landesapothekerkammer Hessen
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Archiv - Presse

Hautirritationen vorbeugen: Maske regelmäßig wechseln

Mund-Nase-Partie richtig pflegen

Frankfurt am Main, 22.03.2021
– Die Corona-Pandemie hat unser Leben im letzten Jahr stark verändert. Ein prägnantes Symbol sind Masken, die in vielen Bereichen getragen werden müssen. Doch ob FFP-Maske oder medizinischer Mundschutz: Durch das Tragen entsteht ein feuchtes Klima im Mund-Nase-Bereich, das unter Umständen Hautirritationen auslösen kann – bei allen Hauttypen. Natürlich sollte keine Maske getragen werden, wenn man zu Hause ist oder beim Spaziergang im Freien, sofern dort keine andere Regelung gilt, rät Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen.

Maskenhygiene beachten

FFP-Masken und medizinische Gesichtsmasken, sogenannte OP-Masken, sind ein wichtiger Bestandteil im Kampf gegen die Pandemie. Partikel, Tröpfchen und Aerosole fliegen durch das Masketragen weniger herum und minimieren damit das Ansteckungsrisiko. Der medizinische OP-Schutz ist mehrschichtig aufgebaut und schützt insbesondere andere Menschen, FFP-Masken (FFP: Filtering Face Piece) dienen dem Eigenschutz. Alle Einmal-Masken, FFP- wie OP-Maske, werden entsorgt und durch eine neue Maske ersetzt, wenn die Maske durchfeuchtet ist beziehungsweise spätestens nach acht bis neun Stunden Tragezeit. Im Umkehrschluss bedeutet das: Ist man den ganzen Tag unterwegs, empfiehlt es sich, immer Ersatzmasken dabei zu haben. So hat man auch Ersatz, falls das Befestigungsgummi reißt.

Hautpflege im Fokus

Das feuchte Klima, das durch das Tragen der Maske entsteht, führt zu Irritationen der empfindlichen Mund-Nase-Partie. Das kann vor allem bei jenen auftreten, die die Maske täglich über einen längeren Zeitraum tragen. Empfindliche Haut neigt vermehrt zu Rötungen und Irritationen, trockene Haut kann noch trockener und fettige Haut vermehrt von Pickeln geplagt werden. Auch die Lippen leiden unter dem feuchten Klima unter der Maske, sie werden spröde und rissig.

Betroffene können jedoch einiges tun, damit sich die betroffene Hautpartie wieder beruhigt. Neben einer guten Maskenhygiene kann eine gründliche Pflegeroutine Abhilfe schaffen. Morgens und abends oder wenn man stark geschwitzt hat, wird die Gesichtspartie mit lauwarmem Wasser und sanften Mitteln gereinigt. Außerdem sollte die Tagescreme auf den eigenen Hauttyp abgestimmt sein, so eignen sich beispielsweise leichtere Formulierungen bei fettiger Haut. Tabu für alle Hauttypen: irritierende, aggressive Produkte. Auch auf Make-up sollte jetzt verzichtet werden. In der Apotheke vor Ort können die Experten wertvolle Tipps zu einer auf den Hauttyp abgestimmten Pflege für Gesicht und Lippen geben. Auch einen Versuch wert: der Umstieg von der FFP-Maske auf einen medizinischen Mundschutz.

Akne: Therapie nicht unterbrechen

Besonders Akne-Patienten leiden durch das Masketragen unter verstärkten Symptomen. Die kompetente Beratung in der Vor-Ort-Apotheke spielt für Akne-Geplagte eine besondere Rolle. Je nach Ausprägung können hier unterschiedliche, für den Betroffenen passende Reinigungs- und Pflegeprodukte empfohlen werden. Eine bestehende Aknetherapie sollte außerdem fortgesetzt werden, weiß die Landesapothekerkammer Hessen. Verschlechtert sich der Hautzustand, ist ein Besuch beim behandelnden Arzt der richtige Weg.


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Susanne Pfeiffer
Wrangelstraße 111
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Apotheker bieten zahlreiche Leistungen in der Pandemiebekämpfung – teilweise werden auch Antigentests durchgeführt

Apotheke vor Ort ist wichtige Säule in der Pandemiebekämpfung

Frankfurt am Main, 04.03.2021
– Die Bedeutung der Coronavirus-Schnelltests als Instrument im Kampf gegen die Corona-Pandemie wächst. Wie gestern in der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossen wurde, steht ab nächster Woche jedem Bürger ein kostenloser Schnelltest pro Woche zu. Allerdings dürfen sich die Menschen durch ein negatives Testergebnis nicht in falscher Sicherheit wiegen, gibt Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, zu bedenken. „Das Testergebnis ist nur eine Momentaufnahme: Gerade zu Beginn einer Infektion kann die Viruslast für ein exaktes Testergebnis noch zu gering sein. In dieser Phase ist auch die Infektiosität noch niedrig, das kann sich aber innerhalb von 24 Stunden ändern. Daher sollen Schnelltests laut Robert Koch-Institut vor allem dazu genutzt werden, Infektionen nachzuweisen“.
Grundsätzlich kann ein Schnelltest beispielsweise unmittelbar vor einer Veranstaltung oder einem bestimmten Ereignis ein sinnvolles Instrument im Kampf gegen die Pandemie sein. Dennoch ist ein negatives Ergebnis kein Freibrief: Negativ Getestete müssen ihr Ergebnis als Momentaufnahme verstehen und sich weiter an die bestehenden Hygieneregeln halten und beispielsweise auf Abstände achten und die Maske tragen.

