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Aktuelles | Archiv

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Information | 26.11.2021

Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen KW 48/49 und Bestellung beim Großhandel

Hiermit geben wir Ihnen Informationen der ABDA zu den Liefermengen in KW 48 (29.11. bis 03.12.2021), den Höchstbestellmengen für Comirnaty® für die Verimpfung in KW 49 (06. bis 10.12.2021) sowie zu den Bestellungen beim pharmazeutischen Großhandel.

Liefermengen für KW 48

Für die KW 48 hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine Höchstbestellmenge für Comirnaty® vorgegeben. Für niedergelassene Ärzte, Privat-, Betriebs- und Krankenhausärzte lag diese zunächst bei 30 Impfdosen und wurde kurzfristig auf 48 Dosen erhöht, wir hatten darüber mit Rundmail vom 23. November 2021 informiert. Die Anzahl der bestellten Impfdosen für die KW 48 liegt jedoch deutlich über der verfügbaren Menge, sodass die Comirnaty®-Bestellungen gekürzt werden mussten. Nach den der ABDA vorliegenden Informationen wurden die ärztlichen Bestellungen auf 3 oder 4 Vials (18-24 Impfdosen) gekürzt. Dies ist allerdings regional unterschiedlich.

Für Spikevax®-Bestellungen für die KW 48 wurde keine Höchstbestellmenge vorgegeben. Auch hier kann es jedoch vereinzelt zu Kürzungen gekommen sein.

Höchstbestellmengen für Comirnaty® für KW 49

Für die Bestellung am Dienstag, den 30. November 2021, wird es die folgenden Höchstbestellmengen für Comirnaty® (BioNTech) geben.

•  Vertrags-, Privat- und Betriebsärzte und Ärzte in Krankenhäusern:
     o 30 Dosen (5 Vials) Comirnaty® (BioNTech)

Abhängig von der Anzahl der bestellenden Ärzte und Ärztinnen muss damit gerechnet werden, dass auch weniger als 30 Dosen geliefert werden.

• Für Impfzentren und mobile Impfteams liegt die Höchstbestellmenge bei:
       o 1020 Dosen (170 Vials) Comirnaty® (BioNTech)

Für Bestellungen von Spikevax® oder auch COVID-19-Vaccine Janssen ist keine Kontingentierung vorgesehen. Kürzungen sind jedoch auch bei Spikevax® nicht ausgeschlossen.

Bestellung beim pharmazeutischen Großhandel ‒ Arztbezogen ohne weitere Bestellposition

Wir möchten noch einmal daran erinnern, dass die Apotheken die Verordnung eines Arztes in einer separaten Bestellung (Auftrag) ohne weitere Bestellpositionen an den pharmazeutischen Großhandel übermitteln sollen. Obwohl insgesamt ausreichend COVID-19-Impfstoffe vorhanden sind, ist der Logistikprozess vom regelmäßigen Abruf entsprechender Mengen beim Hersteller, über die Verteilung an die Großhandelhubs, von dort an die Niederlassungen und zwischenzeitlich wieder auch an die Länder außerordentlich kompliziert. Das BMG benötigt daher für die Steuerung der Prozesse auch genaue Informationen über die Zahl der bestellenden Ärzte.

Darüber hinaus kann nur bei separaten Bestellaufträgen gewährleistet werden, dass die Bestellung je ärztlicher Verordnung kontingentiert wird und die Kontingentierung nicht auf die Gesamtbestellmenge abzielt.

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Information | 25.11.2021

Begleitdokumentation COVID-19-Impfstoffe

Hiermit informieren wir Sie über die von der ABDA aktualisierte Fassung des Formblattes „Begleitdokumentation COVID-19-Impfstoffe“.

Es wurde eine Ergänzung für Spikevax® (Moderna) vorgenommen. Hintergrund ist die bereits kommunizierte Information, dass ein Vial 10 Dosen zu je 0,5 ml für die Grundimmunisierung bzw. 20 Dosen zu je 0,25 ml für die Auffrischimpfung enthält. Die aktualisierte Fassung vom 16.11.2021 wurde vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) freigegeben.

Das Dokument steht als Word-Dokument wie gewohnt auf abda.de unter „Informationen zum Coronavirus“ im geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung.

 

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Information | 24.11.2021

Verifizierung von Chargennummern von COVID-19-Impfstoffen

Aus gegebenem Anlass hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) darauf hingewiesen, dass die SafeVac App nicht geeignet ist, um bei der Ausstellung von COVID-19-Impfzertifikaten die Chargennummern zu verifizieren.

Das Paul-Ehrlich-Institut führt eine Beobachtungsstudie zur Verträglichkeit der COVID-19-Impfstoffe mit Hilfe einer Smartphone-App, der sog. SafeVac App, durch. Über diese werden die Teilnehmer/innen nach jeder COVID-19-Impfung mehrmals nach gesundheitlichen Beschwerden befragt. Die SafeVac App 2.0 registriert Chargenbezeichnungen der für Deutschland zugelassenen COVID-19-Impfstoffe nur zur Validierung der Teilnahme und daher nur zeitlich eng befristet. 

Die SafeVac App ist somit für die Chargen-Verifizierung von COVID-19-Impfstoffen nicht geeignet. Sie kann keine rechtsverbindliche Information über die Chargennummer eines COVID-19-Impfstoffs übermitteln und das Paul-Ehrlich-Institut übernimmt daher keinerlei Gewähr für die erhaltene Information. 

Wenn sich ein/e Mitarbeiter/in einer Apotheke an der Beobachtungsstudie SafeVac anmeldet, weil er eine Chargenbezeichnung überprüfen will, registriert er/sie sich jedes Mal als Teilnehmer/in, ohne die Voraussetzungen für die Teilnahme zu erfüllen, denen er/sie vorher zustimmen muss. Die Personen werden als Teilnehmer/innen der Studie geführt, die keinerlei Reaktion eingeben. Beenden sie die Teilnahme, werden sie als Dropout geführt. 

In jeden Fall beeinträchtigt diese zweckfremde Nutzung das eigentliche Studienkonzept der SafeVac App. 

Das PEI bittet daher, dass die SaveVac App nicht zur Kontrolle der Bezeichnung und Gültigkeit von Chargennummern genutzt wird. 

Zum Zweck der Chargennummern-Prüfung hat das PEI eine separate E-Mail-Adresse eingerichtet: chargeninformation@pei.de.

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Information | 23.11.2021

Erhöhung der HöchstbestellmengenComirnaty®für KW 48 (Bestelltag: Dienstag 23. November 2021)

Hiermit möchten wir Ihnen eine Aktualisierung der Information zur Bestellung von Comirnaty® für KW 48 zukommen lassen.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die ABDA darüber informiert, dass die Liefermenge Comirnaty® in KW 48 um 1 Mio. Dosen erhöht wird.

• Erhöhung der Höchstbestellmengen Comirnaty® pro Arzt/Ärztin von 30 auf 48 Dosen für KW 48

Die Höchstbestellmenge für Ärzte, Privatärzte und Betriebsärzte am Dienstag, 23. November 2021, beträgt somit nicht 30 Dosen Comirnaty®  sondern 48 Dosen Comirnaty®

Da die Gesamtmenge an Comirnaty® für KW 48 nach wie vor kontingentiert und nicht bekannt ist, wie viele Ärzte Comirnaty® bestellen werden, kann nicht zugesagt werden, dass jedem bestellenden Arzt bzw. jeder bestellenden Ärztin auch wirklich 48 Dosen geliefert werden können.

Die Höchstbestellmenge für Impfzentren und mobile Impfteams bleibt unverändert bei 1020 Dosen (170 Vials) Comirnaty®.

Für Spikevax® (Moderna) gibt es unverändert keine Höchstbestellmenge.
 
 Letzte Bestellmöglichkeit für die COVID-19-Impfstoffe für die Ärzte am Dienstag, 23. November 2021, ausnahmsweise 14:00 Uhr

Auf Grund der kurzfristigen Information des BMG über die Erhöhung der Lie-fermenge Comirnaty® und der sehr kurzen Informationsfenster der Beteiligten, hat die ABDA sich mit der KBV darauf verständigt, dass die Ärzte ausnahmsweise bis Dienstag, 23. November 2021, spätestens 14:00 Uhr (statt wie üblich bis spätestens 12:00 Uhr), bestellen dürfen. Die Bestellung der Apotheken beim pharmazeutischen Großhandel erfolgt wie gehabt bis Dienstag, 23. November 2021, 18:00 Uhr.
 
•  Konsolidierung mehrerer Bestellungen eines Arztes bzw. einer Ärztin für Comirnaty®

Da aufgrund der Erhöhung der Höchstbestellmengen Comirnaty® für KW 48 mit Nachbestellungen der Ärzte zu rechnen ist, sollen die Apotheken mehrere Bestellungen eines Arztes bzw. einer Ärztin konsolidieren, d. h. zu einem Auftrag zusammenfassen. Sollte die Erstbestellung allerdings bereits dem Großhandel übermittelt sein, ist deren Storno und eine Neuauslösung der geänderten Bestellung nicht erforderlich. Es wird in diesem Fall die Nachbestellung übermittelt.

Wir möchten in diesem Zusammenhang an unsere gestrige Rundmail erinnern, in der wir darauf aufmerksam gemacht haben, dass die Verordnung eines Arztes in einer separaten Bestellung (Auftrag) ohne weitere Bestellpositionen an den pharmazeutischen Großhandel übermittelt werden muss.

Der Logistikprozess vom regelmäßigen Abruf entsprechender Mengen COVID-19-Impfstoffe beim Hersteller, über die Verteilung an die Großhandel-Hubs, von dort an die Niederlassungen und zwischenzeitlich wieder auch an die Länder ist außerordentlich kompliziert. Das BMG benötigt daher für die Steuerung der Prozesse auch genaue Informationen über die Zahl der bestellenden Ärzte.
 
•  Rückmeldung des Großhandels über die Liefermengen in KW 48

Auf Grund der Änderung der Bestellmengen für Comirnaty® muss der pharmazeutische Großhandel Prozesse umstellen. Dieser kann daher derzeit noch keine Aussage treffen, wann die Rückmeldung an die Apotheken über die tatsächlichen Liefermengen für die einzelnen Ärzte für KW 48 erfolgt. Wir werden informieren, sobald wir den Rückmeldetermin kennen.

