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Aktuelles | Archiv

Arzneimittelversorgung

Arzneimittelversorgung | 17.05.2019

Arzneimittelgesetz: Aufhebung Versorgungsmangel Influenzaimpfstoffe

Das Bundesministerium für Gesundheit hat mit Bekanntmachung vom 23. April 2019 (BAnz. AT 14.05.2019 B3) festgestellt, dass ein Versorgungsmangel mit in Deutschland zugelassenen saisonalen Influenzaimpfstoffen nicht mehr besteht.

Die entsprechende Feststellung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 20. November 2018 wird damit aufgehoben.

 

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Politik

Politik | 15.05.2019

Informationen zum Referentenentwurf für ein Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheke

Seit der Veröffentlichung des Referentenentwurfes eines „Gesetzes zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheke“ am 08.04.2019 wird über den Gesetzesentwurf und die darin geplanten Änderungen diskutiert.

Wir haben Ihnen ein paar grundlegende Aspekte und Inhalte auf einer Seite zusammengefasst (One-Pager), die Ihnen als Argumentationshilfe in Gesprächen mit Abgeordneten, Kommunalpolitikern und natürlich im Kundengespräch helfen können, wieso dieser Gesetzesentwurf in der vorgelegten Form nicht geeignet ist, die Apotheken vor Ort zu stärken. Weitere Argumente und Informationen können Sie dem Editorial unseres Newsletters entnehmen. Das Editorial finden Sie ebenfalls auf unserer Facebook-Seite.

 

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Information

Information | 02.05.2019

Gemeinsame Pressemitteilung: Hessisches Bündnis heilen & helfen veröffentlicht Faltblatt zur Suizidprävention

Landesärztekammer Hessen • Landeszahnärztekammer Hessen
Kassenzahnärztliche Vereinigung Hessen • Landesapothekerkammer Hessen • Landeskammer für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Hessen
Landestierärztekammer Hessen

Rund 10.000 Menschen pro Jahr setzen in Deutschland ihrem Leben selbst ein Ende. Damit sterben hierzulande genauso viele Menschen durch Suizid wie durch Verkehrsunfälle, AIDS, illegale Drogen und Gewalttaten zusammen. Die Zahl der Selbsttötungsversuche ist laut der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) 10-mal höher: Sie wird auf mindestens 100.000 im Jahr geschätzt.

Mit der neuen Broschüre „Minus 30% – Heilen & Helfen – Suizide verhindern“ möchte das Bündnis der Heilberufe in Hessen dazu beitragen, dass die Gefahr einer Selbsttötung schneller erkannt und verhindert werden kann. Betroffenen Menschen fällt es oft schwer, über ihre Gedanken an Selbsttötung zu sprechen. Suizidgefährdungen können sich sehr unterschiedlich äußern, was die Einschätzung der Situation durch Angehörige, Freunde und Bekannte oft
erheblich erschwert.

Als Berufsgruppe mit vielen Menschenkontakten können die Mitglieder der Heilberufe eine vermittelnde Rolle einnehmen. Dem Bündnis „heilen & helfen“ gehören die hessische Ärzte-, Zahnärzte-, Tierärzte und Apothekerkammer sowie die Kassenzahnärztliche Vereinigung Hessen und die Landeskammer für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Hessen an.

Das gemeinsam herausgegebene Faltblatt zeigt Betroffenen professionelle Hilfsangebote auf. Es soll zudem Freunde und Angehörige bei der rechtzeitigen Einschätzung von Suizidgefähr dung unterstützen. Die Broschüre bündelt hilfreiche Adressen und Rufnummern von Netz- werken zur Suizidprävention. In den nächsten Wochen wird sie hessenweit an Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, psychologische Psychotherapeuten und Apotheker zur Auslage und Weitergabe an Patienten bzw. Tierhalter verschickt. Damit unterstützt das hessische Heilberufebündnis das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Suizidzahlen bis 2030 um 30 Prozent zu senken. Weitere Informationen sind auf der Website www.heilberufehessen.de eingestellt.

Download-Link der Broschüre: „Minus 30% – Heilen & Helfen – Suizide verhindern

Kontakt:
Stellvertretend für die beteiligten heilberuflichen Körperschaften Katja Möhrle, Pressestelle der Landesärztekammer Hessen Tel.: 069 97 67 2 - 188
Fax: 069 97 67 2 - 224
Katja.Moehrle@laekh.de


 

 

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Politik

Politik | 23.04.2019

Alle 5 Jahre wieder – Kammerwahl 2019

Es ist wieder soweit. Dieses Jahr wird die Delegiertenversammlung der Landesapothekerkammer Hessen neu gewählt.