Apotheker beteiligen sich an der Pandemiebekämpfung

Die Apotheke vor Ort ist unverzichtbar, das hat die Covid-19-Krise deutlicher denn je gezeigt. „Welchen Stellenwert die Apotheke vor Ort hat und wie hoch das Vertrauen der Bevölkerung in die Arzneimittelexperten ist, verdeutlicht der große Beratungsbedarf, den die Apotheken in diesem Pandemie-Jahr verzeichnen“, sagt Ursula Funke. Die Apotheken vor Ort haben zahlreiche zusätzliche Aufgaben übernommen wie zum Beispiel die riesige logistische Herausforderung der Maskenverteilung. „Die Apotheker unternehmen alles ihnen Mögliche, um die Pandemie zu bekämpfen“. Zahlreiche Aufgaben können jedoch nicht von allen Apotheken zusätzlich zum regulären Apothekenbetrieb angeboten werden können, wie beispielsweise die Herstellung von Desinfektionsmitteln oder das Engagement von Apothekern in den Impfzentren. „Auch in Hessen gibt es Apotheken, die Schnelltests durchführen, allerdings haben nicht alle Apotheken die räumlichen Voraussetzungen hierfür.“ Daher sollten sich Testwillige vorab erkundigen, ob die Apotheke vor Ort die notwendigen räumlichen und personellen Voraussetzungen erfüllt und die Durchführung eines Corona-Schnelltests anbieten kann. „Am besten schaut man auf die Homepage der entsprechenden Apotheke, dort wird man ein Testangebot sicher finden“.


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Heuschnupfen: So kommen Sie gut durch’s Frühjahr

Hilfe für Heuschnupfen-Geplagte

Frankfurt am Main, 02.03.2021 – Jetzt beginnt sie wieder: die unangenehme Heuschnupfen-Zeit. Zwischen 15 und 20 Prozent der Deutschen und damit mindestens zwölf Millionen Menschen leiden unter den Frühblühern Erle, Birke und Hasel und reagieren mit Niesattacken, anschwellender Nasenschleimhaut mit wässrigem Schnupfen, Luftnot sowie geröteten und juckenden Augen. Wie Heuschnupfengeplagte trotz der unangenehmen Symptome gut durch’s Frühjahr kommen, weiß die Landesapothekerkammer Hessen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Mittlerweile gibt es viele rezeptfreie Arzneimittel, die Linderung verschaffen und die Symptome des Heuschnupfens lindern. Patienten können entweder zu Augentropfen oder Nasensprays greifen. Zusätzliche Hilfe bietet die abendliche Verwendung einer Nasendusche. Auch kleine Tricks können helfen: Tagsüber schützt eine Sonnenbrille die gereizten Augen, Kühlkompressen wirken abschwellend. Damit die Pollenbelastung zu Hause minimal ist, sollten die Fenster möglichst nicht auf Dauer gekippt werden. Auch ein Pollenschutzvlies am Fenster kann die lästigen Pollen fernhalten. In Städten sollte optimalerweise zwischen circa 6:00 und 8:00 Uhr morgens gelüftet werden, in ländlichen Gebieten zwischen 19:00 und 24:00 Uhr. Und: Waschen Sie Ihre Haare abends, um sie von Pollen zu befreien und nehmen Sie die tagsüber getragene Kleidung nicht mit ins Schlafzimmer. Dann bleibt ihr Schlafzimmer „pollenfrei“. Ein Pollenflugkalender aus der Apotheke informiert über Allergie-auslösende Pflanzen und deren Blütezeiten. Sollte all dies nicht ausreichend helfen und die Symptome akut belastend sein, empfehlen sich kurzfristig kortisonhaltige Nasensprays oder antiallergische Tabletten.

Desloratadin und Levocetirizin – Weiterentwicklung alter Bekannter

Man hat festgestellt, dass das in der Leber aus Loratadin gebildete Desloratadin allergische Symptome noch besser dämpfen kann und auch noch weniger müde macht als das altbekannte Loratadin. Daher gibt es mittlerweile auch Präparate, die direkt Desloratadin als Wirkstoff enthalten.

