landesapothekerkammer Hessen
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Aktuelles | Archiv

Sondermeldung

Sondermeldung | 21.03.2019

Klausurtagung vom 20. März 2019

Im Rahmen einer Klausurtagung hat die Delegiertenversammlung der Landesapothekerkammer Hessen ihre Auffassung bekräftigt, dass zur Gewährleistung eines einheitlichen Apothekenabgabepreises die Rückführung des Versandhandels auf das europarechtlich gebotene Maß und damit ein Ausschluss des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln die einzig zielführende Lösung ist.

Zuvor hatten die Delegierten das „Eckpunktepapier zur Stärkung der flächendeckenden Versorgung“ des Bundesministeriums für Gesundheit vom März 2019 ausführlich diskutiert. Dort ist unter anderem vorgesehen, dass die Einhaltung der Arzneimittelpreisverordnung Gegenstand des Rahmenvertrages nach §129 Abs. 2. SGB V wird und § 78 Abs. 1 S. 4 AMG gestrichen werden soll. Damit versucht das BMG ein Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland zu vermeiden. Eine Streichung von § 78 Abs. 1. S. 4 AMG, so die Delegiertenversammlung, führt jedoch dazu, dass der Gesetzgeber ordnungsrechtlich nicht mehr am einheitlichen Apothekenabgabe-preis festhält. Eine ausschließliche Überführung in das Sozialgesetzbuch, so die Delegiertenversammlung, ist ein untaugliches Mittel. Gleichpreisigkeit besteht nur dann, wenn gleiche Preise für jedes verschreibungspflichtige Arzneimittel, das ein Patient in Deutschland erhält, gelten. Durch die vorgesehene Regelung werden Arzneimittel für Selbstzahler sowie privatversicherte Patientinnen und Patienten nicht umfasst.

Die Delegiertenversammlung kommt einstimmig zu dem Ergebnis, dass mit den vorgeschlagenen Maßnahmen des BMG die uneingeschränkte Gleichpreisigkeit für verschreibungspflichtige Arzneimittel nicht erreicht wird und fordert daher die ABDA auf, die Beschlussvorlage aus der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Januar umzusetzen und auf die Rückführung des Versandhandels auf das europarechtlich gebotene Maß als einziges Mittel zur Gewährung der Gleichpreisigkeit zu dringen.

 

Information

Information | 15.03.2019

ABDA-Kampagne

Ab dem 15. März startet die Bestellphase für die ABDA-Kampagne „Einfach unverzichtbar.“, die im Mai startet. Sie haben die Möglichkeit, Ihr persönliches Kampagnenpaket kostenlos im Bestellshop (www.apothekenkampagne.de/shop) zusammenzustellen. Wählen Sie aus den Themen Kinder und Arzneimittel, Nacht- und Notdienst, Persönliche Beratung sowie Datenschutz bis zu vier  Wunschplakate in den Formaten DIN A1 oder DIN A2 und machen Sie so in Ihrer Offizin auf die Leistungen der Apotheken vor Ort aufmerksam.

Zusätzliches Nachwuchspaket

Sie möchten junge Menschen für den Beruf in der Apotheke begeistern und über die unterschiedlichen Aufgabenfelder von Apothekern, PTA und PKA informieren? Nutzen Sie hierfür das Nachwuchspaket der diesjährigen Hauptwelle. Zwei Plakate in Kampagnenoptik sowie ein Schaufensteraufkleber machen auf die Berufe in den Vor-Ort-Apotheken aufmerksam. Mit drei Flyern zu den Berufsbildern Apotheker, PTA und PKA – im Paket mit praktischem Flyer-Aufsteller – können Sie Interessierten Informationen zum Studium und zu den Aufgaben der Berufe mit nach Hause geben.

Bestellungen über www.apothekenkampagne.de und per Fax bis zum 12. April.

Falls Sie noch nicht online bestellt haben – so funktioniert es:

1. Melden Sie sich auf www.apothekenkampagne.de mit Ihren Zugangsdaten an. Noch keinen Account? Erstellen Sie diesen ganz einfach mit einer Registrierung. Ihre Filialapotheken können Sie über einen Haupt-Account verwalten.
2. Bestellen Sie Ihr Kampagnenpaket sowie auf Wunsch ein zusätzliches Nachwuchspaket.
3. Kontrollieren Sie die angezeigte Lieferadresse und bestätigen Sie Ihre Bestellung – fertig!

Ihre Bestellung wird im Anschluss zusammen mit den anderen eingehenden Ordern zunächst gesammelt und so auf den Versandweg gebracht, dass die Kampagnenmaterialien spätestens zum Start der Hauptwelle im Mai bei Ihnen in der Apotheke zugestellt werden.
Sie haben Fragen zur Registrierung oder zum Bestellvorgang? Schreiben Sie eine E-Mail an info@apothekenkampagne.de.

Optional besteht die Möglichkeit, per Fax ein feststehendes Kampagnenpaket mit zwei Plakaten in DIN A2 zu ordern. Zusätzliche Materialien wie das Nachwuchspaket und die Rezepturtüten sind ausschließlich online verfügbar.