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Information | 23.11.2021

Neue Corona-Schutzmaßnahmen ab morgen

Im Bundesgesetzblatt vom heutigen Tage ist das Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite verkündet worden (in der Anlage). Die bereits in der Öffentlichkeit bekannt gewordenen neuen Corona-Schutzmaßnahmen, wie u.a. die 3G-Regelung am Arbeitsplatz und die Verpflichtung zum Angebot des mobilen Arbeitens bei Bürotätigkeiten, treten damit am morgigen Mittwoch, den 24. November 2021, in Kraft.

Für Apothekeninhaber als Arbeitergeber im Sinne des § 28b Infektionsschutzgesetz (IfSG) sowie für deren Mitarbeiter aber auch für in anderen Bereichen tätigen Apothekerinnen und Apotheken sind dabei insbesondere folgende Punkte relevant:

• Arbeitsstätten (also auch die Apothekenräume), in denen physische Kontakte zwischen Personen nicht ausgeschlossen sind, dürfen seitens des Arbeitgebers und der Arbeiternehmer nur noch betreten werden, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind und einen entsprechenden Nachweis bei sich führen (§ 28b Abs. 1 IfSG). Ausnahmen bestehen für die Fälle, in denen ein Test- oder Impfangebot des Arbeitgebers wahrgenommen werden soll.
• Im Falle der Nachweisführung durch einen Testnachweises darf dieser nicht älter als 24 Stunden sein. PCR-Tests dürfen maximal 48 Stunden zurückliegen.
• Die Verpflichtung des Arbeitgebers nach § 4 Abs. 1 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung zweimal wöchentlich eine Testung durch In-vitro-Diagnostika, die für den direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 bestimmt sind und eine CE-Kennzeichnung oder eine entsprechende Sonderzulassung besitzen, anzubieten, wird beibehalten. Aus der Gesetzbegründung ist nicht zu schließen, dass mit der Neuformulierung eine inhaltliche Änderung der auch bisher bestehenden Verpflichtung verbunden ist. Die Nachweise über die Beschaffung der Tests und über Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigen sind bis zum Ablauf des 19. März 2022 aufzubewahren.
• Der Arbeitergeber (Apothekenleiter) ist verpflichtet, die Nachweise täglich zu kontrollieren und dies regelmäßig entsprechend zu dokumentieren. Soweit es zur Erfüllung seiner Pflichten erforderlich ist, darf der Arbeitgeber zu diesem Zweck personenbezogene Daten einschließlich Daten zum Impf-, Sero- und Teststatus in Bezug auf die Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) verarbeiten. Die Daten dürfen auch zur Anpassung des betrieblichen Hygienekonzepts auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung gemäß den §§ 5 und 6 des Arbeitsschutzgesetzes verwendet werden (§ 28b Abs. 3 IfSG).
• Alle Arbeitgeber und Beschäftigten sind verpflichtet, einen entsprechenden Nachweis auf Verlangen vorzulegen. Gerade im Falle von Impf- und Genesenennachweisen kann eine Hinterlegung beim Arbeitgeber sinnvoll sein, um die Kontrolle und Nachweisführung zu vereinfachen.
• Die zuständige Behörde kann von jedem Arbeitgeber die zur Durchführung ihrer Überwachungsaufgabe erforderlichen Auskünfte verlangen.
• Die gleichfalls in § 28b Abs. 4 IfSG einführte Pflicht, für Büroarbeit oder vergleichbare Tätigkeiten eine Arbeitserbringung in den Wohnräumen des Arbeitnehmers anzubieten, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen, wird in öffentlichen Apotheken überwiegend nicht relevant werden. Anders kann dies bei Tätigkeiten außerhalb der öffentlichen Apotheke sein. Beschäftigte können dieses Angebot aber aus jeglichen Gründen ablehnen.
• Konkretisierende Vorgaben zur Umsetzung des § 28b IfSG können durch Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erlassen werden. Verstöße sind bußgeldbewehrt (§ 73 IfSG).

Darüber hinaus enthält das v.g. Gesetz weitere, im Rahmen der Versorgung durch Apotheken relevante Regelungen:

• Aufgrund der Entscheidung des Bundestags, das Fortbestehen einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite nicht erneut zu festzustellen, läuft die Wirkung der bisherigen Feststellung mit Ablauf des 25. November 2021 aus. Dies bedeutet insbesondere, dass die bisherigen Verordnungsermächtigungen für Ausnahmeregelungen durch das Bundesgesundheitsministerium in § 5 Abs. 2 IfSG nicht mehr greifen. Die für Apotheken relevantesten Verordnungen gelten allerdings vorübergehend auf der Grundlage von § 5 Abs. 4 IfSG noch bis zu den in ihnen angegebenen Zeitpunkten, längstens aber bis zum 25. November 2022, weiter.
• In § 22 Abs. 4a bis 4d IfSG werden konkretere Vorgaben für die Dokumentation positiver („Genesenendokumentation“) und negativer Coronatests („Testdokumentation“) eingeführt. Dies steht im Zusammenhang mit der Überarbeitung der Strafvorschriften in § 75a IfSG und soll bisherige Lücken schließen. Begleitend werden durch Artikel 2 des Gesetzes auch die Strafvorschriften der §§ 275, 277 ff. StGB angepasst.

 

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Information | 22.11.2021

Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen

Hiermit möchten wir Sie über

» Höchstbestellmengen für Comirnaty® für die Verimpfung in der KW 48 (29.11.bis 03.12.2021),
» Arztbezogene Einzelbestellung ‒ keine Sammelbestellung und
» Impfetiketten Spikevax® (Moderna)

informieren.

Nach Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) ist die Nachfrage nach COVID-19-Impfstoffen stark angestiegen. Am Montag, den 22. November 2021, werden deutschlandweit über 6,3 Mio. Impfdosen an die Ärzte ausgeliefert. Bis zum Jahresende stehen ca. 40 Mio. Dosen COVID-19-Impfstoffe für Auffrischimpfungen zur Verfügung.

• Höchstbestellmengen für Comirnaty® für die KW 48

Dennoch wird es für die Bestellung am Dienstag, den 23. November 2021, Höchstbestellmengen für Comirnaty® (BioNTech) geben.

Den Vertrags-, Privat- und Betriebsärzten und Ärzte in Krankenhäusern werden folgende Höchstbestellmengen empfohlen:
» 30 Dosen (5 Vials) Comirnaty® (BioNTech)

Für Impfzentren und mobile Impfteams liegt die Höchstbestellmenge bei:
» 1020 Dosen (170 Vials) Comirnaty® (BioNTech)

• Arztbezogene Bestellung

Wir weisen darauf hin, dass die Verordnung eines Arztes in einer separaten Bestellung (Auftrag) ohne weitere Bestellpositionen an den pharmazeutischen Großhandel zu übermitteln ist.

Obwohl insgesamt ausreichend COVID-19-Impfstoffe vorhanden sind, ist der Logistikprozess vom regelmäßigen Abruf entsprechender Mengen beim Hersteller, über die Verteilung an die Großhandelhubs, von dort an die Niederlassungen und zwischenzeitlich wieder auch an die Länder außerordentlich kompliziert. Das BMG benötigt daher für die Steuerung der Prozesse auch genaue Informationen über die Zahl der bestellenden Ärzte.
Dies gilt nicht nur für die Bestellung für KW 48, sondern auch für die fortfolgenden.

Im Falle der Kontingentierung von Comirnaty® in KW 48 kann im Übrigen nur bei separaten Bestellaufträgen gewährleistet werden, dass die Bestellung je ärztlicher Verordnung kontingentiert wird und die Kontingentierung nicht auf die Gesamtbestellmenge abzielt. Hierzu ein Beispiel der Bestellung einer Apotheke für 5 Ärzte, die je 5 Vials Comirnaty® verordnen:
 
 

  gemeinsamer Bestellauftrag separate Bestellaufträge
1. Auftrag

2. Auftrag

3. Auftrag

4. Auftrag

5. Auftrag
5*5 Vials = 25 Vials







5 Vials

5 Vials

5 Vials

5 Vials

5 Vials
in Summe  bestellt: 25 Vials   25 Vials
Liefermenge vom GH aufgrund Kontingentierung 5 Vials/ärztlicher Bestellung 5 Vials
 
25 Vials
auslieferbar von Apotheke   1 Vial pro Arzt/Ärztin   5 Vials pro Arzt/Ärztin


Die Höchstbestellmenge gilt nur für Comirnaty®.

Für Bestellungen von Spikevax® oder auch COVID-19-Vaccine Janssen ist keine Kontingentierung vorgesehen. Dennoch müssen auch diese Bestellungen auftragsbezogen an den pharmazeutischen Großhandel gesendet werden.
 
• Impfetiketten Spikevax® (Moderna)

Durch die Zulassung von Spikevax® für Auffrischimpfungen in halber Dosierung erhöht sich der Bedarf von Impfaufklebern. Zurzeit werden zu jedem Vial Spikevax® Impfetiketten für 10 Impfdosen mitgeliefert. Eine Verdopplung der Anzahl an Impfaufklebern je Vial Spikevax® wird voraussichtlich erst mit der Auslieferung in der KW 49 erfolgen.

| 22.11.2021

Aktualisierte Handlungsempfehlung für die Abrechnung von COVID-19 Impfstoffen sowie aktualisiertes Dokument Versorgung mit COVID-Impfstoffen

Hiermit erhalten Sie Informationen zur Abrechnung von COVID-19-Impfstoffen sowie zur Aktualisierung des Leitfadens „Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen“.

Aktualisierte Handlungsempfehlung für die Abrechnung von COVID-19 Impfstoffen

Seit 16. November 2021 gilt eine neue Coronavirus-Impfverordnung (siehe E-Mail vom 16. November 2021). Neu ist unter anderem die Absenkung der Großhandelsvergütung für selbst beschafftes Impfbesteck und -zubehör. Konkret beläuft sich die Absenkung pro an die Apotheke abgegebene Durchstechflasche COVID-19 Impfstoff auf 1,40 Euro netto. Für Impfbesteck und -zubehör pro Durchstechflasche Spikevax (Moderna) erhält der Großhandel 2,80 Euro netto.