Der Vorstand hat für die bevorstehende Wahl folgenden Wahlausschuss bestimmt:
Frau Rechtsanwältin Daniela Pach, Wahlleiterin
Frau Rechtsanwältin Ina Förderer, stellvertretende Wahlleiterin
Frau Dr. Ursula Vierkotten
Frau Barbara Köhler und
Frau Petra Kühl

Der Wahlausschuss ist über die Geschäftsstelle der Landesapothekerkammer Hessen zu erreichen:

Landesapothekerkammer Hessen
-Wahlausschuss-
Kuhwaldstr. 46
60486 Frankfurt am Main

Die Durchführung der Kammerwahl richtet sich nach der Wahlordnung der Landesapothekerkammer Hessen (WahlO), welche auf der Homepage der Landesapothekerkammer Hessen einsehbar ist:

Wahlordnung

Die Wahl der Delegiertenversammlung findet Ende des Jahres
vom 26.11.2019 – 05.12.2019 als Briefwahl statt.
Die Auszählung der Stimmen erfolgt in einer öffentlichen Sitzung des Wahlausschusses der Landesapothekerkammer Hessen am 06.12.2019 in den Räumen der Landesapothekerkammer Hessen.

Gewählt wird eine Delegiertenversammlung, die aus 28 Delegierten besteht, welche aus ihrer Mitte einen 7-köpfigen Vorstand wählen.

Gewählt wird aufgrund von Wahllisten; jede Liste muss von mindestens 10 wahlberechtigten Kammermitgliedern unterschrieben sein. Jedes wahlberechtigte Kammermitglied kann eine Liste gründen und sich mit der geforderten Anzahl an Unterschriften direkt an der Kammerwahl beteiligen. Die Wahllisten müssen rechtzeitig (spätestens 70 Tage vor Beginn der Wahlfrist, § 8 Abs. 1 WahlO, also spätestens am 16.09.2019) in der Geschäftsstelle der Landesapothekerkammer Hessen eingegangen sein.

Wählen und gewählt werden (aktives und passives Wahlrecht) kann jeder, der in dem Wählerverzeichnis der Landesapothekerkammer Hessen eingetragen ist. Das Wählerverzeichnis wird öffentlich zur Einsichtnahme ausgelegt werden. Sie haben dann die Möglichkeit festzustellen, ob Sie auf dem Wählerverzeichnis stehen. Wenn das nicht der Fall ist, sie aber Kammermitglied der Landesapothekerkammer Hessen sind, haben Sie die Möglichkeit innerhalb einer bestimmten Frist hiergegen Einspruch bei der Wahlleiterin einzulegen. Nach Ablauf der Frist ist das Wählerverzeichnis geschlossen und nur die dort aufgeführten Personen haben das aktive und passive Wahlrecht.

Alle für die Wahl wichtigen und relevanten Fristen, wie z.B. die Auslegung des Wählerverzeichnisses, der Eingang der Wahllisten bei der Wahlleitung, die eigentliche Wahlfrist, werden in den amtlichen Bekanntmachungen der PZ und der DAZ bekannt gegeben. Ebenso werden wir über unsere Homepage und unser Mitteilungsblatt LAKaktuell informieren.

Europäische Union

Europäische Union | 09.04.2019

Stärkung der Apotheke vor Ort?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nun ist ein Referentenentwurf da – mit dem zunächst so positiv klingenden Namen „Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken“!

Der Minister setzt seine Eckpunkte um, wir werden sie umgehend prüfen und analysieren – es ist durchaus positives enthalten, aber: unter Gleichpreisigkeit verstehe ich etwas anderes!
Vorausgesetzt, die Regelung im SGB V führt tatsächlich zu gleich Preisen im Rahmen der GKV, dann gibt es gleiche Preise im Versandhandel ausschließlich für gesetzlich Versicherte. Privatpatienten und Selbstzahler (bspw. Antibabypillenrezepte...) bleiben außen vor.