Beim Levocetirizin verhält es sich ein wenig anders und doch ähnlich. Der Wirkstoff Cetirizin liegt als ein Gemisch aus R- oder Levo- und S-Cetirizin vor. In der Natur, insbesondere bei chemischen Verbindungen, sind solche „Paare“ – man kann sich das wie Bild und Spiegelbild vorstellen – häufig anzutreffen und nicht ungewöhnlich. Oft ist hierbei der eine Teil des Pärchens für den menschlichen Körper besser zu verwerten als der andere. So ist es auch beim Cetirizin-Pärchen. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass Levocetirizin besser gegen die allergischen Symptome wirkt und weniger müde macht als die Mischung aus R- und S-Cetirizin. Daher gibt es inzwischen auch hier Tabletten, die direkt Levocetirizin als Wirkstoff beinhalten.

Selbstmedikation sind Grenzen gesetzt

Tritt der Heuschnupfen zum ersten Mal auf oder kommt Reizhusten als Symptom hinzu, sollten Patienten dringend einen Arzt aufsuchen, damit aus einer Allergie kein Asthma wird. Ohne Behandlung entwickelt sich bei 40 Prozent der Betroffenen innerhalb von acht Jahren ein allergisches Asthma. Fragen Sie Ihre Apotheker*in vor Ort – Sie werden individuell informiert und beraten!


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Gutes Medikationsmanagement schützt die Nieren

Apotheker beraten als Arzneimittelexperten zur sicheren Einnahme

Frankfurt am Main, 02.02.2021
– Ihre Aufgaben sind vielfältig und lebenswichtig: Die Rede ist von den Nieren. Das circa zehn bis zwölf Zentimeter große, paarige Organ bringt tagtäglich Hochleistung und reinigt den Körper beispielsweise von schädlichen Substanzen. Bis zu 300 Mal filtern die Nieren die gesamte Blutmenge des menschlichen Körpers, das entspricht circa 1800 Liter Flüssigkeit – pro Tag. Auch die meisten Arzneistoffe werden über die Nieren ausgeschieden. Mit einem guten Medikationsmanagement können Patienten, die dauerhaft mehrere Arzneimittel einnehmen müssen, auch ihre Nieren schützen, betont Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Sie appelliert, den Umgang mit verordneten, aber auch mit rezeptfreien Medikamenten grundsätzlich nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und sich in der Apotheke vor Ort beraten zu lassen.

Nierenschäden bleiben lange unbemerkt

Die Nieren fungieren nicht nur als „Filterorgan“, sie regulieren auch den Blutdruck sowie den Wasser- und Salzhaushalt. Außerdem bilden sie eine Reihe von lebenswichtigen Hormonen, die unter anderem die Blutbildung und die Aufnahme von Kalzium und Phosphat aus dem Darm steuern. Dass die Nieren beeinträchtigt sind, merken Betroffene oft lange Zeit nicht, denn das Organ warnt nicht mit Schmerzen. Selbst mit eingeschränkter Funktion arbeitet es, allerdings werden Flüssigkeit und Abfallstoffe nicht mehr so gut ausgeschieden. Ein Warnsignal können Wassereinlagerungen, sogenannte Ödeme, in den Beinen sein. Wer unsicher ist, sollte sich rechtzeitig Rat holen. Patienten, die dauerhaft mehrere Medikamente einnehmen, Diabetes-Kranke und Bluthochdruckpatienten sollten besonders gut auf ihre Nieren achten, sie haben ein höheres Risiko für eine Beeinträchtigung. Ist die Nierenfunktion dauerhaft gestört, können eine Dialyse, die sogenannte Blutwäsche, oder eine Nierentransplantation die möglichen Folgen sein.

Medikationsmanagement im Fokus

Ein wichtiger, präventiver Schritt zur Erhaltung der Nierengesundheit kann ein gutes Medikationsmanagement sein, um unerwünschte Neben- und Wechselwirkungen zu minimieren. Voraussetzung für die sichere Pharmakotherapie: Patienten benennen für das Medikationsmanagement tatsächlich alle eingenommenen Präparate. Dazu gehören neben den von verschiedenen Ärzten verschriebenen Medikamenten und den Präparaten, die in der Drogerie oder dem Supermarkt gekauft wurden, auch alle rezeptfreien Arzneimittel.

Gehen an die Nieren: Rezeptfreie Schmerzmittel

Viele schätzen Analgetika wie Paracetamol, Ibuprofen oder Diclofenac, die ohne Verordnung erhältlich sind, als harmlos ein. Doch durch eine falsche Anwendung können Schmerzmittel buchstäblich an die Nieren gehen. Die Landesapothekerkammer Hessen warnt vor einem unkritischen Umgang und empfiehlt, sich zur richtigen Einnahme, insbesondere auch zur Dosierung, in der Apotheke beraten zu lassen. In diesem Gespräch sollte auch festgelegt werden, wie lange eine Selbstmedikation sinnvoll und möglich ist.

