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Aktuelles | Archiv

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Information | 17.09.2021

Update Covid-19-Zertifikate

Information über die Möglichkeit der Ausstellung der COVID-19-Impfzertifikate für Auffrischimpfungen

COVID-19-Zertifikate:

Auffrischimpfung

Über das Verbändeportal ist ab sofort die Erstellung von COVID-19-Impfzertifikaten für Auffrischimpfungen möglich. In der Handlungshilfe werden entsprechende Hinweise zur Datenerfassung gegeben. Damit ein COVID-19-Zertifikat für eine Auffrischimpfung ausgestellt werden kann, muss die vollständige Dokumentation der bereits verabreichten Impfungen vorliegen.

Nachträge von COVID-19-Impfungen in einen Impfausweis

Nachträge von COVID-19-Impfungen in einen Impfausweis werden seit dem 1. September 2021 gemäß § 9 Abs. 4 CoronaImpfV über das Bundesamt für Soziale Sicherung mit 2 Euro vergütet.

COVID-19-Genesenenzertifikate

Genesenenzertifikate können auch auf der Grundlage von in Nicht-EU-Staaten bescheinigten, positiven Testergebnissen ausgestellt werden.

Prüfung der vorgelegten Dokumente

Um mögliche gefälschte Dokumente zu erkennen, wird in der Handlungshilfe darauf hingewiesen, dass grundsätzlich für jegliche Ausstellung digitaler COVID-19-Zertifikate eine Kontrolle der Identität der Person und der Echtheit der vorgelegten Dokumente erforderlich ist, die die Anwesenheit des Kunden/der Kundin in der Apotheke voraussetzt.

Alle Dokumente sowie weitere Informationen stehen wie gewohnt auf der Coronaseite der ABDA unter „Informationen zum Coronavirus“ im geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung.


 

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Information | 17.09.2021

Impfstoffbestellung für KW 40 - Prozessänderungen

Am 1. September 2021 trat die Neufassung der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) in Kraft. Durch diese wird ab 1. Oktober 2021 u. a. der Kreis der Leistungserbringer geändert und der Bezugsweg der COVID-19-Impfstoffe über die Apotheken gefestigt. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die Neufassung zum Anlass genommen, weitere Änderungen bei der Verteilung der COVID-19-Impfstoffe vorzunehmen, die sich auf deren Bestellung in KW 38 für die Lieferung in KW 40, d. h. am Montag, 4. Oktober 2021, auswirken.

Das BMG hat die betroffenen Kreise kurzfristig informiert, allerdings sind noch einige Punkte offen, deren rasche Klärung das BMG zugesagt hat. In diesem Zusammenhang werden voraussichtlich auch die vor zwei Wochen in Kraft getretene CoronaImpfV und die „Allgemeinverfügung zur Sicherstellung der flächendeckenden Verteilung von Impfstoffen gegen COVID-19 an Arztpraxen und Betriebsärztinnen und Betriebsärzte“ geändert werden. Änderungsentwürfe sind uns dazu allerdings (noch) nicht bekannt.

Vorbehaltlich der noch zu klärenden Details und der vom BMG geplanten Änderungen der CoronaImpfV sowie der Allgemeinverfügung informiert die ABDA in der Anlage „210916_KW40_Covid-19_Impfstoffe_Bestellung_Anl01“  über die wichtigsten Punkte, die bei der Bestellung am Dienstag, 21. September 2021, (KW 38) für die Auslieferung der COVID-19-Impfstoffe am Montag, 4. Oktober 2021, (KW 40) zu beachten sind. Diese betreffen insbesondere:

  • den Kreis der Ärzte, die COVID-19-Impfstoffe bei Apotheken bestellen dürfen,
  • den Nachweis der Bestellberechtigung der Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, von den Ländern beauftragter Dritter, der Impfzentren, der mobilen Impfteams und der Krankenhausärzte,
  • den Hinweis auf die vom BMG geplante Änderung bei der Bestellung und Lieferung des Impfzubehörs (Einzelheiten folgen, sobald sie bekannt sind),
  • die Festlegung des Dienstags als einheitlicher Bestelltag für alle Ärzte, d. h. auch der Betriebsärzte,
  • die notwendigen Angaben auf der ärztlichen Bestellung,
  • die zur Verfügung stehenden COVID-19-Impfstoffe,
  • die verlängerte Haltbarkeit ultratiefgekühlten Comirnaty® auch für bereits in der Vertriebskette befindlichen Impfstoff sowie
  • die von der Apotheke zu verwendenden PZN bei der Bestellung der COVID-19-Impfstoffe beim pharmazeutischen Großhandel.
Darüber hinaus stellt die ABDA die aktualisierten Standardarbeitsanweisungen zum Umgang mit den COVID-19-Impfstoffen Comirnaty®, Vaxzevria® und COVID-19 Vaccine Janssen zur Verfügung. Da nunmehr nicht nur öffentliche, sondern auch Krankenhausapotheken zu den lieferberechtigten Apotheken gehören, mussten die Standardarbeitsanweisungen entsprechend angepasst werden. Pharmazeutisch-inhaltliche Änderungen wurden nicht vorgenommen. Der COVID-19-Impfstoff Spikevax® von Moderna, der bislang ausschließlich in Impfzentren verabreicht worden ist, wird zukünftig auch für den niedergelassenen Bereich zur Verfügung stehen. Die entsprechende Standardarbeitsanweisung, die vom Paul Ehrlich-Institut (PEI) freigegeben worden ist steht ebenfalls zur Verfügung.