Vor diesem Hintergrund hat die ABDA ihre Empfehlung zur Abrechnung von COVID-19-Impfstoffen angepasst.

Für die Abrechnung bedeutsam ist, dass aufgrund der kurzfristigen Änderung der Coronavirus-Impfverordnung die oben genannten neuen Preise für das Impfbesteck und -zubehör nicht rechtzeitig im Artikelstamm plus V und damit in den Warenwirtschaftssystemen der Apotheken hinterlegt werden konnten. Nach Rückmeldung von ABDATA und den Softwarehäusern werden ab Dezember 2021 die angepassten Preisberechnungen – auch rückwirkend zum Inkrafttreten der neuen Vergütungsregeln – in der Software der Apotheken zur Verfügung stehen. Für den Abrechnungsmonat November 2021 haben die ABDA und die Apothekenrechenzentren vereinbart, dass die Apothekenrechenzentren die noch nicht angepassten „falschen“ Preise der (Muster-16) Formulare für Vertrags- und Privatärzte bei der Verarbeitung im Apothekenrechenzentrum automatisch korrigieren. Damit ist sichergestellt, dass gegenüber dem Bundesamt für Soziale Sicherung die angepassten „richtigen“ Preise abgerechnet werden.

Hiervon unberührt bleibt, dass die Apotheken weiterhin bei Abgabe an Betriebsärzte, Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (insbesondere mobilen Impfteams, Impfzentren) und Ärzte in Krankenhäusern für die Berechnung der gestaffelten Preise die bekannte Taxierungshilfe verwenden sollen. Eine automatisierte Korrektur ist durch die Apothekenrechenzentren nicht möglich. Bitte verwenden Sie daher ab dem Abrechnungsmonat November 2021 die von der ABDA und den Apothekenrechenzentren zur Verfügung gestellte Version 4 der Taxierungshilfe „Impfstoffvergütung Betriebsärzte, Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD), Ärzte in Krankenhäusern“. Die Preisanpassung ist hier bereits hinterlegt und wird über die entsprechende Eingabe des Datums ausgelöst.

Die Details zum Abrechnungsverfahren entnehmen Sie bitte dem aktualisierten Leitfaden und Taxierungshilfe -Version 4, die sich im geschützten Bereich der ABDA-Homepage finden lassen.

Aktualisierung Dokument Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen

Das Dokument zur Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen der ABDA wurde ebenfalls aktualisiert. Die Änderungen betreffen insbesondere die folgenden Punkte:

» Bezug von COVID-19-Impfstoffen
Mit der Zweiten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) erhalten die zuständigen Stellen der Länder, insbesondere Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes und die von ihnen beauftragten Dritten sowie von den Ländern bzw. vom Bund eingerichtete Impfzentren und mobile Impfteams die Möglichkeit, Impfstoff direkt vom Land zu beziehen.

» Vaxzevria® von AstraZenenca
Der Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca konnte am 9. November 2021 das letzte Mal bestellt werden und steht ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Dies wurde im Dokument berücksichtigt. Empfehlungen zum Umgang und zur Lagerung stehen jedoch weiterhin im Dokument zur Verfügung.

» Spikevax® von Moderna
Spikevax® ist von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) offiziell für Auffrischimpfungen zugelassen worden. Dafür ist lediglich die Hälfte der Dosis der Grundimmunisierung erforderlich, also 0,25 statt 0,5 ml. Ein Vial reicht somit für 10 Impfungen im Rahmen der Grundimmunisierung oder für 20 Auffrischimpfungen. Praxen erhalten künftig für 20 bestellte Impfdosen 1 Vial.

» Impfzubehör
Impfzubehör wird bis auf Weiteres mit der Impfstoffbestellung mitgeliefert. Der pharmazeutische Großhandel legt der Bestellung eines Vials Spikevax® die bisherige Menge an Impfzubehör zur Entnahme von 20 Dosen Impfstoff zuzüglich eines Sicherheitspuffers bei.

» COVID-19 Vaccine Janssen
COVID-19 Vaccine Janssen ist nach Auftauen und Lagerung im Kühlschrank bei 2-8°C 4,5 Monate statt bisher 3 Monate verwendbar.

» Wöchentlicher Bestellrhythmus
Die Änderung auf den wöchentlichen Bestellrhythmus wurde berücksichtigt.

Über die Höchstbestellmenge für Comirnaty® für die KW 48 und die in diesem Zusammenhang zwingend erforderliche separate Bestellung jeder ärztlichen Verordnung haben wir bereits in unserer letzten E-Mail hingewiesen. Dies wurde in den entsprechenden Kapiteln noch einmal hervorgehoben.

Das Dokument steht Ihnen auf der ABDA-Homepage unter „Informationen zum Coronavirus“ im geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung.

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Information | 18.11.2021

Versorgung mit Impfzubehör zu COVID-19-Impfstoffe und Sperrung von digitalen Impfzertifikaten nur im Ausnahmefall

Hiermit möchten wir Sie über die Regelung zum Impfzubehör in der Corona-Impfverordnung sowie über die gesonderte Regelung zum Impfzubehör für Spikevax® informieren.

Corona-Impfverordnung

Mit Mail vom Dienstag haben wir über die Zweite Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Impfverordnung informiert, die am 16. November 2021 in Kraft getreten ist. Anders als im Referentenentwurf vorgesehen, wird bis auf Weiteres das erforderliche Impfzubehör zu jeder COVID-19-Impfstoffbestellung vom pharmazeutischen Großhandel mitgeliefert. Die zuständigen Stellen der Länder, insbesondere Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes und die von ihnen beauftragten Dritten sowie von den Ländern bzw. vom Bund eingerichtete Impfzentren und mobile Impfteams, erhalten die Möglichkeit, den Impfstoff direkt vom Land zu beziehen. In diesem Fall beziehen diese auch das Impfzubehör nicht über Apotheken.

Impfzubehör für Spikevax®

Bereits am vergangenen Mittwoch haben wir über die Zulassung von Spikevax® für Auffrischimpfungen in halber Dosierung berichtet. Ein Vial reicht somit für 10 Impfungen im Rahmen der Grundimmunisierung oder für 20 Auffrischimpfungen. Es wurde festgelegt, dass bei einer ärztlichen Verordnung über 20 Impfdosen Spikevax® künftig 1 Vial von der Apotheke bestellt wird.

Der pharmazeutische Großhandel legt der Bestellung eines Vials Spikevax® ab der Lieferung am kommenden Montag, 22. November 2021, die entsprechende Menge an Impfzubehör zur Entnahme von 20 Dosen Impfstoff zuzüglich eines Sicherheitspuffers bei.

Die aktualisierte Übersicht zum Impfzubehör haben wir Ihnen beigefügt. Das Dokument steht darüber hinaus, wie gewohnt, auf der Coronaseite der ABDA-Homepage im geschützten Bereich zur Verfügung.

Sperrung von digitalen Impfzertifikaten nur im Ausnahmefall

Die derzeit in verschiedenen Fachmedien kolportierten Aussagen über allgemeine Sperrungen von digitalen Impfzertifikaten, insbesondere in der CovPass-App, sind nach Angaben der ABDA nicht korrekt.
In dem aktuellen Fall handele es sich um die ausgestellten Zertifikate einer einzelnen Apothekenbetriebsstätte, gegen die im Zusammenhang mit der illegalen Ausstellung digitaler Impfzertifikate ermittelt wurde.
Auf Grund des Verdachtsfalls und nach Abstimmung zwischen dem Bundesgesundheitsministerium, dem RKI und der ABDA wurden für diesen konkreten Einzelfall, unter Einbindung des Apothekeninhabers, alle ausgestellten Zertifikate gesperrt.

Derzeit seien keine Maßnahmen geplant, die bei einzelnen Fehlausstellungen von Covid19-Zertifikaten sowie Genesenenzertifikaten eine Sperrung aller von der Betriebsstätte ausgestellten Zertifikate nach sich ziehen.

 

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Information | 16.11.2021

Aktualisierung der Dokumente zur Durchführung von Antigentests auf SARS-CoV-2 sowie PCR-Abstrichnahme in der Apotheke

In Ergänzung zu unseren Informationen zur Änderung der Corona-Testverordnung und der Wiedereinführung des Anspruchs auf kostenlose Bürgertestung mindestens einmal in der Woche hat die ABDA nunmehr die nachfolgenden, entsprechend aktualisierten Dokumente zur Verfügung gestellt:

• Durchführung von PoC-Antigentests auf SARS-CoV-2 sowie PCR-Abstrichnahme in Apotheken

• Muster für die Einverständniserklärung des Patienten zur Durch-führung eines PoC-Antigentests auf SARS-CoV-2 in der Apotheke nach TestV

• Bescheinigung über das Testergebnis des Antigentests auf SARS-CoV-2 in der Apotheke

Das Muster für die Einverständniserklärung für Selbstzahler und die Übersicht zur Durchführung von Antigentests sind entfallen. Die Dokumente sind wie gewohnt auf der Corona-Seite der ABDA-Homepage eingestellt.

 

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Information | 16.11.2021

Änderung der Coronavirus-Impfverordnung

Gestern hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die Änderungsverordnung zur Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) im Bundesanzeiger veröffentlicht. Sie tritt in ihren wesentlichen Teilen heute in Kraft und ist anliegend beigefügt.
Die Änderungen in der CoronaImpfV beinhalten u.a. folgende Punkte:

•  die Erweiterung des Kreises der impfberechtigten Leistungserbringer um Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, die Krankenhäusern gleichgestellt werden (§ 3 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 CoronaImpfV),

•  die Möglichkeit für den öffentlichen Gesundheitsdienst, Impfzentren und mobile Impfteams den Impfstoff statt über Apotheken auch direkt vom Land zu beziehen (§ 3 Absatz 1 Satz 6 CoronaImpfV),

• die Anpassung der zusätzlichen Großhandelsvergütung für selbst beschafftes Impfbesteck und -zubehör auf 2,80 Euro zuzüglich Umsatzsteuer je abgegebener Durchstechflasche des Impfstoffes Spikevax, im Übrigen auf 1,40 Euro zuzüglich Umsatzsteuer je abgegebener Durchstechflasche (§ 8 Absatz 2 CoronaImpfV). Die diesbezüglich erhöhte Großhandelsvergütung im Zusammenhang mit der Belieferung von Spikevax dürfte durch die Dosishalbierung für Boosterimpfungen begründet sein,

• eine Verlängerung der Geltungsdauer der Verordnung bis zum Ablauf des 30. April 2022.