Nach wie vor stellt der Ausschluss der verschreibungspflichtigen Arzneimittel vom Versand die nachhaltigste Methode dar, die Gleichpreisigkeit – und zwar uneingeschränkt für jedes Rx-AM, das ein Patient in Deutschland erhält – wiederherzustellen.
Natürlich würde ein RxVV auch wieder juristisch angegriffen und hier wäre die entscheidende Frage, wie sich die Bundesregierung argumentativ beim EuGH verhalten würde. Man müsste erwarten, dass sie mit Nachdruck die Forderungen ihres eigenen Koalitionsvertrags vertritt, genügend aussagekräftige Gutachten führender Juristen liegen vor.
Wenn man allerdings sieht, wie die Bundesregierung mit der Anfrage des OLG München aus dem Februar 2018 umgeht, bekommt man an der Ernsthaftigkeit der Bundesregierung, dieses Anliegen voranzutreiben und sich klar zu positionieren, wirklich ernsthafte Zweifel und kann sich ausrechnen, dass da nicht wirklich mit Engagement und Herzblut agiert werden würde.

Die Politik hat seit nunmehr 2 ½ Jahren Zeit, ein „RxVV“ umzusetzen – aber sie tut es trotz vielfacher Beteuerungen – siehe Koalitionsvertrag - nicht. Der Bundesgesundheitsminister hat klipp und klar erklärt, dass das mit ihm nicht umzusetzen ist – das ist mehr als schmerzlich und macht mich wütend und es ist äußerst schwer zu akzeptieren, dass wir außer Blessuren nichts erreichen, wenn wir mit dem Kopf gegen diese Betonwand schlagen.

Natürlich kann auch das Parlament einen Gesetzesentwurf einbringen – dies ist bereits zweimal geschehen, und zwar durch die Fraktionen „Die Linke“ bzw. der „AfD“. Mehrheiten gab es keine.

Derzeit ist eindeutig, dass es keinerlei Mehrheit im Deutschen Bundestag für ein RxVV gibt, noch nicht mal in der CDU/CSU-Fraktion. Diese Erkenntnis ist bedrückend und ärgert mich massiv. Dieses hilflose Ausgeliefertsein einer Bundesregierung gegenüber, die sich etwas anderes vorgenommen hat, ist mehr als grotesk. Man kann den Eindruck haben, dass die Bundesregierung lieber einen Schmusekurs in Europa hat, wo alles und jedes dereguliert und liberalisiert werden soll, als den Schutz und die Unterstützung für das nationale Gesundheitswesen und damit die flächendeckende Arzneimittelversorgung für die Menschen in unserem Land vehement zu vertreten und derartige Meinungsverschiedenheiten mit der EU auszufechten.
Es sollte auch nachdenklich machen, dass unser Nachbarland und EU-Mitglied Polen kurz vor Toresschluss sein Vorhaben, den Versand mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln einzuführen, gestoppt hat – zum Wohle der Patientinnen und Patienten.

Es gibt einige Bundestagsabgeordnete – stellvertretend möchte ich hier Frau Dr. Astrid Mannes nennen und ihr danken, sie setzt sich mit Nachdruck für uns ein -, die nach wie vor das RxVV für die richtige Lösung halten, aber leider ist das bei weitem nicht mehrheitsfähig.

Ich kann nur noch den Kopf schütteln, wenn nun Politiker behaupten, die Apothekerschaft habe sich vom RxVV verabschiedet: Nein, das haben wir ganz sicher nicht! Die Politik hat sich davon verabschiedet, lässt uns gegen die Betonwand laufen und schaut genüsslich zu!

Unser wichtigstes Ziel ist die oben genannte Gleichpreisigkeit – und zwar so, wie wir sie verstehen. Daher haben wir von Ihrer Kammer auch den neuen Spahnschen Vorschlägen massiv widersprochen: Wir fordern die Beibehaltung des § 78 Abs. 1 Satz 4 im AMG, die Spahn streichen will. Die Streichung dieses Satzes hat auch eine politische Botschaft: wenn der Gesetzgeber einen Gesetzestext aufhebt oder streicht, ist das auch die klare Botschaft, dass er ihn nicht mehr für notwendig erachtet.

Gleichpreisigkeit ist aber unteilbar: Wir wollen, dass das Boniverbot für jedes verschreibungspflichtige Arzneimittel gilt – und nicht wie von Spahn vorgesehen, nur im Rahmen der GKV!
Auch im nun begonnenen Gesetzgebungsverfahren werden wir selbstverständlich weiter aktiv dabei sein, unsere Meinungen, Überzeugungen und Vorstellungen einbringen. Natürlich ist ein Gesetzgebungsverfahren kein „Wünsch-dir-was“, aber es sollte die Arzneimittelversorgung für die Menschen in unserem Land sichern und ausbauen, und denen, die diese Leistung vor Ort und patientennah erbringen, Zukunftschancen geben.

