landesapothekerkammer Hessen
x

Aktuelles | Archiv

Information

Information | 17.03.2017

Projekt des ZAMS der Universität Leipzig zur Selbstmedikation

Das ZAMS - Zentrum für Arzneimittelsicherheit der Universität Leipzig hat sich im Rahmen eines bundesweiten Projektes zum Ziel gesetzt, bedarfsgerechte praxistaugliche Strategien für die Beratung in der Selbstmedikation in der öffentlichen Apotheke zu entwickeln.

Im Rahmen des in Kooperation mit der ABDA durchgeführten Projektes möchten wir bundesweit das pharmazeutische Personal in der öffentlichen Apotheke befragen. Auf diese Weise sollen die praktischen Einschätzungen, Erfahrungen und Bedürfnisse aus den Apotheken berücksichtigt werden.

Die Umfrage ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.soscisurvey.de/BeratungApotheke/

Die Beantwortung der Fragen dauert etwa 30 Minuten. Alle Angaben werden sowohl anonym erhoben als auch ausgewertet und ausschließlich zu Studienzwecken genutzt.

Der geplante Befragungszeitraum der Umfrage wird vom 16. März bis 31. Mai 2017 sein.

Information

Information | 17.03.2017

Rauchfrei unterwegs? - Selbstverständlich!

„Rauchfrei unterwegs“ lautet der Slogan der bundesweiten Aktion der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. und vieler weiterer Partner aus der Welt der Mobilität, aus Medizin und Kinderschutz.

Im Rahmen dieser Kampagne haben Sie die kostenlose Bestellmöglichkeit eines Aktionsplakats (DIN A2) und -flyers (DIN lang) sowie eines Factsheets (DIN A4), mit dem Sie Ihre Kunden informieren können.

Die Materialien können bis zum 7. April 2017 online unter www.rauchfrei-unterwegs.de, per E-Mail, telefonisch, per Post oder Fax bestellt werden.

Detailliertere Angaben finden Sie im Bestellformular im Anhang.

 

PDF

Arzneimittelversorgung

Arzneimittelversorgung | 14.03.2017

Cannabis - was gilt es in der Apotheke zu beachten?

Am 10. März 2017 ist das sog. „Cannabisgesetz“ in Kraft getreten. Doch was gilt es, in der Apotheke zu beachten?

Bei einer Erstverordnung ist die Genehmigung der Krankenkasse nötig. Um diese muss sich der Patient bzw. der Arzt kümmern. Trotzdem empfiehlt es sich dringend, sich die Kostenübernahme von der Krankenkasse bestätigen zu lassen. Soll die Therapie sofort beginnen, geht dies nur über ein Privatrezept!

Derzeit sind im DAC vier Monographien inkl. Angaben zu Prüfung, Lagerung, Beschriftung etc. zu Cannabis enthalten:

• „Cannabisblüten, Cannabis flos (C-053)“,
• „Eingestelltes, raffiniertes Cannabisölharz (C-054)“,
• „Cannabidiol (C-052)“ und
• „Dronabinol (D-100)“. 

Auch im NRF finden sich bereits die Rezepturvorschriften für

• „Dronabinol-Kapseln 2,5 mg / 5 mg / 10 mg (NRF 22.7.)“ und
• „Ölige Dronabinol-Tropfen 25 mg/ml (NRF 22.8.)“. 

Als Vorabpublikation sind auch schon die Vorschriften zu

• „Ölige Cannabisölharz-Lösung 25 mg/ml Dronabinol (NRF 22.11.)“,
• „Cannabisblüten zur Inhalation nach Verdampfung (NRF 22.12.)“,
• „Cannabisblüten in Einzeldosen zur Inhalation nach Verdampfung (NRF 22.13.)“, „Cannabisblüten zur Teezubereitung (NRF22.14.)“,
• „Cannabisblüten in Einzeldosen zur Teezubereitung (NRF 22.15.)“ und
• „Ethanolische Dronabinol-Lösung 10 mg/ml zur Inhalation (NRF 22.16.)“

auf der DAC/NRF-Internetseite verfügbar (http://dacnrf.pharmazeutische-zeitung.de/).

Die Verordnung von Cannabis fällt unter das Betäubungsmittelgesetz, somit gelten die Regeln zur Belieferung eines BtM-Rezepts inklusive der daraus entstehenden Dokumentationspflichten! Einzige Ausnahme: Die Vorschrift „Ölige Cannabidiol-Lösung 50 mg/ml (NRF 22.10.)“, fällt nicht unter das BtMG.

Wieviel darf verschrieben werden?

Die Höchstmenge für Cannabis-Blüten beträgt 100 g für 30 Tage. Wird diese Menge überschritten, muss das Rezept mit „A“ gekennzeichnet sein. Der Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) in den Cannabis-Blüten ist hierfür das entscheidende Maß. Es kann aber vorkommen, dass dem Patienten verschiedene Cannabis-Sorten parallel verordnet werden. Der Arzt muss daher auf dem BtM-Rezept auch explizit die betreffenden Sorten vermerken. So ist z. B. auch zulässig, jeweils 50 g der Sorten Bedrocan und Bedica zu verordnen.