 

 

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Arzneimittelversorgung

Arzneimittelversorgung | 21.02.2019

Arzneimittelgesetz: Ergänzung zur Allgemeinverfügung der in Deutschland zugelassenen saisonalen Influenza-Impfstoffen

In Ergänzung zur Allgemeinverfügung des Regierungspräsidiums Darmstadt hat das Regierungspräsidium Darmstadt auf Antrag der Sanofi – Aventis Deutschland GmbH gestattet, zwei Chargen Vaxigrip Tetra in Deutschland in den Verkehr zu bringen.

Es handelt sich hierbei um die Chargen R3J824V und R3J825V

Hersteller ist Sanofi Pasteur SA VdR, Parc Industriel d’Incarville BP 101, 27101 Val de Reuil, Frankreich; Zulassungsinhaber ist Sanofi Pasteur Europe, 14 Escape Henry Vallée, 69007 Lyon, Frankreich.

Aus- und Fortbildung

Aus- und Fortbildung | 18.02.2019

Pharmacon Meran 26. bis 31. Mai 2019

Eine der wichtigsten Fortbildungen für Apotheker im deutschsprachigen Raum geht in die nächste Runde: der pharmacon Meran vom 26. bis 31. Mai 2019.
 
Und auch die 57. Internationale Pharmazeutische Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer hält wieder einige wertvolle Einblicke und exklusives Wissen für die Apotheker Ihrer Kammer bereit – 2019 zum Thema „Haut, Urogenitaltrakt, Hormone“.
 
Praxisrelevante Seminare zu diesem hochaktuellen Bereich stehen in Meran genauso auf dem Programm wie erstklassige wissenschaftliche Vorträge auf höchstem Level, kuratiert vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesapothekerkammer. 
 
Die pharmacon Kongresse sind erstklassige Fortbildungsveranstaltungen für die praktische und wissenschaftliche Pharmazie: Die führenden Köpfe der Zunft präsentieren das aktuelle pharmazeutische Wissen der Zeit, begleitet von praxisnahen Seminaren und ergänzt durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Übrigens: Der pharmacon-Kongress ist im Rahmen des Fortbildungszertifikates der Landesapothekerkammer anerkannt. Berechnung: 1 Punkt pro 45 Min. Fortbildungseinheit. Sie können also bis zu 43 Punkte für Ihr Fortbildungszertifikat erhalten. Die Seminare und Vorträge entsprechen der Richtlinie für die Akkreditierung von Fortbildungsmaßnahmen der Bundesapothekerkammer.
 
Unter www.pharmacon.de/meran finden Sie das ausführliche Programm und können schon einmal einen detaillierten Blick auf die einzelnen Vorträge werfen. Die Anmeldung zum pharmacon wird ab Mitte Februar möglich sein.

Information

Information | 07.02.2019

Wichtige Information zu securPharm

Am 9. Februar 2019 beginnt eine neue Phase in der Umsetzung der EU-Fälschungsschutzrichtlinie. Ab diesem Tag sind Sie verpflichtet, verifizierungspflichtige Arzneimittel ausschließlich nach erfolgreicher Verifikation und Ausbuchung an den Patienten abzugeben.

Ergänzend zu den FAQ (https://www.apothekerkammer.de/pdf/FAQ_securpharmCD_20190104.pdf) möchten wir Ihnen die von der ABDA verschickten Informationen zur Verfügung stellen. Das unten eingestellte PDF besteht aus drei Teilen, und zwar Handlungsoptionen für Apotheken in der Anlaufphase (A), Informationen zum Umgang mit der Pflicht zur Separierung ab dem 9. Februar 2019 (B) und Hinweisen zum Erstöffnungsschutz und Data Matrix Code.

Die Handlungshinweise (A) wurden versucht, soweit wie möglich mit den Behörden abzustimmen. 

Leider bleibt aber festzuhalten, dass es in Deutschland, abweichend von den entsprechenden Regelungen in vielen anderen Ländern und den mit der Europäischen Kommission abgestimmten Empfehlungen der EMVO – European Medicines Verification Organisation – keine generelle ‚Stabilisierungsphase‘ zum Beginn geben wird, in der alle Arzneimittel auch bei nicht erfolgreicher Verifikation übergangsweise ohne weitere Überprüfung abgegeben werden können, wenn dem nicht klare weitere Indizien für einen Fälschungsverdacht entgegen stehen. 

Dieses hat zur Folge, dass es auch in der Anfangsphase, in der (fast) ausschließlich Bestandsware im Markt ist, beim Versuch der Verifikation zu Konfliktmeldungen kommen kann, mit denen in der Apotheke umgegangen werden muss (A) und es Fälle geben wird, in denen die Packung nicht an den Patienten abgegeben werden darf (B).
 
Bei allen Überlegungen muss zuerst die sichere, zuverlässige und zeitnahe Versorgung des Patienten im Vordergrund stehen. Gerade um diese zu gewährleisten, legt die Delegierte Verordnung zur Umsetzung der Fälschungsschutzrichtlinie fest, dass bis zum 8. Februar 2019 legal in Verkehr gebrachte Arzneimittel grundsätzlich bis zu ihrem Verfallsdatum abgabefähig bleiben (solange dem nichts Anderes entgegensteht).

 

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Allgemeinpharmazie - Modul C.2, März 2019

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AMTS bei Eisensubstitutionstherapie - darf es ein bisschen mehr sein?

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