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Die nächsten Delegiertenversammlungen finden statt am

21. Juni 2017
22. November 2017.

Beginn ist um 10 Uhr im MERCURE Hotel Frankfurt Eschborn-Ost, Helfmann-Park 6, 65760 Eschborn.

Die Anmeldung von Gästen ist erbeten unter der Rufnummer 069 979509-23.

LAK aktuell Ausgabe März 2017



Ursula Funke, Präsidentin

Nachwuchsförderung: Wir gemeinsam für Morgen

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln auch in der Zukunft zu sichern, das ist eines der Kernziele, die wir unablässig verfolgen. Aktuell haben wir uns mit ganzer Kraft für das Versandhandelsverbot mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und damit für die Stärkung der öffentlichen Apotheken eingesetzt.

Diese Stärkung muss auch von innen erfolgen, indem wir uns intensiv für den Apothekennachwuchs einsetzen. Zwar ist Pharmazie nach wie vor ein „hartes“ NC-Fach, doch die Studiengänge Pharmazie an den Universitäten sind ausgelastet. Doch viele Absolventen entscheiden sich gegen den Arbeitsplatz in der öffentlichen Apotheke. Gleichzeitig erreichen auch viele Apotheker das Rentenalter, so dass der Bedarf an Kollegen immer größer wird. Jeder von uns, der in öffentlichen Apotheken tätig ist, kann sich hier engagieren: Motivieren Sie die angehenden Kollegen während der Famulatur und des praktischen Jahres. Um das Pharmaziepraktikum interessant zu gestalten, gibt es von uns zahlreiche Hilfsmittel, Stichworte sind die akkreditierte Ausbildungsapotheke oder der Leitfaden der BAK. Auch bieten wir ein Ausbilderseminar an, bei dem Sie sicher wertvolle Informationen erhalten können. Näheres hierzu finden Sie auf der Kammer-Homepage im Bereich Fortbildung.

Es liegt an uns, die Studierenden und Praktikanten schon frühzeitig „abzuholen“: Wir können den Nachwuchs von den abwechslungsreichen, anspruchsvollen, erfüllenden Tätigkeiten und damit dem „Arbeitsplatz öffentliche Apotheke“ überzeugen.

Überzeugungsarbeit, die wir im Übrigen auch mit Blick auf das pharmazeutische Fachpersonal leisten müssen. Auch hier lässt sich früh ansetzen, beispielsweise, indem wir Schülern Praktika ermöglichen und auf diese Weise frühzeitig für eine pharmazeutische – oder auch kaufmännische – Ausbildung interessieren. Wichtig ist, dass junge Menschen, Eltern und Lehrer überhaupt wissen, dass es die Berufsbilder PKA und PTA gibt und was diese auszeichnet. Daher ist es wichtig, dass wir regional vor Ort, bei Ausbildungstagen in Schulen und bei regionalen Ausbildungsmessen präsent sind und informieren.

Wir alle sind, jeder an seinem Platz, gefragt, den Nachwuchs für den „Arbeitsplatz öffentliche Apotheke“ zu begeistern – und damit langfristig die flächendeckende Versorgung mit Medikamenten zum Wohle des Patienten zu gewährleisten.

Ihre

Ursula Funke


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© Foto Stadthalle Gießen GmbH

96. Zentrale Fortbildung in Gießen

Am 18. und 19. März 2017 findet die 96. Zentrale Fortbildungsveranstaltung der Akademie für Pharmazeutische Fortbildung der Landesapothekerkammer Hessen statt.

Veranstaltungsort: Kongresshalle, Berliner Platz 2, 35390 Gießen

Thema: Aktuelle Therapiekonzepte kardiovaskulärer Erkrankungen

 

Programm am Samstag, 18. März 2017

15:00 – 15:15 Uhr

Eröffnung und Begrüßung

Ursula Funke, Präsidentin der LAK Hessen

15:15 – 16:15 Uhr

Herz – Erkrankungen, Diagnostik, Interventionen

Dr. med. Marco Campo dell‘ Orto
Sportklinik Bad Nauheim, MCI GmbH, Bad Nauheim

16:30 – 17:30 Uhr   

 

Das geht ans Herz – Risiken und Maßnahmen im Medikationsmanagement bei QT-Zeitverlängerung

Dr. rer. nat. Dirk Keiner
Zentralapotheke des SRH Zentralklinikums Suhl, Suhl

17:45 – 18:45 Uhr 

Medikamentöse, interventionelle und chirurgische Therapie der KHK, Update 2017

PD Dr. Andreas Rolf
Kerckhoff-Klinik GmbH, Abt. Kardiologie, Bad Nauheim

Programm am Sonntag, 19. März 2017

09:15 – 10:15 Uhr     

Neue Wirkmechanismen und Pharmaka in der Therapie der Herzinsuffizienz

Prof. Dr. med. Ali El-Armouche
Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, TU Dresden, Dresden

10:30 – 11:30 Uhr

Arterielle Hypertonie – wann und wie behandeln?

