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Die nächsten Delegiertenversammlungen finden statt am

27. Juni 2016
28. September 2016
28. November 2016.

Beginn ist jeweils um 10 Uhr im Mercure-Hotel Frankfurt Eschborn-Ost, Helfmann-Park 6, 65760 Eschborn.

Die Anmeldung von Gästen ist erbeten unter der Rufnummer 069 979509-23.

LAK aktuell  Ausgabe April 2016



Kammerpräsidentin Ursula Funke

LAK aktuell – schnell, übersichtlich, informativ

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Tag für Tag leben wir im direkten Kontakt mit unseren Patienten das, was einen wesentlichen Teil unseres Berufes ausmacht: Wir beraten, erklären, beruhigen, helfen, begleiten. Wir kommunizieren auf allen Ebenen und setzen unsere Kompetenzen ganz für das Patientenwohl ein. 

Dabei sollten wir auch immer die Journalisten und damit die breite öffentliche Meinung im Blick behalten, ganz nach dem Motto: Schweigen ist Silber, Kommunizieren ist Gold. Mit unserer kontinuierlichen Pressearbeit haben wir in der Vergangenheit bereits erfolgreich gezeigt, wie wichtig diese Kommunikation nach „außen“ ist. Auch zukünftig werden wir auf diese Weise das Image unseres Berufsstandes weiter schärfen und die Qualifikationen des Apothekers medien- und öffentlichkeitswirksam darstellen.

Und auch die Kommunikation mit Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, möchten wir stärken und weiterentwickeln. Mit dem neuen LAK aktuell, das ab sofort monatlich in moderner Aufmachung erscheint, möchten wir Sie zeitnah, übersichtlich, prägnant sowie umfassend informieren. Auch die Themen der bisherigen Newsletter werden hier erscheinen. Welche Themen stehen auf der Kammeragenda? Wie sehen die Schwerpunkte aus? Stehen besondere Veranstaltungen im Fokus? Darüber möchten wir Sie zukünftig noch effizienter ins Bild setzen, so dass Sie trotz der großen Belastung im Arbeitsalltag immer gut und schnell informiert sind.

Ihre

Ursula Funke


Pharmazie


© Foto Tashtuvango/shutterstock.com

Weiterbildung zum Fachapotheker für „Pharmazeutische Technologie"

Der Fachapotheker für „Pharmazeutische Technologie" beschäftigt sich mit dem Weg, den der Arzneistoff hin zum fertigen Arzneimittel nimmt. Daher kommen verschiedene Tätigkeitsfelder in Frage: die galenische Entwicklung, die Qualitätssicherung und Herstellung, aber auch die Arbeit des GMP-Verantwortlichen sind mögliche Tätigkeitsbereiche des pharmazeutischen Technologen. Dabei tüftelt der Technologe an der Formulierung, die vom Labor bis zur Produktion reicht oder er beaufsichtigt und validiert Verfahrensschritte der Produktion.

Die Charakterisierung und Beurteilung von Arznei- und Hilfsstoffen, die Freisetzung, Stabilität und Inkompatibilität sind genauso Thema wie die Erstellung von Prüf- und Kontrollplänen inkl. statistischer Auswertung oder auch Maschinenkunde sowie Aspekte der Qualitätssicherung.

Der Fachapotheker für „Pharmazeutische Technologie" ist hauptsächlich in der pharmazeutischen Industrie beschäftigt, kann aber ebenso an Universitäten tätig sein. Es bietet sich ebenfalls an, die Weiterbildung parallel zur Promotion durchzuführen.



Pharmazie


© Foto Andrey Popov/shutterstock.com

Startschuss für Webinare

Ein Webinar ist ein Seminar, an dem Sie online über das Internet teilnehmen können. Sie ersparen sich lange Wege – möglicherweise bei schlechtem Wetter – und können z.B. von zu Hause an einer interaktiven Fortbildung teilnehmen.

Unsere Referenten halten das Webinar „live“ im Internet und Sie können zu einer festgelegten Start- und Endzeit am Webinar teilnehmen. Auf Ihrem Computer sehen Sie die Folien des Referenten und Sie hören über Lautsprecher, Headset oder über das Telefon seine mündlichen Erklärungen. Über eine Chatfunktion können Sie auch mit dem Vortragenden kommunizieren und ihm Fragen stellen. Sie brauchen: Einen Computer mit Internetverbindung; den Ton erhalten Sie über Ihren Computer, einen Lautsprecher, einen Kopfhörer oder das Telefon.

Übrigens: Die Termine sowie die Anleitung können Sie sich über den untenstehenden Download-Link herunterladen und ausdrucken - so sind sie stets griffbereit.

Die Landesapothekerkammer Hessen wird ab dem 27. April 2016 und darauf folgend an jedem dritten Mittwoch im Monat ein Webinar anbieten. Die Webinare sind gebührenfrei. Für die Teilnahme an einem Webinar erhalten Sie zwei Fortbildungspunkte.

Termine und Themen für das Jahr 2016

27. April 2016            
Cannabis eine Herausforderung für die Pharmazie (Professor Dr. Theodor Dingermann)

18. Mai 2016              
Spirale, Ring, Kondom und Pille danach (Dr. Christian Ude)

15. Juni 2016
Geriatrische Pharmazie (Dr. Hanna Seidling)

21. September 2016
Neue orale Antikoagulantien – Update 2016 (Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecs)

19. Oktober 2016        
Orale Zytostatika (Pauline Lechner)

16. November 2016    
Selbstmedikation in Fallbeispielen – Kopfschmerzen (Dr. Inga Leo-Gröning)

21. Dezember 2016
Osteoporose – Knochenschäden durch Arzneimittel (Dr. Dirk Keiner)

Die Webinare beginnen jeweils um 20.00 Uhr. In den Sommermonaten Juli und August werden keine Webinare angeboten.

Anmeldung und Teilnahme

1 - Unter dem Link Termine/Webinare finden Sie alle Webinare, die in diesem Jahr angeboten werden (Anmeldung mit Ihren Zugangsdaten zur Homepage der LAK Hessen). Sie finden in dieser Liste die Daten, die Themen, den Referenten und einen zu diesem Datum passenden Anmelde-Link.

2 – Klicken Sie auf diesen Link und melden Sie sich damit zum Webinar an. Eine Anmeldung ist bis 24 Uhr des Vortages des jeweiligen Webinars möglich.

3 – Sie erhalten dann eine Anmeldebestätigung per E-Mail.

4 – Am Tag des Webinars erhalten alle angemeldeten Teilnehmer morgens eine Erinnerungs-E-Mail mit dem Link zum Webinarbeitritt.

5 – Am Webinartag können Sie den virtuellen Seminarraum betreten; frühestens aber 30 Minuten vor Seminarbeginn. Dafür klicken Sie auf den Link in der Ihnen zugeschickten Erinnerungs-E-Mail. Beachten Sie bitte, dass nur angemeldete Teilnehmer Zugang zum virtuellen Seminarraum haben.

