwendung der Nasentropfen oder Nasensprays angepasst werden. Genaue Auskunft erhält man in der Apotheke vor Ort.

Dosierung von Nasentropfen

Vor dem ersten Gebrauch wird in der Apotheke geklärt, welche Dosierung für Kinder angemessen ist. Für Säuglinge und Kleinkinder werden diese Arzneimittel häufig mit Dosiertropfer angewandt, da damit immer nur ein Tropfen appliziert wird und bei der Anwendung eines Dosiersprays die Möglichkeit bestünde, dass die Lösung in der noch kleinen Nase in den Rachen läuft. Ältere Kinder und Erwachsene benutzen meistens ein Spray, das ebenfalls eine definierte Menge Lösung in die Nase abgibt, aber der Wirkstoff wird in der Nase gleichmäßig vernebelt. Es ist wichtig zu wissen, dass die abschwellende Wirkung nicht sofort einsetzt und daher nicht „nachdosiert“ werden darf. Bei einer Überdosierung durch die falsche Menge oder ein ungeeignetes Präparat können eine Reihe negativer Folgen auftreten. Besonders bei Babys drohen schwere Vergiftungserscheinungen. In weniger schweren Fällen kann die Nasenschleimhaut durch Austrocknung geschädigt werden.

Suchtproblematik bei Nasentropfen

Bei längerer Anwendung der Nasentropfen und -sprays kann es zu einem Gewöhnungseffekt der Nasenschleimhaut kommen. Die Folge ist das Rebound-Phänomen. Sobald die Wirkung des Präparats nachlässt, schwellen die Schleimhäute übermäßig an, was zu einer erneuten Nutzung verleitet.  Anstatt die Nase zu befreien, führt der dauerhafte Gebrauch so zu einer chronisch verstopfen Nase.

In schweren Suchtfällen kommt es zu Erstickungsängsten und Luftnot, sobald die Betroffenen das Medikament absetzen. Die dauergereizten Nasenschleimhäute können allmählich austrocknen und die Nase kann somit ihre Abwehrfunktion nicht mehr erfüllen. Das erhöht das Risiko von Keimbefall. Außerdem können sich in den Nasenhöhlen Borken bilden und die Nase blutet sehr leicht. Sollte man sich schon an ein abschwellendes Medikament gewöhnt haben, hilft es die Dosierung zu reduzieren (bspw. durch Benutzen der Kinderdosierung) und pflegende, befeuchtende Nasensprays anzuwenden, um damit die Anwendung des abschwellenden Sprays zu reduzieren und gänzlich wegzulassen.

Bitte nicht teilen

Generell gilt, dass Nasentropfen oder -sprays nicht von mehreren Patienten geteilt werden sollten, um eine Übertragung von Erregern zu verhindern. Ist das Nasenspray schon einmal verwendet worden, sollte es nicht über längere Zeiträume aufbewahrt werden. Es könnte mit Bakterien kontaminiert sein. Denn Hand aufs Herz: Wer schafft es beim Gebrauch von Nasentropfen, die Nase nicht zu berühren? Daher ist auch eine Reinigung des Tropfers nur bedingt hilfreich. Auch bei konservierten Nasensprays schützt die Konservierung nur für einen gewissen Zeitraum. Bezüglich der Lagerung und Haltbarkeit gilt es, die Zeiträume in der Packungsbeilage zu beachten. Dort ist auch angegeben, wie lange die angebrochene Flasche haltbar ist.


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Erst Testen, dann Symptome lindern

Corona-Infektion bei Erkältungssymptomen ausschließen

Frankfurt am Main, 18.11.2021 – Husten, Schnupfen, Halsweh – das können Symptome einer harmlosen Erkältung sein. Eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kündigt sich jedoch mit ganz ähnlichen Symptomen an. Betroffene mit typischen Erkältungsbeschwerden sollten daher vorsichtig sein und auf jeden Fall die Hygieneregeln beachten, um ihre Mitmenschen zu schützen. Hierzu gehören regelmäßiges sorgfältiges Händewaschen, Abstand wahren und eine medizinische Maske tragen. Zur weiteren Abklärung sollte unbedingt ein Schnelltest oder ein PCR-Test durchgeführt werden, erklärt Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Patienten erhalten Schnelltests zum Selbsttesten in jeder Apotheke. Einige Apotheken testen auch vor Ort. Ist das Ergebnis positiv, beraten und begleiten die Apothekerinnen und Apotheker die Betroffenen bei den nächsten Schritten.