Wichtig ist, dass die Forderung der ABDA, die Großhandelsvergütung erst zum Monatswechsel anzupassen, durch das BMG nicht aufgegriffen wurde. Impfstoff abgebende Apotheken müssen daher bei ihrer Dokumentation und Abrechnung darauf achten, stichtagsgenau ab heute die neuen Beträge zu berücksichtigen.

 

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Information | 15.11.2021

Wiedereinführung der kostenlosen Bürgertests

Das Bundesministerium für Gesundheit hat am Freitagnachmittag die Änderung der Corona-Testverordnung im Bundesanzeiger verkündet (in der Anlage). U.a werden die kostenlosen Bürgertests wiedereingeführt (§ 4a TestV n.F.). Auch asymptomatische Personen haben damit Anspruch auf Testung mittels PoC-Antigen-Tests nach § 1 Abs. 1 Satz 4 Nummer 2 TestV. Die Änderungen sind bereits am Sonnabend in Kraft getreten.

Die ABDA arbeitet aktuell daran, die entsprechenden Handlungshilfen zu aktualisieren. Sobald diese vorliegen, werden wir sie Ihnen zur Verfügung stellen.

 

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Information | 15.11.2021

Bestellung der COVID-19-Impfstoffe im Wochenrhythmus - hier: Zusätzliche Bestellungen zu KW 47 (22. bis 26.11.2021)

Hiermit möchten wir Sie über die zusätzliche Bestellmöglichkeit von COVID-19-Impfstoffen für die KW 47 (22.11. bis 26.11.) informieren.

Wie bereits mit Rundmail vom 8. November informiert, gilt ab dieser Woche wieder der einwöchige Bestellrhythmus, um die Flexibilität in der Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen zu erhöhen. Am morgigen Dienstag, den 16. November 2021, können Ärzte zu der bereits getätigten Bestellung für die KW 47 zusätzliche Impfstoffe in der Apotheke bestellen. Diese werden zusammen mit der am 9. November 2021 angeforderten Menge am Montag, den 22. November 2021, ausgeliefert.

Die Impfstoffe Comirnaty® (BioNTech), Spikevax® (Moderna) und COVID-19-Impfstoff Janssen stehen nach Informationen des BMG in ausreichender Menge zur Verfügung.

Der Impfstoff Vaxzevria® (AstraZeneca) kann ab sofort nicht mehr bestellt werden.

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Information | 14.11.2021

Beantragung des HBA für angestellte Apotheker/Apothekerinnen einschließlich Refinanzierung und Änderung der Finanzierungsvereinbarung

Mit der Einführung des elektronischen Rezepts zum 01.01.2022 benötigen auch angestellte Apotheker/Apothekerinnen einen Heilberufsausweis (HBA).

Hierzu hat der DAV mit dem GKV-Spitzenverband eine Refinanzierungsvereinbarung geschlossen, nach der die Inhaber von öffentlichen Apotheken ab dem 01.07.2021 für jede/-n angestellte/-n Apothekerin/Apotheker eine einmalige Refinanzierung in Höhe 449,00 € netto erhalten.

Gleiches gilt für die Refinanzierung des HBAs für zukünftig fest angestellte Berufsanfänger (Apotheker/Apothekerinnen). Darüber hinaus konnte über weitere Pauschalen für die Einführung des E-Rezeptes und der elektronischen Patientenakte (ePA) Einvernehmen erzielt werden.

Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Schreiben des DAV, der Änderungsvereinbarung im Wortlaut sowie der dazugehörigen FAQ-Liste, die wir auf unserer Homepage unter Landesapothekerkammer Hessen - faqs hba u. smc b eingestellt haben.

Auf den Inhalt der Vereinbarung haben wir keinen Einfluss, der HBA für angestellte Apotheker/Apothekerinnen in öffentlichen Apotheken ist jedoch zur Berufsausübung notwendig, weshalb die Erstattung an den Apothekenleiter/Apothekenleiterin erfolgt. Da Angestellte nicht gesetzlich verpflichtet sind eine Karte zu beantragen, sondern dies für die Tätigkeit in der Apotheke notwendig ist, sollte zwischen Inhaber und Mitarbeiter eine Vereinbarung über die Kostentragungspflicht getroffen werden, da der Mitarbeiter die Kosten hat und der Arbeitgeber die Erstattung erhält.

Die Beantragung des HBA für angestellte Apotheker/Apothekerinnen ist ab sofort möglich, wir empfehlen Ihnen daher, den HBA zeitnah zu beantragen, da Sie den Beantragungs-, Bestell- und Produktionszeitraum berücksichtigen müssen (und Sie alle notwendigen Schritte zur Vorbereitung des erfolgreichen Starts des elektronischen Rezeptes in Ihrer Apotheke treffen sollten).

Der HBA kostet (bei allen qVDA/Herstellern) 8,90 €/Monat = 106,80 €/Jahr brutto.

Die Antragstellung ist ausschließlich online im geschützten Mitgliederbereich auf der Homepage der LAK Hessen (Landesapothekerkammer Hessen - Mitglieder) möglich. Der HBA ist ein höchstpersönlicher Ausweis und kann daher nur vom Antragsteller selbst beantragt werden. Zur Beantragung benötigt der jeweilige Antragsteller seine individuellen Login-Daten für die Homepage der Landesapothekerkammer Hessen.

Vor dem oben genannten Termin gestellte Anträge wurden zurückgestellt und werden jetzt bearbeitet. Bitte stellen Sie den Antrag nicht erneut, da Sie dadurch den Ausgabeprozess erheblich verzögern.

Bitte beachten Sie bei der Antragstellung dringend folgende Hinweise:

Nach erfolgreichem Login finden Sie unter dem Menüpunkt Mitglieder den Button HBA beantragen.

Die der Kammer gemeldeten Daten werden angezeigt.
1. Auswahl des qVDA (Kartenhersteller)
2. Überprüfen Sie Ihre persönlichen Daten
3. Nehmen Sie ggf. notwendige Korrekturen vor bzw. wenden Sie sich an uns
4. Wenn alle Daten korrekt sind senden Sie den Antrag ab

Wichtig:
Wenn Sie die Karte beantragt haben, müssen wir überprüfen, ob Sie in Besitz einer gültigen Berufserlaubnis, also Approbation, sind und uns diese vorliegt. Sie können das Verfahren erheblich beschleunigen, in dem Sie Ihre Approbationsurkunde bei der Antragstellung hochladen.

Bei den Angaben zum Antragsteller handelt es sich um Ihre persönlichen Daten, die mit den Angaben in Ihrem Ausweisdokument übereinstimmen müssen. Bei Bedarf können Sie diese direkt im Antragsformular ergänzen oder abändern.

Wir möchten Sie dringend bitten, sich bei Unsicherheiten vor oder nach Antragstellung an uns zu wenden und keinesfalls Anträge aufgrund von Fehleingaben mehrfach zu stellen, da dies zu erheblichen Verzögerungen der Bearbeitung führt.

Die Bearbeitung der Anträge erfolgt nach Eingangsdatum. An dieser Stelle möchten wir Sie auch bitten, von Fragen nach dem Bearbeitungsstand abzusehen, um nicht Kapazitäten zu binden, die wir für die Antragsbearbeitung benötigen.

Weitere Informationen zum Ablauf der Beantragung finden Sie ebenfalls unter Landesapothekerkammer Hessen - faqs hba u. smc b

Bitte beachten Sie:

Zur Refinanzierung der HBA für verantwortliche Apotheker/Apothekerinnen (Filialleiter/Filialleiterinnen) und approbierte Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen in öffentlichen Apotheken finden Sie die genauen Details der Finanzierung, Erstattung sowie den Ablauf der Beantragung und Zahlungsabwicklung in dem umfangreichen Informationsangebot des Nacht- und Notdienstfonds unter:

https://www.dav-notdienstfonds.de/ti-themen/uebersicht/

Information

Information | 11.11.2021

Neufassung der hessischen Coronavirus-Schutzverordnung

Die hessische Landesregierung hat vor dem Hintergrund der steigenden Corona-Infektionszahlen abermals Änderungen an der hessischen Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) beschlossen, die heute in Kraft treten (in der Anlage). Maßgeblich für Apotheken und deren Mitarbeiter ist dabei insbesondere der neueingeführte § 3a CoSchuV. Danach sind Beschäftigte, die weder über einen nachgewiesenen Impfschutz verfügen noch einen nachgewiesenen Genesenenstatus besitzen, jedoch in ihrer konkreten Funktion regelmäßig direkten Kontakt zu Personen außerhalb ihrer eigenen Organisation haben, verpflichtet, zweimal wöchentlich die durch den Arbeitgeber zur Verfügung zu stellenden Tests wahrzunehmen. Nach den Auslegungshinweisen der Landesregierung zur CoSchuV soll im Zweifel von einer Testpflicht ausgegangen werden.

Ort und Zeit der Testung sind freigestellt. Die Testangebote sollten möglichst vor Aufnahme der eigentlichen Tätigkeit ermöglicht und wahrgenommen werden. Werden Selbsttests zur Verfügung gestellt, bietet es sich an, dass diese von den Beschäftigten jeweils schon in der Wohnung vor dem Weg zur Arbeit durchgeführt werden, zumal eine Testung unter Aufsicht des Arbeitgebers nicht vorgegeben ist. Die Testung der Beschäftigten kann als Selbsttest oder durch Dritte, z. B. durch geeignete Dienstleister oder anerkannte Testzentren/Teststellen, erfolgen.

Die Beschäftigten sind verpflichtet, die Testergebnisse zu dokumentieren (Datum, Uhrzeit, Ergebnis) und zwei Wochen aufzubewahren. Auf Verlangen des Gesundheitsamtes sind die Testergebnisse vorzulegen. Mit dem Einverständnis der Beschäftigten kann der Arbeitgeber die Dokumentation übernehmen.