6 – Wenn Sie möchten, können Sie nach dem Webinar fünf Lernerfolgsfragen beantworten, für die Sie – bei richtiger Antwort - ebenfalls einen Fortbildungspunkt erhalten.

7 – Die Teilnahmebescheinigungen werden innerhalb von 8 Tagen nach dem Webinar automatisch erstellt und Ihnen per E-Mail zugesandt.

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Pharmazie


Prof. Dr. Dr. Mutschler mit LAK-Präsidentin Funke © Foto Landesapothekerkammer Hessen

Rückblick: 94. Zentrale Fortbildung in Gießen

Bei der Zentralen Fortbildung drehte sich alles um das Thema Viren. Neben alten Bekannten wie dem HI-Virus und dem Hepatitis-Virus wurde auch auf die in unseren Breitengraden seltenen aber hochpathogenen Viren wie Ebola und Lassa eingegangen. Natürlich durfte auch das Zika-Virus nicht fehlen.

In ihrer Eröffnungsrede betonte Ursula Funke die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen Ausbildung des pharmazeutischen Nachwuchses und hob das Konzept der Akkreditierten Ausbildungsapotheker hervor, das einen guten Leitfaden für die Ausbildung von Pharmazeuten im Praktikum in der öffentlichen Apotheke darstelle. Auch der Leitfaden der Bundesapothekerkammer sei eine gute Hilfestellung für ausbildende Kollegen. Mit großer Freude begrüßte sie neben den zahlreichen Gästen das Ehrenmitglied der Akademie für Pharmazeutische Fortbildung, Prof. Dr. Dr. Ernst Mutschler (oben im Bild mit Kammerpräsidentin Ursula Funke).

Virale Hepatitiden: Individuelle Therapiestrategien


Prof. Dr. Steinhilber mit Prof. Dr. Kronenberger, © Foto Landesapothekerkammer Hessen

Den Einstieg in diese hochinteressante Veranstaltung machte Prof. Dr. Bernd Kronenberger, Fulda, mit einem Vortrag über Hepatitis-Viren. Nach einem Überblick über die verschiedenen Hepatitis-Arten sowie deren Übertragungswege wurden die Therapien der chronischen Hepatitiden B und C besprochen. Während das Hepatitis B-Virus ein DNA-Virus ist, dass sich ausschließlich im Zellkern repliziert und durch verschiedene Therapieoptionen gut zu unterdrücken ist – so kann z.B. eine Leberfibrose unter Behandlung mit Nucleos(t)id-Analoga zurückgehen – ist das Hepatitis C-Virus ein RNA-Virus und eine Erkrankung mit diesem heilbar. Die Prävalenz der Hepatitis C liegt in Deutschland bei 0,5 %, eine Spontanheilung erfolgt bei 20 % der Patienten. Durch die neuen am Markt verfügbaren Substanzen sind Heilungsraten von 90 % möglich, allerdings gibt es Probleme bei bereits bestehenden Leberschädigungen. Diese schreiten trotz Behandlung weiter fort. Beim Hepatitis C-Virus unterscheidet man 6 Genotypen und 30 verschiedene Subtypen, die auch die Behandlungsoptionen beeinflussen. Für den Genotyp 1 besteht unter Behandlung mit Harvoni und Ribavirin eine Heilungsrate von bis zu 100 %, auch bei einer bestehenden Leberzirrhose. Die Genotypen 2 und 3 sind ebenfalls gut behandel- und heilbar; der Standard ist eine Therapie mit Sofosbuvir und Ribavirin. Gute Behandlungserfolge erzielt auch der Einsatz von Daclatasavir. Als Datenbank zum IA-Check mit Begleitmedikation empfahl Professor Kronenberger die Internetseite hep-druginteraction.org.

Hochvirulente Viren – Lassa, Ebola, SARS, Schweinegrippe


Prof. Dr. Dr. Gottschalk, © Foto Landesapothekerkammer Hessen

Prof. Dr. Dr. René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main, informierte die interessierten Zuhörer über eine Gruppe von Viren, die in letzter Zeit regelmäßig in den Medien vertreten waren: Ebola, Lassa, MERS CoV und Zika. Zu Beginn seines Vortrags stellte er klar, dass Ebola und Lassa im Gegensatz zu den Masern nicht hochinfektiös seien, da sie nicht über die Luft übertragen würden.

Bei Ebola betrage die Inkubationszeit 21 Tage, das Virus gehöre zu den Filoviren, die Übertragung erfolge durch den direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten und kontaminierten Gegenständen. Zudem erfolge die Übertragung von Viren erst dann, wenn die ersten Symptome aufträten, da die Viruslast mit Erkrankungsverlauf zunähme. Eine intensivmedizinische Behandlung und Flüssigkeitsaustausch könne die Sterblichkeit (Zaire-Stamm: 90 %) deutlich senken. Aufgrund der deutlich besseren hygienischen Möglichkeiten stelle Ebola für Deutschland keine Gefahr dar, zudem gebe es hierzulande sieben Kompetenz- und Behandlungszentren für hämorrhagisches Fieber. Das Lassa-Virus gehöre zur Familie der Arena-Viren, ist in Westafrika endemisch und tritt dort besonders während der Regenzeit auf. Eine Komplikation sei auch hier das Auftreten von hämorrhagischem Fieber.

Das MERS-CoVirus stelle vor allem in Saudi-Arabien ein Problem dar, da Kamele als Virusreservoir auftreten und der Kamelsport eine lange Tradition in dem Wüstenstaat habe. Die rund 1.600 weltweiten Fälle seien ausschließlich durch Flugverkehr verbreitet worden, Ausbrüche der Erkrankung träten nur in Saudi-Arabien selber auf. Hier betrage die Letalität ca. 35 %, insbesondere bei Vorerkrankungen von Herz und Lunge. MERS an sich sei nicht hochansteckend, einzelne Patienten allerdings manchmal schon.

Zum Schluss widmete sich Professor Gottschalk dem Zika-Virus. Dieses habe sich in den vergangenen Jahrzehnten von Uganda über Nigeria, Malaysia, Mikronesien, Polynesien und Brasilien weltweit verbreitet. Als Vektor diene die Tigermücke, das Virus selber gehöre zur Familie der Flaviviren und sei nicht hochpathogen. Bei 80 % der Erkrankten bleibe eine Infektion asymptomatisch, treten dennoch Symptome auf, seien diese sehr leicht. Die Viruspartikel sind in Muttermilch und Sperma nachweisbar, Stillen stelle aber keine Bedrohung für den Säugling dar. Anders sehe es für Schwangere aus; hier bestehe eine deutliche Gefahr der Übertragung über die Plazentaschranke und das Entstehen von Mikrozephalie für das ungeborene, noch nicht fertig entwickelte Kind. Schwere Verläufe sind für Zika atypisch, können aber das Guillain-Barré-Syndrom auslösen.

