landesapothekerkammer Hessen
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Archiv - Presse

Palliativpharmazie: Gemeinsam für mehr Lebensqualität

„Den Tagen mehr Leben geben“

Frankfurt am Main, 03.11.2020
– Erkranken Menschen schwer und lebensbegrenzend, verschieben sich die Perspektiven. Dann stehen nicht mehr die Heilung oder die Verlängerung des Lebens im Vordergrund. Im Rahmen einer palliativen Versorgung, an der interdisziplinär viele Professionen beteiligt sind, geht es vielmehr darum, die Lebensqualität zu verbessern und Schmerzen sowie andere Krankheitssymptome in den letzten Tagen und Wochen einzudämmen. Doch die belastenden Krankheitssymptome fallen sehr unterschiedlich aus. Eine palliativpharmazeutische Therapie bedeutet auch, dass die Medikation patientenindividuell zugeschnitten und auch immer wieder an den Bedarf des Schwerstkranken angepasst werden muss. Dass die Apotheken vor Ort gerade in der Betreuung und Versorgung von Patienten mit unheilbaren Erkrankungen eine große Rolle spielen, weiß Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Immer im Blick der Arzneimittelexperten: die Lebensqualität, die Selbstbestimmung und die Wünsche des Betroffenen.

Mit Fachwissen und Empathie

Palliativen Beistand kann jede Apotheke leisten. In Hessen haben bereits zahlreiche Apothekerinnen und Apotheker ihr Fachwissen in umfassenden Zertifikat-Fortbildungen vertieft und ergänzt. Doch in der Betreuung geht es nicht allein um eine palliativpharmazeutische Expertise und ein gutes Medikationsmanagement, sondern auch um Kontakt und Austausch mit den Palliativmedizinern und Palliativteams, das Wissen um die Besonderheiten in der Therapie und Pflege. Gefragt ist außerdem ein gutes Fingerspitzengefühl im Umgang mit Schwerstkranken. In vielen Fällen muss beispielsweise die Erwartungshaltung des Patienten an die Medikation einfühlsam korrigiert werden, je nach Krankheitsstadium ist eine Beschwerdefreiheit nicht mehr möglich. Ein wichtiger Aspekt, damit sich der Betroffene auf die lindernd wirkende Medikation einlassen kann.

„Ich umhülle Dich“

Mit „palliativ“, abgeleitet vom Lateinischen „pallium“ (Mantel), sind alle Aspekte der Versorgung und Begleitung des Patienten gemeint – von der medizinischen und pharmazeutischen Betreuung, der ambulanten palliativmedizinischen Betreuung mit den speziellen Teams oder aber die Suche nach einem passenden Pflegedienst bis zur psychologischen und seelsorgerischen Unterstützung. In der palliativpharmazeutischen Betreuung sind die Apotheker für die Versorgung des Schwerstkranken mit Arzneimitteln zuständig, erklären die richtige Handhabung und Anwendung, unterstützen sie in der Therapie und schlagen, im Schulterschluss mit anderen Heilberuflern und wenn Risiken erkennbar sind, alternative Lösungen vor, um die verbleibenden Tage des Betroffenen so lebenswert wie möglich zu gestalten. Auch Angehörige werden in diese umfassende Betreuung einbezogen, damit Schwersterkranke auf ihrem Weg nicht alleine sind.

Apotheke vor Ort: Rund um die Uhr erreichbar

Ob am Wochenende, an Feiertagen oder in der Nacht: Eine ausreichende Versorgung mit Medikamenten ist bei Schwerstkranken besonders wichtig. Hier sind auch die Angehörigen gefragt. Sie sollten zum Beispiel darauf achten, dass die notwendigen Medikamente ausreichend vorrätig sind. Im Fall der Fälle ist immer eine Apotheke vor Ort erreichbar – an 365 Tagen und rund um die Uhr. Der Notdienstfinder im Internet hilft Angehörigen, schnell eine diensthabende Apotheke in der Umgebung zu finden. Die Informationen können auch telefonisch erfragt werden (0800 / 00 22 833, kostenfrei aus dem Festnetz oder unter der Telefonnummer 22 8 33, Handy max. 69 ct./min.).



Pressekontakt der Landesapothekerkammer Hessen:
AzetPR
Susanne Pfeiffer
Wrangelstraße 111
20253 Hamburg
Telefon 040  413270-31
pfeiffer@azetpr.com


 

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Körpereigene Abwehr herbstfit machen

Immunsystem: Einlasskontrolle und Putztrupp in einem

Frankfurt am Main, 28.09.2020 – Das ganze Jahr über schützt uns das Immunsystem vor Krankheitserregern. Wird es draußen ungemütlich, sind die meisten automatisch weniger an der frischen Luft. Doch die trockene Heizungsluft tut den Schleimhäuten nicht gut: Sie trocknen aus, Viren und Bakterien können leichter zuschlagen. Wie das komplexe Immunsystem funktioniert, mit welchen Mitteln man es Krankheitserregern schwer macht und warum sich eine gute Selbstfürsorge positiv auf das Immunsystem auswirkt, weiß Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen.