Vorbeugung hilft nur gegen Erkältungsviren

Gerade in der kalten Jahreszeit steigt das Infektionsrisiko. Die Menschen halten sich öfter in geschlossenen, mitunter unzureichend gelüfteten Räumen auf. Bei Kälte ist die Luft meist trockener, dadurch werden die Schleimhäute nicht ausreichend befeuchtet und sind anfälliger für Infektionen. Sind viele Menschen in der näheren Umgebung infiziert, steigt die Ansteckungsgefahr für alle Arten von Viren und das Immunsystem ist überfordert. Wer sich schützen will, sollte auf engen Körperkontakt wie Umarmungen, Küsse oder auch simple Handschläge verzichten. Zudem müssen Räume immer gut durchlüftet werden. Händewaschen ist generell sinnvoll, doch es muss sorgfältig und wiederholt durchgeführt werden. Da die Viren beim Niesen auf bis zu 160 m/h beschleunigt werden, sollten Patienten entweder in ein Taschentuch oder in die Armbeuge niesen. Zur Vorbeugung gegen eine Infektion mit Erkältungsviren hilft es, das Immunsystem durch eine gesunde Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft zu stärken. Gegen das Coronavirus schützt allerdings nur das unbedingte Einhalten der Hygieneregeln wie Hände waschen, Abstand wahren und Maske tragen und eine Impfung. Auch eine jährliche Grippeimpfung ist im Übrigen dringend zu empfehlen. Was vielen nicht bewusst ist: Auch eine Grippe kann schwere Verläufe mit Todesfolge nehmen, so wie beispielsweise in der Grippesaison 2017/2018 mit 25.000 Toten.

Corona-Infektion ausschließen

Der erste Schritt bei einer Erkältung ist zurzeit immer, eine Corona-Infektion mittels Tests zu Hause oder beim Arzt auszuschließen. Anschließend heißt es, dem Körper Ruhe gönnen. Zur Arbeit zu gehen, ist schon mit einer Triefnase nicht ratsam, immerhin können Erkrankte leicht Kollegen anstecken. Bei Fieber gehört man ins Bett und auch Sport sollte während der Infektionszeit strikt vermieden werden.

Schnell durch die herkömmliche Erkältung kommen

Oft kündigt sich eine Erkältung mit Halsschmerzen an. Durch das Lutschen von Husten- oder Halsbonbons mit pflanzlichen Extrakten aus Eibisch, Spitzwegerich oder Isländisch Moos wird der gereizte Hals beruhigt und Schmerz gelindert. Warme Getränke halten die Mundschleimhäute feucht und fördern den Heilungsprozess. Manch einer leidet so stark unter den Halsschmerzen, dass die klassischen Erkältungsmittel keine ausreichende Linderung verschaffen. Im Beratungsgespräch kann der Apotheker geeignete Alternativen empfehlen. In der Apotheke vor Ort können sich Patienten beraten lassen, was zu ihnen passt und was ihnen guttut. Je nach Krankheitsgeschichte und individuellen Vorlieben eignen sich übrigens auch Kombinationen von Pflanzen und Kräutern.

Warum der Hustenreflex sinnvoll ist

Sind die Erkältungsviren erst einmal in die Schleimhaut der Bronchien vorgedrungen, können sie Entzündungen auslösen. Der Körper wehrt sich dagegen und bekämpft diese durch die vermehrte Bildung von Schleim. In den ersten Tagen einer Erkältung ist dieser oft sehr zäh und führt zu hartnäckigen Hustenattacken. Durch die Einnahme von schleimlösenden Hustenmitteln wird die Zähigkeit vermindert und das Abhusten erleichtert. Nachts kann ein Hustenstiller den Reizhusten dämpfen und erholsamen Schlaf ermöglichen.

Die Schnupfennase von innen und außen versorgen

Die Nasenschleimhaut bildet die erste Barriere für Erkältungsviren, aber durch Kälte und trockene Luft wird die Befeuchtung der Schleimhaut verringert. Zum Erhalt einer abwehrstarken Nase können befeuchtende Nasensprays mit Meerwasser oder regelmäßige Nasenspülungen verwendet werden. In eine trockene Schleimhaut dringen Krankheitserreger leichter ein und verursachen eine Entzündung. Die Schleimhaut schwillt an und gibt viel Sekret ab: Die Nase läuft und ist verstopft. Abschwellende Nasensprays erleichtern die Atmung, Medikamente mit ätherischen Ölen lindern die Entzündung. Salben mit Dexpanthenol pflegen gereizte Schnupfennasen von innen und außen. 


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