Wiederauftreten impfpräventabler Erkrankungen in Deutschland


Prof. Dr. Wicker, © Foto Landesapothekerkammer Hessen

Den Abendvortrag am ersten Tag bestritt Frau Prof. Dr. Dr. Sabine Wicker, Frankfurt am Main, mit ihrem Vortrag „Wiederauftreten impfpräventabler Erkrankungen“ – ein Thema, das angesichts der zunehmenden Masernfälle wichtiger denn je erscheint. Sie stellte klar, dass Impfungen zum richtigen Zeitpunkt erfolgen müssen, um einen sicheren Schutz zu bieten. Die modernen Impfstoffe seien gut verträglich und Nebenwirkungen würden nur selten beobachtet. Meldungen über z.B. das Auftreten von Hashimoto durch Impfungen müssten gut hinterfragt werden, da dies eine häufige Erkrankung sei und das Auftreten nach einer Impfung eher auf einen Zufall als auf eine Nebenwirkung zurückzuführen sei. Man müsse für das zu impfende Kollektiv schlussendlich die richtige Sprache finden. Denn trotz Fortschritten in der Durchimpfungsrate werden viele Kinder zu spät geimpft und verfügen über keinen altersgemäß ausreichenden Impfschutz. Diese Impflücken gefährden das Ziel, Infektionskrankheiten auszurotten. Das feste Impfgegner-Kollektiv betrage nur ca. 5 %. Professor Wicker merkte an, dass das Masernvirus in Räumen noch zwei Stunden lang infektiös sei, nachdem der Überträger den Raum bereits verlassen habe! Zudem sei das Virus bereits vier Tage vor Auftreten der Symptome infektiös. Auch für Pertussis gebe es eine recht hohe Infektionsrate, das Haupterkrankungsalter liege hier bei 42 Jahren, eine Impfung biete keine lebenslange Immunität. Bei 10-20 % aller Erwachsenen, die länger als 10 Tage husten, sei eine Pertussis-Infektion wahrscheinlich.

Fortschritte und Herausforderungen für die Diagnostik und Therapie der HIV-Infektion


Prof. Dr. Stephan, © Foto Landesapothekerkammer Hessen

Der zweite Tag startete morgens mit vielen Neuerungen in der HIV-Therapie, vorgestellt von Prof. Dr. Christoph Stephan aus Frankfurt am Main. Die Therapie sei individuell wie nie zuvor, was viele Neuzulassungen innerhalb alter Wirkstoffklassen (insbesondere Polymerase-Inhibitoren) aber auch völlig neue Wirkstoffklassen (CCR5-Antagonisten und Integrase-Hemmer) möglich machen. Standard sei jedoch immer noch die Tripel-Therapie. Ein Therapiestart bei HIV-positiven Patienten sollte bei einer CD-Zellzahl < 300/µl erfolgen. Die sogenannten „Eintablettenregime“ sind die Weiterentwicklung der seit langem verbesserten Einnahmeschemata (Reduktion von zehn Tabletten noch bis 1997 bis hin zur Einführung der Dreifachtablette in 2006). Damit kann bei vielen Patienten die Compliance bzw. Adherence deutlich verbessert werden, die immer noch mit zu den häufigsten „Todesursachen“ bei HIV zählt (Lucas, Clin Med 2008). Weitere häufige „Todesursachen“ sind eine vorliegende bzw. sich entwickelnde Resistenz und die zu späte Diagnose. Problematisch bei der Diagnosestellung seien insbesondere die sogenannten „Late-Presenter“, deren HIV-Test zwar negativ sei, die aber bereits eine (frische) Infektion haben. Solche Patienten seien nur über die Messung einer Viruslast zu diagnostizieren. In der Diagnostik von AIDS werde zum einen der CD4-Nadir genutzt (< 200 Zellzahl/µl), zum anderen gebe es eine Liste von 26 AIDS-definierenden Symptomen (u.a. CMV-Retinitis, Pneumocystis-jiroveci-Pneumonie oder Kaposi-Sarkom).

Influenza – alljährlicher Anlass für Hysterie oder ein ernstzunehmendes Problem?


Prof. Dr. Dingermann,© Foto Landesapothekerkammer Hessen

Nach einer Kaffeepause für fachlichen Austausch unter Kollegen thematisierte Prof. Dr. Theodor Dingermann (Frankfurt am Main) das Thema Influenza. Problematisch bei der Influenza sei die breite Variabilität der Viren. Als RNA-Virus ist die Kopiergenauigkeit bei der Replikation deutlich geringer als die eines DNA-Virus. Dieser Antigendrift impliziert die Notwendigkeit der Anpassung des Influenza-Impfstoffes in jedem neuen Jahr. Dazu käme, dass dieser trotz Anpassung nicht sehr effizient sei, jedoch als Spaltimpfstoff immerhin gut verträglich. Des Weiteren läge die geschätzte Impfeffektivität gerade einmal bei 27 % (RKI-Report 2014/15). Die Verbesserung des Ansprechens auf den Impfstoff kann durch Zusatz von Aluminium-Oxid erreicht werden, hierdurch reduziere sich jedoch die Verträglichkeit. Der sogenannte Antigenshift beschreibe wiederum die Übertragung von Erbgut bei der gleichzeitigen Infektion mit zwei verschiedenen Influenza-Subtypen. Diese bilde den Boden für eine Pandemie, da die daraus entstehenden Viren nicht mit dem für das Jahr zugelassenen Impfstoffen abgedeckt werden. Dies erkläre auch die Pandemien mit eigentlich von Tieren (Schwein, Geflügel) stammenden, dann aber aufgrund engen Zusammenlebens auf den Menschen übertragenen, Viren.

Banale Virusinfektion der Atemwege


Prof. Dr. Höffken, © Foto Landesapothekerkammer Hessen

Im Schlussvortrag ging Prof. Dr. Gert Höffken, Dresden, auf die banalen Virusinfektionen der Atemwege ein. Diese gehörten zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen. Eine Differenzierung zwischen viralen und bakteriellen Auslösern sei meist nicht möglich, was dazu führe, dass häufig Antibiotika eingesetzt würden. Dies wiederum erkläre die zunehmenden Resistenzen bei bakteriellen Atemwegserregern.