» Dokumente 
  • Alle Dokumente stehen wie gewohnt auf der Coronaseite der ABDA unter „Informationen zum Coronavirus“ im geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung. 
  • Die Neufassung des Dokuments „Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen“ mit den entsprechenden ausführlichen Erläuterungen wird übermittelt, wenn der ABDA weitere Details bekannt sind. Sobald das PEI die Begleitdokumentation mit Hinweisen zur verlängerten Haltbarkeit von Comirnaty® freigegeben hat, wird dieses ebenfalls zur Verfügung gestellt.

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Information | 16.09.2021

Impfstoffbestellung für KW 39 und Impfaktionswoche

Zur Information:
Bestellmöglichkeit der Corona-Impfstoffe für KW 39 (27.09. – 1.10.) und die am 13.09.21 beginnende Impfaktionswoche

Bestellung für Vertrags-, Privat- und Betriebsärzte für die KW 39
Gegenüber der Vorwoche haben sich keine Änderungen bezüglich der Impfstoffbestellung für Vertrags-, Privat- und Betriebsärzte ergeben.
Modalitäten Vertrags- und Privatärzten
Auslieferung der Impfstoffe für die KW 39 am Montag, 27. September 2021
 
Bestellzeit
Impfstoffe
Information des Großhandels über Liefermengen
spätestens Dienstag,
14. September 2021, 12:00 bis 15:00 Uhr
»      Comirnaty®,
»      Vaxzevria®
»      COVID-19-Impfstoff                  Janssen®
Dienstag,
21. September 2021
 
Modalitäten Betriebsärzte
Auslieferung der Impfstoffe für die KW 39 am Montag, 27. September 2021
 
Bestellzeit
Impfstoffe
Information des Groß-handels über Liefermengen
Mittwoch,
15. September 2021, 12:00 bis 15:00 Uhr
         Comirnaty®
Mittwoch,
22. September 2021
 
Bei der Bestellung der COVID-19-Impfstoffe ist die Differenzierung zwischen Erst- und Zweitimpfungen entfallen. Dies gilt auch für Auffrischimpfungen. Vertrags-, Privat- und Betriebsärzte können die insgesamt benötigte Impfstoffmenge auf einem Rezept verordnen.
Ausführliche Informationen für die Bestellung für die KW 39 sind wie gewohnt auf der Coronaseite der ABDA (Informationen zum Coronavirus | ABDA) in den Dokumenten:
 
  • Aktuelle Hinweise zur Versorgung der Vertrags- und Privatärzte mit COVID-19-Impfstoffen (KW 37/39).
  • Aktuelle Hinweise zur Versorgung der Betriebsärzt*innen mit COVID-19-Impfstoffen (KW 37/39)“ zu finden.
 
Impfaktionswoche #HierWirdGeimpft vom 13. bis 19. September 2021
Vertrags, Privat- und Betriebsärzte, die noch kurzfristig Impfaktionen in dieser Woche planen und dafür zusätzlichen Impfstoff benötigen, können noch bis Montag, 13. September 2021, Bestellungen in der Apotheke vorlegen, damit der Impfstoff noch am selben Tag bis 18:00 Uhr beim pharmazeutischen Großhandel bestellt und bis Freitag, 17. September 2021, ausgeliefert werden kann.
Dabei ist Folgendes zu beachten:
  • Ärztliche Verordnung mit Kennzeichnung „Aktionswoche Impfen KW 37“ oder „Sonderimpfaktion KW 37“
  • Kennzeichnung der Bestellungen an den pharmazeutischen Großhandel mit „Aktionswoche Impfen KW 37“ oder „Sonderimpfaktion KW 37“
  • Übermittlung der Bestellungen an den pharmazeutischen Großhandel am Montag, 13. September 2021, 15:00 bis 18:00 Uhr, per Fax oder E-Mail
  • Bestellungen mehrerer Ärzte in einem Fax oder einer E-Mail, aber getrennt nach Aufträgen 

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Information | 01.09.2021

securPharm: Arbeitshilfe bei Alarmmeldungen aktualisiert

Die Standardvorgehensweise (SOP – Standard Operating Procedure) bei Alarmmeldungen der Bundesapothekerkammer wurde aktualisiert. Angepasst wurde die Empfehlung bei Rückmeldung 8: „Das Verfallsdatum der Packung ist erreicht“ und 9: „Packung konnte nicht identifiziert werden, z. B. aufgrund nicht eindeutiger oder nicht eindeutig zuzuordnender Packungsdaten“. Die Anpassungen betreffen die prominentere Platzierung des securPharm-Scannertests, zusätzliche Informationen zu den einzelnen Entscheidungsknoten und eine Änderung der Reihenfolge bei Rückmeldung 9. Lässt sich die Packung nicht eindeutig identifizieren, liegt dies häufig an einem falsch eingestellten Scanner. Deshalb sollte zunächst die Fehlerquelle Scanner ausgeschlossen werden, bevor eine manuelle Verifizierung über die securPharm-GUI (https://securpharm-gui.ngda.de/) erfolgt. Dieses Vorgehen kann Arbeitsaufwand reduzieren und weitere Alarme durch Tippfehler bei der manuellen Eingabe verhindern.