Gesunde Ernährung – auch gut für die Nieren

Mangelnde Bewegung, ungesunde Ernährung, Übergewicht: Wohlstandskrankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck nehmen zu, das belastet auch die Nieren. Ein gesunder Lebensstil und eine ausgewogene Ernährung sind auch gut für die Nieren. Auf den Teller gehört eine abwechslungsreiche Kost mit wenig Zucker und Salz, wenig Fleisch sowie wenig tierischen Fetten, jedoch mit vielen Ballaststoffen, Pflanzenfasern, Mineralstoffen und Vitaminen. Mit eineinhalb bis zwei Litern Wasser oder ungesüßten Kräutertees werden die Nieren ausreichend gut durchspült und das Filterorgan bei seiner Arbeit unterstützt.



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Palliativpharmazie: Gemeinsam für mehr Lebensqualität

„Den Tagen mehr Leben geben“

Frankfurt am Main, 03.11.2020
– Erkranken Menschen schwer und lebensbegrenzend, verschieben sich die Perspektiven. Dann stehen nicht mehr die Heilung oder die Verlängerung des Lebens im Vordergrund. Im Rahmen einer palliativen Versorgung, an der interdisziplinär viele Professionen beteiligt sind, geht es vielmehr darum, die Lebensqualität zu verbessern und Schmerzen sowie andere Krankheitssymptome in den letzten Tagen und Wochen einzudämmen. Doch die belastenden Krankheitssymptome fallen sehr unterschiedlich aus. Eine palliativpharmazeutische Therapie bedeutet auch, dass die Medikation patientenindividuell zugeschnitten und auch immer wieder an den Bedarf des Schwerstkranken angepasst werden muss. Dass die Apotheken vor Ort gerade in der Betreuung und Versorgung von Patienten mit unheilbaren Erkrankungen eine große Rolle spielen, weiß Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Immer im Blick der Arzneimittelexperten: die Lebensqualität, die Selbstbestimmung und die Wünsche des Betroffenen.

Mit Fachwissen und Empathie

Palliativen Beistand kann jede Apotheke leisten. In Hessen haben bereits zahlreiche Apothekerinnen und Apotheker ihr Fachwissen in umfassenden Zertifikat-Fortbildungen vertieft und ergänzt. Doch in der Betreuung geht es nicht allein um eine palliativpharmazeutische Expertise und ein gutes Medikationsmanagement, sondern auch um Kontakt und Austausch mit den Palliativmedizinern und Palliativteams, das Wissen um die Besonderheiten in der Therapie und Pflege. Gefragt ist außerdem ein gutes Fingerspitzengefühl im Umgang mit Schwerstkranken. In vielen Fällen muss beispielsweise die Erwartungshaltung des Patienten an die Medikation einfühlsam korrigiert werden, je nach Krankheitsstadium ist eine Beschwerdefreiheit nicht mehr möglich. Ein wichtiger Aspekt, damit sich der Betroffene auf die lindernd wirkende Medikation einlassen kann.

„Ich umhülle Dich“

Mit „palliativ“, abgeleitet vom Lateinischen „pallium“ (Mantel), sind alle Aspekte der Versorgung und Begleitung des Patienten gemeint – von der medizinischen und pharmazeutischen Betreuung, der ambulanten palliativmedizinischen Betreuung mit den speziellen Teams oder aber die Suche nach einem passenden Pflegedienst bis zur psychologischen und seelsorgerischen Unterstützung. In der palliativpharmazeutischen Betreuung sind die Apotheker für die Versorgung des Schwerstkranken mit Arzneimitteln zuständig, erklären die richtige Handhabung und Anwendung, unterstützen sie in der Therapie und schlagen, im Schulterschluss mit anderen Heilberuflern und wenn Risiken erkennbar sind, alternative Lösungen vor, um die verbleibenden Tage des Betroffenen so lebenswert wie möglich zu gestalten. Auch Angehörige werden in diese umfassende Betreuung einbezogen, damit Schwersterkranke auf ihrem Weg nicht alleine sind.

Apotheke vor Ort: Rund um die Uhr erreichbar

Ob am Wochenende, an Feiertagen oder in der Nacht: Eine ausreichende Versorgung mit Medikamenten ist bei Schwerstkranken besonders wichtig. Hier sind auch die Angehörigen gefragt. Sie sollten zum Beispiel darauf achten, dass die notwendigen Medikamente ausreichend vorrätig sind. Im Fall der Fälle ist immer eine Apotheke vor Ort erreichbar – an 365 Tagen und rund um die Uhr. Der Notdienstfinder im Internet hilft Angehörigen, schnell eine diensthabende Apotheke in der Umgebung zu finden. Die Informationen können auch telefonisch erfragt werden (0800 / 00 22 833, kostenfrei aus dem Festnetz oder unter der Telefonnummer 22 8 33, Handy max. 69 ct./min.).