Die meisten Atemwegsinfektionen würden durch das Respiratory syncitial-Virus (RSV) ausgelöst. Atemwegsinfektionen ließen sich in obere und untere Atemwegsinfektionen unterteilen. Anschließend ging Professor Höffken auf ausgewählte Krankheitsbilder ein. Die akute Otitis media könne sowohl durch Viren als auch durch Bakterien ausgelöst werden; die Selbstheilungsrate sei hoch, so dass in der Regel abschwellende Nasentropfen, Wärme und/oder Antiphlogistika zur Therapie ausreichten. Im Gegensatz dazu werde die akute Rhinosinusitis meist viral ausgelöst. Trotz häufig auftretender bakterieller Superinfektionen sei ein Antibiotikaeinsatz umstritten. Hier kämen ebenfalls abschwellende Nasentropfen, Wärme und Antiphlogistika zum Einsatz. Ebenfalls durch Viren hervorgerufen werde die akute Tonsillopharyngitis. Bei schwerem Verlauf könnten aber auch hämolysierende Streptokokken der Gruppe A der auslösende Erreger sein. Eine der häufigsten Atemwegserkrankungen ist die Laryngotracheobronchitis. Sie werde in über 95 % durch Viren hervorgerufen, somit sei eine Antibiotikatherapie nicht indiziert. In den letzten Jahren haben sich Hinweise verstärkt, dass auch Exazerbationen bei Asthma bronchiale viral ausgelöst würden. Hier stünde aus therapeutischer Sicht weiterhin im Vordergrund, akute Exazerbationen mit den gängigen Therapeutika zu verhindern. Ähnliches gelte auch für die COPD. Als weitere Therapieoption sei für die nächsten Jahre die Zulassung eines Impfstoffes gegen das Respiratory syncitial-Virus zu erwarten.

Nach zwei Tagen ging eine erneut gelungene Veranstaltung mit ca. 500 Teilnehmern der Landesapothekerkammer Hessen zu Ende.



Recht


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Zuweisungsverbot nach § 11 ApoG

Die Problematik des Zuweisungsverbotes aus § 11 Abs. 1 ApoG wurde auch in der Zytostatika-Entscheidung des Bundessozialgerichts thematisiert.

 § 11

(1) Erlaubnisinhaber und Personal von Apotheken dürfen mit Ärzten oder anderen Personen, die sich mit der Behandlung von Krankheiten befassen, keine Rechtsgeschäfte vornehmen oder Absprachen treffen, die eine bevorzugte Lieferung bestimmter Arzneimittel, die Zuführung von Patienten, die Zuweisung von Verschreibungen oder die Fertigung von Arzneimitteln ohne volle Angabe der Zusammensetzung zum Gegenstand haben. § 140a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch bleibt unberührt. (…)

Hintergrund war, dass im dortigen Fall, entgegen dem generellen Zuweisungsverbot, eine Ausnahme dahingehend besteht, dass Apotheken und Ärzte eine Absprache treffen dürfen.

 § 11

(….) (2) Abweichend von Absatz 1 darf der Inhaber einer Erlaubnis zum Betrieb einer öffentlichen Apotheke auf Grund einer Absprache anwendungsfertige Zytostatikazubereitungen, die im Rahmen des üblichen Apothekenbetriebes hergestellt worden sind, unmittelbar an den anwendenden Arzt abgeben. (…)

Aufgabengebiete der einzelnen Heilberufe sind strikt getrennt

Das Zuweisungsverbot basiert auf der strikten Trennung zwischen den Aufgabengebieten der einzelnen Heilberufe. Hauptanwendungsfall ist in der Praxis die Zuweisung von Verschreibungen durch Ärzte an einzelne Apotheken. Entscheidend ist hierbei, dass der Arzt dem Patienten die Verschreibung nicht aushändigt, sondern unmittelbar der begünstigten Apotheke zugehen lässt, die dem Patienten sodann die Arzneimittel abgibt. Die Zuweisung ist bereits dann erfüllt, wenn der Arzt dem Patient eine entsprechend vorbereitete „Patienteneinwilligungserklärung“ vorlegt und dieser die dann unterzeichnet.

Das Zuweisungsverbot kann nicht durch Patientenwunsch ausgehebelt werden. Die Wahrung der Unabhängigkeit zwischen den Heil- und Heilhilfsberufen liegt im öffentlichen Interesse und darf deshalb auch nicht mit Einverständnis des einzelnen Patienten verwischt werden.

Eine Zuweisung ist lediglich bei Vorliegen eines rechtfertigen Grundes erlaubt, dies hat der BGH in seiner Hörgeräteentscheidung (BGH, Urteil vom 13.01.2011 Az.: I ZR 112/08 und I ZR 111/08) klargestellt. Hier war die Zuweisung lediglich aus versorgungstechnischen Gründen gerechtfertigt gewesen und diente der Therapiesicherheit des Patienten.

Verstöße gegen die Berufsordnung

Verstöße gegen § 11 ApoG stellen eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 25 Abs. 1 Nr. 2 ApoG dar und können mit Geldbuße bis zu 20.000,00 € geahndet werden. Sollte nicht der Inhaber selbst, sondern ein Mitarbeiter entgegen § 11 ApoG verhalten haben, kann gegen den Inhaber gegebenenfalls eine Geldbuße aufgrund von § 130 Abs. 3 S. 3 OwiG (Gesetz über die Ordnungswidrigkeiten) in gleicher Höhe aufgrund Verletzung der Aufsichtsmaßnahmen verhängt werden.Das Zuweisungsverbot verstößt auch gegen die Berufsordnung der Landesapothekerkammer Hessen. Hier heißt es in § 3

(1) Der Apotheker ist verpflichtet, in Ausübung seines Berufes mit den Personen und Institutionen des Gesundheitswesens zusammenzuarbeiten. Unzulässig sind Vereinbarungen, Absprachen und schlüssige Handlungen, die eine bevorzugte Lieferung bestimmter Arzneimittel, die Zuführung von Patienten, Zuweisung von Verschreibungen oder die Abgabe von Arzneimitteln ohne vollständige Angabe der Zusammensetzung zum Gegenstand haben oder zur Folge haben könnten. (…)

Ein Verstoß gegen die Berufsordnung hat die Einleitung eines berufsrechtlichen Verfahrens zur Folge.



Recht


© Foto ABDA

Wer darf was in der Apotheke?- Abgabe von Arzneimitteln und Abzeichnungsbefugnis

Ein Kunde kommt mit einem Rezept in die Apotheke und möchte dieses einlösen. Neben einem Apotheker stehen eine PKA und eine PTA im Verkaufsraum. Wer darf den Kunden nun bedienen und ihm seine Arzneimittel abgeben? Wer darf das Rezept abzeichnen? Was entspricht den gesetzlichen Bestimmungen?

Einsatz nur entsprechend der Ausbildung und den Kenntnissen möglich

Grundsätzlich darf das Apothekenpersonal, dazu zählt sowohl die PKA als nicht pharmazeutisches Personal, als auch die PTA die nach § 1a Abs. 2 Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) zum pharmazeutischen Personal gehört, nur entsprechend seiner Ausbildung und seinen Kenntnissen eingesetzt werden. Für die PKA heißt es, dass sie prinzipiell nur nichtpharmazeutische Tätigkeiten übernehmen darf. Die Abgabe von Arzneimittel stellt jedoch gemäß § 1a Abs. 3 Nr. 3 ApBetrO eine pharmazeutische Tätigkeit dar. Daher darf die PKA den Kunden zwar bedienen und ihm sicherlich auch apothekenübliche und freiverkäufliche Waren anbieten, jedoch darf sie in keinem Fall ein Rezept einlösen und Arzneimittel abgeben. Die PTA darf dagegen als pharmazeutisches Personal auch Arzneimittel abgeben und daher auch ein Rezept des Kunden einlösen.