Immunsystem: Einlasskontrolle und Putztrupp in einem

Das Immunsystem ist die körpereigene Abwehr gegen Eindringlinge wie Krankheitserreger. Es ist sozusagen Einlasskontrolle und Putztrupp in einem. Die Bausteine des unspezifischen Immunsystems besitzen wir bereits zu Beginn unseres Lebens, es wird auch als angeborenes Immunsystem bezeichnet. Das spezifische Immunsystem erlangen wir im Laufe unserer ersten Lebensjahre durch Impfungen und durchgemachte Infektionen. Sie wirken wie ein Training: Die sogenannte erworbene Abwehr kann sich Bakterien und Viren „merken“, um bei einer erneuten Konfrontation besser vorbereitet zu sein.

Komplexer Schutzmechanismus

Haut, Schleimhäute, Nasenhaare oder die Flimmerhärchen auf der Bronchialschleimhaut halten als erste Instanz der Abwehr die gröbsten Angriffe von außen ab und wirken wie eine Rüstung. Ist diese Rüstung nicht intakt, haben es Keime leichter, in den Körper einzudringen. Auch die Magensäure gehört zu diesem System. Sie macht Keime unschädlich, die über die Nahrung in den Körper gelangen. Eine Vielzahl von Zellen verstärkt im Körperinneren das komplexe Gebilde der Körperabwehr. Doch unser Immunsystem kann durch bestehende Erkrankungen geschwächt sein. Außerdem altert es, die Abwehr eines 60-jährigen ist nicht mehr so effektiv wie die eines Dreißigjährigen.

Erste Devise: Ausgewogen ernähren 

Auch wenn es banal scheint, der Schlüssel zu einer guten Immunabwehr ist eine ausgewogene Ernährung. Frisches Obst und Gemüse versorgen den Körper mit den für das Immunsystem essenziellen Vitamine A, C und E. Auf den Teller gehört eine abwechslungsreiche Kost mit wenig Zucker, wenig Fleisch sowie wenig tierischen Fetten, jedoch mit vielen Ballaststoffen, Pflanzenfasern, Mineralstoffen und Vitaminen. Auch der Bedarf an Eisen und Zink sollte mit der Ernährung abgedeckt sein. Vitamin D gilt als zusätzlicher, wichtiger Bestandteil für die Immunabwehr. Der Körper bildet es mithilfe von Sonnenlicht aus. Im Herbst und Winter, wenn die Tage kürzer und grauer sind, geht der Vitamin-D-Spiegel im Körper zurück. Ob und wie Vitamin D zugeführt werden soll, wissen die Apotheken vor Ort. Als Faustregel gilt: Eine Einnahme von Vitaminpräparaten kann und sollte nie eine ausgewogene Ernährung ersetzen. Die Landesapothekerkammer Hessen rät, sich zu einer unterstützenden Nahrungsergänzung vorab beraten zu lassen. Ob eine Unter- oder Mangelversorgung vorliegt, lässt sich nicht pauschal feststellen. Bei Unsicherheiten kann nur eine Blutuntersuchung Aufschluss geben.

„Self-Care“: Gut zu sich selbst sein

Eine Joggingrunde am Morgen durch den Park, auf dem Weg zur Arbeit eine Haltestelle früher aussteigen oder ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause: Bewegung lässt sich – auch in kleineren Portionen – in den Alltag einbauen und hält das Immunsystem auf Trab. Auch regelmäßiger Sport und Saunagänge stärken die körpereigenen Abwehrkräfte. Lieber nicht: „angeschlagen“ saunieren oder Sport treiben, das kann negative Folgen haben. Regelmäßiges Lüften und das Befeuchten der Schleimhäute mit wohltuenden Kräutertees ist ebenfalls hilfreich. Ausreichend Schlaf, weniger Stress und möglichst wenig oder gar kein Alkohol und Zigaretten sind weitere Puzzleteilchen auf dem Weg zu einem gestärkten Immunsystem.



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Gut durch den Hitzesommer kommen

Sieben Hitzetipps


Frankfurt am Main, 23.06.2020 – So schön das hochsommerliche und warme Wetter auf den ersten Blick ist: Die Hitze schlägt vielen auf den Kreislauf, Schwindel und Kopfschmerzen können die Folge sein. Eine schnelle und wirkungsvolle Hilfe bei Kreislaufproblemen: ein kalter Lappen, der auf den seitlichen Hals gelegt wird. Das regt die Blutdruckfühler an und lässt den Blutdruck wieder steigen. Wie man gut durch das nächste Sommerhoch kommt, weiß Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen.