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Körpereigene Abwehr herbstfit machen

Immunsystem: Einlasskontrolle und Putztrupp in einem

Frankfurt am Main, 28.09.2020 – Das ganze Jahr über schützt uns das Immunsystem vor Krankheitserregern. Wird es draußen ungemütlich, sind die meisten automatisch weniger an der frischen Luft. Doch die trockene Heizungsluft tut den Schleimhäuten nicht gut: Sie trocknen aus, Viren und Bakterien können leichter zuschlagen. Wie das komplexe Immunsystem funktioniert, mit welchen Mitteln man es Krankheitserregern schwer macht und warum sich eine gute Selbstfürsorge positiv auf das Immunsystem auswirkt, weiß Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen.

Immunsystem: Einlasskontrolle und Putztrupp in einem

Das Immunsystem ist die körpereigene Abwehr gegen Eindringlinge wie Krankheitserreger. Es ist sozusagen Einlasskontrolle und Putztrupp in einem. Die Bausteine des unspezifischen Immunsystems besitzen wir bereits zu Beginn unseres Lebens, es wird auch als angeborenes Immunsystem bezeichnet. Das spezifische Immunsystem erlangen wir im Laufe unserer ersten Lebensjahre durch Impfungen und durchgemachte Infektionen. Sie wirken wie ein Training: Die sogenannte erworbene Abwehr kann sich Bakterien und Viren „merken“, um bei einer erneuten Konfrontation besser vorbereitet zu sein.

Komplexer Schutzmechanismus

Haut, Schleimhäute, Nasenhaare oder die Flimmerhärchen auf der Bronchialschleimhaut halten als erste Instanz der Abwehr die gröbsten Angriffe von außen ab und wirken wie eine Rüstung. Ist diese Rüstung nicht intakt, haben es Keime leichter, in den Körper einzudringen. Auch die Magensäure gehört zu diesem System. Sie macht Keime unschädlich, die über die Nahrung in den Körper gelangen. Eine Vielzahl von Zellen verstärkt im Körperinneren das komplexe Gebilde der Körperabwehr. Doch unser Immunsystem kann durch bestehende Erkrankungen geschwächt sein. Außerdem altert es, die Abwehr eines 60-jährigen ist nicht mehr so effektiv wie die eines Dreißigjährigen.

Erste Devise: Ausgewogen ernähren 

Auch wenn es banal scheint, der Schlüssel zu einer guten Immunabwehr ist eine ausgewogene Ernährung. Frisches Obst und Gemüse versorgen den Körper mit den für das Immunsystem essenziellen Vitamine A, C und E. Auf den Teller gehört eine abwechslungsreiche Kost mit wenig Zucker, wenig Fleisch sowie wenig tierischen Fetten, jedoch mit vielen Ballaststoffen, Pflanzenfasern, Mineralstoffen und Vitaminen. Auch der Bedarf an Eisen und Zink sollte mit der Ernährung abgedeckt sein. Vitamin D gilt als zusätzlicher, wichtiger Bestandteil für die Immunabwehr. Der Körper bildet es mithilfe von Sonnenlicht aus. Im Herbst und Winter, wenn die Tage kürzer und grauer sind, geht der Vitamin-D-Spiegel im Körper zurück. Ob und wie Vitamin D zugeführt werden soll, wissen die Apotheken vor Ort. Als Faustregel gilt: Eine Einnahme von Vitaminpräparaten kann und sollte nie eine ausgewogene Ernährung ersetzen. Die Landesapothekerkammer Hessen rät, sich zu einer unterstützenden Nahrungsergänzung vorab beraten zu lassen. Ob eine Unter- oder Mangelversorgung vorliegt, lässt sich nicht pauschal feststellen. Bei Unsicherheiten kann nur eine Blutuntersuchung Aufschluss geben.

„Self-Care“: Gut zu sich selbst sein

Eine Joggingrunde am Morgen durch den Park, auf dem Weg zur Arbeit eine Haltestelle früher aussteigen oder ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause: Bewegung lässt sich – auch in kleineren Portionen – in den Alltag einbauen und hält das Immunsystem auf Trab. Auch regelmäßiger Sport und Saunagänge stärken die körpereigenen Abwehrkräfte. Lieber nicht: „angeschlagen“ saunieren oder Sport treiben, das kann negative Folgen haben. Regelmäßiges Lüften und das Befeuchten der Schleimhäute mit wohltuenden Kräutertees ist ebenfalls hilfreich. Ausreichend Schlaf, weniger Stress und möglichst wenig oder gar kein Alkohol und Zigaretten sind weitere Puzzleteilchen auf dem Weg zu einem gestärkten Immunsystem.



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Gut durch den Hitzesommer kommen

Sieben Hitzetipps


Frankfurt am Main, 23.06.2020 – So schön das hochsommerliche und warme Wetter auf den ersten Blick ist: Die Hitze schlägt vielen auf den Kreislauf, Schwindel und Kopfschmerzen können die Folge sein. Eine schnelle und wirkungsvolle Hilfe bei Kreislaufproblemen: ein kalter Lappen, der auf den seitlichen Hals gelegt wird. Das regt die Blutdruckfühler an und lässt den Blutdruck wieder steigen. Wie man gut durch das nächste Sommerhoch kommt, weiß Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen.