Abzeichnungsbefugnis

Bleibt noch die Frage: Wer darf ein Rezept abzeichnen? Wer hat also die Abzeichnungsbefugnis? Die Rechtsgrundlage findet sich in § 17 Abs. 6 der ApBetrO.

„(6) Bei der Abgabe der Arzneimittel sind auf der Verschreibung und, falls es sich um eine Verschreibung nach § 3a Absatz 1 Satz 1 der Arzneimittelverschreibungsverordnung handelt, auf der Durchschrift der Verschreibung, anzugeben oder im Falle der Verschreibung in elektronischer Form der elektronischen Verschreibung hinzufügen

  1. der Name oder die Firma des Inhabers der Apotheke und deren Anschrift,
  2. das Namenszeichen des Apothekers, des Apothekerassistenten, des Pharmazieingenieurs oder des Apothekenassistenten, der das Arzneimittel abgegeben, oder des Apothekers, der die Abgabe beaufsichtigt hat; im Falle der Verschreibung in elektronischer Form ist das Namenszeichen durch eine elektronische Signatur nach dem Signaturgesetz zu ersetzen, wobei der Apothekenleiter die Rückverfolgbarkeit zum jeweiligen Unterzeichner und deren Dokumentation sicherzustellen hat,
  3. das Datum der Abgabe,
    der Preis des Arzneimittels, das in § 300 Abs. 3 Nr. 1 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch genannte bundeseinheitliche Kennzeichen für das abgegebene Fertigarzneimittel, soweit es zur Anwendung bei Menschen bestimmt ist.

Abweichend von Nummer 2 kann der Apothekenleiter nach Maßgabe des § 3 Abs. 5 die Befugnis zum Abzeichnen von Verschreibungen auf pharmazeutisch-technische Assistenten übertragen. Der pharmazeutisch-technische Assistent hat in den Fällen des Absatzes 5 Satz 2 und bei Verschreibungen, die nicht in der Apotheke verbleiben, die Verschreibung vor, in allen übrigen Fällen unverzüglich nach der Abgabe der Arzneimittel einem Apotheker vorzulegen.“

Gemäß § 17 Abs. 6 Nr. 2 ApBetrO gehört neben andern Angaben wie zum Beispiel der Preis und das Datum auch das Namenszeichen des Abgebenden auf das Rezept. Dadurch gibt der Abgebende an, dass die Abgabe ordnungsgemäß erfolgt ist.

Wer ist abzeichnungsbefugt?

Abzeichnungsbefugt sind der Apotheker, der Apothekerassistent, der Pharmazieingenieur und der Apothekenassistent, sofern diese das Arzneimittel tatsächlich abgegeben oder die Abgabe beaufsichtigt haben. Hierbei gilt auch zwischen Kassen- und Privatrezepten zu unterscheiden:

Soweit es sich um ein Kassenrezept handelt, darf der Apothekenleiter der PTA nach Maßgabe des § 3 Abs. 5 ApBetrO das Abzeichnen der belieferten Rezepte erlauben (diese Erlaubnis sollte schriftlich vorliegen).

Das heißt, ausnahmsweise darf die PTA auch Rezepte abzeichnen. Dabei gilt jedoch folgende Einschränkung: wenn die Rezepte Unklarheiten (§ 17 Abs. 5 S. 2 ApBetrO) aufweisen, sind diese Rezepte sofort, also noch vor der Belieferung, dem Apotheker vorzulegen. Im Übrigen müssen alle Rezepte dem Apotheker unverzüglich nach der Belieferung zum weiteren Abzeichnen vorgelegt werden. Die Verantwortung geht dabei also nicht auf die PTA über, sondern bleibt, konkretisiert auf die Aufsichtspflicht, beim Apothekenleiter bestehen (Cyran/Rotta, Apothekenbetriebsordnung, § 17 Rn. 800).

Handhabung von Privatrezepten

Anders beim Privatrezept: Ein Privatrezept darf von der PTA nicht abgezeichnet werden, denn dieses verbleibt nach der Abgabe der Arzneimittel bei dem Kunden. Es muss also vor der Abgabe dem Apotheker vorgelegt werden, ein nachträgliches Abzeichnen ist, anders als bei den Kassenrezepten, nicht möglich.

Im Überblick

Eine PKA darf grundsätzlich keine Rezepte beliefern und diese abzeichnen. Eine PTA darf Kassenrezepte beliefern und diese abzeichnen, sofern sie keine Unklarheiten aufweisen und eine ausdrückliche Erlaubnis hinsichtlich der Abzeichnungsbefugnis von dem Apothekenleiter besteht. Privatrezepte dürfen nicht von der PTA abgezeichnet werden. Vielmehr müssen, diese vor der Abgabe der Arzneimittel einem beaufsichtigenden Apotheker vorgelegt werden.



Recht


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Exklusivvertrag: Urteil des Bundessozialgerichtes

Die Beklagte, eine Krankenkasse, hat im Rahmen einer Ausschreibung mit einer Apotheke einen Exklusivliefervertrag über Zytostatika-Zubereitungen ihrer Versicherten geschlossen. Der Kläger hat an der Ausschreibung teilgenommen, den Zuschlag aber nicht erhalten. Trotzdem bereitete er weiterhin Zytostatika für Versicherte bei der Beklagten zu und rechnete diese gegenüber der Beklagten ab.

Die Beklagte hat sich zunächst geweigert, Rezepte über Zytostaktika-Zubereitungen des Klägers abzurechnen und dem Kläger die Kosten zu erstatten. Im Laufe des Verfahrens hat sie die Kosten dann zunächst doch übernommen, sich aber bis zur Klärung die Rückforderung offen gehalten. Der betroffene Apotheker hat Klage auf Feststellung gegen die Beklagte erhoben, dass diese keinen Anspruch auf Rückforderung der Beträge hat. Das BSG hat die Entscheidung der Vorinstanz aufgehoben und die Klage abgewiesen.

Dem Kläger steht für die Belieferung der onkologischen Praxis mit parenteralen onkologischen Zubereitungen kein Vergütungsanspruch und kein Anspruch auf Wertersatz oder Erstattung der Kosten der Warenbeschaffung zu. Dem Kläger steht kein Vergütungsanspruch zu, da der Kläger zur Belieferung der onkologischen Praxis nicht berechtigt war.