Prof. Dr. med. Michael Weber
Kreisklinik Groß-Umstadt, Klinik für Innere Medizin II, Groß-Umstadt

11:45 – 12:45 Uhr   

 

Neue orale Antikoagulantien – Gibt es noch eine Indikation für Vitamin K-Antagonisten?

PD Dr. Carina Hohmann
Klinikum Fulda gAG, Apotheke & Patienten-Beratungs-Zentrum, Universitätsmedizin Marburg – Campus Fulda, Fulda

 Moderation:

Prof. Dr. Dieter Steinhilber

Sprecher der Akademie für Pharmazeutische Fortbildung der LAK Hessen

Programmänderungen vorbehalten. Teilnahmebescheinigungen werden für Samstag und Sonntag gesondert ausgestellt und liegen ab der zweiten Pause an der Rezeption in der Kongresshalle aus. Kinderbetreuung ist vorgesehen. Telefonische Anmeldung (mit Altersangabe des Kindes) unter 069 979509-11 erbeten.



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© Foto NataSnwo/shutterstock.com

Kinderbetreuung während der ZFB

Wie gewohnt bietet die Landesapothekerkammer Hessen während der Zentralen Fortbildungsveranstaltung eine Kinderbetreuung an. Die Betreuung ist selbstverständlich kostenlos und soll den Kollegen mit jüngeren Kindern die Entscheidung zur Teilnahme erleichtern.

An beiden Veranstaltungstagen werden Kinder jeden Alters von erfahrenen Erzieherinnen betreut, während sich ihre Eltern der Pharmazeutischen Fortbildung widmen können. Im Versailles-Zimmer neben dem großen Saal der Gießener Kongresshalle spielen und basteln die Kinder gemeinsam. Auch für einen kleinen Imbiss wird gesorgt.

Um besser planen zu können, bitten wir die Teilnehmer eine Betreuung bis Freitag, 17. März 2017, 12:00 Uhr, in der Geschäftsstelle anzumelden (Telefon: 069 979509-11). Sollte der Fortbildungswunsch erst plötzlich und ganz spontan entstehen, so ist es auch nicht problematisch, die Kinder unangemeldet mitzubringen. Das Organisationsteam im Foyer hilft Ihnen gerne weiter.



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© Foto C.K.Ma/shutterstock.com

Interdisziplinäre Fortbildung für Ärzte und Apotheker

Am 22. März 2017 findet unter der Leitung von Prof. Dr. med. Klaus-Reinhard Genth und Prof. Dr. rer. nat. Dieter Steinhilber der erste Teil einer interdisziplinären Fortbildung für Ärzte und Apotheker in Frankfurt am Main statt. Thematisiert werden die „Chancen und Risiken der personalisierten Medizin".

Das ausführliche Programm können Sie als pdf über den untenstehenden Link herunterladen.

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© Foto ABDA

Vorankündigung: Schnupperkurs und Zertifikatfortbildung Palliativpharmazie

Palliativpharmazie ist der Beitrag des Apothekers und des pharmazeutischen Fachpersonals zur Palliativversorgung. Sie umfasst sämtliche pharmazeutischen Aspekte der Versorgung ebenso wie die Begleitung von Palliativpatienten und ihren Angehörigen. Dazu gehören die Versorgung mit Arzneimitteln inkl. Medikationsmanagement, die pharmazeutische Betreuung, aber auch die patientenindividuelle Herstellung von Rezepturen.

Da die Bevölkerung immer älter wird, werden typische Alterserkrankungen und damit auch begleitende Therapien zunehmen. Neben der Geriatrischen Pharmazie wird das Thema Palliativ Care eine immer größere Bedeutung erlangen.

Zertifikatfortbildung „Palliativpharmazie“

Um dem gerecht zu werden sowie aufgrund der vermehrten Nachfrage wird die Landesapothekerkammer Hessen daher wieder eine Zertifikatfortbildung „Palliativpharmazie“ anbieten. Der Schnupperkurs ist für das zweite Halbjahr – voraussichtlich im November – in Planung, die Zertifikatfortbildung selbst für das Jahr 2018. Zudem wird dieses wichtige Thema auch durch die Zentrale Fortbildung der Landesapothekerkammer Hessen im November in Gießen, die sich mit dem Thema „Palliativpharmazie“ auseinandersetzt, beleuchtet.

Zusätzlich unterstützt die Landesapothekerkammer Hessen ihre Mitglieder in der Notfallversorgung von Palliativpatienten seit 2012 mit einer Empfehlung, die die ambulante Notfallversorgung von Palliativpatienten durch jede Apotheke sicherstellt. Das Dokument steht >> hier  für Sie zum Download bereit.