Kreislauf: Verhalten anpassen


Hohe Temperaturen sind für den Kreislauf sehr belastend: Damit der Körper Wärme besser abgeben kann, weiten sich die Blutgefäße – der Blutdruck sinkt. Viele Menschen reagieren dann mit, Schwindel, Unwohlsein, Kopfschmerzen und Übelkeit. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Hitzschlag kommen. Bei hochsommerlichen Temperaturen sollte man besser einen Gang runterschalten und die Mittagshitze möglichst meiden. Ist der Kreislauf „im Keller“, sollten Betroffene die Beine hochlagern – das regt den Kreislauf wieder an. Auch leichte salzige Nahrungsmittel wirken sich positiv auf den Kreislauf aus.


Nicht erst bei Durst trinken


Der Körper besteht zu 50 Prozent aus Wasser, u. a. wird darüber die Körpertemperatur reguliert. Erwachsene sollten täglich rund 1,5 Liter Flüssigkeit, idealerweise Wasser, Saftschorlen oder Teezubereitungen, zu sich nehmen. Bei großer Hitze sollte die Trinkmenge vorsorglich erhöht werden. Denn Flüssigkeitsverluste, zum Beispiel durch Schwitzen, müssen den ganzen Tag über verteilt ausgeglichen werden. Durst ist ein Warnsignal und deutet auf einen bereits vorhandenen Flüssigkeitsmangel hin. Ist es heiß, greifen viele zu eiskalten Getränken. Doch sie kühlen nicht besser ab, im Gegenteil. Die kalte Flüssigkeit muss erst auf Körpertemperatur gebracht werden, das beansprucht den Stoffwechsel und bringt den Körper noch mehr zum Schwitzen.


Schwerstarbeit für die Venen


Bei hohen Temperaturen haben viele mit schweren Beinen und geschwollenen Knöcheln zu kämpfen. Durch die Wärme erweitern sich die Blutgefäße, die Venenklappen funktionieren nicht mehr richtig, das Blut staut sich. Durch die richtige Trinkmenge wird die Fließgeschwindigkeit des Blutes erhöht und das „Schwere-Beine-Gefühl“ vermindert. Auch mit moderater Bewegung lässt sich entgegensteuern: Gerade im Hochsommer ist Schwimmen ideal. Unterwegs wirken eine Abreibung mit kaltem Wasser oder ein Thermal- oder Erfrischungswasser, das fein auf das Gesicht oder die Beine gesprüht wird, wohltuend.


Sonnenschutz: Auch in der Stadt unverzichtbar


Im Urlaub eine Selbstverständlichkeit, im Alltag oft vernachlässigt: Die Rede ist von Sonnenschutzpräparaten. Doch die Sonne darf auch in heimischen Gefilden nicht unterschätzt werden. Dabei hängt die Wahl des richtigen Lichtschutzfaktors vom Hauttyp und den örtlichen Gegebenheiten ab. In der Apotheke vor Ort kann man sich zum passenden Mittel beraten lassen. Eine „Familiensonnencreme“ ist übrigens nicht empfehlenswert: Kinder brauchen spezielle Sonnenschutzpräparate, ihre Haut ist sensibler und sonnenempfindlicher als die der Erwachsenen. Kinderhaut wird am besten mit der 4-H-Regel - Hut, Hemd, Hose und hoher Sonnenschutzfaktor - geschützt.


Sonnenallergie vermeiden


Die Haut juckt, ist gerötet und zeigt Bläschen? Das spricht für eine Sonnenallergie. Lindernde Präparate zum Auftragen aus der Apotheke helfen, das Jucken einzudämmen. Auch feuchte Umschläge oder Kühlaggregate aus der Apotheke wirken lindernd. Auch das Tragen von UV-Schutzkleidung und die Vermeidung der Mittagssonne sind sinnvolle Maßnahmen. Wer eine unangenehme Sonnenallergie umgehen will, kann mit Kalziumpräparaten entgegensteuern. Sie werden ein bis zwei Wochen vor dem ersten Sonnenbad und über die Expositionszeit hinweg eingenommen. Damit kann der Ausbruch einer Sonnenallergie verhindert oder ihr Verlauf zumindest gemindert werden.