Die zugehörige SOP "securPharm Alarmmeldung - Vorgehen in der Apotheke" steht auf der ABDA-Homepage zur Verfügung: https://www.abda.de/fuer-apotheker/faelschungsschutz-securpharm/securpharm-handlungsoptionen-und-hinweise/

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Information | 18.08.2021

4. ABDA-Datenpanel ab 1. September 2021 - jede Stimme zählt

Auch in diesem Jahr ruft die ABDA wieder zur Teilnahme an der Onlinebefragung des ABDA-Datenpanels auf. Die Datengrundlage ist für die Interessenvertretung der Apotheken vor Ort von enormer Bedeutung. Mit Ihrer Teilnahme an der Onlinebefragung unterstützen Sie als Inhaber oder Leiter einer öffentlichen Apotheke in Deutschland die gemeinsame Interessenvertretung der Apothekerschaft auf Bundes- und Landesebene gegenüber Politik, Krankenkassen und Medien, indem Sie uns Fakten aus Ihrer Berufsausübung zur Verfügung stellen.

Jeder Apothekeninhaber bzw. Apothekenleiter (m/w/d) einer öffentlichen Apotheke in Deutschland kann vom 1. September bis zum 10. November 2021 an der Befragung teilnehmen. Erstteilnehmer sind herzlich willkommen! Die Bearbeitungszeit des Onlinefragebogen beträgt ca. 30 bis 45 Minuten. Alle Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 45 Euro (brutto).

Details zum Ablauf entnehmen Sie bitte dem unten stehenden PDF.

 

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Information | 13.08.2021

Beantragung des HBA für angestellte Apotheker/Apothekerinnen einschließlich Refinanzierung und Änderung der Finanzierungsvereinbarung

Mit der Einführung des elektronischen Rezepts zum 01.01.2022 benötigen auch angestellte Apotheker/Apothekerinnen einen Heilberufsausweis (HBA).

Hierzu hat der DAV mit dem GKV-Spitzenverband eine Refinanzierungsvereinbarung geschlossen, nach der die Inhaber von öffentlichen Apotheken ab dem 01.07.2021 für jede/-n angestellte/-n Apothekerin/Apotheker eine einmalige Refinanzierung in Höhe 449,00 € netto erhalten.

Gleiches gilt für die Refinanzierung des HBAs für zukünftig fest angestellte Berufsanfänger (Apotheker/Apothekerinnen). Darüber hinaus konnte über weitere Pauschalen für die Einführung des E-Rezeptes und der elektronischen Patientenakte (ePA) Einvernehmen erzielt werden.

Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Schreiben des DAV, der Änderungsvereinbarung im Wortlaut sowie der dazugehörigen FAQ-Liste, die wir auf unserer Homepage unter Landesapothekerkammer Hessen - faqs hba u. smc b eingestellt haben.

Auf den Inhalt der Vereinbarung haben wir keinen Einfluss, der HBA für angestellte Apotheker/Apothekerinnen in öffentlichen Apotheken ist jedoch zur Berufsausübung notwendig, weshalb die Erstattung an den Apothekenleiter/Apothekenleiterin erfolgt. Da Angestellte nicht gesetzlich verpflichtet sind eine Karte zu beantragen, sondern dies für die Tätigkeit in der Apotheke notwendig ist, sollte zwischen Inhaber und Mitarbeiter eine Vereinbarung über die Kostentragungspflicht getroffen werden, da der Mitarbeiter die Kosten hat und der Arbeitgeber die Erstattung erhält.

Die Beantragung des HBA für angestellte Apotheker/Apothekerinnen ist ab sofort möglich, wir empfehlen Ihnen daher, den HBA zeitnah zu beantragen, da Sie den Beantragungs-, Bestell- und Produktionszeitraum berücksichtigen müssen (und Sie alle notwendigen Schritte zur Vorbereitung des erfolgreichen Starts des elektronischen Rezeptes in Ihrer Apotheke treffen sollten).

Der HBA kostet (bei allen qVDA/Herstellern) 8,90 €/Monat = 106,80 €/Jahr brutto.

Die Antragstellung ist ausschließlich online im geschützten Mitgliederbereich auf der Homepage der LAK Hessen (Landesapothekerkammer Hessen - Mitglieder) möglich. Der HBA ist ein höchstpersönlicher Ausweis und kann daher nur vom Antragsteller selbst beantragt werden. Zur Beantragung benötigt der jeweilige Antragsteller seine individuellen Login-Daten für die Homepage der Landesapothekerkammer Hessen.

Vor dem oben genannten Termin gestellte Anträge wurden zurückgestellt und werden jetzt bearbeitet. Bitte stellen Sie den Antrag nicht erneut, da Sie dadurch den Ausgabeprozess erheblich verzögern.

Bitte beachten Sie bei der Antragstellung dringend folgende Hinweise:

Nach erfolgreichem Login finden Sie unter dem Menüpunkt Mitglieder den Button HBA beantragen.