Für die kostenfreie Bereitstellung von Tests in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 durch den Arbeitgeber (zweimal pro Kalenderwoche) und dessen Aufbewahrungspflicht im Hinblick auf die Nachweise über die Beschaffung von Tests und die Vereinbarungen mit Dritten über die Testung gilt § 4 der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (siehe: https://www.gesetze-im-internet.de/corona-arbschv_2021-07/BJNR617900021.html).

Weiterführende Informationen zur hessischen Coronavirus-Schutzverordnung und zu den weiteren Maßnahmen der Landesregierung finden Sie unter https://www.hessen.de/Handeln/Corona-in-Hessen.

 

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Tagung

Tagung | 11.11.2021

Nicht vergessen - ZFB@home am 13./14. November 2021

Als Schwerpunkt ZFB@home am 13./14. November 2021 hat der Akademievorstand zwei nicht so häufige, dennoch sehr spannende Themen ausgesucht. Am Samstag dreht sich alles um das Thema „Reproduktionsmedizin“, der Sonntag widmet sich dem noch jungen Feld der „Gendermedizin“.

Bitte achten Sie darauf, dass dieses Mal die Sonntagsvorträge am Nachmittag stattfinden, da GoToMeeting am Sonntagvormittag wegen weltweiter Wartungsarbeiten nicht zur Verfügung steht.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr Wissen in diesen spannenden Themen aufzufrischen und zu erweitern. Wir sind sicher, dass Sie bei diesem Fortbildungswochenende wieder viel für Ihre tägliche Beratungspraxis mitnehmen können.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 12. November 2021 − 23:59 Uhr − über den Mitgliederbereich unserer Homepage möglich.

https://www.apothekerkammer.de/pharmazie/fortbildung/online+seminare/
 
Die Passwörter für die jeweiligen Vorträge können Sie den Folien, die zwischen den Vorträgen eingeblendet werden, entnehmen. Sofern die Referenten ihre Skripte zur Verfügung stellen, finden Sie diese für die Dauer von einer Woche auf unserer Homepage.

Die Teilnahmebescheinigungen werden in der Woche nach der Veranstaltung automatisch von pharma4u versandt.
Ich wünsche Ihnen ein interessantes Fortbildungswochenende.

 

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Information

Information | 10.11.2021

Spikevax® (Moderna) für Auffrischimpfungen

Hiermit möchten wir Ihnen folgende Information der ABDA zur Auffrischimpfung mit Spikevax® zukommen lassen:
Der COVID-19-Impfstoff Spikevax® (Moderna) ist von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) offiziell für Auffrischimpfungen zugelassen worden. Dafür ist lediglich die Hälfte der Dosis der Grundimmunisierung erforderlich, also 0,25 statt 0,5 ml. Ein Vial reicht somit für 10 Impfungen im Rahmen der Grundimmunisierung oder für 20 Auffrischimpfungen.

Ärztliche Bestellung
Bisher wurde in der Apotheke bei zehn verordneten Impfdosen Spikevax® ein Vial des Impfstoffs beim pharmazeutischen Großhandel bestellt. Da nach Meinung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Spikevax® fast ausschließlich für Auffrischimpfungen verwendet wird, sollen Praxen künftig für 20 bestellte Impfdosen 1 Vial erhalten. Es empfiehlt sich, im Zweifel Rücksprache mit dem verordnenden Arzt zu halten.

Impfzubehör
Der pharmazeutische Großhandel legt der Bestellung eines Vials Spikevax® die bisherige Menge an Impfzubehör zur Entnahme von 10 Dosen Impfstoff zuzüglich eines Sicherheitspuffers bei. Die Erhöhung der Menge an Impfzubehör für Auffrischimpfungen ist seitens des pharmazeutischen Großhandels nicht vorgesehen. Es besteht für die Apotheke keine Möglichkeit, zusätzliches Impfzubehör über den pharmazeutischen Großhandel zu beziehen.

Es besteht auch ‒ entgegen der mit der ABDA nicht abgestimmten Information der KBV ‒ keine Verpflichtung, für Auffrischimpfungen mit Spikevax® zusätzliches Impfzubehör für die Arztpraxen zu beschaffen. Impfzubehör, das von anderen Leistungserbringern zurückgegeben oder nicht abgenommen wurde und in der Apotheke vorrätig ist, kann bei Bedarf einer Spikevax® Lieferung beigelegt werden.

Es ist im Übrigen auch davon auszugehen, dass in vielen Arztpraxen aufgrund des immer mitgelieferten Sicherheitspuffers ausreichend Impfzubehör vorhanden ist.

Die Dokumente zur Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen werden schnellstmöglich aktualisiert und auf der Coronaseite der ABDA-Homepage im geschützten Bereich zur Verfügung gestellt.

Information

Information | 08.11.2021

Änderung des Bestellrhythmus bei der Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen

Um die Flexibilität in der Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen zu erhöhen, wird der zweiwöchige Bestellrhythmus ab dem 16. November 2021 in einen wöchentlichen Bestellrhythmus geändert. An den Bestell- und Liefertagen ändert sich bis auf Weiteres nichts. Die Apotheken übermitteln, wie bisher, immer dienstags zwischen 12 und 18 Uhr die ärztlichen Bestellungen an die pharmazeutischen Großhandlungen. Die bestellten Impfstoffmengen werden in der darauffolgenden Woche montags an die Apotheken geliefert.

Die Ärzte bestellen im 2-wöchigen Bestellrhythmus zum letzten Mal am morgigen Dienstag, den 9. November 2021, für die übernächste Woche (KW 47 vom 22. bis 26. November 2021). Ab dem 16. November 2021 wird in den 1-wöchigen Bestellrhythmus gewechselt. 

Bestellung zusätzlicher Impfstoffdosen für die KW 47 (22. bis 26.11.2021) bis spätestens Dienstag, 16. November 2021, 18 Uhr 

Am Dienstag, 16. November 2021, können Ärzte, zusätzlich zu der bereits getätigten Bestellung, für die KW 47 Impfstoffe in der Apotheke bestellen, die zusammen mit der am 9. November 2021 bestellen Menge am Dienstag, den 23. November 2021, ausgeliefert werden. 

Bestellungen für die KW 48 (29.11. bis 03.12.2021) bis spätestens Dienstag,
23. November 2021, 18 Uhr
 

COVID-19-Impfstoffe, die am Dienstag, den 23. November 2021, in den Apotheken bestellt werden, werden in der darauffolgenden Woche am Montag, 29. November 2021, an die Apotheken geliefert.

An der letztmaligen Bestellmöglichkeit von Vaxzevria® (AstraZeneca) am 9. November 2021 ändert sich nichts. Impfstoffzubehör wird ebenfalls in der bisher üblichen Menge den Bestellungen beigelegt. 

Die Dokumente zur Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen werden schnellstmöglich aktualisiert und auf der Coronaseite der ABDA-Homepage im geschützten Bereich zur Verfügung gestellt.

Über die Bestellmodalitäten für Spikevax® (Moderna) für Auffrischimpfungen werden wir informieren, sobald uns gesicherte Erkenntnisse dazu vorliegen.

Information

Information | 08.11.2021

Aktualisierung der Dokumente zur Durchführung von Antigentests auf SARS-CoV-2 in der Apotheke

Hiermit möchten wir Sie über die Aktualisierung der nachfolgenden Dokumente der ABDA zur Durchführung von Antigentests auf SARS-CoV-2 in der Apotheke informieren.

» Durchführung von PoC-Antigentests auf SARS-CoV-2 sowie PCR-Abstrichnahme in Apotheken
» Muster für die Einverständniserklärung des Patienten zur Durchführung eines PoC-Antigentests auf
   SARS-CoV-2 in der Apotheke nach TestV
» Muster für die Einverständniserklärung des Patienten zur Durchführung eines PoC-Antigentests auf
   SARS-CoV-2 in der Apotheke für Selbstzahler
» Übersicht zur Durchführung von Antigentests

Die Aktualisierungen des Dokuments „Durchführung von PoC-Antigentests auf SARS-CoV-2 sowie PCR-Abstrichnahme in Apotheken“ betreffen insbesondere folgende Punkte:

Hinweis auf mögliche weitergehende landesrechtliche Anforderungen (Kapitel 1)
In einigen Bundesländern sind weitergehende Regelungen zur Testung auf SARS-CoV-2 getroffen worden, die zusätzlich von den Apotheken beachtet werden müssen.

Präzisierung der anspruchsberechtigten Personengruppen nach § 4 TestV (Kapitel 2.3)
Nur die in folgenden Einrichtungen und Unternehmen tätigen oder tätig werdenden Personen können kostenfrei von der Apotheke getestet wer-den, wenn die Einrichtung oder das Unternehmen dies verlangt:

» Obdachlosenunterkünfte,
» Flüchtlingseinrichtungen,
» Stationäre Einrichtungen und ambulante Dienste der Eingliederungshilfe

Der Anspruch von Personen in anderen Einrichtungen, wie Krankenhäusern und Arztpraxen, ist auf eine Diagnostik durch Antigen-Tests beschränkt, die von der Einrichtung oder dem Unternehmen im Rahmen einer einrichtungs- oder unternehmensbezogenen Testkonzepts selbst durchgeführt wird. Die Abrechnung durch Apotheken ist gem. § 7 Abs. 3 Satz 2 TestV unzulässig.

Ergänzung der vormals Schwangeren bzw. Stillenden als anspruchsberechtigte Personengruppe nach § 4a TestV (Kapitel 2.4)
Vormals Schwangere bzw. Stillende sind gemäß § 4a anspruchsberechtigt. Die Impfempfehlung gegen COVID-19 der Ständigen Impfkommission wurde erst am 17. September 2021 auf diese Personengruppe ausgeweitet. Mit einer dreimonatigen Übergangsfrist haben vormals Schwangere bzw. Stillende einen Anspruch auf kostenfreie Testung nach § 4a TestV bis zum 17. Dezember 2021.

