landesapothekerkammer Hessen
x

Notfalldepot

Bestückung der Notfalldepots der Landesapothekerkammer Hessen

Die Landesapothekerkammer Hessen hat gemäß § 15 Abs. 2 der Verordnung über den Betrieb von Apotheken in folgenden fünf Krankenhäusern die unten aufgeführten Präparate bereitgestellt. Die Präparate können dort in akuten Notfällen jederzeit gegen Quittung abgeholt werden:

Klinikum Darmstadt GmbH

Med. Klinik/Station 6.C
Zimmer 132 (Arztzimmer)
Grafenstraße 9
64283 Darmstadt
Tel.: 06151 107-8400 oder 06151 107-0 (Zentrale)

Universitätsklinikum Frankfurt
Goethe-Universität

Apotheke - Haus 19
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt am Main
Tel. wochentags von 07.30 - 16.30 Uhr: 069 6301-5307
Tel. außerhalb der Dienstzeit: 069 6301-0 (Zentrale - bitte diensthabenden Apotheker verlangen)

Klinikum Fulda gAG

Zentrale Notaufnahme
Pacelliallee 4
36043 Fulda
Tel.: 0661 84-6145 oder -6146

Gesundheit Nordhessen Holding AG
Klinikum Kassel

Zentrale Notaufnahme
Mönchebergstr. 41-43
34125 Kassel
Tel.: 0561 980-5000

Lahn-Dill-Kliniken GmbH
Klinikum Wetzlar

Intensivstation 2 (operative Intensivstation)
Raum 2.437
Forsthausstraße 1
35578 Wetzlar
Tel.: 06441 7926-53 oder -55

Auflistung der in den Notfalldepots der Landesapothekerkammer Hessen gelagerten Medikamente:

2 Pckg. - Botulismus-Antitoxin (vom Pferd)* - 250 ml
4 Pckg. - Diphtherie-Antitoxin (vom Pferd)* - 10.000 I.E. (derzeit nicht verfügbar)
2 Pckg. - Schlangengift-Immunserum Viper* - 10 ml
3 Pckg. - Tollwutimpfstoff, z. B. Rabipur® - 5 ml
2 Pckg. - Tollwut-Immunglobulin, z. B. Berirab® - 5 ml
2 Pckg. - Tollwut-Immunglobulin, z. B. Berirab® - 10 ml
3 Pckg. - Varizella-Zoster-Immunglobulin, z. B. Varicellon® - 2 ml
1 Pckg. - Varizella-Zoster-Immunglobulin, z. B. Varicellon® - 5 ml
4 Pckg. - C1-Esterase-Inhibitor* z. B. Berinert® - 500 I.E.
1 Pckg. - Hepatitis-B-Immunglobulin - 1 ml
1 Pckg. - Hepatitis-B-Immunglobulin - 5 ml
1 Pckg. - Hepatitis-B-Impfstoff, z. B. Engerix® B - 1 ml
6 Pckg. - Digitalis Antitoxin* z. B. Digifab® - 40mg

* nur zentral in Frankfurt am Main

Den Depots dürfen nur ganze Packungen entnommen werden. Bei einigen Medikamenten kann aus Liefergründen ein Ersatzpräparat oder eine andere Stückelung der angegebenen Menge eingelagert sein.


Für die hessischen Grenzbereiche wird auf folgende Notfalldepots der benachbarten Bundesländer hingewiesen:

Süden

Städtisches Klinikum
Apotheke
Moltkestraße 90
76133 Karlsruhe

Tel.: 0721 974-1654
Montag-Freitag
7:45-12:45 Uhr und 13:30-16:30 Uhr
sonst Zentrale: 0721 974-0

Westen

Katholisches Klinikum – KH Marienhof
Zentralapotheke
Rudolf-Virchow-Str. 7
56073 Koblenz

Tel.: 0261 496-3057 (Apotheke)
außerhalb der Dienstzeit:
Tel.: 0261 496-0 (Rufbereitschaft)


Universitätsklinikum
Zentralapotheke – Arzneimittelausgabe
Langenbeckstr. 1
55131 Mainz

Tel.: 06131 174224 (Apotheke)
06131 17-0 (Rufbereitschaft)

Nordwesten

Klinikum Arnsberg GmbH
Karolinen-Hospital
Stolte Ley 5
59759 Arnsberg
Tel.: 02932 952-1140 (Intensivstation)
oder 02932 952-0 (Zentrale)

Norden

Universitätsmedizin Göttingen
Tagespflege/Nachtaufnahme
Robert-Koch-Straße 40
37075 Göttingen

Tel.: 0551 39-8605
während der Öffnungszeiten der Apotheke: 0551 39-6844
Zentrale: 0551 39-0

Bevorratungspflicht für Apotheken

Gemäß § 15 Abs. 1 ApBetrO sind in der Apotheke folgende Medikamente zu bevorraten:

  • Analgetika
  • Betäubungsmittel, darunter Opioide zur Injektion sowie zum Einnehmen mit unmittelbarer Wirkstofffreisetzung und mit veränderter Wirkstofffreisetzung
  • Glucocorticosteroide zur Injektion
  • Antihistaminika zur Injektion
  • Glucocorticoide zur Inhalation zur Behandlung von Rauchgasintoxikationen
  • Antischaummittel zur Behandlung von Tensid-Intoxikationen
  • Medizinische Kohle, 50 Gramm Pulver zur Herstellung einer Suspension
  • Tetanus-Impfstoff
  • Tetanus Hyperimmun-Globulin 250 I.E.
  • Epinephrin zur Injektion
  • 0,9 %ige Kochsalzlösung zur Injektion
  • Verbandstoffe, Einwegspritzen und -kanülen, Katheter, Überleitungsgeräte für Infusionen sowie Produkte zur Blutzuckerbestimmung

Weiterhin muss der Apothekenleiter nach § 15 Abs. 2 ApBetrO sicherstellen, dass Opioide in transdermaler und transmucosaler Darreichungsform entweder in der Apotheke vorrätig gehalten werden oder kurzfristig beschafft werden können. Nachdem in der Regel eine kurzfristige Beschaffung über den Großhandel und eine Bevorratung der Notfalldepots mit Betäubungsmitteln nicht möglich ist, empfehlen wir Ihnen, zumindest jeweils eine Packung eines Opioid-Pflasters und eines sublingual anzuwendenden Opiats auf Lager zu legen.

Die Landesapothekerkammer Hessen hat eine Empfehlung für die Bestückung des Notfalldepots in der Apotheke erarbeitet, die Sie hier herunterladen können.

  Empfehlung für die Bestückung des Notfalldepots

  Merkblatt: Notfalldepot und Notfallbevorratung (Aushang)

Apotheken Suche

Seminare und Veranstaltungen

24.10.2017

Neue orale Antikoagulantien (NOAKs)

Regionale Fortbildung der LAK Hessen, der DPhG und der Goethe-Universität Frankfurt/Main

Weitere Informationen

24.10.2017

Mehr Sicherheit für das Herz

Abendfortbildung in Kassel

Weitere Informationen

27.10.2017

AMTS bei Parkinson

Abendfortbildung in der Region Gießen/Marburg

Weitere Informationen

30.10.2017

Das Immunsystem

Abendfortbildung in der Region Darmstadt

Weitere Informationen