landesapothekerkammer Hessen
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Aktuelles | Archiv

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Information | 19.09.2019

Hilfestellung der NGDA zu Problemen mit securPharm

Seit über einem halben Jahr nutzen die deutschen Apotheken das securPharm-System. Obwohl der Start des Systems vergleichsweise reibungsarm war, treten dennoch Handhabungsfehler auf. Diese Fehler können an jeder Stelle der pharmazeutischen Lieferkette auftreten. Die NGDA hat ein Dokument zur Verfügung gestellt, in dem die häufigsten Handhabungsfehler aus den Apotheken beschrieben und erklärt werden sowie einen Scannertest, anhand dessen die Apotheken überprüfen können, ob ihre Scanner richtig konfiguriert sind. Das PDF ist dieser Meldung beigefügt.

 

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Information | 16.09.2019

ABDA-Kampagne „Einfach unverzichtbar.“ Herbstwelle

Am 25. September 2019 startet die Herbstwelle der Imagekampagne „Einfach unverzichtbar“. Hierbei werden weiterhin die Leistungen der Apotheken vor Ort aus der Patientenperspektive dargestellt. Kernaussage ist dabei die Unverzichtbarkeit der Präsenzapotheken für die Gesundheitsversorgung auf dem Land und in der Stadt. Insgesamt wird es zu diesem Thema vier Plakatmotive geben. Neu in diesem Herbst: Die Kampagnenmotive stehen erstmalig auch als Bewegtbildmotive für die Bildschirme in Ihrer Apotheke zur Verfügung.

Zwei der neuen Kampagnenplakate liegen der Pharmazeutischen Zeitung vom 12. September (Ausgabe 37/2019) bei. Zwei weitere Plakatmotive erhalten Sie in der Ausgabe der Pharmazeutischen Zeitung vom 17. Oktober (Ausgabe 42/2019). Achten Sie auf die „Einfach unverzichtbar.“-Kampagnenumschläge.

Wenn Sie die Kampagne unterstützen möchten, hängen Sie die Motive sichtbar in Ihrer Offizin aus, dekorieren Sie Ihre Schaufenster oder bestücken Sie einen Aufsteller damit.

Erstmals gibt es die neuen Motive der Herbstwelle 2019 auch als digitale Bewegtbildmotive für die Bildschirme in Ihrer Apotheke. Egal ob Hoch- oder Querformat – die neuen digitalen Motive können Sie pünktlich zum Start der Herbstwelle ab dem 25. September auf www.apothekenkampagne.de/motivwelten herunterladen. Dort finden Sie auch alle weiteren Materialien zur Kampagne.

Sie haben noch keinen Account? Kein Problem! Melden Sie sich ganz einfach unter www.apothekenkampagne.de/registrierung an.


 

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Information | 16.09.2019

18. Woche des Sehens vom 8. - 15. Oktober

„Nach vorne schauen“ heißt das Thema der diesjährigen Woche des Sehens, die am 8. Oktober startet. Acht Tage lang werden verschiedene Organisationen rund um die Themen Sehen, Blindheit und Augenkrankheiten informieren. Die Aktionswoche bietet den perfekten Anlass, über die Themen Augengesundheit, Bedürfnisse betroffener Menschen sowie die Auswirkungen von Sehbehinderung und Blindheit zu informieren.

Unter www.woche-des-sehens.de steht eine umfangreiche Auswahl an Materialien zu Augenkrankheiten, Vorsorge, Therapien, Hilfsmitteln und vielem mehr zur Verfügung.

Nach vorne schauen – Chancen entdecken auch mit Sehverlust

Die Diagnose einer Augenkrankheit, die zu einer Sehbehinderung, eventuell sogar zur Blindheit führen wird, ist in aller Regel ein Schock. Doch heute muss ein Sehverlust nicht automatisch auch den Verlust von Lebensqualität bedeuten. Mit gezielter Unterstützung können sehbehinderte und blinde Menschen im Privaten wie im Beruflichen ein selbstbestimmtes Leben führen. Neben den vielfältigen Möglichkeiten der Technik ist die Unterstützung der Selbsthilfe von zentraler Bedeutung. Nur hier wird Betroffenen von Betroffenen geholfen. In der Woche des Sehens zeigen die Selbsthilfeorganisationen, welche Chancen sich bieten, auch wenn das Augenlicht nachlässt. Dabei geht es um innovative technische Hilfsmittel wie Smartphones und mobile Vorlesesysteme – aber ebenso um den „guten alten“ persönlichen Austausch.