Aufbau der Fortbildung

Im Rahmen der Zertifikatfortbildung sind 40 Seminarstunden sowie eine dreitägige Hospitation in einem Hospiz, einer Palliativstation oder bei einem ambulanten Palliativdienst mit spezialisierter ambulanter Palliativversorgung (SAPV) zu absolvieren, inkl. der Dokumentation eines Patientenfalls.

Es werden folgende Kenntnisse vermittelt:

  • Welche pharmazeutischen Serviceleistungen kann die Arzneimittelversorgung der Palliativpatienten verbessern,

  • Welche medikamentösen und nichtmedikamentösen Behandlungen lindern belastende Beschwerden,

  • Welche Organisationsstrukturen gibt es in der multidisziplinären Versorgung der Palliativpatienten und wie ist der Apotheker als Teil des Versorgungsnetzwerkes eingebunden,

  • Die Wahrnehmung der Erkrankten in ihrer Ganzheitlichkeit inkl. einer vorausschauenden Betreuung und einer vorsorgenden Behandlung und welche ethischen und rechtlichen Aspekte dabei zu berücksichtigen sind,

  • Welche psychosozialen und spirituellen Bedürfnisse Palliativpatienten und ihre Angehörigen haben, und dass die Betreuung und Behandlung an den individuellen Bedürfnissen, Wünschen und Wertvorstellungen der Patienten und ihrer Angehörigen orientiert werden muss,

  • Welche Besonderheiten in der Kommunikation mit Palliativpatienten und ihren Angehörigen sowie in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit Angehörigen anderer in die Palliativversorgung involvierter Berufsgruppen zu beachten sind,

  • Dass eine kompetente Betreuung Schwerkranker und Sterbender nur gelingen kann, wenn die Betreuenden ihre Einstellung zu Krankheit, Sterben, Tod und Trauer reflektieren sowie ihre eigenen Grenzen wahrnehmen können.



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Wiedereinsteiger-Seminar

Haben Sie im Beruf pausiert und möchten gerne wieder in den Berufsalltag einer Apotheke einsteigen? Oder haben Sie in den letzten Jahren in einem anderen pharmazeutischen Gebiet gearbeitet und es zieht Sie wieder an „die Basis“ in die Apotheke? Sie haben jedoch Bedenken, nur schwer wieder den Anschluss zu finden bei der Fülle der gesetzlichen, medizinischen und pharmazeutischen Veränderungen der letzten Jahre? Dann ist unser Wiedereinsteiger-Seminar genau das Richtige für Sie!

Nicht nur die Gesetzesgrundlagen und Verordnungen, die den Apothekenbetrieb betreffen, sind heute andere als vor einigen Jahren. EDV-Kenntnisse müssen aufgefrischt werden, Abrechnungsfragen – unter anderem auch durch die Einführung der Rabattverträge – werden immer wichtiger und müssen Beachtung finden. Durch die Änderungen in der Apothekenbetriebsordnung sind neue Schwerpunkte in der praktischen Arbeit hinzugekommen.

Gerne will die Landesapothekerkammer Hessen allen motivierten Apothekern Hilfestellung geben und bietet, nach großer Resonanz auf das vorangegangene Seminar, im Oktober/November 2017 erneut ein Wiedereinsteigerseminar an.

Termine:       Samstag, 7. Oktober und Sonntag, 8. Oktober 2017 und

                     Samstag, 25. November und Sonntag, 26. November 2017

Ort:               Eschborn

Uhrzeit:         09:00 Uhr – ca. 18:30 Uhr

Gebühr:        250,00 Euro (für beide Wochenenden)

Die Anmeldung erfolgt online auf der >> Homepage der Landesapothekerkammer Hessen.

Im Anschluss an das Wiedereinsteiger-Seminar können die Teilnehmer gerne ein Praktikum in einer Apotheke absolvieren. Den Kontakt zu möglichen Praktikumsapotheken stellt die Landesapothekerkammer Hessen auf Wunsch her.

Ihre Ansprechpartnerin in der Landesapothekerkammer Hessen:
Dr. Pamela Kantelhardt
Kuhwaldstraße 46, 60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069 979509-59
E-Mail: p.kantelhardt@apothekerkammer.de

 



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Seminarzyklus: Weiterbildung „Geriatrische Pharmazie"

Die Optimierung des Medikationsprozesses für geriatrische Patienten sowie die Lösung arzneimittelbezogener Probleme gehören – wie viele andere interessante Themen rund um den geriatrischen Patienten – zu den in dieser Weiterbildung vermittelnden Inhalten.

Während der Weiterbildung sind mindestens 100 Seminarstunden sowie ein dreitägiges Praktikum zu absolvieren – entweder in einem Pflegeheim oder einer geeigneten geriatrischen Station eines Krankenhauses. Dieses Praktikum ist die Grundlage für die anzufertigende Projektarbeit.