Einzelverträge/ Exklusivverträge

Nach §129 Abs. 5 Satz 3 SGB V kann die Krankenkasse die Versorgung mit in Apotheken hergestellten parenteralen Zubereitungen durch Verträge mit Apotheken sicherstellen, Abschläge auf den Abgabepreis sind möglich. Dabei entfällt die Leistungsberechtigung- und -verpflichtung der anderen Apotheken im Umfang des vorrangigen Einzelvertrages, weil jede Leistung nur einmal erbracht werden kann. Mit dieser gesetzlich vorgesehenen Möglichkeit zum Abschluss von Einzelverträgen/Exklusivverträgen hat der Gesetzgeber den Ausschluss der anderen Apotheken von der Leistungsberechtigung bewusst in Kauf genommen. Dem einzelnen Leistungserbringer muss bei Abschluss eines Vertrages nach § 129 Abs. 5 SGB V von Seiten der Krankenkasse eine Mindestabnahmemenge garantiert werden, dies ist nur bei Ausschluss der anderen Leistungserbringer möglich.

Kontrahierungszwang anderer Apotheken

Der Abschluss eines solchen Vertrages hebelt den Kontrahierungszwang der anderen Apotheken in diesem Gebiet für diese Belieferung aus. Das SGB V geht als förmliches Bundesgesetz der als Rechtsverordnung erlassenen ApBetrO grundsätzlich vor, sodass die in §17 Abs 4 ApBetrO geregelte Pflicht zur unverzüglichen Ausführung einer Arzneimittelverordnung und der damit verbundene Kontrahierungszwang nicht entgegenstehen. Vorliegend wurde der Kläger über das Bestehen eines Selektivvertrages informiert, sodass der Kontrahierungszwang nach §17 Abs 4 ApBertO ausgesetzt wird, denn die Versorgung wird beim Abschluss eines Einzelvertrages sichergestellt. Eine gesonderte Prüfpflicht der Apotheken über das Bestehen eines Einzelvertrages mit einer anderen Apotheke besteht indes nicht.

Das Recht zur freien Apothekenwahl wird durch den Einzelvertrag nicht ausgehebelt. Das Recht kann sich nach dem Willen des Gesetzgebers nur im Falle besonders berechtigter Interessen gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot und/oder gegen Tragung der Mehrkosten durchsetzen.

Freie Wahl der Apotheke?

Aufgrund der Direktbelieferung der Arztpraxen ist ein berechtigtes Interesse der Versicherten an der freien Wahl der Apotheke nicht erkennbar. Nach § 31 Abs 1 Satz 5 SGB V gilt dies nur in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung. Der Versicherte kann lediglich den Arzt, nicht aber die ihn beliefernden Apotheken frei wählen. Da der Versicherte das Medikament von dem von ihm ausgewählten Arzt verabreicht bekommt und der Arzt als Ansprechpartner zur Verfügung steht, ist hier kein berechtigtes Interesse erkennbar, die Apotheke frei auswählen zu können. Zudem bleibe nach dem Hinweis des Gesetzestextes nach §129 Abs 5 Satz 3 SGB V das Recht der Versicherten zur freien Wahl der Apotheke erhalten. Gemäß §11 Abs 1 ApoG erfolge keine Bindung von Versicherten an eine Apotheke außerhalb der vertraglich vereinbarten Versorgungsform, sodass das Recht zur freien Wahl der Apotheke grundsätzlich bestehen bleibe.

Gegen den Vertragsschluss und den damit verbundenen Ausschluss der anderen Apotheken im Belieferungsgebiet sprechen auch keine verfassungsrechtlichen Bedenken. Grundsätzlich konnten sich alle Leistungserbringer an dem Ausschreibungsverfahren beteiligen. Art. 12 GG (das Grundrecht der Berufsfreiheit) schützt hierbei nur die Möglichkeit gleichen Zugangs zur Leistungserbringung, nicht aber den Einzelnen vor veränderten Markt – und Wettbewerbsbedingungen.

Erstattung an den Kläger

Dem Kläger steht auch kein Anspruch auf Erstattung der Warenbeschaffungskosten zu. Ein Anspruch auf Vergütung des Apothekers bestehe nur als Pendant zur Lieferberechtigung und –verpflichtung. Fehlt es jedoch an einer Lieferberechtigung, erwächst kein Vergütungsanspruch des Apothekers gegen die Krankenkasse.

Es bestehen ebenfalls keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen den vollständigen Ausschluss des Vergütungsanspruchs (Retaxation auf Null). Die Bindung der Apotheker an das Wirtschaftlichkeitsgebot der Arzneimittelversorgung und damit die Sicherung der finanziellen Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung kann als überragend wichtiger Gemeinwohlbeitrag ausreichend sein, um selbst den Eingriff mit berufswahlregelnder Wirkung zu rechtfertigen. Ein milderes Mittel als der vollständige Vergütungsausschluss der anderen Apotheken ist auch nicht ersichtlich. Es bestehe ebenfalls keine Unverhältnismäßigkeit bzgl. des vollständigen Vergütungsausschlusses, da der Kläger über das Exklusivitätsrecht der Apotheke M informiert wurde. Der vollständige Vergütungsausschluss ist daher nicht unzumutbar.



Intern


© Foto ABDA

Zertifizierungen der Landesapothekerkammer Hessen

Zur erfolgreichen Rezertifizierung der Apotheke gratuliert die Landesapothekerkammer Hessen der Apotheke der HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden, Leiter: Peter Sattler.



Aus den Regionen


© Foto Landesapothekerkammer Hessen

Arzt- und Apotheker-Dialog bei den Gesundheitstagen Nordhessen

Einen großen Erfolg verbuchte die Auftaktveranstaltung des Arzt- und Apotheker-Dialoges, der im Rahmen der „Gesundheitstage Nordhessen“ in Kassel stattfand. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Hansjörg Melchior beschäftigten sich Ärzte und Apotheker gemeinsam mit den Themen Schnittstellenoptimierung, Arzneimitteltherapiesicherheit sowie Pharmakogenetik.

„Der Arzt- und Apotheker-Dialog soll die interdisziplinäre Kommunikation vertiefen und das gegenseitige Verständnis fördern“, resümiert Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. „Das ist mit der Pilotveranstaltung eindrucksvoll gelungen. Die Kammer wird die Neuauflage im nächsten Jahr gern wieder unterstützen."

Kommunikation im Sinne des Patienten

Apothekerin Claudia Wegener und Arzt Dr. Klaus Meyer thematisierten die Komplexität der Arzneimitteltherapie sowie die Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit. Im Anschluss daran zeigte ein Palliativteam auf, wie die Zusammenarbeit vieler verschiedener Berufsgruppen praktisch gelingen kann.