Insektenstiche schnell versorgen


Zwar sind Mücken, Wespen & Co. lästig, in der Regel bleiben ihre Stiche aber ungefährlich. Mit einem guten Insektenschutz können die unangenehmen Stiche vermieden werden. Hat es einen dennoch erwischt, sollte der Stich schnell versorgt werden. Am besten eignen sich antiallergische Gels oder Stifte, eventuell auch Sprays oder Cremes mit Kortison. Dadurch werden Rötungen und Juckreiz gemildert und die Gefahr, dass sich der Stich durch Kratzen und Verunreinigungen entzündet, bleibt gering. Unangenehm, aber wirkungsvoll: ein elektronischer Stichheiler. Er aktiviert mit konzentrierter Wärme physiologische und immunologische Prozesse und lindert die Symptome.


Sport? Mit Maß!


Körperliche Aktivitäten sind für den Kreislauf grundsätzlich positiv. Bei hochsommerlichen Temperaturen ist es allerdings besser, die Laufrunde zum Beispiel in die frühen Morgenstunden zu verlegen. Denn abends ist es in der Regel wärmer als am Morgen. Schonend und wirksam zugleich: Regelmäßige Abendspaziergänge, das wirkt sich positiv auf den Kreislauf aus.



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Landesapothekerkammer fordert: Politik muss endlich handeln

Gleichpreisigkeit ist Verbraucherschutz


Frankfurt am Main, 11. Juni 2020 – Die Krise der vergangenen Monate hat verdeutlicht, wie hervorragend die Apotheken vor Ort innerhalb kürzester Zeit auch die Versorgung mit den in Apotheken hergestellten Desinfektionsmitteln flächendeckend auf die Beine gestellt haben, denn industriell hergestellte Desinfektionsmittel waren nicht verfügbar. Dank sehr guter Hygienepläne und Organisation waren praktisch alle Apotheken fortwährend für die Menschen Ansprechpartner vor Ort und haben auch in Krisenzeiten die Arzneimittelversorgung bestens sichergestellt. So wurden, dort wo es möglich war, die Öffnungszeiten an die Bedürfnisse der Kunden angepasst, die Versorgung per Botendienst ausgeweitet und Schutzausrüstung auf eigene Kosten angeschafft oder hergestellt.


Wie sich eine freie Preisgestaltung bei entsprechend knappem Angebot entwickeln kann, hat die Krise allerdings auch gezeigt. Schutzausrüstung wurde in der Anfangsphase der Pandemie überteuert angeboten, selbst systemrelevante Berufsgruppen wurden bei der notwendigen Beschaffung übervorteilt. Ein warnendes Beispiel, das auch bei verschreibungspflichtigen Medikamenten denkbar wäre: Werden sie nicht überall zum gleichen Preis angeboten, droht eine Ungleichbehandlung der Patientinnen und Patienten. Dem soll das Vor-Ort-Apothekenstärkungsgesetz (VOASG) entgegenwirken und die Gleichpreisigkeit bei rezeptpflichtigen Arzneien für den Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sichern. Doch das notwendige Votum der EU-Kommission steht bereits seit Monaten aus. Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, fordert: „Der Bundesgesundheitsminister muss nun endlich handeln, das fordern auch immer mehr Abgeordnete des Deutschen Bundestags. Ist das Apothekenstärkungsgesetz nicht durchsetzbar, muss der jetzt von Gesundheitspolitikern wieder aufs Tapet gebrachte Vorschlag, den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln auf das europarechtlich gebotene Maß zurückzuführen, aus Verbraucherschutzgründen konsequent umgesetzt werden, damit die Gleichpreisigkeit endlich wiederhergestellt wird. Nur durch die ordnungspolitische Unterstützung kann die zuverlässig gewachsene Struktur der Apotheken vor Ort langfristig erhalten bleiben.“


Apotheke tragende Säule des Gesundheitssystems


Die flächendeckende Arzneimittelversorgung durch die Apotheken ist für die Bevölkerung essenziell, das hat die Covid-19-Krise eindrücklich gezeigt und gleichzeitig den Mehrwert der öffentlichen Apotheke – die persönliche Beratung und Betreuung vor Ort – unterstrichen. Strukturen, die von der Politik unbedingt geschützt werden müssen. „Die Apothekenteams stehen den Menschen nicht nur mit ihrem Know-how zur Seite, beraten ausführlich und geben Medikamente ab. Sie gehen auch einfühlsam auf die oftmals verunsicherten Patienten ein und leisten viel Aufklärungsarbeit,“ umreißt Funke das breite Spektrum der Vor-Ort-Apotheke. Zwar war der Druck, der gerade in den letzten Wochen auf den Apothekern lastete, besonders groß. Doch die flächendeckende, wohnortnahe und zuverlässige Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln war und ist sichergestellt. Damit das langfristig so bleibt, muss die Politik endlich handeln.