Auch wenn der Zyklus bereits im Februar startete, können Sie jetzt noch einsteigen. Nutzen Sie die Gelegenheit.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Weitere Informationen finden Sie auf der >> Homepage der Landesapothekerkammer Hessen sowie auf der >> ABDA-Internetseite.

Save the Date! Das zweite Seminar des Zyklus zur „Geriatrischen Pharmazie" findet vom 19. – 21. Mai 2017 in Frankfurt am Main statt. Es sind noch Plätze frei. Bitte denken Sie ebenfalls daran, sich zur Weiterbildung anzumelden.



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© Foto ABDA

Seminarankündigung (Fort- und Weiterbildung): Homöopathie und Naturheilverfahren

Bereich:                   Homöopathie und Naturheilverfahren
                                Phytotherapie Teile I bis III

Referentin:              Dr. Katharina Vogelsang, Apothekerin
                                Heilpflanzenschule Calendula, Gießen

Termine:                  11. – 13. August 2017 (I und II) WB 16 und 17
                                9. - 10. September 2017 (III) WB 18
                                jeweils 09:00 – 18:45 Uhr

Veranstaltungsort:   Kongresshalle Gießen
                                Winchester-Zimmer
                                Berliner Platz 2
                                35390 Gießen

Anmeldungen erfolgen online über die >> Homepage der Landesapothekerkammer Hessen.

Für Weiterbildungsinteressierte: Durch den Besuch der Teile I bis III erhalten Sie die Anerkennung für das Seminar 1 „Phytotherapie“ der Weiterbildung Homöopathie und Naturheilkunde (40 Stunden).

Auf Wunsch besteht beim August-Termin die Möglichkeit, den Heilpflanzenanbau in Staufenberg zu besichtigen und den nahe gelegenen Botanischen Garten zu besuchen (Eintritt kostenfrei).



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© Foto Elke Födisch, Goethe-Universität Frankfurt

Begleitender Unterricht für Pharmazeuten im Praktikum 2017

Die Begleitenden Unterrichtsveranstaltungen nach § 4 Abs. 4 der Approbationsordnung für Apotheker finden ganztags statt. Teilnahmevoraussetzung ist der bestandene zweite Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung.

Termin Teil 2:
28. August bis 8. September 2017

Veranstaltungsort:
Philipps-Universität Marburg
Fachbereich 15 - Chemie
Hörsaal A +5/0030
Hans-Meerwein-Strasse 8
35043 Marburg

abweichend am Montag, den 4. September 2017: diverse Hörsäle in Marburg, Lahntal.

 

Die Anmeldung zu den Begleitenden Unterrichtsveranstaltungen erfolgt >> online und muss nachfolgende Daten enthalten: Name, Vorname, Privatanschrift und den zu absolvierenden Teil.

Die Pharmazeuten im Praktikum erhalten nach Anmeldeschluss eine Anmeldebestätigung und weitere Informationen von der Geschäftsstelle. Der Stundenplan steht kurz vor den Veranstaltungen auf der >> Homepage der Landesapothekerkammer Hessen.



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AMINO-Datenbank: Für Sie gefunden und aufbereitet

Thema: alternative Therapie, Cimicifuga, Tamoxifen

Frage:  Gibt es Studien zur Sicherheit von Cimicifuga (Remifemin gewünscht) bei Frauen mit hormonabhängigem Brustkrebs, die unter den Tamoxifennebenwirkungen leiden? Ist Cimicifuga wirklich sicher? Wirkt es bei Tamoxifennebenwirkungen? Gibt es Wechselwirkungen mit Tamoxifen?

Kommentar: Die Datenlage zu Wirksamkeit und Sicherheit von Cimicifuga bei Patientinnen mit Wechseljahresbeschwerden aufgrund einer Tamoxifen-Therapie ist widersprüchlich. Während man früher vermutete, dass auch Cimicifuga, wie beispielsweise Rotklee oder Rhabarberwurzel, Phytoestrogene enthält, geht man heute eher davon aus, dass die Inhaltsstoffe von Cimicifuga über einen zentralen Wirkmechanismus aktiv sind.

In Studien konnte gezeigt werden, dass die im Rhizom der Pflanze enthaltenen Triterpenglykoside den LH-Spiegel senken, wodurch Wechseljahresbeschwerden gelindert werden können. Außerdem gibt es Hinweise auf eine Stimulation von D2-Rezeptoren.