Auch die Themenklammer Brustkrebs wurde in Zusammenarbeit von Apotheker und Arzt gestaltet. Der ärztliche Beitrag durch Dr. Sabine Schmatloch beschäftigte sich mit den aktuellen Therapiemöglichkeiten dieser Erkrankung. Im pharmazeutischen Teil zeigte Professor Dingermann visionär auf, wie mit Bestimmung vererbter genetischer Eigenschaften die Arzneimitteltherapie zielgerichteter und sicherer gestaltet werden kann. Zum Abschluss wurden diese beiden Aspekte zusammen mit der Vertreterin einer Selbsthilfegruppe von Brustkrebspatientinnen beleuchtet, bewertet und intensiv diskutiert. Gerade seitens der Patientin wurde deutlich, dass sich Patienten einen guten Austausch der betreuenden Heilberufe, durch die sie betreut werden, wünschen.

Ausstellungsstand der Apotheker fand großen Zuspruch

In den direkten Dialog mit den zahlreichen Messebesuchern traten die Apotheker an ihrem Messestand auf den „Gesundheitstagen Nordhessen“. Im Fokus standen dabei die Themen Arzneimitteltherapiesicherheit sowie der Medikationsplan. Zudem wurden viele junge Menschen, die mit Lehrern und Schulklassen auf der Messe unterwegs waren, auf die vielfältigen Berufsmöglichkeiten in der Apotheke aufmerksam gemacht, um auf diesem Wege dem Nachwuchsmangel entgegenzutreten.

Apothekerin Michaela Mann schulte in einer Fortbildungsveranstaltung Lehrer im Umgang mit Kindern, die an chronischen Erkrankungen leiden. Sie konnte mit ihrem Vortrag u.a. Sicherheit in der Anwendung von Notfallarzneimitteln wie z.B. Asthmasprays vermitteln. Daneben stieß ein Publikumsvortrag zum Thema „Arzneimittel sicher anwenden“ auf großes Interesse.

„Mit ihrem großen Engagement, ihrem Eifer und Herzblut für die Sache haben die Kollegen vor Ort den riesigen Erfolg des Messeauftritts erzielt", so Ursula Funke. „Dafür möchte ich mich bei allen Apothekern, die sich an den beiden Veranstaltungstagen eingesetzt haben, bedanken.“ Die „Gesundheitstage Nordhessen“ verzeichneten in diesem Jahr knapp 10.000 Besucher.



Aktuell


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Delegiertenversammlung: Friedemann Schmidt zu Gast

Im Mittelpunkt der jüngsten Delegiertenversammlung der Landesapothekerkammer Hessen stand der Besuch von ABDA-Präsident Friedemann Schmidt (im Bild). Er gab einen Ausblick auf die Aktivitäten der ABDA – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Bundestagswahl 2017.

ABDA-Präsident Schmidt nahm vor den Delegierten kein Blatt vor den Mund. Er zeigte sich persönlich enttäuscht über die Missachtung der Apotheker beim Thema „Medikationsplan“. Was die Politik da ausgesandt habe, sei zweifellos das falsche Signal an die Apothekerschaft gewesen. Es wäre jedoch die falsche Reaktion, sich nun in die „Schmollecke“ zurückzuziehen. Im Gegenteil, jetzt müsse alles getan werden, um in der nächsten Stufe des Gesetzesvorhabens und damit in die Erstellung des elektronischen Medikationsplanes eingebunden zu werden. Chancen dafür gebe es durchaus.

Schmidt betonte, dass der Berufsstand „nur mit politikfähigen wie einheitlichen“ Positionen in Berlin punkten könne. Er fügte hinzu: „Überzeugungsarbeit erfordert Zeit – und Gründlichkeit muss immer noch vor Schnelligkeit gehen.“ Die Unzufriedenheit der Kollegenschaft mit dem Geschehen im Politikbetrieb sei „nur teilweise berechtigt“. Hier merkte er an, dass sich vieles von dem, was man tue, nicht in der (Berufs-) Öffentlichkeit darstellen lasse. „Lobbying lebt von Vertraulichkeit. Alles nach draußen zu tragen ist da kontraproduktiv.“ Schmidt verwies in diesem Zusammenhang ergänzend darauf, dass man eine stringente Strategie verfolge – einerseits Allianzen zu bilden und andererseits einen Interessenausgleich zu erreichen. Im Fokus dieser Anstrengungen befänden sich alle Fraktionen des Bundestages.

Angemessene Honorierung?

Ein weiteres heikles Thema, das Schmidt ansprach, war die Honorierung. Er erinnerte daran, dass bei der Festlegung des Packungshonorars 2004 in Höhe von 8,10 Euro die damals üblichen Tätigkeiten zugrunde gelegt worden seien. „Von Medikationsmanagement oder Interaktionschecks war da nicht die Rede.“ Das Fixum (heute 8,35 Euro) decke daher lediglich die Überprüfung eines aktuell vorgelegten Rezepts auf Interaktionen oder Wechselwirkungen ab. Mittlerweile deute sich hier selbst unter Vertretern der gesetzlichen Kassen Einsicht an, indem sich zunehmend herumspreche, dass die Pauschale weder eine retrospektive noch eine prospektive Begutachtung der Gesamtmedikation beinhalte. Von daher wachse bei immer mehr Kassen auch die Bereitschaft, solche Dienstleistungen angemessen zu honorieren.

Als durchaus positiv bewertete der ABDA-Präsident die Entwicklung in puncto Bundesapothekerordnung. Hier sei es gelungen, den Kanon typischer apothekerlicher Tätigkeiten um die Bereiche Forschung, Lehre sowie öffentliche Verwaltung (Bundeswehr, Gesundheitsbehörden und andere mehr) zu erweitern. Eine entsprechende neuerliche Novelle der Bundesapothekerordnung habe die Bundesregierung initiiert.

Vorsichtig optimistisch äußerte sich Schmidt, der zugleich Präsident der Sächsischen Landesapothekerkammer ist, hinsichtlich des Bestands der deutschen Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV). Das Oberlandesgericht Düsseldorf habe dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg die Frage vorgelegt, ob die in der AMPreisV vorgeschriebene einheitliche Preisbindung mit EU-Recht vereinbar sei und demzufolge auch für ausländische Versandapotheken gelte. Eine Aufgabe dieser Position wäre ein Bruch mit den bisherigen Entscheidungen des EuGH, begründete Schmidt seine – wenn auch verhaltene – Zuversicht.

Ursula Funke berichtet den Delegierten 

In ihrem Bericht zur aktuellen Lage informierte LAK-Präsidentin Funke die Delegierten zunächst darüber, dass die Umwandlung der ABDA in einen eingetragenen Verein reibungslos erfolgt sei. Alle 34 Mitgliedsorganisationen hätten zugestimmt, und das zuständige Registergericht habe die Eintragung vorgenommen, „so dass schon der eingetragene Verein den Kaufvertrag für die Heidestraße [das künftige ABDA-Domizil] unterzeichnen konnte“.

Was die ABDA betreffe, habe es, wie die Kammerpräsidentin ergänzte, weitere Änderungen gegeben. Die wirtschaftenden Töchter, die Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker, der Govi-Verlag sowie Teile der VDGA-Verwaltungsgesellschaft Deutscher Apotheker, würden zu einem Unternehmen verschmolzen. Das neue Unternehmen solle in Zukunft unter dem Namen „Avoxa [– Mediengruppe Deutscher Apotheker]“ firmieren.