Hinweis zur umsatzsteuerlichen Behandlung der Vergütung (Kapitel 13)
Es wurde ein Hinweis zur umsatzsteuerlichen Behandlung der Vergütung aufgenommen

Übersicht über das Testangebot und den Nachweis der Anspruchsberechtigung
Eine entsprechende Übersicht über Testmöglichkeiten und Anspruchsberechtigungen wurde ergänzt. Diese Übersicht wird zusätzlich als getrennte Datei zur Verfügung gestellt.
Es stehen zwei Muster für die Einverständniserklärung des Patienten zur Durchführung eines PoC-Antigentests auf SARS-CoV-2 zur Verfügung:

» für die Durchführung nach TestV
» für Selbstzahler

Die Dokumente sind wie gewohnt auf der Corona-Seite der ABDA-Homepage eingestellt.

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Information | 02.11.2021

Kampagne Einfach unverzichtbar zum E-Rezept

Im nächsten Jahr startet die flächendeckende Einführung des E-Rezepts. Je näher dieser Termin kommt, desto mehr Fragen werden Ihre Kunden haben. Aus diesem Grund hat die ABDA Informationsmaterialien erarbeiten lassen, um die Apothekerinnen und Apotheker in die Lage zu versetzen, Ihren Kundinnen und Kunden die Funktionsweise und die Vorteile des elektronischen Rezepts zu erklären, sowie auf deren Bedenken eingehen zu können.

Wie bereits in der Sonderausgabe Oktober 2021 des LAK-Newsletter berichtet, sind sämtliche Informationsmaterialien auf der Internetseite http://www.apothekenkampagne.de/ bestellbar. Bitte beachten Sie, dass die Bestellphase bereits am 7. November 2021 endet.

Zu den neuen Materialien führt die ABDA Folgendes aus:

Auch der neue Handzettel im Look der „Einfach unverzichtbar“-Kampagne enthält in aller Kürze die wichtigsten Patienteninformationen zum E-Rezept. Er beantwortet zentrale Fragen z. B. zur Einlösung per Token und Smartphone oder zum Datenschutz. Geben Sie den Handzettel an Ihre Patienten ab und positionieren Sie sich und Ihr Team als die Experten rund um das elektronische Rezept!

Wie die übrigen Kampagnenmaterialien zum E-Rezept können Sie den Handzettel, schnell und unkompliziert über www.apothekenkampagne.de/shop in einer Auflage von 500 Stück ordern. Einfach mit den bekannten Nutzerdaten anmelden und loslegen.

Infomaterialien für Beratungsgespräche

Ab sofort stehen Ihnen im Download-Bereich neben Kampagnenmaterialien für Patienten auch Informationen für Apothekenteams zur Verfügung.
Zum besseren Verständnis wie das E-Rezept generell und in der Offizin funktioniert und um Sie und Ihr Team auf die Fragen der Patienten vorzubereiten, können Sie folgende Dokumente herunterladen:

• ein Team-Handout, das die Mechanik des E-Rezepts erläutert
• einen Patienten-FAQ mit den wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Thematik

Nutzen Sie diese Hilfen gerne aktiv für die Gespräche mit Ihren Patienten.
Neue Plakatmotive
Wie alle Materialien zum E-Rezept können Sie auch die beiden Aufruf-Plakate in den Formaten DIN A2 und DIN A3 schnell und unkompliziert über www.apothekenkampagne.de/shop bestellen. Einfach mit den bekannten Nutzerdaten anmelden und starten.

Sie möchten sich einloggen und haben Ihre Zugangsdaten nicht mehr zur Hand? Kein Problem! Ihren Benutzernamen können Sie über www.apothekenkampagne.de/benutzername-vergessen anfragen. Ihr Passwort können Sie jederzeit über www.apothekenkampagne.de/passwort-vergessen zurücksetzen und neu vergeben.

Sie haben Fragen zum Login oder zum Bestellvorgang? Schreiben Sie eine E-Mail an info@apothekenkampagne.de. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

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Information | 02.11.2021

Aktualisierung der Handlungshilfe zur nachträglichen Erstellung der COVID-19-Zertifikate durch Apothekerinnen und Apotheker

Hiermit informieren wir über die Aktualisierung der o. g. Handlungshilfe, die bezüglich der Ausstellung der COVID-19-Impfzertifikate für Genesene bei Vorlage eines Antikörpertestnachweises erweitert wurde. Dabei wurden insbesondere die folgenden Punkte berücksichtigt:

» COVID-19-Impfzertifikat für Genesene mit Antikörpertestnachweis vor einmaliger COVID-19-Impfung (Kapitel 2.3.4)

Bei Vorlage eines positiven Befundes auf SARS-CoV-2-spezifische Antikörper zusammen mit dem Nachweis einer COVID-19-Impfung kann nach Einschätzung des Bundesministeriums für Gesundheit ein COVID-19-Impfzertifikat für Genesene ausgestellt werden, in dem die Impfung als Impfung 1 von 1 ausgewiesen wird. Der Nachweis der SARS-CoV-2-spezifischen Antikörper muss zeitlich vor der COVID-19-Impfung erbracht worden sein. Der Befund muss von einem nach der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiLiBÄK) arbeitenden oder nach DIN EN ISO 15189 akkreditierten Labor erhoben worden sein. Auch eine Eintragung über die Bestimmung von SARS-CoV-2-spezifischen Antikörpern im gelben Impfpass mit Signatur der Ärztin bzw. des Arztes kann als Nachweis genutzt werden.

» Kein COVID-19-Impfzertifikat für Genesene mit Antikörpertestnachweis nach einmaliger COVID-19-Impfung (Kapitel 2.3.6)

Wenn ein Antikörpertest erst nach einer einmaligen COVID-19-Impfung durchgeführt worden ist, darf kein COVID-19-Impfzertifikat für Genesene erstellt werden. Die COVID-19-Impfung (außer COVID-19-Vaccine Janssen) sollte als Impfung 1 von 2 zertifiziert werden.

» Kein COVID-19-Genesenenzertifikat auf Basis eines positiven SARS-CoV-2-spezifischen Antikörpertestnachweises (Kapitel 2.3.7)

Auf Basis eines SARS-CoV-2-spezifischen, positiven Antikörpertestnachweises darf kein COVID-19-Genesenenzertifikat erstellt werden.

» Weitere Änderungen

In Kapitel 8 zur Abrechnung wird nun auf den aktualisierten Leitfaden für die Apotheke „Handlungsempfehlung für die Abrechnung von COVID-19-Zertifikaten und Impfpassnachträgen“ verwiesen. Es wird empfohlen, eine formlose Dokumentation über die nachträglichen Eintragungen in Impfpässen zu führen und bis zum 31.12.2024 aufzubewahren. Vorab sollte die Einwilligung der Kundin bzw. des Kunden zur Datenerhebung eingeholt werden. Ein entsprechendes Muster findet sich in Kapitel 7.2.

Der Handlungshilfe neu hinzugefügt wurde die „Übersicht zur Ausstellung von COVID-19-Zertifikaten“. Die Übersicht soll die Handlungshilfe ergänzen und die Ausstellenden bei der Zuordnung des vorgelegten Nachweises zu einem COVID-19-Zertifikat unterstützen.
Die aktualisierte Handlungshilfe sowie darüber hinaus die Übersicht zur Ausstellung von COVID-19-Zertifikaten in einem getrennten Dokument stehen wie gewohnt auf abda.de unter „https://www.abda.de/themen/informationen-zu-covid-19/“ im geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung.

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Information | 29.10.2021

Begleitdokumentation COVID-19-Impfstoffe

Hiermit möchten wir Ihnen wichtige Informationen zur Dokumentation bezüglich der COVID-19-Impfstoffe weitergeben:

Die Lieferung der COVID-19-Impfstoffe an die Ärzte wird mit Hilfe des Formblattes „Begleitdokumentation COVID-19-Impfstoffe“ dokumentiert. Dabei gibt der Apotheker Informationen des pharmazeutischen Großhandels, u.a. über die Entnahme des Impfstoffs aus der (Ultra)Tiefkühlung und zu den Transportzeiten, an den Arzt weiter.

Die in der Begleitdokumentation enthaltenen personenbezogenen Daten des Arztes dürfen auf der Basis des gesetzlichen Schuldverhältnisses zwischen dem BMG als Eigentümer des Impfstoffs, Apotheke und Arzt verarbeitet werden (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO i. V. m. § 662 ff BGB analog). Die Begleitdokumentation sollte für einen Zeitraum von drei Jahren, beginnend mit dem Schluss des Jahres, in dem die Impfstofflieferung durchgeführt worden ist, in der Apotheke aufbewahrt werden (§ 195 BGB).

Ein entsprechender Hinweis wurde in die Arbeitshilfe sowie in die Handlungshilfe „Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen“ aufgenommen. Beide Dokumente stehen wie gewohnt auf abda.de unter https://www.abda.de/themen/informationen-zu-covid-19/  im geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung.

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Information | 21.10.2021

NNF-Portal fürAnträge zur Kostenerstattung für nicht abgegebene Grippeimpfstoffe der Saison 2020/2021 gestartet

Im Anschluss an unsere E-Mail vom 11. Oktober 2021 zum Antragsverfahren zur Rückerstattung nicht genutzter saisonaler Grippeimpfdosen der Saison 2020/2021 weisen wir Sie höchstvorsorglich darauf hin, dass das NNF-Portal für die Grippeimpfstoffmeldung freigeschaltet ist. Der Nacht- und Notdienstfonds des Deutschen Apothekerverbands e.V. (NNF) weist auf seiner Internetseite darauf hin, dass Apotheken noch bis zum 30. November 2021 die Kostenerstattung für nicht abgegebenen Grippeimpfstoffe der Saison 2020/2021 beantragen können https://www.dav-notdienstfonds.de/service/aktuelles/grippeimpfstoffrueckerstattungsverordnung/. Dafür hat der NNF in seinem Portal ein Online-Formular unter "Kostenerstattung Grippeimpfstoffe" bereitgestellt. Alle Apotheken werden gebeten, ihre Anträge über das NNF-Portal online zu stellen. Die Apothekerinnen und Apotheker können dort in einer Eigenerklärung die aus der Impfsaison 2020/2021 übrig gebliebenen Grippeimpfstoffe mitsamt dem Netto-Einkaufspreis melden. Etwaige Rabatte oder andere Erstattungen müssen vorher abgezogen werden. Es gilt der Betrag der Rechnung. Direkt nach der Online-Antragsstellung sollen die Apotheken eine Eingangsbestätigung per E-Mail mit der Kopie des Antrags erhalten. Nach einem durchgeführten Online-Antrag soll keine Übersendung des Antrages oder weiterer Unterlagen an den NNF notwendig sein.