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Die Apotheke vor Ort ist auch während der Pandemie für Sie da!

Andere Gesundheitsbeschwerden nicht „vergessen“


Frankfurt am Main, 5. Mai 2020 – Niesetikette, Desinfektionsmittel, Schutzmaßnahmen, Kontaktsperre, Lieferengpässe – diese Themen beherrschen seit Wochen unser Leben. Die Corona-Pandemie wirbelt Gewohnheiten und den Alltagsrhythmus durcheinander und zwingt auch zum Erlernen neuer Verhaltensmuster. Darüber darf aber nicht vergessen werden, dass es neben Covid-19 eine Vielzahl weiterer, behandlungsbedürftiger Erkrankungen gibt. „Aus Angst, sich anzustecken, gehen manche Patienten nicht in die Apotheke oder zum Arzt, obwohl dies notwendig wäre“, weiß Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. „Die Apotheken in Hessen sind weiterhin für Sie da und finden auch individuelle Lösungen, wenn Patienten nicht aus dem Haus gehen möchten.“


Besondere Herausforderungen für Apotheken


Abstandsregeln, Arbeitsschutz, Hygienemaßnahmen, all dies beherrscht das Bild auch in den Apotheken. Die Apotheken sind auch in der Pandemie für die Versorgung der Bevölkerung da, daher ist es unerlässlich, dass das Apothekenpersonal so gut wie möglich vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 geschützt ist, führt Funke aus. Die Apothekeninhaber sind gesetzlich verpflichtet, Maßnahmen zum Arbeitsschutz einzuhalten, hinzu kommen die derzeitigen Verordnungen der Landesregierung. Entsprechend haben die meisten Apotheken Vorkehrungen getroffen: Plexiglas-Trennwände, Mund-Nasen-Schutz, Zugangsbeschränkungen und Schichtbetrieb – jede Apotheke sichert im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Versorgung der Bevölkerung. Diese Vorkehrungen und die seit neuestem geltende Maskenpflicht auch für Kunden sind keine Schikane, sondern dienen dem Schutz – sowohl des Apothekenpersonals als auch der Mitmenschen. Vielerorts funktioniert dies problemlos, stellt Funke klar und setzt auf das Verständnis der Bevölkerung.


Erleichterung der Arzneimittelversorgung durch politische Maßnahme


Um die durch Lieferengpässe und Pandemie erschwerte Versorgung sicherzustellen, hat die Politik verschiedene Regelungen getroffen. Dadurch werden auch die Patienten entlastet. Für den Apotheker ist es nun einfacher, bei einer Verordnung auf das Präparat eines anderen Herstellers oder eine andere Packungsgröße zurück zu greifen, ohne Rücksprache mit dem Arzt halten zu müssen oder gar ein neues Rezept zu benötigen, wenn es bei dem verordneten Präparat Lieferschwierigkeiten gibt. In Ausnahmefällen darf der Apotheker nach sorgfältiger Überprüfung und Rücksprache mit dem behandelnden Arzt auch gegen einen Wirkstoff aus der gleichen Wirkstoffgruppe austauschen. Auch darf der Botendienst – ohne Mehrkosten für die Patienten – in weiterem Umfang angeboten werden als bisher. Damit bleiben Patienten unnötige Wege erspart.


Notwendige Medikamente kann Ihnen die Apotheke vor Ort per Boten nach Hause liefern, wenn man zum Beispiel Kranke oder Alte betreut und sich nicht draußen anstecken möchte. Beratung zu verschiedenen Themen kann teilweise auch telefonisch erfolgen. Die Apotheken vor Ort sind weiterhin auch und besonders bei den alltäglichen Belangen für die Menschen da. Grundsätzlich gilt: Aus falscher Scheu sollte man darauf verzichten, sich an den Arzt oder Apotheker zu wenden, wenn gesundheitliche Probleme auftreten.


Gesund bleiben – auch im Homeoffice oder in Freistellung


Der Sportverein, das Fitness-Studio sind geschlossen, der Weg ins Büro – sei es zu Fuß oder mit dem Rad – fällt weg, den Kindern ist langweilig, der Partner genervt: Der sogenannte Lagerkoller trifft jeden und Kreativität ist gefragt. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig, natürlich darf das Stück Schokolade für die Seele zwischendrin auch mal sein. Spaziergänge, um aus den eigenen vier Wänden zu kommen, sollten regelmäßig auf dem Programm stehen – auch alleine, um den nötigen Abstand von daheim zu finden. Gesportelt werden kann auch zu Hause, zahlreiche Workouts werden im Internet angeboten und gelingen auch ohne große Ausstattung. Wer im Homeoffice sitzt, sollte in Bewegung bleiben, zum Beispiel beim Telefonieren oder einem Gang durch die Wohnung.