Aus- und Fortbildung im Fokus

Ausführlich befasste sich Funke mit dem Thema Ausbildung – und damit einem Anliegen, „das dem gesamten Vorstand am Herzen liegt“. Gemeinsam mit LAK-Geschäftsführer Ulrich Laut habe sie die pharmazeutischen Fachbereiche der Universitäten in Marburg und Frankfurt besucht. Funke dankte insbesondere den Universitätsprofessoren Dr. Carsten Culmsee (Marburg) und Dr. Robert Fürst (Frankfurt) für deren Entgegenkommen. Laut und sie hätten den Studenten Kammer und Versorgungswerk vorstellen und über den 3. Ausbildungsabschnitt ausführlich informieren können. Darüber hinaus hätten sie die Möglichkeit gehabt, den jungen Leuten die akkreditierte Ausbildungsapotheke zu erläutern sowie auf den von der Bundesapothekerkammer verabschiedeten Leitfaden für den Musterausbildungsplan einzugehen.

Bei dieser Gelegenheit habe sie sich außerdem davon überzeugen können, dass der Slogan „Hessen vorn!“ ebenfalls für die Pharmazie gelte. Funke erinnerte sich, dass es während ihrer Studienzeit „noch keine Klinische Pharmazie gab“. Daher sei sie daran interessiert gewesen, was auf diesem Gebiet in Hessen „läuft“, und habe sich von den Professoren Culmsee und Klein (Frankfurt am Main) informieren lassen. „Ich muss sagen – und das wird auch auf Bundesebene so gesehen: Hessen vorn! Dieses Fach wird mit sehr viel Herzblut und großer Energie gelehrt.“ Das belegten auch die Reaktionen der Studenten.

Kooperation mit der hessischen Ärzteschaft

Fortschritte zeichneten sich gleichfalls auf einem anderen Feld der Fortbildung ab – nämlich in Sachen Kooperation mit der Ärzteschaft, erklärte Funke. Dieser Schluss lasse sich aus den mit der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) und der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung geführten Gesprächen ziehen. In einem ersten Schritt beabsichtigten beide Akademien, die der LAK und die der LÄKH, im zweiten Halbjahr dieses Jahres zu einer gemeinsamen Veranstaltung einzuladen. Funke weiter: „Wir haben auch über die gegenseitige Anerkennung von Fortbildungsveranstaltungen gesprochen.“ Da sei man auf einem guten Weg.

Als „vorbildliches“ Beispiel einer Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern hob die Kammerpräsidentin die Nordhessischen Gesundheitstage hervor. Ein Projekt, das auf apothekerlicher Seite Claudia Wegener und Dr. Ulrich Roesrath auf die Beine stellten.

Startschuss für Webinare im April

Im weiteren Verlauf ihres Berichts ging die LAK-Präsidentin auf ein neues Fortbildungsmodul ein: die Webinare, die als Onlinefortbildung durchgeführt werden. Der Startschuss dazu falle am 27. April mit Prof. Dr. Theodor Dingermann. Funke: „Auch wenn es die Präsenzveranstaltungen nicht ersetzen kann und nicht ersetzen soll, ist es ein zusätzliches Angebot. Und das vor allem für Kolleginnen und Kollegen, die in Gebieten leben, aus denen sie eine längere Anfahrt haben, um zu den Fortbildungsveranstaltungen zu kommen.“

Eine Resonanz in ungeahnter Größenordnung verzeichne das von der Delegiertenversammlung beschlossene Angebot eines Pseudo-Customers-Besuchs. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass sich bereits für dieses Jahr 230 Apotheken anmelden“, bekannte Funke. Jetzt werde geklärt, wie dieser Bedarf zu bewältigen sei.

Klärung gab es auch bei einem anderen Thema: den Notdienstapotheken. Wenn es nach den Ärzten geht, sollten ärztliche Notdienstzentrale und Notdienstapotheke gekoppelt werden. Umfragebasierte Daten der LAK belegen jedoch, wie LAK-Justitiarin Daniela Pach vortrug, „dass Apotheken die erste Anlaufstelle darstellen, bevor der Arzt aufgesucht wird“. Von daher wäre ein Zusammenlegen beider Institutionen für Notfallpatienten wenig hilfreich, so Pach. 



Aktuell


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Lebenswerk: Dank an Dr. Klaus Hultzsch

Er baute Brücken von der Universität in den Berufsalltag. Er engagierte sich bei den Begleitenden Unterrichtsveranstaltungen im dritten Prüfungsabschnitt als Referent ebenso wie in der Prüfungskommission. Er war viele Jahre standespolitisch – als Delegierter wie auch als Vizepräsident der LAK Hessen – tätig, und er nahm über 15 Jahre lang die Aufgaben eines ehrenamtlichen Pharmazierates wahr. Die Liste der ehrenamtlichen Tätigkeiten und Funktionen des Wiesbadener Apothekers Dr. Klaus Hultzsch ist – nach 42 Jahren (!) – nicht nur lang, sie dürfte auch ihresgleichen suchen. Ein Lebenswerk, das bereits vielfach anerkannt und ausgezeichnet wurde, wie LAK-Präsidentin Ursula Funke in ihrer Laudatio verdeutlichte. Die Bundesapothekerkammer verlieh Hultzsch die Lesmüller-Medaille, und mit der Conrad-Mönch-Medaille erhielt er die höchste Auszeichnung der LAK Hessen. So blieb der Kammerpräsidentin lediglich, das Lebenswerk von Dr. Klaus Hultzsch verbal zu würdigen, was sie mit einer sehr persönlich gehaltenen Ansprache tat.



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Impressum




 

LAK aktuell ist das amtliche Mitteilungsblatt der Landesapothekerkammer Hessen.
Herausgeber: Landesapothekerkammer Hessen, K.d.ö.R.

Chefredaktion: AzetPR

Ständige Mitarbeit: Ulrich Laut, Michael Aland, Annegret Birr, Daniela Pach, Birgit Wolfraum
Verantwortlich für namentlich gezeichnete Beiträge: die Verfasser

Redaktionsbeirat: Ursula Funke (Vorsitzende), Dr. Sebastian Barzen, Prof. Dr. Theodor Dingermann,
Dr. Reinhard Hoferichter, Dr. Cora Menkens, Dr. Otto Quintus Russe, Dr. Viola Schneider

Anschrift des Herausgebers:
Landesapothekerkammer Hessen
Kuhwaldstr. 46, 60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069 979509-0, Fax: 069 979509-22
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Erscheinungsort: Frankfurt/Main. Erscheinungsweise: monatlich. Für Mitglieder der Landesapothekerkammer Hessen ist der Bezug kostenfrei.

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