Der NNF weist zudem darauf hin, dass die Apotheken eine Aufbewahrungspflicht für die anspruchsbegründenden Unterlagen bis zum 31. Dezember 2024 haben. Nach Ende der Antrags-Frist wird der NNF die Anträge einer Plausibilitätsprüfung unterziehen, die Ansprüche ermitteln und dem Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) eine Sammelrechnung stellen. Mit einer Auszahlung der Erstattungsbeträge kann voraussichtlich noch in diesem Jahr gerechnet werden.

Für den genauen Ablauf des Antragsverfahrens, der einzuhaltenden Vorgaben, der Portalregistrierung sowie zur Möglichkeit der Antragstellung per Briefpost informieren Sie sich bitte selbstständig auf den Internetseiten des NNF.

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Information | 19.10.2021

COVID-19-Impfstoff Vaxzevria (AstraZeneca) - letzte Bestellmöglichkeit am Dienstag, 9. November 2021

Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass im zentralen Lager des Bundes derzeit nur noch geringe Mengen des COVID-19-Impfstoffs Vaxzevria® (AstraZeneca) mit dem Verfallsdatum 11/2021 verfügbar sind. Damit dieser COVID-19-Impfstoff noch vor Ablauf des Verfallsdatum verimpft werden kann, muss er spätestens am 23. November 2021 an die Leistungserbringer ausgeliefert werden.

Vaxzevria® (AstraZeneca) kann somit letztmalig am Dienstag, 9. November 2021, bestellt werden. Bitte informieren Sie die Ärzte, die Sie mit COVID-19-Impfstoffen beliefern, sofern diese Vaxzevria® noch einsetzen.

Hintergrund ist, dass die Bundesrepublik Deutschland ihre Kontingente Vaxzevria® (AstraZeneca) bereits seit Ende Juli 2021 vollständig über COVAX spendet. Deutschland erhält daher keine neuen Lieferungen dieses Impfstoffs.

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Information | 18.10.2021

Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen in der KW 44 (1. bis 5. November 2021) sowie Testanspruch für vormals Schwangere bzw. Stillende nach CoronaTestV

Wir möchten Sie über die folgenden zwei Themen informieren:
 
• Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen in der KW 44 (1. bis 5. November 2021)

Im Hinblick auf die Bestellung der COVID-19-Impfstoffe für die KW 44 am Dienstag, den 19. Oktober 2021, hat die ABDA darauf hingewiesen, dass anders als in Hessen der Auslieferungstag (Montag, 1. November 2021) in einigen Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland) ein Feiertag ist.
Dies kann dazu führen, dass im Einzelfall auch für hessische Apotheken, soweit beispielsweise die sie beliefernde pharmazeutische Großhandlung ihren Sitz in einem anderen Bundesland hat oder sie selbst Ärzte oder andere Leistungserbinger in anderen Bundesländern beliefern, die COVID-19-Impfstoffe erst am Dienstag, den 2. November 2021, ausgeliefert werden können. Für betroffene Apotheken ist es insoweit unbedingt empfehlenswert, Kontakt zur pharmazeutischen Großhandlung aufzunehmen und die Ärzte, die mit COVID-19-Impfstoff beliefert werden, rechtzeitig zu informieren.

• Testanspruch für vormals Schwangere bzw. Stillende nach CoronaTestV

Mit E-Mail vom 8. Oktober 2021 hatten wir Sie über die Neufassung der Corona-Testverordnung (CoronaTestV) informiert. Auch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat auf seiner Internetseite Fragen und Antworten zur Neufassung der CoronaTestV veröffentlicht (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/faq-covid-19-tests.html). Hinzuweisen ist dabei auf die Ausführungen zu vormals Schwangeren bzw. Stillenden, für welche eine generelle Impfempfehlung durch die STIKO erst am 17. September 2021 erfolgte. Bis zu dieser Empfehlung bestand eine medizinische Kontraindikation im Sinne des neuen § 4a Nummer 2 der CoronaTestV. Die in dieser Vorschrift verankerte Übergangsfrist von 3 Monaten beginnt damit erst am 18. September 2021 zu laufen. Folglich haben vormals Schwangere bzw. Stillende bis einschließlich zum 17. Dezember 2021 einen Anspruch auf kostenlose Testung nach § 4a Nummer 2 TestV. Die Anspruchsberechtigung kann in diesem Fall durch den Mutterpass belegt werden, aus dem die vorangegangene Schwangerschaft hervorgeht.

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Information | 11.10.2021

Aktualisierte Handlungsempfehlung für die Abrechnung von COVID-19 Impfstoffen

Hiermit  informieren wir Sie über die Aktualisierung der Handlungsempfehlung der ABDA zur Abrechnung von COVID-19-Zertifikaten.

Im Zuge der letzten Neufassung der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV), die am 1. Oktober 2021 in Kraft trat, wurde die Vergütungsregelung für Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und Ärzte in Krankenhäusern erweitert (siehe Informations-E-Mail vom 5. Oktober 2021). Die Vergütungsregelung für Vertrags- und Privatärzte (§ 9 Absatz 1 CoronaImpfV) bleibt unverändert. Für die Lieferung von COVID-19 Impfstoffen samt Impfbesteck und -zubehör an die übrigen Leistungserbringer (Betriebsärzte, Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ärzte in Krankenhäusern) gilt der bislang nur für Betriebsärzte einschlägige § 9 Absatz 2 CoronaImpfV mit auf den Kalendermonat bezogenen gestaffelten Preisen. Am Abrechnungsverfahren (§ 10 CoronaImpfV) ändert sich nichts. Die Regelungen zum Abrechnungsverfahren sind auch für Lieferungen an Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und Ärzte in Krankenhäusern einschlägig.

Die Details zum Abrechnungsverfahren entnehmen Sie bitte den beigefügten Unterlagen (Leitfaden und Taxierungshilfe „Impfstoffvergütung (Version 3) Betriebsärzte, Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD), Ärzte in Krankenhäusern“). Die Apothekensoftwarehäuser und die Apothekenrechenzentren wurden über die Anpassungen informiert.

Der aktualisierte Leitfaden samt Taxierungshilfe (Version 3) ist auch im geschützten Bereich der ABDA-Homepage unter https://www.abda.de/themen/informationen-zu-covid-19/ abrufbar.

 

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Information | 08.10.2021

Neue Coronavirus-Testverordnung

Nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger tritt die Neufassung der Coronavirus-Testverordnung am 11. Oktober 2021 in Kraft. Die grundlegenden Änderungen beziehen sich auf folgende Aspekte:

Die Bürgertests werden abgeschafft. Gemäß § 4a TestV haben ab dem 11. Oktober 2021 nur bestimmte Personengruppen einen Anspruch auf kostenlose Testung. Zu den Anspruchsberechtigten gehören demnach Personen die zum Zeitpunkt der Testung

• das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder in den letzten drei Monaten vor der Testung das zwölfte Lebensjahr vollendet haben,
• wegen einer medizinischen Kontraindikation keine COVID-19-Schutzimpfung erhalten können, z. B. im 1. Trimenon der Schwangerschaft,
• an klinischen Studien zur Wirksamkeit von COVID-19-Impfstoffen teilnehmen oder in den vergangenen drei Monaten teilgenommen haben,
• die Testung zur Beendigung der Absonderung wegen einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 benötigen,
• das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (gilt nur bis zum 31. Dezember 2021),
• schwanger sind (gilt nur bis zum 31. Dezember 2021),
• studieren und eine andere Schutzimpfung gegen COVID-19 als vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse http://www.pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten erhalten haben (bis zum 31. Dezember 2021).

Bei diesen Personengruppen sieht die Verordnung eine Nachweispflicht vor, die entsprechend in § 6 Abs. 3 Nr. 4 TestV angepasst wurde.

Weitere Änderungen sind der Anspruch auf Ausstellung eines ärztlichen Zeugnisses bei Vorliegen einer Impf-Kontraindikation (§ 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 TestV) und Verkürzung der Aufbewahrungspflicht für namentliche Testergebnisse und Meldenachweise um zwei Jahre auf Dezember 2022.

Die aktualisierte Handlungshilfe zur Durchführung von Antigentests auf SARS-CoV-2 sowie PCR-Abstrichnahme in Apotheken inklusive weiterer Arbeitshilfen sowie der Verordnungstext finden Sie auf der Corona Seite der ABDA https://www.abda.de/themen/informationen-zu-covid-19/.

 

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Information | 05.10.2021

Änderung der Vergütungsregelungen in der Impfverordnung sowie der Allgemeinverfügung zur Impfstoffverteilung

Mit der am 31. August 2021 veröffentlichten Neufassung der Coronavirus-Impfverordnung wurde vorgesehen, dass ab dem 1. Oktober 2021 auch der öffentliche Gesundheitsdienst, Impfzentren und mobile Impfteams sowie Krankenhäuser über Apotheken mit Impfstoffen, Impfbesteck und  zubehör versorgt werden. Auf Grund eines redaktionellen Versehens fehlte in der Verordnung jedoch eine Vergütungsregelung für die Versorgung von Krankenhäusern mit COVID-19-Impfstoff, was von der ABDA moniert wurde.

Diese Lücke wurde mit der am 1. Oktober 2021 im Bundesanzeiger veröffentlichten Änderung der Coronavirus-Impfverordnung geschlossen. Sie gilt auch bereits für gestern erfolgte Lieferungen von Impfstoffen an die Leistungserbringer.

Mit der Änderungsverordnung bleibt die Vergütungsregelung in § 9 Abs. 1 der Impfverordnung für Vertrags- und Privatarztpraxen unverändert. Für die Lieferung an die übrigen Leistungserbringer gilt der bislang nur für Betriebsärzte einschlägige § 9 Abs. 2 der Impfverordnung mit auf den Kalendermonat bezogenen gestaffelten Preisen. Die Regelungen zum Abrechnungsverfahren in § 10 der Impfverordnung sind auch für diese Lieferungen einschlägig.