Die der Kammer gemeldeten Daten werden angezeigt.
1. Auswahl des qVDA (Kartenhersteller)
2. Überprüfen Sie Ihre persönlichen Daten
3. Nehmen Sie ggf. notwendige Korrekturen vor bzw. wenden Sie sich an uns
4. Wenn alle Daten korrekt sind senden Sie den Antrag ab

Wichtig:
Wenn Sie die Karte beantragt haben, müssen wir überprüfen, ob Sie in Besitz einer gültigen Berufserlaubnis, also Approbation, sind und uns diese vorliegt. Sie können das Verfahren erheblich beschleunigen, in dem Sie Ihre Approbationsurkunde bei der Antragstellung hochladen.

Bei den Angaben zum Antragsteller handelt es sich um Ihre persönlichen Daten, die mit den Angaben in Ihrem Ausweisdokument übereinstimmen müssen. Bei Bedarf können Sie diese direkt im Antragsformular ergänzen oder abändern.

Wir möchten Sie dringend bitten, sich bei Unsicherheiten vor oder nach Antragstellung an uns zu wenden und keinesfalls Anträge aufgrund von Fehleingaben mehrfach zu stellen, da dies zu erheblichen Verzögerungen der Bearbeitung führt.

Die Bearbeitung der Anträge erfolgt nach Eingangsdatum. An dieser Stelle möchten wir Sie auch bitten, von Fragen nach dem Bearbeitungsstand abzusehen, um nicht Kapazitäten zu binden, die wir für die Antragsbearbeitung benötigen.

Weitere Informationen zum Ablauf der Beantragung finden Sie ebenfalls unter Landesapothekerkammer Hessen - faqs hba u. smc b

Bitte beachten Sie:

Zur Refinanzierung der HBA für verantwortliche Apotheker/Apothekerinnen (Filialleiter/Filialleiterinnen) und approbierte Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen in öffentlichen Apotheken finden Sie die genauen Details der Finanzierung, Erstattung sowie den Ablauf der Beantragung und Zahlungsabwicklung in dem umfangreichen Informationsangebot des Nacht- und Notdienstfonds unter:

https://www.dav-notdienstfonds.de/ti-themen/uebersicht/

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Information | 05.08.2021

Aktualisierung der Handlungshilfe zur nachträglichen Erstellung der COVID-19-Impfzertifikate durch Apotheken

Hiermit möchten wir Sie über folgende Änderung der Handlungshilfe der ABDA zur nachträglichen Erstellung der COVID-19-Impfzertifikate durch Apotheken informieren.

» Ergänzung der Datenschutzinformation/Datenschutzerklärung der
Apotheke (Kapitel 4.1) 

Das Muster für die Datenschutzinformation der Apotheke berücksichtigt den über das DAV-Verbändeportal bereitgestellten Auftragsverarbeitungsvertrag zwischen der Apotheke und dem Deutschen Apothekerverband e. V.. Das Muster kann zur Erstellung ihrer Datenschutzinformation verwendet werden. Die Angaben zum Datenschutzbeauftragten der Apotheke sollten ergänzt werden. 

Das Dokument steht auf abda.de unter https://www.abda.de/themen/informationen-zu-covid-19/ im geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung.

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Information | 28.07.2021

Update Impfzertifikate und Pandemie-Arbeitsschutzstandards für Apotheken

Hiermit möchten wir Ihnen weitere Informationen zu den digitalen Impfzertifikaten sowie zu den überarbeiteten Arbeitsschutzstandards der BGW geben.

Digitale Impfzertifikate

Bekanntermaßen hat der DAV in enger Absprache mit dem BMG am Mittwochnachmittag vergangener Woche die Ausstellung von digitalen Impfzertifikaten über das DAV-Verbändeportal gestoppt. Grund war eine entdeckte Sicherheitslücke beim Gastzugang für Apothekeninhaber, die nicht im Verband organisiert sind. Zwischenzeitlich wurden dazu sämtliche in Frage kommenden Apotheken auf dem Portal überprüft. Die Überprüfung hat ergeben, dass es, außer dem durch den Bericht im Handelsblatt bekannt gewordenen Fall, keine weiteren unberechtigten Zugänge zum Apothekenportal gegeben hat.

Der Zugang für registrierte Apothekeninhaber war von dem „Angriff“ nicht betroffen. Eine sofort veranlasste Sicherheitsprüfung hat hier ebenfalls keine Auffälligkeiten ergeben. Demnach kann festgestellt werden, dass die über 25 Millionen Impfzertifikate, die bisher in den Apotheken ausgestellt wurden, alle von rechtmäßig registrierten Apotheken ausgestellt wurden.

Derzeit arbeiten der DAV und das BMG gemeinsam mit der gematik, IBM und RKI mit Hochdruck daran, eine technische Lösung zu finden, welche die Erstellung von digitalen Impfzertifikaten in Apotheken noch sicherer gestalten wird. Dabei wird unter anderem über eine Anbindung der Zertifikatserstellung an die TI nachgedacht.