Die Partner der Woche des Sehens

Getragen wird die Woche des Sehens von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch und von Zeiss.

 

 

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Information | 26.08.2019

Gemeinsame Pressemitteilung: Lebensmittelsicherheit und Schutz vor Infektionen – Gemeinsame Wege in der Gesundheitsvorsorge

Landesärztekammer Hessen, Kassenzahnärztliche Vereinigung Hessen, Landeszahnärztekammer Hessen, Landesapothekerkammer Hessen, Landestierärztekammer Hessen
Landeskammer für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Hessen


Hessische Heilberufe befassen sich mit der Gesundheit von Mensch und Tier
Wiesbaden, 23. August 2019

Die Schicksale von Mensch und Tier sind auf vielfältige Weise miteinander verknüpft. Für eine umfassende, nachhaltige Gesundheitsvorsorge ist daher die enge Zusammenarbeit von Human- und Tiermedizinern sowie weiteren Gesundheitsexperten erforderlich. Die Hintergründe, Ursachen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen waren Thema des diesjährigen Sommerempfangs des Bündnisses heilen & helfen, der auf dem Neroberg in Wiesbaden stattfand. Etwa 230 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien nahmen daran teil.

In seinem Grußwort würdigte Kai Klose (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), hessischer Minister für Soziales und Integration, das Anliegen der Bündnispartner, sich gemein-sam für eine hochwertige, flächendeckende Versorgung der Patienten einzusetzen. Er hob hervor, dass dieses Ziel mit Blick auf regionale Gegebenheiten anzugehen sei: Versorgung und Expertise vor Ort gelte es zu erhalten und zu stärken. Vor diesem Hintergrund seien „zentralistische Vorgaben aus Berlin“ mit Sorge zu betrachten. Der Minister sprach auch die Digitalisierung im Gesundheitswesen an: Sie könne dazu beitragen, regionale Lücken in der Versorgung zu schließen. Die Datensicherheit müsse allerdings gewährleistet sein.

Dr. Ingo Stammberger, Präsident der Landestierärztekammer Hessen, führte in das Hauptthema ein und legte dar, dass Antibiotikaresistenzen oder Bedrohungen durch neuartige Erreger den Zusammenhang zwischen der Gesundheit von Mensch und Tier auf brisante Weise verdeutlichten. Die Ursachen für Antibiotikaresistenzen seien allerdings multikausal und nicht nur in der Anwendung bei Nutztieren zu suchen. Tiergesundheit und eine tiergerechte Haltung stellten jedoch die Voraussetzungen für gesunde Lebensmittel dar und seien damit elementar für den Verbraucherschutz.

Der Veterinärmediziner und Mikrobiologe Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung in Berlin, ging in seinem Hauptvortrag „One-Health-Strategien: Gemeinsame Wege in der Gesundheitsvorsorge?“ auf die aktuellen Bestrebungen hin zu einer engeren Zusammenarbeit von Human- und Tiermedizinern im Bereich der öffentlichen Gesundheitsvorsorge und Hygiene ein.

