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Aktuelles | Archiv

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Information | 25.01.2023

Nicht-Erreichbarkeit securPharm

Aktuell ist das securPharm-System vorrübergehend nicht erreichbar. Grund ist eine deutschlandweite Störung bei Microsoft Azure, auf die kein Einfluss genommen werden kann.

Der Status des securPharm-Systems ist hier einsehbar: https://www.securpharm-status.de/

Der Status der Störung bei Microsoft ist hier einsehbar: https://status.office365.com/

Wir informieren Sie, sobald wir weitere Informationen seitens der ABDA erhalten.

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Information | 16.11.2022

Informationsschreiben Moderna, GKV-Finanzstabilisierungsgesetz verkündet und aktuelle Informationen zum E-Rezept

Hiermit lassen wir Ihnen Informationen zu folgenden Themen zukommen:

  • Informationsschreiben Moderna - Korrekte Dosierung von Spikevax® bivalent Original/Omicron BA.1 und Spikevax® bivalent Original/Omicron BA.4-5
  • GKV-Finanzstabilisierungsgesetz vereinbart
  • Aktuelle Informationen zum E-Rezept.

Informationsschreiben Moderna - Korrekte Dosierung von Spikevax® bivalent Original/Omicron BA.1 und Spikevax® bivalent Original/Omicron BA.4-5


Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. hat darüber informiert, dass der Firma Moderna Berichte über gespeicherte Unterdosierungen der bivalenten Spikevax Auffrischungs-(Booster‑)Impfstoffe vorliegen. Die Firma hat diesbezüglich ein Informationsschreiben zur korrekten Dosierung von Spikevax® bivalent Original/Omicron BA.1 und Spikevax® bivalent Original/Omicron BA.4-5 verfasst, das wir anliegend übersenden.


In diesem Schreiben wird insbesondere darauf aufmerksam gemacht, dass für die variantenangepassten COVID-19-Impfstoffe (beide blaue Kappen) Spikevax® bivalent Original/Omicron BA.1 und Spikevax® bivalent Original/Omicron BA.4-5 zur Auffrischung 0,5 ml Impfstoff zu verabreichen sind. Wird zur Auffrischung die ursprüngliche monovalente Formulierung Spikevax® 0,2mg/ml (rote Kappe) verwendet,  sind insgesamt 0,25 ml Impfstoff zu verabreichen.


Der ABDA liegen derzeit keine Informationen darüber vor, ob eine gewünschte Unterdosierung auch in Apotheken vorgekommen ist.

 

GKV-Finanzstabilisierungsgesetz vereinbart


Am 11. November 2022 wurde das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Es wird anliegend zur Kenntnis übersandt. Artikel 1 Nr. 10 des Gesetzes enthält die Regelung zur Erhöhung des Apothekenabschlags auf zwei Euro für den Zeitraum vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2025.

 

Aktuelle Informationen zum E-Rezept


Bereits im August 2022 hatte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Schleswig-Holstein mitgeteilt, nicht an der Startphase zur Einführung des E-Rezeptes teilnehmen zu wollen. Hintergrund dieser ablehnenden Haltung war, dass der Versand des Tokens per Email aus datenschutzrechtlichen Gründen untersagt worden war. Ab dem 1. September 2022 startete daher lediglich die KV Westfalen-Lippe mit rund 250 Arztpraxen in die Rollout-Phase.


Der Deutsche Apothekerverband e.V. (DAV) berichtete nun darüber, dass die KV Westfalen-Lippe am 3. November 2022 mitgeteilt habe, die Fortführung der Testphase umgehend zu stoppen. Dies beruhe auf der Entscheidung des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), die Übertragung der elektronischen Verordnung mittels der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in seiner aktuell angedachten Form abzulehnen. Der Entscheidung der KVWL folgten ebenfalls die Zahnärzte der Region.


Diese Umstände waren unter anderen auch Diskussionsgegenstand in der am 7. November 2022 stattgefundenen Gesellschafterversammlung der gematik. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) als Mehrheitsgesellschafter der gematik hält aber weiterhin am E-Rezept-Rollout fest. Aufgrund der anhaltenden Schwierigkeiten wird Phase 1 des Rollouts jedoch solange beibehalten, bis die eGK zum Abruf der E-Rezepte in der Apotheke genutzt werden kann. Dazu gibt es derzeit Abstimmungsrunden zwischen der gematik, dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) sowie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Aktuell geht man davon aus, dass bis Mitte 2023 eine entsprechende Lösung umgesetzt werden kann.


Eine weitere Erleichterung zur Übermittlung des Tokens wurde dahingehend beschlossen, als dass künftig die Nutzung der gematik-App ohne NFC-fähige eGK (plus PIN) ermöglicht werden soll. Damit wäre die Zuweisung eines Tokens vom Patienten an eine Apotheke seiner Wahl unproblematisch möglich. Eine konkrete Umsetzungsfrist wurde nicht genannt.


Weiter thematisiert und einheitlich beschlossen wurde die „automatisierte“ Bereitstellung der elektronischen Patientenakte (ePa) für jeden Patienten, sofern er nicht aktiv widerspricht (opt out). Zudem hat man sich darauf verständigt, den elektronischen Medikationsplan (eMP) in die ePA zu integrieren.


Der DAV hat zudem seine FAQ zum Thema „E-Rezept“ um die Frage 15 sowie um konkrete Beispiele unter Frage 3 (Rezeptänderungen) aktualisiert. Sie finden die FAQ in der Anlage sowie auf unserer Homepage unter https://www.apothekerkammer.de/recht/e+rezept/.


 

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Pressekontakt der Landesapothekerkammer Hessen:

AzetPR
Andrea Zaszczynski,
Wrangelstraße 111, 20253 Hamburg
Telefon 040 413270-0
E-Mail: info@azetpr.com

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