Über den Fortgang der Abstimmungsprozesse werden entsprechende Informationen auf dem jeweiligen Dashboard der Apotheke hinterlegt. Sobald uns diesbezüglich Informationen zugehen, werden wir Sie wie gewohnt informieren.

Der Zeitpunkt sowie der Ablauf des Neustarts zur Ausstellung digitaler Impfzertifikate werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Pandemie-Arbeitsschutzstandards für Apotheken

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat den branchenspezifischen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Apotheken an die aktuelle SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (ArbSchV) angepasst.

Hervorzuheben sind:

• Verpflichtung zur Überprüfung und bei Bedarf Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung sowie des betrieblichen Hygienekonzepts besteht weiter fort.
• Maßnahmen wie die Kontaktreduzierung, die Testangebotspflicht, AHA-L-Regel sowie sonstige Arbeitsschutzmaßnahmen sind weiterhin umzusetzen.
• Eine strikte Vorgabe zur Mindestfläche von 10 m² pro Person ist nicht mehr enthalten. Betriebsbedingte Kontakte und die gleichzeitige Nutzung von Räumen (auch in Pausenzeiten) durch mehrere Personen müssen aber auf das notwendige Minimum reduziert bleiben.
• Es können Ausnahmen von der Testangebotspflicht für vollständig geimpfte bzw. von einer COVID-19-Erkrankung genesene Beschäftigte bestehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Schnelltest-Seite der BGW (www.bgw-online.de/DE/Home/Branchen/News/Coronavirus-Corona-Schnelltests_text.html).

Der Arbeitsschutzstandard der BGW bietet eine branchenspezifische Hilfestellung für Unternehmer zur Erfüllung von Arbeitsschutzpflichten im Hinblick auf das Coronavirus. Die aktuelle Version (Stand: 22.07.2021) ist unter www.bgw-online.de/corona-schutz-apo zu finden.

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Information | 27.07.2021

Covid-19-Impfstoffvergleich und Korrektur E-Mail Anbindung CWA

Hiermit informieren wir Sie über den von der ABDA aktualisierten COVID-19-Impfstoffvergleich, der auch im geschützten Bereich der ABDA-Homepage zu finden ist. Anlass für die Aktualisierung ist die Zulassungserweiterung des Impfstoffs Spikevax® der Firma Moderna. Der Impfstoff ist künftig auch für die Impfung von Jugendlichen ab 12 Jahren zugelassen. Die aktualisierten Empfehlungen der STIKO zur Flexibilisierung der Impfabstände und der Kombination von Vaxzevria® mit einem mRNA-Impfstoff zur Grundimmunisierung (heterologes Impfschema) sind aufgenommen worden.

In unserer gestrigen Rundmail haben wir über die Anbindung an die Corona-Warn-App informiert. Leider hat sich in die für die Registrierungsanfrage benötigte E-Mail-Adresse ein Trennstrich eingeschlichen, wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Die Adresse lautet korrekt: registrierung.labore.pandemietest@t-systems.com.

Telematik

Telematik | 23.07.2021

Ausstellung von Impfzertifikaten

Aktuell können über den DAV-Server keine Impfzertifikate ausgestellt werden. Dazu gibt der Deutsche Apothekerverband (DAV) folgendes Statement ab:

"Die Apothekerverbände haben im Rahmen von www.mein-apothekenportal.de innerhalb kürzester Zeit eine technische Infrastruktur aufgebaut, über die Apotheken vor Ort digitale Impfzertifikate erstellen können. Damit konnte dem drängenden Wunsch großer Teile der Bevölkerung nach einer zügigen Ausstellung dieser Zertifikate gerade in der Urlaubszeit entsprochen werden.

Die Portallösung war zunächst für Apotheken vorgesehen, deren Inhaber Mitglieder in den Landesapothekerverbänden sind. Da deren aktuelle Daten im Mitgliederverzeichnis gelistet sind, war und ist eine zweifelsfreie und sichere Authentifizierung dieser Apotheken auf dem Portal jederzeit gewährleistet. Aufgrund wettbewerbsrechtlicher Anforderungen wurde für Apotheken, die keine Mitglieder in einem Landesapothekerverband sind, aber an der Ausstellung von Impfzertifikaten teilnehmen wollten, ein Gastzugang geschaffen. Von den knapp 17.900 auf dem Portal registrierten Apotheken sind allerdings nur ca. 3 % bzw. 470 Apotheken über den Gastzugang angeschlossen. Nicht-Mitglieder müssen für eine erfolgreiche Registrierung ihre amtliche Betriebserlaubnis und einen aktuellen Bescheid des Nacht- und Notdienstfonds zum Nachweis eines laufenden Betriebs vorlegen.