Der Begriff „One Health – eine Gesundheit“ beschreibe diese Bestrebungen. Hintergrund seien Wechselwirkungen und zunehmende Vernetzung zwischen diesen Feldern. So könnten 60 Prozent aller Krankheitserreger sowohl Menschen als auch Tiere infizieren und viele Erreger könnten vom Tier auf den Menschen oder umgekehrt übertragen werden. Bestandteil des Entwicklungszyklusses praktisch aller epidemischen Infektionskrankheiten des Menschen sei ein tierisches Reservoir – oft Mücken (z. B. bei Malaria) oder Wasserschnecken. Dadurch werde die dauerhafte Elimination dieser Krankheiten erschwert bis unmöglich gemacht. Häufig sei der Mensch auch nur Fehlwirt, wie etwa beim Fuchsbandwurm oder bei Toxoplasmen, einzelligen Parasiten, die vor allem Katzen befallen. Zum Einsatz von Antibiotika stellte Prof. Hensel dar, dass Tierärzte diese Substanzen, die zu den „mächtigsten Schwertern im Einsatz gegen Krankheiten“ zählten, bereits seit dem Jahr 2000 anhand einer Leitlinie einsetzen. In einem Nutztierbestand Antibiotika „auf Verdacht“ anzuwenden, ohne zuvor ein Antibiogramm zu erstellen, sei mit Blick auf die Leitlinie ein Kunstfehler. Diese und andere Maßnahmen hätten zu einem starken Rückgang des Einsatzes von Antibiotika bei Tieren geführt.

Prof. Hensel ging auch auf die Tätigkeit des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ein, das gesundheitliche Risiken aufspürt, bewertet und Empfehlungen zur Risikobegrenzung erarbeitet. Dabei geht es um Lebensmittelsicherheit, aber auch um die Sicherheit von Futtermitteln und Chemikalien. Anschaulich und anhand vieler Beispiele stellte der Experte den Unterschied zwischen Gefahr und Risiko dar. So seien z. B. die Dauer der Exposition und die Dosis einer Substanz entscheidend für die Risikohöhe. Eine weitere Aufgabe des BfR sei es, Verbrauchertäuschung durch Lebensmittelbetrug nachzuweisen, etwa die falsche Deklarierung von Fleisch oder Olivenöl. Lebensmitteltäuschung sei „so alt wie das Lebensmittel selbst“: Bereits in früheren Jahrhunderten habe man z. B. Wein gepanscht und Butter mit Rübensaft gefärbt.

Das Schlusswort sprach Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Sie ging auf die Gesundheitspolitik auf Landesebene ein und sagte zu, sich mit den anderen Heilberufen für eine bestmögliche Versorgung vor Ort einzusetzen. Dazu erwarte sie allerdings von der Politik einen entsprechenden Rahmen. Die Heilberufe stünden der Digitalisierung offen gegenüber, allerdings hätten der diskriminierungsfreie Zugang für die Patientinnen und Patienten sowie absolute Datensicherheit alleroberste Priorität. Deutschland habe eines der besten Gesundheitssysteme weltweit, dieses gelte es weiterzuentwickeln.

Informationen zum Bündnis und seiner Geschichte auf www.heilberufehessen.de 
Bilder vom Sommerempfang finden Sie im Anhang.

Kontakt:
Stellvertretend für die beteiligten heilberuflichen Körperschaften
Katja Möhrle, Pressestelle der Landesärztekammer Hessen
Tel.: 069 97 67 2 - 188
Fax: 069 97 67 2 - 224
Katja.Moehrle@laekh.de

 

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Politik

Politik | 22.07.2019

Petition zum Rx-Versandhandelsverbot beim Deutschen Bundestag veröffentlicht

die Petition des Pharmaziestudenten Benedikt Bühler zum Versandhandelsverbot ist nun vom Deutschen Bundestag veröffentlicht.
Informationen erhalten Sie unter

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2019/_04/_24/Petition_94089.html

Wir kämpfen seit dem EuGH-Urteil vom 19.10.2016 dafür, dass die uneingeschränkte Gleichpreisigkeit bei Rx-Arzneimitteln wiederhergestellt wird. Dass ein RxVV hierfür die sicherste Methode ist, steht außer Frage. Wir alle wissen, dass Mehrheiten hierfür derzeit nicht auch nur im Entferntesten erkennbar sind.
Im derzeit vorliegenden Kabinettsentwurf wird zwar dezidiert dargelegt, warum die Preisbindung bei Rx für den Erhalt der flächendeckenden Arzneimittelversorgung durch die Apotheken vor Ort unerlässlich ist, aber die dort vorgesehen Regelungen betreffen ausschließlich den GKV-Bereich. Gleichpreisigkeit heißt aber Preisbindung für jedes Rx-AM, das ein Patient in Deutschland erhält – unabhängig von seinem Versichertenstatus und unabhängig von der beziehenden Apotheke!