Kreislauf: Verhalten anpassen


Hohe Temperaturen sind für den Kreislauf sehr belastend: Damit der Körper Wärme besser abgeben kann, weiten sich die Blutgefäße – der Blutdruck sinkt. Viele Menschen reagieren dann mit, Schwindel, Unwohlsein, Kopfschmerzen und Übelkeit. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Hitzschlag kommen. Bei hochsommerlichen Temperaturen sollte man besser einen Gang runterschalten und die Mittagshitze möglichst meiden. Ist der Kreislauf „im Keller“, sollten Betroffene die Beine hochlagern – das regt den Kreislauf wieder an. Auch leichte salzige Nahrungsmittel wirken sich positiv auf den Kreislauf aus.


Nicht erst bei Durst trinken


Der Körper besteht zu 50 Prozent aus Wasser, u. a. wird darüber die Körpertemperatur reguliert. Erwachsene sollten täglich rund 1,5 Liter Flüssigkeit, idealerweise Wasser, Saftschorlen oder Teezubereitungen, zu sich nehmen. Bei großer Hitze sollte die Trinkmenge vorsorglich erhöht werden. Denn Flüssigkeitsverluste, zum Beispiel durch Schwitzen, müssen den ganzen Tag über verteilt ausgeglichen werden. Durst ist ein Warnsignal und deutet auf einen bereits vorhandenen Flüssigkeitsmangel hin. Ist es heiß, greifen viele zu eiskalten Getränken. Doch sie kühlen nicht besser ab, im Gegenteil. Die kalte Flüssigkeit muss erst auf Körpertemperatur gebracht werden, das beansprucht den Stoffwechsel und bringt den Körper noch mehr zum Schwitzen.


Schwerstarbeit für die Venen


Bei hohen Temperaturen haben viele mit schweren Beinen und geschwollenen Knöcheln zu kämpfen. Durch die Wärme erweitern sich die Blutgefäße, die Venenklappen funktionieren nicht mehr richtig, das Blut staut sich. Durch die richtige Trinkmenge wird die Fließgeschwindigkeit des Blutes erhöht und das „Schwere-Beine-Gefühl“ vermindert. Auch mit moderater Bewegung lässt sich entgegensteuern: Gerade im Hochsommer ist Schwimmen ideal. Unterwegs wirken eine Abreibung mit kaltem Wasser oder ein Thermal- oder Erfrischungswasser, das fein auf das Gesicht oder die Beine gesprüht wird, wohltuend.


Sonnenschutz: Auch in der Stadt unverzichtbar


Im Urlaub eine Selbstverständlichkeit, im Alltag oft vernachlässigt: Die Rede ist von Sonnenschutzpräparaten. Doch die Sonne darf auch in heimischen Gefilden nicht unterschätzt werden. Dabei hängt die Wahl des richtigen Lichtschutzfaktors vom Hauttyp und den örtlichen Gegebenheiten ab. In der Apotheke vor Ort kann man sich zum passenden Mittel beraten lassen. Eine „Familiensonnencreme“ ist übrigens nicht empfehlenswert: Kinder brauchen spezielle Sonnenschutzpräparate, ihre Haut ist sensibler und sonnenempfindlicher als die der Erwachsenen. Kinderhaut wird am besten mit der 4-H-Regel - Hut, Hemd, Hose und hoher Sonnenschutzfaktor - geschützt.


Sonnenallergie vermeiden


Die Haut juckt, ist gerötet und zeigt Bläschen? Das spricht für eine Sonnenallergie. Lindernde Präparate zum Auftragen aus der Apotheke helfen, das Jucken einzudämmen. Auch feuchte Umschläge oder Kühlaggregate aus der Apotheke wirken lindernd. Auch das Tragen von UV-Schutzkleidung und die Vermeidung der Mittagssonne sind sinnvolle Maßnahmen. Wer eine unangenehme Sonnenallergie umgehen will, kann mit Kalziumpräparaten entgegensteuern. Sie werden ein bis zwei Wochen vor dem ersten Sonnenbad und über die Expositionszeit hinweg eingenommen. Damit kann der Ausbruch einer Sonnenallergie verhindert oder ihr Verlauf zumindest gemindert werden.


Insektenstiche schnell versorgen


Zwar sind Mücken, Wespen & Co. lästig, in der Regel bleiben ihre Stiche aber ungefährlich. Mit einem guten Insektenschutz können die unangenehmen Stiche vermieden werden. Hat es einen dennoch erwischt, sollte der Stich schnell versorgt werden. Am besten eignen sich antiallergische Gels oder Stifte, eventuell auch Sprays oder Cremes mit Kortison. Dadurch werden Rötungen und Juckreiz gemildert und die Gefahr, dass sich der Stich durch Kratzen und Verunreinigungen entzündet, bleibt gering. Unangenehm, aber wirkungsvoll: ein elektronischer Stichheiler. Er aktiviert mit konzentrierter Wärme physiologische und immunologische Prozesse und lindert die Symptome.