Das Handelsblatt hat nun mithilfe von professionell gefälschten Dokumenten einen Gastzugang für einen nicht existierenden Apothekeninhaber erzeugt. Dazu wurden eine gefälschte Betriebserlaubnis und ein gefälschter Bescheid des Nacht- und Notdienstfonds vorgelegt. Unter der gefälschten Apotheken-Identität wurden insgesamt zwei Impfzertifikate ausgestellt. Nach einer entsprechenden Information durch das Handelsblatt hat der Deutsche Apothekerverband in Rücksprache mit dem Bundesgesundheitsministerium die Ausstellung von Zertifikaten am gestrigen Mittwoch gestoppt, um zusätzlich zu der ohnehin mehrfach pro Woche laufenden Überprüfung der über Gastzugänge angemeldete Betriebsstätten eine weitere Prüfung vorzunehmen. Diese hat bis zum heutigen Donnerstagmittag keine Hinweise auf andere unberechtigte Zugänge ergeben, deren Erstellung in betrügerischer Absicht nur mit erheblichem Aufwand und krimineller Energie denkbar ist. Daher ist davon auszugehen, dass die über 25 Millionen Impfzertifikate, die bisher über Apotheken ausgestellt worden sind, alle von rechtmäßig registrierten Apotheken ausgestellt wurden.

Es wird geprüft, ob bzw. welche zusätzlichen Sicherheitsmechanismen gegen Missbrauch implementiert werden können oder sollen. Wann die Ausstellung von Zertifikaten wieder aufgenommen wird, steht noch nicht fest, der DAV befindet sich im engen Austausch mit dem Bundesgesundheitsministerium."

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Information | 22.07.2021

Umfrage zum Thema "Digitale Fortbildungsveranstaltungen der LAK Hessen"

Seit Mitte 2020 finden unsere Fortbildungsveranstaltungen ausschließlich virtuell statt. Auch wenn wir hoffen, Sie bald wieder in der Präsenz begrüßen zu dürfen, interessiert es uns, wie Sie die Online-Veranstaltungen empfunden haben und welche Aspekte Ihrer Mei-nung nach auch in Zukunft Daseinsberechtigung haben – ganz unabhängig vom Pandemiegeschehen.

Daher würden wir uns freuen, wenn Sie sich drei Minuten Zeit nehmen, um unsere Umfrage zu diesem Thema durchzuführen. Folgen Sie hierzu dem untenstehenden Link:

www.surveymonkey.de/r/lak-hessen-online

Die Teilnahme ist bis 15. August 2021 möglich.

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Information | 16.07.2021

Allgemeinverfügung zur Sicherstellung der flächendeckenden Verteilung von Impfstoffen gegen COVID-19 an Arztpraxen und Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sowie Änderung der Coronavirus-ImpfverordnungAllgemeinverfügung zur Sicherstellung der flächendecken

Hiermit möchten wir Ihnen Informationen der ABDA zur Allgemeinverfügung zur Sicherstellung der flächendeckenden Verteilung von Impfstoffen gegen COVID-19 an Arztpraxen und Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sowie eine Änderung der Coronavirus-Impfverordnung übermitteln.

Die Allgemeinverfügung gilt am Tag nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger (14. Juli 2021) als bekannt gegeben. Sie tritt durch Aufhebung oder spätestens am 31. Dezember 2021 außer Kraft. Die Allgemeinverfügung vom 31. Mai 2021 (BAnz AT 02.06.2021 B6) ist aufgehoben.

Wesentliche Änderungen finden sich in den Abschnitten 5 und 6.3 der Allgemeinverfügung. 

Wichtige Regelungen für Apotheken

Um einen unnötigen Verwurf der COVID-19-Impfstoffe zu vermeiden, ist es den Apotheken fortan gestattet, COVID-19-Impfstoffe mit Zubehör auch an Arztpraxen und Betriebsärzte (Leistungserbringer im Sinne des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 bis 4 CoronaImpfV) abzugeben, die bei ihnen nicht oder nicht in entsprechendem Umfang bestellt haben, sofern die Abgabe die Erfüllung ihrer übrigen Abgabeverpflichtungen nicht beeinträchtigt. Es kommt in diesem Fall nicht darauf an, ob sie die Arztpraxen mit Praxisbedarf versorgen oder die Apotheken regelmäßige Bezugsapotheken der Praxis sind. Bei der Abgabe an eine privatärztliche
Praxis sind vor der ersten Abgabe die Nachweise nach Ziffer 3.2 entsprechend vorzulegen. Diese sind eine von der zuständigen Landesärztekammer ausgestellte Bescheinigung über die Tätigkeit als Privatarzt oder Privatärztin sowie eine Bescheinigung des Verbandes der Privatärztlichen Verrechnungsstellen e. V. über ihre Registrierung im elektronischen Meldesystem des Verbandes. 

Weiterhin sind Apotheken berechtigt, COVID-19-Impfstoffe an Impfzentren abzugeben. In diesem Fall muss das Impfzubehör nicht mit abgegeben werden. 

COVID-19-Impfstoffe, die bereits an Arztpraxen oder Betriebsärzte ausgeliefert wurden, dürfen die Apotheken auch weiterhin nicht zurücknehmen. Die Allgemeinverfügung ermöglicht den Ärzten jedoch die Weitergabe des Impfstoffs ‒ sofern sie ihn nicht selbst verimpfen können ‒ an andere Impfbereite und in räumlicher Nähe liegende Arztpraxen, Betriebsärzte und auch an Impfzentren. 

Sofern der pharmazeutische Großhändler nach Belieferung der Apotheken, für die er Hauptlieferant ist, noch COVID-19-Impfstoffe hat, darf er diese auch an Apotheken abgeben, die nicht überwiegend von ihm beliefert werden. 