In einem Cochrane-Review wurden 2012 Studien ausgewertet, an denen insgesamt über 2.000 Frauen in der Peri- oder Postmenopause teilnahmen. Hier konnte kein signifikanter Unterschied zwischen der Einnahme von Cimicifuga und Placebo in Bezug auf die Häufigkeit von Hitzewallungen oder auf Scores zu menopausalen Symptomen nachgewiesen werden. Insgesamt wird die Datenlage als nicht beweiskräftig bewertet, da es insgesamt nur wenige systematische Untersuchungen gibt und die vorhandenen Studien sehr heterogen in der Durchführung und daher schwer zu vergleichen sind und viele methodische Mängel aufweisen. Die Sicherheit von Cimicifuga ließ sich aus diesen Daten gar nicht bewerten, weil hierzu zu wenig valide Werte erhoben wurden. Insgesamt kommen die Autoren des Cochrane Reviews zu dem Schluss, dass die derzeitige Evidenzlage unzureichend ist, um den Einsatz von Cimicifuga bei Wechseljahresbeschwerden zu empfehlen, dass aber auf diesem Gebiet weiter geforscht werden sollte. [1] Frauen mit einer Tamoxifentherapie werden in dieser Untersuchung nicht betrachtet. Auch auf das Krebsrisiko wird nicht explizit eingegangen.

In einem etwas älteren Review, der speziell die Verwendung von Cimicifuga bei Krebspatientinnen betrachtet, wird ebenfalls festgestellt, dass ein Nutzen nicht nachgewiesen ist. Bezüglich der Sicherheit schlussfolgern die Autoren hier: „No significant adverse events were observed. (…) The treatment appeared to be safe.“

Zum gleichen Schluss kommt auch ein aktueller Übersichtsartikel. Zusammengefasst stellt man dort fest, dass man derzeit nicht davon ausgeht, dass Cimicifuga einen estrogenen Effekt hat. Es gibt sogar Untersuchungen, in denen ein Cimicifugaextrakt das Wachstum von Brustkrebszellen in vitro verlangsamte und beim Menschen konnten bei einer Einnahme über sechs Monate keine Veränderungen in der Dichte des Brustgewebes oder im Endometrium festgestellt werden. Hier schreibt der Autor wörtlich: „In summary, a high quality black cohosh product like Remifemin would seem a reasonable starting point to help a patient who has been treated for breast cancer to try to reduce her hot flushes“

Daten zu potentiellen Wechselwirkungen mit Tamoxifen konnten wir nicht finden.

Fazit: Die Datenlage ist für eine abschließende Bewertung des Nutzens von Cimicifuga gegen die Nebenwirkungen einer Tamoxifentherapie momentan unzureichend. Bisherige Studien lieferten hierzu widersprüchliche Ergebnisse. Die Daten bisher durchgeführter Untersuchungen sprechen dafür, dass die Einnahme von Cimicifuga nicht zu einem erhöhten Brustkrebsrisiko führt, eindeutig nachgewiesen ist auch dies bisher jedoch nicht. Das Wechselwirkungspotential der beiden Arzneien scheint bisher gar nicht systematisch untersucht zu sein. Insgesamt muss daher zwar von der Einnahme nicht grundsätzlich abgeraten werden, eine generelle Empfehlung kann jedoch auch nicht ausgesprochen werden.

Quelle: AMINO-Datenbank

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© Foto Africa Studio/shutterstock.com

Cannabis – was gilt es in der Apotheke zu beachten?

Am 10. März ist das sogenannte „Cannabisgesetz“ in Kraft getreten. Doch was gilt es, in der Apotheke zu beachten?

Bei einer Erstverordnung ist die Genehmigung der Krankenkasse nötig. Um diese muss sich der Patient bzw. der Arzt kümmern. Trotzdem empfiehlt es sich dringend, sich die Kostenübernahme von der Krankenkasse bestätigen zu lassen. Soll die Therapie sofort beginnen, geht dies nur über ein Privatrezept!

Derzeit sind im DAC vier Monographien inkl. Angaben zu Prüfung, Lagerung, Beschriftung etc. zu Cannabis enthalten:

  • „Cannabisblüten, Cannabis flos (C-053)“,

  • „Eingestelltes, raffiniertes Cannabisölharz (C-054)“,

  • „Cannabidiol (C-052)“ und

  • „Dronabinol (D-100)“.


Auch im NRF finden sich bereits die Rezepturvorschriften für

  • „Dronabinol-Kapseln 2,5 mg / 5 mg / 10 mg (NRF 22.7.)“ und

  • „Ölige Dronabinol-Tropfen 25 mg/ml (NRF 22.8.)“.

 

Als Vorabpublikation sind auch schon die Vorschriften zu

  • „Ölige Cannabisölharz-Lösung 25 mg/ml Dronabinol (NRF 22.11.)“,

  • „Cannabisblüten zur Inhalation nach Verdampfung (NRF 22.12.)“,

  • „Cannabisblüten in Einzeldosen zur Inhalation nach Verdampfung (NRF 22.13.)“, „Cannabisblüten zur Teezubereitung (NRF 22.14.)“,

  • „Cannabisblüten in Einzeldosen zur Teezubereitung (NRF 22.15.)“ und

  • „Ethanolische Dronabinol-Lösung 10 mg/ml zur Inhalation (NRF 22.16.)“

auf der >> DAC/NRF-Internetseite verfügbar.