Sport? Mit Maß!


Körperliche Aktivitäten sind für den Kreislauf grundsätzlich positiv. Bei hochsommerlichen Temperaturen ist es allerdings besser, die Laufrunde zum Beispiel in die frühen Morgenstunden zu verlegen. Denn abends ist es in der Regel wärmer als am Morgen. Schonend und wirksam zugleich: Regelmäßige Abendspaziergänge, das wirkt sich positiv auf den Kreislauf aus.



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Landesapothekerkammer fordert: Politik muss endlich handeln

Gleichpreisigkeit ist Verbraucherschutz


Frankfurt am Main, 11. Juni 2020 – Die Krise der vergangenen Monate hat verdeutlicht, wie hervorragend die Apotheken vor Ort innerhalb kürzester Zeit auch die Versorgung mit den in Apotheken hergestellten Desinfektionsmitteln flächendeckend auf die Beine gestellt haben, denn industriell hergestellte Desinfektionsmittel waren nicht verfügbar. Dank sehr guter Hygienepläne und Organisation waren praktisch alle Apotheken fortwährend für die Menschen Ansprechpartner vor Ort und haben auch in Krisenzeiten die Arzneimittelversorgung bestens sichergestellt. So wurden, dort wo es möglich war, die Öffnungszeiten an die Bedürfnisse der Kunden angepasst, die Versorgung per Botendienst ausgeweitet und Schutzausrüstung auf eigene Kosten angeschafft oder hergestellt.


Wie sich eine freie Preisgestaltung bei entsprechend knappem Angebot entwickeln kann, hat die Krise allerdings auch gezeigt. Schutzausrüstung wurde in der Anfangsphase der Pandemie überteuert angeboten, selbst systemrelevante Berufsgruppen wurden bei der notwendigen Beschaffung übervorteilt. Ein warnendes Beispiel, das auch bei verschreibungspflichtigen Medikamenten denkbar wäre: Werden sie nicht überall zum gleichen Preis angeboten, droht eine Ungleichbehandlung der Patientinnen und Patienten. Dem soll das Vor-Ort-Apothekenstärkungsgesetz (VOASG) entgegenwirken und die Gleichpreisigkeit bei rezeptpflichtigen Arzneien für den Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sichern. Doch das notwendige Votum der EU-Kommission steht bereits seit Monaten aus. Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, fordert: „Der Bundesgesundheitsminister muss nun endlich handeln, das fordern auch immer mehr Abgeordnete des Deutschen Bundestags. Ist das Apothekenstärkungsgesetz nicht durchsetzbar, muss der jetzt von Gesundheitspolitikern wieder aufs Tapet gebrachte Vorschlag, den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln auf das europarechtlich gebotene Maß zurückzuführen, aus Verbraucherschutzgründen konsequent umgesetzt werden, damit die Gleichpreisigkeit endlich wiederhergestellt wird. Nur durch die ordnungspolitische Unterstützung kann die zuverlässig gewachsene Struktur der Apotheken vor Ort langfristig erhalten bleiben.“


Apotheke tragende Säule des Gesundheitssystems


Die flächendeckende Arzneimittelversorgung durch die Apotheken ist für die Bevölkerung essenziell, das hat die Covid-19-Krise eindrücklich gezeigt und gleichzeitig den Mehrwert der öffentlichen Apotheke – die persönliche Beratung und Betreuung vor Ort – unterstrichen. Strukturen, die von der Politik unbedingt geschützt werden müssen. „Die Apothekenteams stehen den Menschen nicht nur mit ihrem Know-how zur Seite, beraten ausführlich und geben Medikamente ab. Sie gehen auch einfühlsam auf die oftmals verunsicherten Patienten ein und leisten viel Aufklärungsarbeit,“ umreißt Funke das breite Spektrum der Vor-Ort-Apotheke. Zwar war der Druck, der gerade in den letzten Wochen auf den Apothekern lastete, besonders groß. Doch die flächendeckende, wohnortnahe und zuverlässige Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln war und ist sichergestellt. Damit das langfristig so bleibt, muss die Politik endlich handeln.


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Die Apotheke vor Ort ist auch während der Pandemie für Sie da!