Weitere Regelungen

Betriebsärzte dürfen, wenn sie im Sinne der flexiblen Verteilung COVID-19-Impfstoffe auch aus anderen Apotheken beziehen können, an einem Ort („Impfstelle“) die aus verschiedenen Apotheken gelieferten COVID-19-Impfstoffe verimpfen.

Die Großhandlungen sollen nach Möglichkeit fehlende Kontingente einer Niederlassung durch Überschüsse anderer Niederlassungen ausgleichen. Die Großhandelsunternehmen dürfen COVID-19-Impfstoffe auch untereinander verteilen, um die flächendeckende und nachfragegerechte Versorgung sicherzustellen.

Änderung der Coronavirus-Impfverordnung

Zum 8. Juli 2021 ist die Erste Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) in Kraft getreten. Die bedeutende Änderung ist die Absenkung der Vergütung für die Ausstellung von COVID-19-Impfzertifikate. Seit dem 8. Juli 2021 beträgt die Vergütung der Apotheken für die Ausstellung der COVID-19-Impfzertifikate einheitlich 6 Euro (brutto) je Erstellung. Das bereitgestellte Modul „Digitales Impfzertifikat“ zur Erstellung und Abrechnung digitaler Impfzertifikate im Apothekenportal hat diese Absenkung bereits automatisch umgesetzt, so dass eine Zwischenabrechnung für den Monat Juli 2021 nicht notwendig ist.

Mit der Zweiten Neufassung der CoronaImpfV, die am 13. Juli 2021 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde, wird die Vergütung von COVID-19-Impfstoffen für den pharmazeutischen Großhandel und die Apotheken angepasst. Für die Abrechnung bedeutsam ist, dass die ABDA und die Apothekenrechenzentren übereingekommen sind, dass die Apothekenrechenzentren – ausnahmsweise – die Vergütungspauschalen der (Muster-16) Formulare auch für den Monat Juli 2021 bei der Verarbeitung im Apothekenrechenzentrum automatisch korrigieren. Damit ist sichergestellt, dass gegenüber dem Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) die angepassten (richtigen) Preise abgerechnet werden. Die Apotheke kann somit die (Muster-16) Formulare im Zusammenhang mit der Abgabe von Covid-19 Impfstoffen an Vertragsärzte und Privatärzte mit den in ihrer Warenwirtschaft hinterlegten Vergütungspauschen bedrucken, ohne die Preise manuell zu korrigieren. Ab dem 1. August 2021 werden die angepassten Preisberechnungen (auch rückwirkend für die Monate Juni und Juli 2021) im ABDA-Artikelstamm Plus V hinterlegt, sodass die Apotheke mit ihrem Warenwirtschaftssystem die neuen Preise berechnen kann.

Für Betriebsärzte verwenden die Apotheken für die Berechnung der Taxe die von der ABDA und den Apothekenrechenzentren zur Verfügung gestellte aktualisierte Taxierungshilfe „Impfstoffvergütung Betriebsärzte Version 2“. ABDATA und die Apothekenrechenzentren sind hierüber entsprechend informiert.

Bei Fragen zur Abrechnung wenden Sie sich bitte an den HAV.

Aktualisierte Dokumente auf der ABDA-Homepage

• Aktualisierte Handlungsempfehlung für die Abrechnung von COVID-19-Impfzertifikaten
• Aktualisierte Handlungsempfehlung für die Abrechnung von COVID-19-Impfstoffen
• Taxierungshilfe „Impfstoffvergütung Betriebsärzte Version 2“

Die Dokumente finden Sie auch auf der ABDA-Homepage wie gewohnt im geschützten Bereich.

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Information | 09.07.2021

Erstellen von Genesenen-Zertifikaten und aktualisierte Handlungshilfe

Hiermit möchten wir Sie über die folgenden Änderungen in der ABDA-Handlungshilfe zur Erstellung eines Impfzertifikats informieren:

Erstellung der COVID-19-Impfzertifikate für Genesene (Kapitel 3.3.3)

Seit heute, 9. Juli 2021, können COVID-19-Impfzertifikate für Genesene mit dem Modul „Digitales Impfzertifikat“ des Verbändeportals www.mein-apothekenportal.de erstellt werden. Für die Erstellung des COVID-19-Impfzertifikats müssen Genesene ein positives PCR-Testergebnis zusätzlich zu der Impfdokumentation und dem Identitätsnachweis vorlegen.
 
Ausstellung von COVID-19-Impfzertifikaten über die Schutzimpfung mit COVID-19-Impfstoff, der dem in der EU zugelassenen Impfstoff gleichgestellt ist (Kapitel 1, 2.3.1, 2,4, 2.5)

Auch Geimpfte, die in Nicht-EU-Staaten geimpft worden sind, haben einen Anspruch auf ein COVID-19-Impfzertifikat sofern sie zu dem in § 1 Abs. 1 CoronaImpV genannten Personenkreis gehören, nicht nur zum Zwecke der Zertifikatausstellung oder eines kurzen Aufenthalts die Grenze überschritten hat und einen vollständigen und authentischen Impf-nachweis vorlegen. Die COVID-19-Impfung wird in dieser Konstellation regelhaft mit in Nicht-EU-Staaten zugelassenen COVID-19-Impfstoffen er-folgen. Für die Erstellung des Zertifikats sollen dann im Portal die entsprechenden COVID-19-Impfstoffe mit EU-Zulassung ausgewählt werden. Auf der Homepage des Paul-Ehrlich-Instituts können die den in der EU zugelassenen gleichgestellten COVID-19-Impfstoffe ermittelt werden (https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html?nn=169730&cms_pos=3).
 