Wenn die Petition das notwendige Quorum erreicht, kann sie vielleicht im parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren hilfreich sein. Daher ist es notwendig, dass das Quorum schnell erreicht wird.  Machen Sie mit!

Der Vorstand der Kammer ruft Sie daher auf, die Petition zu unterstützen! Lassen Sie und gemeinsam jede Möglichkeit nutzen, Gleichpreisigkeit in unserem Sinne wiederherzustellen!

Politik

Politik | 15.07.2019

Kammerwahl 2019 der Landesapothekerkammer Hessen

16. Wahlperiode 2019 - 2024

Gemäß § 14 des Hessischen Heilberufsgesetzes (zuletzt geändert durch das zuletzt geändert durch Artikel 23 des Gesetzes vom 9. Mai 2018 (GVBl. S 160)) wird die Delegiertenversammlung der Landesapothekerkammer Hessen von den Kammerangehörigen auf die Dauer von fünf Jahren in allgemeiner, geheimer und direkter Wahl nach den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit gewählt.

Die nächste Wahl zur Delegiertenversammlung der Landesapothekerkammer Hessen findet vom 26.11.2019 bis 05.12.2019 statt. Sie erfolgt wie bisher per Briefwahl. Die Auszählung der Kammerwahl findet am 06.12.2019 im Haus der Landesapothekerkammer Hessen öffentlich statt. Der letzte Termin für die Abgabe der Wahlvorschläge ist der 16.09.2019.

Ein Wahlberechtigter kann von seinem Wahlrecht nur Gebrauch machen, wenn er in das Wählerverzeichnis eingetragen ist. Das Wählerverzeichnis liegt gemäß § 6 Abs. 2 Wahlordnung in den Landkreisen bei den Landräten, in kreisfreien Städten bei den Magistraten, öffentlich vom 23.09.2019 bis zum 21.10.2019 aus. Nicht selbständige Kammerangehörige werden in dem Wählerverzeichnis nach ihrem Wohnort geführt; sofern sie ihren Wohnort außerhalb Hessens haben, werden sie ebenso wie selbständige Kammerangehörige nach ihrem Beschäftigungsort geführt.

Apotheker/innen, die ihren Beruf zuletzt in Hessen ausgeübt haben und jetzt außerhalb der Bundesrepublik tätig sind, können der Kammer als freiwilliges Mitglied angehören und sind somit wahlberechtigt. Diese Mitglieder können keinem Wahlkreis zugeordnet werden. Es wird daher für diesen Personenkreis ein gesondertes Verzeichnis erstellt und in der Geschäftsstelle der Landesapothekerkammer Hessen, Kuhwaldstraße 46, 60486 Frankfurt am Main, ausgelegt.

Die Auslegungsorte der Wählerverzeichnisse können Sie der nächsten LAK aktuell entnehmen oder in der Zwischenzeit über die Veröffentlichung in DAZ, PZ und dem Hessischen Staatsanzeiger.

Ansprüche auf Aufnahme und Einwendungen gegen die Aufnahme in das Wählerverzeichnis können bis zum 22.10.2019, 18:00 Uhr, schriftlich bei dem Wahlleiter der Landesapothekerkammer Hessen, Kuhwaldstraße 46, 60486 Frankfurt am Main erhoben werden.

Frankfurt am Main, 11.07.2019
LANDESAPOTHEKERKAMMER HESSEN

gez. Daniela Pach
- Wahlleiterin -

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Seminare und Veranstaltungen

22.09.2019

Onkologische Pharmazie - Seminar 5

Management klinisch-onkologischer Studien

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23.09.2019

Gastrointestinale Infektionen

Abendfortbildung in der Region Frankfurt/Main

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24.09.2019

Kopfschmerzen und Migräne - ein Update

Fortbildung der DPhG Regionalgruppe Kassel

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24.09.2019

Kopfschmerz und Migräne - ein Update

Fortbildung der DPhG Regionalgruppe Kassel

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