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Sars-CoV-2-Pandemie: Apotheker vor Ansteckung schützen

Apotheke vor Ort ist systemrelevant und unverzichtbar


Frankfurt am Main, 20. März 2020 – Die Coronapandemie breitet sich rasant aus, täglich steigen die Zahlen an. In Hessen sind 813 Covid-19-Fälle bekannt (Stand: 20.3.2020) - das sind 131 neue Coronapatienten mehr als am Vortag. Diese steile Krankheitskurve abzuflachen ist das erklärte Ziel, damit das sonst gut funktionierende Gesundheitssystem in Deutschland nicht überlastet wird. „Das öffentliche Leben in Hessen ist bereits stark eingeschränkt, doch die Apotheken vor Ort sind gerade in dieser Krisensituation für die Bürgerinnen und Bürger da“, betont Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Bei Arzneimitteln spielen Qualität, Sicherheit und die fachkundige Beratung eine bedeutende Rolle. Gleichzeitig appelliert Funke an die Umsicht der Menschen: „Es ist essenziell, dass die Apothekenteams bestmöglich vor dem Virus geschützt werden um handlungsfähig zu bleiben“. In dieser Krisensituation ist Verständnis für geänderte Abläufe und auch mögliche Wartezeiten in den öffentlichen Apotheken gefragt.


Abstand halten – auch zum Apotheker


Ärzte und das Pflegepersonal, Apotheker und ihre Teams: Diese systemrelevanten Berufsgruppen sind gerade in diesen Tagen und Wochen unermüdlich im für die Gesundheit der Bevölkerung im Einsatz. So versorgen Apotheker die Menschen zuverlässig und flächendeckend mit Medikamenten und stehen den Patienten „24/7“ zur Seite. Damit Apotheken nicht aufgrund eines Quarantänefalls schließen müssen, ist der Schutz des Berufsstandes von höchster Wichtigkeit. „Jede Apotheke ergreift Maßnahmen zum eigenen Schutz, die je nach Apotheke, Lage und Möglichkeiten unterschiedlich ausfallen“, erläutert Funke. Das kann ein begrenzter Zugang von Personen in die Apotheke sein, das Tragen von Schutzbekleidung und Handschuhen oder ein Glasschutz, durch den das Apothekenpersonal die Patienten berät und versorgt.


Bei Krankheitssymptomen: Bitte draußen bleiben


Wer Krankheitssymptome verspürt, sollte nicht selbst in die Apotheke gehen. Damit wird der Apotheker einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Das gilt auch bei einer banalen Erkältung! Am besten werden gehen jetzt gesunde Familienmitglieder oder Nachbarn zur Abholung der Medikamente in die Apotheke.


Medikamente nicht „hamstern“


Von Hamsterkäufen rät die Landesapothekerkammer Hessen eindeutig ab und empfiehlt, sich nicht über das Maß zu bevorraten. Sollten „gehamsterte“ Arzneien gar nicht verwendet werden und dadurch zu lange lagern, kann die Mindesthaltbarkeit überschritten werden. Die Folge: Die Arzneien müssten weggeworfen werden und stehen an anderer Stelle nicht zur Verfügung, obwohl sie dringend benötigt würden.


Umsichtig sein


Die Apotheken vor Ort haben in den letzten Tagen und Wochen verstärkt zur richtigen Handhygiene beraten. Eigentlich ist sie immer ein „Muss“, jetzt allerdings essenziell. Über die Finger gelangen Viren und Bakterien schnell ins Gesicht und von dort an die Schleimhäute. Die Hände sollten mehrmals täglich 20 bis 30 Sekunden gründlich mit Seife gewaschen werden. Den direkten Kontakt mit „Virenschleudern“ wie Haltegriffen oder Einkaufswagen kann man durch das Tragen von Handschuhen vermeiden. Auch das Einhalten einer so genannten Niesetikette schützt vor Ausbreitung von Viren:


  •       Beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen.
  •       In Einwegtaschentücher niesen oder husten, diese nur einmal verwenden und entsorgen (Mülleimer mit Deckel). Stofftaschentücher sollten anschließend bei 60°C gewaschen werden.
  •      Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
  •      Ist kein Taschentuch griffbereit, sollte beim Husten oder Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase gehalten werden und sich von anderen Personen abwendet werden.