Dokumentation einer Impfung sowie des Nachweises einer Infektion mit SARS-CoV-2 mittels Nukleinsäurenachweis (PCR-Test) (Kapitel 2.3.3)

Konkretisierung der Anforderungen, wenn ein COVID-19-Impfzertifikat für Genesene ausgestellt werden soll

» Gegenseitige Anerkennung der COVID-19-Zertifikate der Schweiz und der EU (Kapitel 2.7)
» Schreibweise der persönlichen Daten des/r Zertifikatsinhabers/in (Kapitel 3.3.1)

Die COVID-19-Impfzertifikate können nur im lateinischen Schriftsatz erstellt werden. Das BMG empfiehlt, die Schreibweise des Namens aus der maschinenlesbaren Zone des Ausweisdokuments zu übernehmen. Bei Verwendung anderer Zeichensätze kann es zu fehlerhaften Namensdarstellungen im COVID-19-Impfzertifikat kommen. Damit können die Zertifikate nicht sicher mit dem Ausweisdokument abgeglichen werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn Daten maschinell ausgelesen werden.

Änderung der Vergütung zum 8. Juli (Kapitel 6)

Die Änderung der Vergütung aufgrund der am 8. Juli 2021 in Kraft getretenen Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Impfverordnung von 6,00 Euro für jedes ausgestellte Zertifikat wurde berücksichtigt.

Die Handlungshilfe wurde entsprechend aktualisiert. Das Dokument steht im geschützten Bereich der ABDA-Homepage unter https://www.abda.de/themen/informationen-zu-covid-19/  zur Verfügung.

Information

Information | 01.07.2021

Abrechnung der Impfzertifikate über das DAV-Portal

Ab heute, 1. Juli 2021, kann die konkrete Anzahl der erzeugten COVID-19 Impfzertifikate als Abrechnungsdatei im Portal heruntergeladen werden. Hierfür erhält die Apotheke eine Information per E-Mail, wenn die Abrechnungsdatei zum Herunterladen zur Verfügung steht. Die Abrechnungsdatei listet die erzeugten COVID-19 Impfzertifikate - nach Erstellungsdatum - unterschieden zwischen den Erst- und den Zweitimpfungszertifikaten zu den unterschiedlichen Erstattungsbeträgen (18 Euro und 6 Euro) auf. Die Abrechnungsdatei ist betriebsstätten- und monatsbezogen, so dass alle abrechnungsrelevanten Informationen zu den ausgestellten COVID-19 Impfzertifikaten in einer PDF-Datei zusammengefügt sind.

Bitte beachten Sie
: Die Abrechnungsdatei stellt keine abrechnungsbegründende Unterlage dar, sondern soll der Apotheke lediglich helfen, die konkrete Anzahl der erzeugten COVID-19 Impfzertifikate zu ermitteln. Zur Abrechnung nutzen die Apotheken den „Sonderbeleg Nacht- und Notdienstfonds des DAV“ (siehe Leitfaden für die Abrechnung des COVID-19 Impfzertifikates, der dieser Mail beigefügt ist). Die Apotheke reicht diesen Sammelbeleg zusammen mit dem GKV-Rezeptgut bei ihrem Apothekenrechenzentrum ein. Das Apothekenrechenzentrum rechnet diese gegenüber dem Bundesamt für Soziale Sicherung ab und archiviert die Belege bis 31. Dezember 2024. Mit dem Bundesamt für Soziale Sicherung ist eine zügige Auszahlung der Vergütung vereinbart, so dass eingereichte Sammelbelege für den Monat Juni 2021 bereits im Juli 2021 durch die Apothekenrechenzentren ausgezahlt werden können.

Rein vorsorglich empfehlen wir die Abrechnungsdatei als PDF-Dokument, die die monatlich erzeugten COVID-19 Impfzertifikate aufschlüsselt, bis zum 31. Dezember 2024 zu speichern. Das Modul „Digitales Impfzertifikat“ im Apothekenportal wird in puncto der geplanten Absenkung der Erstattungsbeträge alle Modalitäten der Abrechnung automatisch in der Abrechnungsdatei berücksichtigen.

Ein Leitfaden für die Abrechnung des COVID-19 Impfzertifikates steht Ihnen auf der Homepage der ABDA zur Verfügung. https://www.abda.de/themen/informationen-zu-covid-19/

Mitteilung des Hessischen Sozialministeriums:

Mitteilung des Hessischen Sozialministeriums: | 28.04.2021

Impfhaftung bei Impfung mit AstraZeneca bei Personen unter 60 Jahren

Zu Ihrer Information erhalten Sie in der Anlage einen Auszug aus dem Staatsanzeiger Nr. 16 vom 19.04.21 mit der Impfempfehlung des Landes Hessen für alle zugelassenen Impfstoffe gegen SARS-Co-V-2.

 

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