Andere Gesundheitsbeschwerden nicht „vergessen“


Frankfurt am Main, 5. Mai 2020 – Niesetikette, Desinfektionsmittel, Schutzmaßnahmen, Kontaktsperre, Lieferengpässe – diese Themen beherrschen seit Wochen unser Leben. Die Corona-Pandemie wirbelt Gewohnheiten und den Alltagsrhythmus durcheinander und zwingt auch zum Erlernen neuer Verhaltensmuster. Darüber darf aber nicht vergessen werden, dass es neben Covid-19 eine Vielzahl weiterer, behandlungsbedürftiger Erkrankungen gibt. „Aus Angst, sich anzustecken, gehen manche Patienten nicht in die Apotheke oder zum Arzt, obwohl dies notwendig wäre“, weiß Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. „Die Apotheken in Hessen sind weiterhin für Sie da und finden auch individuelle Lösungen, wenn Patienten nicht aus dem Haus gehen möchten.“


Besondere Herausforderungen für Apotheken


Abstandsregeln, Arbeitsschutz, Hygienemaßnahmen, all dies beherrscht das Bild auch in den Apotheken. Die Apotheken sind auch in der Pandemie für die Versorgung der Bevölkerung da, daher ist es unerlässlich, dass das Apothekenpersonal so gut wie möglich vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 geschützt ist, führt Funke aus. Die Apothekeninhaber sind gesetzlich verpflichtet, Maßnahmen zum Arbeitsschutz einzuhalten, hinzu kommen die derzeitigen Verordnungen der Landesregierung. Entsprechend haben die meisten Apotheken Vorkehrungen getroffen: Plexiglas-Trennwände, Mund-Nasen-Schutz, Zugangsbeschränkungen und Schichtbetrieb – jede Apotheke sichert im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Versorgung der Bevölkerung. Diese Vorkehrungen und die seit neuestem geltende Maskenpflicht auch für Kunden sind keine Schikane, sondern dienen dem Schutz – sowohl des Apothekenpersonals als auch der Mitmenschen. Vielerorts funktioniert dies problemlos, stellt Funke klar und setzt auf das Verständnis der Bevölkerung.


Erleichterung der Arzneimittelversorgung durch politische Maßnahme


Um die durch Lieferengpässe und Pandemie erschwerte Versorgung sicherzustellen, hat die Politik verschiedene Regelungen getroffen. Dadurch werden auch die Patienten entlastet. Für den Apotheker ist es nun einfacher, bei einer Verordnung auf das Präparat eines anderen Herstellers oder eine andere Packungsgröße zurück zu greifen, ohne Rücksprache mit dem Arzt halten zu müssen oder gar ein neues Rezept zu benötigen, wenn es bei dem verordneten Präparat Lieferschwierigkeiten gibt. In Ausnahmefällen darf der Apotheker nach sorgfältiger Überprüfung und Rücksprache mit dem behandelnden Arzt auch gegen einen Wirkstoff aus der gleichen Wirkstoffgruppe austauschen. Auch darf der Botendienst – ohne Mehrkosten für die Patienten – in weiterem Umfang angeboten werden als bisher. Damit bleiben Patienten unnötige Wege erspart.


Notwendige Medikamente kann Ihnen die Apotheke vor Ort per Boten nach Hause liefern, wenn man zum Beispiel Kranke oder Alte betreut und sich nicht draußen anstecken möchte. Beratung zu verschiedenen Themen kann teilweise auch telefonisch erfolgen. Die Apotheken vor Ort sind weiterhin auch und besonders bei den alltäglichen Belangen für die Menschen da. Grundsätzlich gilt: Aus falscher Scheu sollte man darauf verzichten, sich an den Arzt oder Apotheker zu wenden, wenn gesundheitliche Probleme auftreten.


Gesund bleiben – auch im Homeoffice oder in Freistellung


Der Sportverein, das Fitness-Studio sind geschlossen, der Weg ins Büro – sei es zu Fuß oder mit dem Rad – fällt weg, den Kindern ist langweilig, der Partner genervt: Der sogenannte Lagerkoller trifft jeden und Kreativität ist gefragt. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig, natürlich darf das Stück Schokolade für die Seele zwischendrin auch mal sein. Spaziergänge, um aus den eigenen vier Wänden zu kommen, sollten regelmäßig auf dem Programm stehen – auch alleine, um den nötigen Abstand von daheim zu finden. Gesportelt werden kann auch zu Hause, zahlreiche Workouts werden im Internet angeboten und gelingen auch ohne große Ausstattung. Wer im Homeoffice sitzt, sollte in Bewegung bleiben, zum Beispiel beim Telefonieren oder einem Gang durch die Wohnung.



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Apotheken Suche

Seminare und Veranstaltungen

13.04.2021

Fettstoffwechselstörungen - ein Update aus kardiologischer Sicht

Online-Seminar

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15.04.2021

Probiotika, Prebiotika, Synbiotika - Aktuelles zu den therapeutischen Potenzialen unseres Mikrobioms

Online-Seminar

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20.04.2021

Refresher-Vertiefungsseminar online 20.4. kleine Patient

Der kleine Patient

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21.04.2021

Ärzte und Apotheker im Dialog - Reisemedizin (online)

Anmeldung über die Landesärztekammer - s. beigefügtes Programm

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