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Coronavirus: Patienten sollten Ruhe bewahren

Auf die Apotheke vor Ort ist immer Verlass


Frankfurt am Main, 6. März 2020 – Gerade in diesen Wochen ist die Apotheke für viele Menschen eine unverzichtbare und wertvolle Anlaufstelle. Sie suchen kompetente Hilfestellung, weil sie selbst nicht einschätzen können, ob das Coronavirus für sie überhaupt riskant ist. Denn mit der Ausbreitung des Virus steigt auch die Verunsicherung. Seit die ersten Verdachtsfälle in Deutschland gemeldet wurden, ist beispielsweise die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln sprunghaft angestiegen, sie werden mittlerweile zu überteuerten Preisen im Internet angeboten. „In diesem Zusammenhang wird deutlich, was passiert, wenn Produkte freie Preise haben. Daher ist es aus Verbraucherschutzgründen richtig und wichtig, dass verschreibungspflichtige Arzneimittel feste Preise haben“ erklärt Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Sie betont, dass die Apotheken vor Ort sachkundig beraten, ob und welche Präparate notwendig sind und auf welche Hygienemaßnahmen es ankommt.


Gewachsenes Vertrauen zum Apothekerberuf


Im Alltag sind der Apotheker als Arzneimittelexperte und das hochqualifizierte Apothekenpersonal mit ihrem Fachwissen immer für die Patienten da – und das an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr. Das weiß ein Großteil der Bevölkerung sehr zu schätzen. „Gerade in solchen Situationen zeigt es sich, wie wichtig die flächendeckende Arzneimittelversorgung durch die Apotheke vor Ort ist“ erläutert Funke. „Daher muss die Politik alles dafür tun, diese bewährten Strukturen zu schützen und zu erhalten.“


Medikamente nicht „hamstern“


Manche Patienten sind in der aktuellen Situation so verunsichert, dass sie Arzneimittel regelrecht „hamstern“. Doch gerade bei Medikamenten spielen Qualität, Sicherheit und die fachkundige Beratung eine bedeutende Rolle. Die Landesapothekerkammer Hessen rät von „Hamsterkäufen“ ab und empfiehlt Patienten, sich nicht über das Maß zu bevorraten. Sollten „gehamsterte“ Arzneien gar nicht verwendet werden und dadurch zu lange lagern, kann die Mindesthaltbarkeit überschritten werden. Die Folge: Die Arzneien müssten weggeworfen werden und stehen an anderer Stelle nicht zur Verfügung, obwohl sie dringend benötigt würden.


Umsichtig sein und Ruhe bewahren


Die Apotheken vor Ort beraten in diesen Wochen verstärkt zur richtigen Handhygiene. Eigentlich ist sie immer ein „Muss“, in diesen Wochen jedoch besonders wichtig. Über die Finger gelangen Viren und Bakterien schnell ins Gesicht und von dort an die Schleimhäute. Die Hände sollten mehrmals täglich 20 bis 30 Sekunden gründlich mit Seife gewaschen werden. Den direkten Kontakt mit „Virenschleudern“ wie Haltegriffen in Bus und Bahn kann man durch das Tragen von Handschuhen vermeiden. Auch das Einhalten sogenannter Niesetiketten schützt vor Ausbreitung von Viren:


  • Beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen.
  • In Einwegtaschentücher niesen oder husten, diese nur einmal verwenden und entsorgen (Mülleimer mit Deckel). Stofftaschentücher sollten anschließend bei 60°C gewaschen werden.
  • Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, sollte beim Husten oder Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase gehalten werden und sich von anderen Personen abwendet werden.

 

Durch frische Luft, Bewegung, ausreichend Schlaf, Saunagänge, eine ausgewogene vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung wird das Immunsystem gezielt unterstützt.



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Husten, Schnupfen, Halsweh: Erkältungssymptome gezielt lindern

Frankfurt am Main, 12. Februar 2020 – Der Volksmund bringt es auf den Punkt: Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage. Auch wenn sie sich nicht abkürzen lässt, Erkältungsgeplagte müssen die einhergehenden Symptome nicht einfach aushalten. Halsschmerzen, Husten und Schnupfen lassen sich gezielt lindern, weiß Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Im Beratungsgespräch kann der Apotheker das geeignete Medikament für die Selbstmedikation empfehlen und wertvolle Tipps zur weiteren Symptomlinderung geben. Auch wer unsicher ist, ob es sich „nur“ um eine Erkältung handelt, kann sich beim Apotheker beraten lassen. Als Faustregel gilt: Eine Erkältung beginnt schleichend, die echte Grippe haut Betroffene regelrecht um.

Mit Pflanzenkraft voraus

Oft kündigt sich eine Erkältung mit Halsschmerzen an. Durch das Lutschen von Husten- oder Halsbonbons mit pflanzlichen Extrakten aus Eibisch, Spitzwegerich oder Isländisch Moos wird die Speichelproduktion angeregt und die Beschwerden gelindert. Viel Trinken hält die Mundschleimhäute feucht und fördert den Heilungsprozess. Manch einer leidet so stark unter den Halsschmerzen, dass die klassischen Erkältungsmittel keine ausreichende Linderung verschaffen. Im Beratungsgespräch kann der Apotheker geeignete Alternativen empfehlen. 