Selbstredend fordern wir die ursprünglich vorgesehenen Honorartöpfe für Dienstleistungen, Dokumentationen sowie Nacht- und Notdienst. Neue und zusätzliche Aufgaben kann es auch nur mit zusätzlicher Honorierung geben. Wir verschließen uns neuen Aufgaben ganz sicher nicht, im Gegenteil: Wir wollen pharmazeutische Dienstleistungen für die Menschen anbieten, die die Versorgung verbessern und Arzneimitteltherapiesicherheit fördern. Dienstleistungen müssen zu unserer pharmazeutischen Ausbildung passen, die Möglichkeit des Anbietens muss grundsätzlich jeder Apotheke offen sein und muss in den Apothekenalltag integriert werden können – und Dienstleistungen müssen angemessen vergütet werden. Zuschussgeschäft mit Bürokratismus brauchen wir nicht wirklich! Wir werden uns daher mit dem vorliegenden Entwurf intensiv auseinandersetzen, Chancen und Risiken genau abwägen, allerdings steht für mich der Strukturerhalt für die Zukunftssicherung an allererster Stelle  – nur auf festem Fundament kann man bauen!
Unser Einfluss auf das Tun und Handeln des Ministers ist jedoch – auch für die ABDA-Spitze – überschaubar: Er erklärt wie eine tibetanische Gebetsmühle, dass er mit den Leistungserbringern nicht verhandelt, sondern sich nur die Vorstellungen anhört!

Einfluss ausüben können wir als Bürger bei Wahlen – Parteien müssen sich daran messen lassen, was sie versprechen und was sie daraus machen!

Trotz der wirklich unerfreulichen politischen Situation wünsche ich Ihnen, Ihren Mitarbeitern und Familien ein frohes Osterfest und danke all den Kollegen, die über die Feiertage wieder rund um die Uhr zeigen, was Apotheke vor Ort ausmacht: auch im Notfall sind wir für unsere Patienten da!

Ihre Ursula Funke

 


 

Aus- und Fortbildung

Aus- und Fortbildung | 18.02.2019

Pharmacon Meran 26. bis 31. Mai 2019

Eine der wichtigsten Fortbildungen für Apotheker im deutschsprachigen Raum geht in die nächste Runde: der pharmacon Meran vom 26. bis 31. Mai 2019.
 
Und auch die 57. Internationale Pharmazeutische Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer hält wieder einige wertvolle Einblicke und exklusives Wissen für die Apotheker Ihrer Kammer bereit – 2019 zum Thema „Haut, Urogenitaltrakt, Hormone“.
 
Praxisrelevante Seminare zu diesem hochaktuellen Bereich stehen in Meran genauso auf dem Programm wie erstklassige wissenschaftliche Vorträge auf höchstem Level, kuratiert vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesapothekerkammer. 
 
Die pharmacon Kongresse sind erstklassige Fortbildungsveranstaltungen für die praktische und wissenschaftliche Pharmazie: Die führenden Köpfe der Zunft präsentieren das aktuelle pharmazeutische Wissen der Zeit, begleitet von praxisnahen Seminaren und ergänzt durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Übrigens: Der pharmacon-Kongress ist im Rahmen des Fortbildungszertifikates der Landesapothekerkammer anerkannt. Berechnung: 1 Punkt pro 45 Min. Fortbildungseinheit. Sie können also bis zu 43 Punkte für Ihr Fortbildungszertifikat erhalten. Die Seminare und Vorträge entsprechen der Richtlinie für die Akkreditierung von Fortbildungsmaßnahmen der Bundesapothekerkammer.
 
Unter www.pharmacon.de/meran finden Sie das ausführliche Programm und können schon einmal einen detaillierten Blick auf die einzelnen Vorträge werfen. Die Anmeldung zum pharmacon wird ab Mitte Februar möglich sein.

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Seminare und Veranstaltungen

22.05.2019

Medikamente im Freizeitsport

Interdisziplinäre Fortbildunge für Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker

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23.05.2019

Best of Neue Arzneistoffe 2018 - Wirkmechanismen und therapeutische Bedeutung für die Praxis verstehen

Abendfortbildung in Darmstadt

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23.05.2019

Update Allergische Erkrankungen - Aktuelles zu Asthma und allergische Rhino-Konjunktivophatie

Abendfortbildung in der Region Wiesbaden

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27.05.2019

Refresher-Präsenzveranstaltung - DA

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