Die Verordnung von Cannabis fällt unter das Betäubungsmittelgesetz, somit gelten die Regeln zur Belieferung eines BtM-Rezepts inklusive der daraus entstehenden Dokumentationspflichten! Einzige Ausnahme: Die Vorschrift „Ölige Cannabidiol-Lösung 50 mg/ml (NRF 22.10.)“, fällt nicht unter das BtMG.

Wieviel darf verschrieben werden?

Die Höchstmenge für Cannabis-Blüten beträgt 100 g für 30 Tage. Wird diese Menge überschritten, muss das Rezept mit „A“ gekennzeichnet sein. Der Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) in den Cannabis-Blüten ist hierfür das entscheidende Maß. Es kann aber vorkommen, dass dem Patienten verschiedene Cannabis-Sorten parallel verordnet werden. Der Arzt muss daher auf dem BtM-Rezept auch explizit die betreffenden Sorten vermerken. So ist z. B. auch zulässig, jeweils 50 g der Sorten Bedrocan und Bedica zu verordnen.

Was ist außerdem bei Verschreibungen zu beachten?

Der Arzt ist nicht dazu verpflichtet, NRF-Rezepturen zu verordnen! Er kann auch die unzerkleinerte Droge (in dem Fall die Blüten) aufschreiben. Diese werden inhaliert oder oral aufgenommen. Zur Inhalation empfiehlt sich die Verwendung eines elektrischen Verdampfers Derzeit sind in Deutschland zwei zertifizierte Medizinprodukte zugelassen (Volcano Medic, Vaporisator Mighty Medic). Auch die Zubereitung eines Tees ist möglich.

Bei der Erstverordnung muss der Apotheke die Gebrauchsanweisung schriftlich vorliegen, diese muss auf der Packung vermerkt werden. Bei Folgerezepten sollte die Dosierung auf dem Rezept vermerkt sein.

Eine Verordnung über Dronabinol (= THC, Reinsubstanz), bezieht sich i. d. R. auf die beiden NRF-Rezepturen 22.7 und 22.8 (s. o.).

Wie und wo kann Cannabis bezogen werden?

Cannabis-Blüten können als Importe aus den Niederlanden und Kanada bezogen werden. Die Fagron GmbH & Co. KG sowie die Pedanios GmbH stehen als Händler zur Verfügung. Beim >> BfArM können Sie erfahren, welche Cannabis-Sorten aktuell zur Verfügung stehen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass Fragen zur Anwendung nicht durch die Bundesopiumstelle beantwortet werden!

Was ist für das Beratungsgespräch zu beachten?

Die Anwendung immer unter gleichen Bedingungen (Essen, Tageszeit) stattfinden.

Die richtige Dosis muss langsam auftitriert werden. Aus Sicherheitsgründen sollte der Patient zu dieser Zeit kein Fahrzeug führen, da vor allem zu Beginn der Therapie häufig Nebenwirkungen auftreten. Diese werden jedoch mit der Zeit besser: es kommt zu Schwindelgefühle und Müdigkeit, aber auch Blutdruckabfall, Mundtrockenheit, Muskelentspannung, verstärkter Appetit und psychotrope Wirkungen können auftreten.

Bei Persönlichkeitsstörungen, psychotische Erkrankungen, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schwangerschaft und Stillzeit ist Cannabis kontraindiziert.

Wechselwirkungen treten mit Substraten des Cytochrom-P450-Systems auf.

Schwindelgefühl, Halluzinationen, Wahnvorstellungen Tachykardie oder Bradykardie mit Hypotonie können Symptome einer Überdosierung sein.

Zur weiteren Information steht auf der >> Homepage der ABDA im geschützten Bereich eine FAQ-Sammlung zu Cannabis zur Verfügung, die regelmäßig aktualisiert wird.



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© Foto Uwe Dettmar, Goethe-Universität Frankfurt

Vortragsveranstaltungen im Sommersemester 2017 - DPhG

Bei den Vortragsveranstaltungen im Sommersemester 2017 steht das Thema „Kinder" im Fokus. Die Veranstaltungsreihe wird in Zusammenarbeit zwischen der DPhG LG Hessen RG Rhein/Main, der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie der Landesapothekerkammer Hessen, Region Frankfurt am Main, angeboten.

25.04.2017

Prof. Dr. Matthias Schwab

Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie am Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart

Besonderheiten der Pharmakotherapie bei Kindern

16.05.2017

Dr. Wolfgang Kircher

St. Ulrich-Apotheke, Peißenberg

Arzneiformen und ihre Anwendungsprobleme bei Kindern

06.06.2017

 

Prof. Dr. Wolfgang Jilg

Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene
Universität Regensburg

Impfungen, die unsere Kinder brauchen

20.06.2017

Edith Bennack

Leitende Apothekerin, St. Elisabeth-Krankenhaus, Köln-Hohenlind

Rationaler Einsatz von Antibiotika bei Kindern

Die Vorträge finden jeweils um 20:15 Uhr im Biozentrum der Universität Frankfurt statt, Max-von-Laue-Str. 9 (Campus Riedberg), 60438 Frankfurt am Main, Hörsaal B 1 (großer Hörsaal). Jede Veranstaltung ist von der Landesapothekerkammer Hessen mit drei Fortbildungspunkten zertifiziert.