Sinnvoller Hustenreflex 

Dringen Erkältungsviren bis in die Schleimhaut der Bronchien vor, können sie eine Entzündung auslösen. Folge: eine erhöhte Schleimproduktion, denn der Körper versucht durch den Hustenreflex, den Schleim aus den Atemwegen abzutransportieren. Tagsüber unterstützt ein schleimlösendes Präparat das Abhusten, zur Nacht sorgt ein Hustenstiller für einen erholsamen Schlaf. Handelt es sich um einen reinen Reizhusten, können auch tagsüber beruhigende Substanzen zum Einsatz kommen.

Schnupfennase von innen und außen versorgen

Beim Schnupfen ist die Nasenschleimhaut entzündet. Kühlt die Nasenschleimhaut durch kalte Außentemperaturen oder Klimaanlagen ab, wird die Beweglichkeit der Flimmerhärchen beeinträchtigt. In der Folge können sie das Nasensekret und die Krankheitserreger, die mit dem Sekret abtransportiert werden, nicht ausreichend in Richtung Nasenausgang befördern. Dadurch kommt es leichter zu einer Infektion der Nasenschleimhaut. Abschwellende Nasensprays, schleimlösende Substanzen mit pflanzlichen Auszügen oder ätherische Öle können Schnupfengeplagten den Alltag erleichtern. Pflegende Nasensalben beruhigen die gereizte, gerötete Haut rund um die Nase.

Nasentropfen gut verteilen

Nachdem die Nase durch sanftes Schnäuzen von Sekret befreit wurde, sollten die Tropfen mit zurückgebeugtem Kopf in das erste Nasenloch eingeträufelt werden. Gleichzeitig durch die Nase einatmen! Sind die Tropfen im Rachenraum angekommen, wird der Kopf nach vorne gebeugt und dann von links nach rechts bewegt. So wird die Lösung gleichmäßig im Nasenraum verteilt. Damit eine Verunreinigung der Pipette von innen vermieden wird, sollte sie mit zusammengedrücktem Saughütchen von der Nasenöffnung entfernt werden. Die vollständig entleerte Pipette wird am besten mit klarem Wasser abgespült oder mit einem sauberen Tuch abgewischt, bevor sie wieder in das Fläschchen eingeführt wird. Im Anschluss das zweite Nasenloch behandeln und die Pipette danach wieder reinigen.

Dosierspray richtig einsprühen

Zunächst wird die Nase sanft ausgeschnäuzt. Damit die Lösung nicht an den Haaren am Naseneingang „hängenbleibt“, unbedingt den Nasenadapter des Sprays ausreichend tief in das Nasenloch einbringen und die Sprühvorrichtung auslösen, danach das zweite Nasenloch versorgen. Nach der Anwendung sollte die Sprühöffnung mit einem sauberen Tuch gereinigt und dann mit der Schutzkappe geschlossen werden.

Wann zum Arzt

Tritt Fieber auf, sind die Beschwerden massiv, besteht eine Schwangerschaft oder wird der Husten nach ein bis zwei Wochen Selbstmedikation nicht besser, sollten Erkältungskranke den Arzt aufsuchen.

Infektanfälligkeit vorbeugen

Auch wenn man den Erkältungsviren nicht ganz aus dem Weg gehen kann: Durch frische Luft, Bewegung, ausreichend Schlaf, Saunagänge, eine ausgewogene vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung wird das Immunsystem gezielt unterstützt. Ein Muss: eine sorgfältige Handhygiene. Gelangen Viren und Bakterien über die Finger ins Gesicht, insbesondere in die Augen und den Mund, hat die Erkältung leichtes Spiel. Daher sollten die Hände mehrmals täglich gewaschen werden. Den direkten Kontakt mit „Virenschleudern“ wie Haltegriffen in Bus und Bahn kann man durch das Tragen von Handschuhen vermeiden – kleine Desinfektionsmittel für die Hand- oder Manteltasche erleichtern eine Handpflege „to go“.


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Seminare und Veranstaltungen

07.12.2020

Best of Neue Arzneistoffe 2019 online 7.12

Online-Seminar

Weitere Informationen

08.12.2020

Rationale Phytotherapie - online

Online-Seminar

Weitere Informationen

10.12.2020

Best of Neue Arzneistoffe 2019 - online 10.12.

Online-Seminar

Weitere Informationen

14.12.2020

Säurebedingte Magenbeschwerden - online 14.12.

Online-Seminar

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