Weiterhin wurde im Bundesanzeiger vom 29. September 2021 eine erneut geänderte Allgemeinverfügung zur Sicherstellung der flächendeckenden Impfstoffverteilung veröffentlicht. Gegenüber der bisherigen Fassung hat sich darin geändert, dass die begleitende Abgabe des Impfzubehörs weiterhin regelhaft und nicht nur auf explizite Bestellung vorgesehen ist.

 

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Information | 04.10.2021

Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen

Mit der E-Mail vom 17. September 2021 hatten wir über die Änderungen im Bestell- und Lieferprozess der COVID-19-Impfstoffe ab der Bestellwoche 38 berichtet. Gemäß der Information von ABDA/DAV ist die Umstellung auf die getrennte Verordnung des Impfzubehörs zunächst verschoben worden. Das Impfzubehör wird weiterhin wie gewohnt der Impfstofflieferung vialbezogen beigelegt.

Die Abläufe im Bestell- und Lieferprozess der COVID-19-Impfstoffe sind auf Weiteres festgelegt. Dementsprechend hat die ABDA das Dokument „Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen“ angepasst. Es enthält ausführliche Informationen über die Impfstoffe, die Leistungserbringer und den Bestellablauf, so dass eine wöchentliche Information vorerst nicht mehr erforderlich ist.

Das Dokument steht anliegend zur Verfügung und ist auf der Coronaseite der ABDA (https://www.abda.de/themen/informationen-zu-covid-19/) eingestellt.

 

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Information | 04.10.2021

Anerkennung eines SARS-CoV-2-Antikörpertest für den Impfnachweis

Auf der Internetseite des Paul-Ehrlich-Instituts unter: https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-in-halt.html?nn=169730&cms_pos=3 wird bei einer auf SARS-CoV-2-Antikörper gesichert positiv getesteten Person eine danach verabreichte Impfdosis als Nachweis eines vollständigen Impfschutzes angesehen.

Für den Antikörpertest müssen SARS-CoV-2-spezifische IgG-Antikörper aus Serum nachgewiesen werden. Der labordiagnostische Befund muss in einem nach der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiLiBÄK) arbeitenden oder nach DIN EN ISO 15189 akkreditierten Labor erhoben worden sein.

In der Apotheke kann für diese Konstellation zur Zeit noch kein Zertifikat ausgestellt werden. Es ist noch nicht geklärt, in welcher Form der labordiagnostische Befund vorliegen muss und ob die Labore ggf. einen entsprechenden digitalen Nachweis über den Antikörpertest ausstellen werden. Weiterhin ist unklar, ob das RKI ein entsprechendes Tool zur Ausstellung eines Zertifikates zur Verfügung stellt, das mit dem DAV-Apothekenportal verknüpft werden kann. Die ABDA hat diesbezüglich beim BMG angefragt. Sobald uns nähere Informationen vorliegen, werden wir entsprechend informieren.

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Information | 29.09.2021

Aktualisierung der Begleitdokumentation für die COVID-19-Impfstoffbelieferung

Hiermit informieren wir Sie über das aktualisierte Formblatt für die Begleitdokumentation bei der Belieferung der Ärzte mit COVID-19-Impfstoffen. Das Dokument wurde um den COVID-19-Impfstoff Spikevax® von Moderna ergänzt und ist mit dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) abgestimmt.

Wir weisen darauf hin, dass das Dokument in Kürze noch einmal geändert werden muss. Es ist vorgesehen, einen Hinweis zur verlängerten Haltbarkeit von Comirnaty® aufzunehmen. Einen Entwurf hat die ABDA dem BMG bereits zur Verfügung gestellt. Sobald  die ABDA die Freigabe des PEI erhält, wird die neue Fassung schnellstmöglich zur Verfügung gestellen.

Das Dokument steht auch auf abda.de unter „Informationen zum Coronavirus“ im geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung.  

 

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Information | 28.09.2021

Abrechnung Covid-19-Zertifikate

Ergänzend zur gestrigen Information „Abrechnung Covid-19-Zertifikate“ hat uns die ABDA die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) übersandte Anregung einer Einwilligungserklärung bei Impfpassnachträgen übermittelt.
Eine Einwilligung von Patientinnen und Patienten könnte laut BMG wie folgt aussehen:

"Mit meiner Unterschrift willige ich ausdrücklich in die Verarbeitung meiner personenbezogenen Angaben (Name, Vorname und Datum der Nachtragung) durch (Name der Apotheke bzw. des Inhabers) ausschließlich zum Zwecke des Nachweises der korrekten Abrechnung der von ihr/ihm erbrachten Nachtragung meiner COVID-19-Schutzimpfung in meinen Impfpass ein.
Ich wurde darüber informiert, dass die von mir erhobenen personenbezogenen Angaben (Name, Vorname und Datum der Nachtragung) nach § 10 Absatz 3 Satz 1 der Coronavirus-Impfverordnung bis zum 31. Dezember 2024 von der o. g. Apotheke für den Zweck des Nachweises der korrekten Abrechnung unverändert zu speichern oder aufzubewahren sind. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten gelöscht. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden."

Wie bereits im Leitfaden „Handlungsempfehlung für die Abrechnung von COVID-19-Zertifikaten und Impfpassnachträgen“ beschrieben, ist die Übersicht in der Apotheke unverändert bis zum 31. Dezember 2024 aufzubewahren oder zu speichern. So kann sichergestellt werden, dass im Falle einer Nachprüfung der in Rechnung gestellten Nachtragungen, überprüfbare rechnungsbegründende Unterlagen in den Apotheken vorhanden sind.

27.09.2021 - Hiermit informieren wir Sie über die Aktualisierung der Handlungsempfehlung zur Abrechnung von Covid-19-Zertifikaten, die um die Abrechnung

• der Impfzertifikate für COVID-19 Booster-Impfungen,
• der COVID-19 Genesenenzertifikate und
• der Nachträge im Impfausweis über COVID-19 Impfungen

erweitert wurde. Der Leitfaden wurde dazu in „Handlungsempfehlung für die Abrechnung von COVID-19-Zertifikaten und Impfpassnachträgen“ umbenannt.

Die Details zum Abrechnungsverfahren entnehmen Sie bitte dem beigefügten Leitfaden. Das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesamt für Soziale Sicherung sind mit dem Verfahren einverstanden. Die Apothekensoftwarehäuser und die Apothekenrechenzentren wurden über die Änderungen informiert.

Der aktualisierte Leitfaden findet sich auch ab sofort im geschützten Bereich der ABDA-Homepage.

 

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Information | 27.09.2021

Bestellung Impfzubehör, Auslieferung Spikevax und überarbeitetes Dokument

Hiermit möchten wir Ihnen weitere Informationen zur Bestellung von Impfzubehör und Impfstoffen zukommen lassen.

COVID-19-Impfstoffe für die KW 40 (4. bis 8. Oktober 2021)

• Vorerst keine Umstellung auf separate Bestellung und Lieferung des Impfzubehörs

In unserer Mail vom 17.09. hatten wir darüber informiert, dass für die COVID-19-Impfstoffe, die am 4. Oktober 2021 ausgeliefert werden (KW 40), das Impfzubehör nicht mehr vialbezogen mitgeliefert wird. Vielmehr müssten sich die Ärzte rechtzeitig mit Impfzubehör bevorraten. Einzelheiten des genauen Verfahrens wollten wir mitteilen, sowie uns diese bekannt wären.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die ABDA nun kurzfristig darüber informiert, dass die für KW 40 geplante Umstellung der Lieferung des Impfzubehörs voraussichtlich auf Ende Oktober 2021 verschoben wird.

Somit wird mit der Auslieferung der COVID-19-Impfstoffe am 4. Oktober 2021 (KW 40) wie gehabt das Impfzubehör vialbezogen mitgeliefert werden. Dies gilt unabhängig davon, ob Ärzte COVID-19-Impfstoffe mit oder ohne Zubehör bestellt haben.

Das notwendige Zubehör ist der aktualisierten, zwischen KBV, PHAGRO und ABDA abgestimmten Übersicht zu entnehmen.

Auslieferung von Spikevax® (Moderna) wie geplant (mit Impfzubehör)

Bestellungen der Ärzte über Spikevax® (Moderna), der bislang nur in Impfzentren verimpft wurde, werden somit ebenfalls mit vialbezogenem Impfzubehör beliefert werden.

Die Standardarbeitsanweisung derABDA zum Umgang mit Spikevax® in der Apotheke hatten wir mit unserer Rundmail vom 17. September 2021 übermittelt. Sie ist auch auf der Coronaseite der ABDA eingestellt.

Aktualisiertes Dokument: COVID-19-Impfstoffe ‒ Wichtige Änderungen für die Bestellung in KW 38 (21. September 2021) für KW 40 (4. bis 8. Oktober 2021)

Das von der ABDA entsprechend aktualisierte Dokument übersenden wir in der Anlage zur Information und weiteren Verwendung. Die Dokumente sind wie üblich auf der Coronaseite der ABDA eingestellt.

Bestellmöglichkeit der Corona-Impfstoffe für KW 41 (11.10. – 15.10.) für Vertrags-, Privat- und Betriebsärzte

Modalitäten Vertrags- und Privatärzten
Auslieferung der Impfstoffe für die KW 41 am Montag, 11. Oktober 2021


Bestellzeit   Impfstoffe Information des Großhandels über Liefermengen
spätestens Dienstag,
28. September 2021, 12:00 bis 15:00 Uhr
» Comirnaty®,
» Vaxzevria®
» COVID-19-Impfstoff Janssen®
Dienstag,
05. Oktober 2021

 
Modalitäten Betriebsärzte
Auslieferung der Impfstoffe für die KW 41 am Montag, 11. Oktober 2021


Bestellzeit   Impfstoffe Information des Großhandels
über Liefermengen
 
Mittwoch,
29. September 2021
12:00 bis 15:00 Uhr 
Comirnaty®  Mittwoch,
6. Oktober 2021


 
Bei der Bestellung der COVID-19-Impfstoffe ist die Differenzierung zwischen Erst- und Zweitimpfungen entfallen. Dies gilt auch für Auffrischimpfungen. Vertrags-, Privat- und Betriebsärzte können die insgesamt benötigte Impfstoffmenge auf einem Rezept verordnen.

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