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Intern


© Foto privat

Nachruf: Dr. Ulrich Roesrath verstorben

Mit großer Betroffenheit haben wir die Nachricht über den so überraschenden Tod am 23.02.2017 unseres Kollegen Dr. Ulrich Roesrath, Rosen-Apotheke, Bad Karlshafen erhalten.

Dr. Roesrath ist in Höxter geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur, das er 1975 in Hofgeismar abgelegt hat, hat er sich beruflich an seiner Liebe zu Pferden und zum Reiten orientiert und eine Ausbildung zum Bereiter in Pforzheim absolviert. Nach den sich  daran anschließenden zwei Jahren bei der Bundeswehr war für seine berufliche Weiterentwicklung sein Vater das Vorbild und er ging zum Pharmaziestudium nach Marburg. Nach erfolgreichem Abschluss war er an der Philipps-Universität in Marburg im Arbeitskreis von Professor Wolfgang Hanefeld tätig und hat eine Doktorarbeit angefertigt.

Als frisch promovierter Apotheker begann er 1990 seine Tätigkeit in der väterlichen Rosen-Apotheke in Bad Karlshafen, die er ein Jahr später als Eigentümer übernommen hat. Schon bald fing er an, sich in der Freizeit für seine Kollegen und den Berufsstand zu engagieren. Unserer Delegiertenversammlung gehörte Dr. Roesrath von 2001 bis 2009 und von 2011 bis zu seinem Tod an.

Ich habe Dr. Roesrath als stillen und besonnenen Kollegen kennengelernt, der sich nach sorgfältigem Abwägen seine Meinung bildete, die er dann auch deutlich vertreten hat. Er war jedoch  in Diskussionen guten Argumenten gegenüber immer aufgeschlossen und wenn man ihn überzeugen konnte, war er auch gerne bereit, seine Position zu überdenken. Er nahm sein Gegenüber immer ernst, hatte eine äußerst freundliche und menschliche Art. Der beste Weg für die Sache, das Ringen um Kompromisslösungen waren ihm immer wichtig. Er nahm sein Delegiertenamt sehr ernst, scheute auch niemals den weiten Weg zu den Sitzungen nach Frankfurt. Für ihn stand die Weiterentwicklung des Apothekerberufes und der inhabergeführten Apotheke vor Ort, die Positionierung des Apothekers in der Öffentlichkeit sowie die Nachwuchsförderung und die Qualifizierung der jungen Kollegen sowie der PTAs und PKAs im Vordergrund. Mit großem Engagement haben er und seine Kollegen sich für die Beteiligung der Apotheker bei den Nordhessischen Gesundheitstagen eingesetzt – die große Resonanz der Bevölkerung war die verdiente Bestätigung. Im nordhessischen Kammergebiet hat er ohne viel Aufhebens sehr viel vor Ort geleistet, sei es die Koordination des Notdienstes – auch in Absprache mit anderen Kammerbezirken – , der Dialog der Apotheker untereinander oder der jahrelange Kampf um die PTA-Schule Kassel. Zu Apothekerstammtischen reiste er quer durch Nordhessen. Eine Woche vor seinem Tod habe ich noch ausführlich mit ihm über die derzeitige Situation nach dem EuGH-Urteil diskutiert und es wurde wieder deutlich, wie seine Gedanken um die Zukunft der Apotheke und der jungen Apothekergeneration kreisten.

Er war mit Herz und Seele Apotheker und Standespolitiker, keine Aufgabe wurde ihm zu viel. Wenn er etwas zugesagt hat, konnte man sich darauf verlassen, dass er – meistens einige Tage früher als verabredet – pünktlich liefert.

Die Verbundenheit zu seinem ersten erlernten Beruf begleitete ihn sein Leben lang als Hobby: seine Liebe zu den Pferden und dem Reiten. Auch als Pferdezüchter machte er sich einen Namen. So fand er seinen Ausgleich zu den vielfältigen Aufgaben bei und mit seinen Pferden in der Natur.

Der plötzliche und für uns alle überraschende Tod von Uli Roesrath hinterlässt eine große Lücke. Wir werden seine fundierten Beiträge in den Sitzungen, seine Mails, in denen er seine Gedanken mitteilte, seine kollegiale und freundliche Art sehr vermissen und wir werden ihn nie vergessen. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden, aber auch den Mitarbeitern seiner Apotheke.

Ursula Funke


Aktuell


© Foto ABDA/Lehner

Unterschriftenaktion nach EuGH-Urteil voller Erfolg

Rund 75.000 hessische Bürger haben sich mit ihren Unterschriften für den Erhalt der wohnortnahen Apotheken ausgesprochen. Das ist der bisherige Stand der Auswertung für die Unterschriftenaktion „Gesundheitssystem in Gefahr“, die von Ende Dezember 2016 bis zum 1. März 2017 in Hessens Apotheken als Teil einer bundesweiten Aktion lief.

Ursula Funke bewertet die Aktion als großen Erfolg: „Wenn 75.000 hessische Bürger mit ihrer Unterschrift eine sozial gerechte und wohnortnahe Arzneimittelversorgung für die Zukunft einfordern, dann ist das ein klarer Auftrag in Richtung Politik, zu handeln. Das heißt: den Versand von Arzneimitteln auf den Bereich nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel zurückzuführen und das entsprechende Gesetz zügig zu verabschieden. Den vielen Kolleginnen und Kollegen in den hessischen Apotheken möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken.“

Insgesamt wurden im Rahmen der bundesweiten Aktion bisher 1.163.335 Unterschriften gesammelt.



Aktuell


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Berufsnachwuchs gewinnen: Nutzen Sie den mobilen Messestand der LAK Hessen

Das Thema „Nachwuchsgewinnung“ ist derzeit in aller Munde: PTA-Schulen habe Schwierigkeiten, die Klassen zu füllen. Auch manche Berufsschule, die PKA ausbildet, klagt über leere Klassen. Doch wie kann man den jungen Menschen die Berufsmöglichkeiten in der Apotheke näher bringen?

Eine Möglichkeit sind sicher Schülerpraktika. Hier ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen und den jungen Menschen die verschiedenen Arbeitsfelder zu zeigen. Sich nur über die billige Arbeitskraft zu freuen, die Regale abstaubt oder die Umschau einräumt macht, sicher keine Lust auf Apotheke.

Eine andere Möglichkeit sind Berufsmessen, auf denen Ausbildungsberufe beworben werden. Um engagierte Kollegen hierzu unterstützen, hat die Landesapotheker-kammer Hessen einen mobilen Messestand angeschafft, der an Mitglieder ausgeliehen werden kann. Derzeit ist ein Stand verfügbar, der in der Geschäftsstelle aufbewahrt wird.

Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten zur Nachwuchsgewinnung!



Im Fokus


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pharmacon Meran vom 21. bis 26. Mai 2017

Einmal im Jahr reisen Hunderte deutschsprachiger Apotheker in den Süden mit dem Ziel, eine anspruchsvolle, vielseitige und topaktuelle Fortbildungswoche zu erleben. Der pharmacon-Kongress in Meran hat in den über 50 Jahren seines Bestehens nichts an Anziehungskraft verloren. Kein Wunder – bietet der Kongress doch in seinen Vorträgen, Seminaren und Exkursionen eine einzigartige Mischung aus wissenschaftlichem Hintergrundwissen und Praxisrelevanz.

Mit Herz dabei

In Europa sterben jährlich mehr als 4 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, diese sind somit die häufigste Todesursache überhaupt. Zwar nimmt die Sterblichkeit insgesamt wegen der besseren Behandlungsmethoden ab, die Zunahme von Risikofaktoren, wie Übergewicht und Diabetes, wirkt dieser Entwicklung aber entgegen. In diesem Zusammenhang spielt daher die gesundheitliche Aufklärung und aktive Prävention eine wichtige Rolle. Wichtiger Ansprechpartner ist hierbei der Apotheker.

Fortbildung geht durch den Magen

Magen-Darm-Erkrankungen mit Durchfall und Erbrechen gehören zu den häufigsten Infekten. Auslöser sind oft durch Viren, Bakterien oder Parasiten kontaminierte Lebensmittel oder Hygienemangel. Die Therapie der Durchfallerkrankungen beinhaltet primär die orale, ggf. auch parenterale, Rehydratation, z. T. mit Gabe von Antibiotika und Motilitätshemmern als symptomatische Maßnahme. Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ist die Palette der Wirkstoffe überschaubar, wurde aber in den letzten Jahren durch Innovationen bereichert.

Pharmazie pur

… auch beim dritten Schwerpunktthema – der Tumortherapie. Es gibt kaum ein Gebiet, bei dem sich Therapieregime so schnell ändern wie hier. Wo früher Tumoren vorrangig aufgrund Ihres Ortes klassifiziert wurden, spielen nun immer mehr genetische Mutationen des Tumorgewebes oder immuntherapeutische Mechanismen eine Rolle. Aufgrund des Wissenszuwachses werden die Behandlungen immer komplexer. Noch am Anfang steht der Einsatz der Genschere CRISPR/Cas bei der Therapie von Krebserkrankungen bzw. in der Gentherapie. Wichtig, dass hier der Apotheker den Durchblick behält.

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