Was ist außerdem bei Verschreibungen zu beachten?

Der Arzt ist nicht dazu verpflichtet, NRF-Rezepturen zu verordnen! Er kann auch die unzerkleinerte Droge (in dem Fall die Blüten) aufschreiben. Diese werden inhaliert oder oral aufgenommen. Zur Inhalation empfiehlt sich die Verwendung eines elektrischen Verdampfers Derzeit sind in Deutschland zwei zertifizierte Medizinprodukte zugelassen (Volcano Medic, Vaporisator Mighty Medic). Auch die Zubereitung eines Tees ist möglich.

Bei der Erstverordnung muss der Apotheke die Gebrauchsanweisung schriftlich vorliegen, diese muss auf der Packung vermerkt werden. Bei Folgerezepten sollte die Dosierung auf dem Rezept vermerkt sein.

Eine Verordnung über Dronabinol (= THC, Reinsubstanz), bezieht sich i. d. R. auf die beiden NRF-Rezepturen 22.7 und 22.8 (s. o.). 

Wie und wo kann Cannabis bezogen werden?

Cannabis-Blüten können als Importe aus den Niederlanden und Kanada bezogen werden. Die Fagron GmbH & Co. KG sowie die Pedanios GmbH stehen als Händler zur Verfügung. Beim BfArM können Sie erfahren, welche Cannabis-Sorten aktuell zur Verfügung stehen:

http://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis/_node.html.
Bitte beachten Sie jedoch, dass Fragen zur Anwendung nicht durch die Bundesopiumstelle beantwortet werden! 

Was ist für das Beratungsgespräch zu beachten?

Die Anwendung immer unter gleichen Bedingungen (Essen, Tageszeit) stattfinden.
Die richtige Dosis muss langsam auftitriert werden. Aus Sicherheitsgründen sollte der Patient zu dieser Zeit kein Fahrzeug führen, da vor allem zu Beginn der Therapie häufig Nebenwirkungen auftreten. Diese werden jedoch mit der Zeit besser: es kommt zu Schwindelgefühle und Müdigkeit, aber auch Blutdruckabfall, Mundtrockenheit, Muskelentspannung, verstärkter Appetit und psychotrope Wirkungen können auftreten. 

Bei Persönlichkeitsstörungen, psychotische Erkrankungen, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schwangerschaft und Stillzeit ist Cannabis kontraindiziert.
Wechselwirkungen treten mit Substraten des Cytochrom-P450-Systems auf.
Schwindelgefühl, Halluzinationen, Wahnvorstellungen Tachykardie oder Bradykardie mit Hypotonie können Symptome einer Überdosierung sein.

Zur weiteren Information steht auf der Homepage der ABDA im geschützten Bereich eine FAQ-Sammlung zu Cannabis zur Verfügung, die regelmäßig aktualisiert wird (www.abda.de).

Gerichte

Gerichte | 01.02.2017

Hinweis - Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG)!

Ab heute 01.02.2017 ist das VSBG in Kraft getreten.

 

Gemäß §§ 36 und 37 VSBG muss ein Unternehmer, der eine Webseite unterhält oder Allgemeine Geschäftsbedingungen verwendet, den Verbraucher leicht zugänglich und verständlich darauf hinweisen, inwieweit er bereit oder verpflichtet ist, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

 

Die Informationspflicht über das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz trifft den Apotheker auch dann, wenn er nicht an einem Streitbeilegungsverfahren teilnehmen möchte.

 

Diese Informationspflicht trifft alle Betriebe die mehr als 10 Mitarbeiter beschäftigen. Hierbei sind Haupt-und Filialapotheke als ein Betrieb anzusehen. Stichtag für die Berechnung ist der 31. Dezember des Vorjahres.

 

Für Apotheken gibt es derzeit noch keine eigens zuständige Verbraucherschlichtungsstelle, es gibt derzeit die Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle (www.verbraucher-schlichter.de) sowie eine Schlichtungsstelle für den Online-Handel (www.online-schlichter.de).

 

Sollten die Informationen nach dem VSBG auf der Homepage und in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen fehlen, kann dies zu einer Abmahnung führen.

 

Für genauere Information weisen wir zusätzlich auf unsere September 2016-Ausgabe von LAKaktuell hin: (http://www.apothekerkammer.de/service/lak+aktuell/lak+aktuell+ausgabe-35/)

 

 

Mögliche Musterformulierung für den Fall, dass Sie nicht an einem Schlichtungsverfahren teilnehmen wollen:

 

„Wir nehmen nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil. Das Gesetz über die alternative Streitbeilegung in Verbrauchersachen fordert aber, dass wir Sie trotzdem auf eine für Sie zuständige Verbraucherschlichtungsstelle hinweisen:

 

Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e. V.

Straßburger Str. 8

77694 Kehl

Internet: www.verbraucher-schlichter.de

 

Oder als alternative Adresse:

 

„Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V.

Der Online-Schlichter

Bahnhofsplatz 3

77694 Kehl

Internet: www.online-schlichter.de

Information

Information | 05.01.2017

Norovirus - richtige Händedesinfektion

Das RKI informiert über den aktuellen Anstieg übermittelter Norovirus-Infektionen in seinem epidemiologischen Bulletin (http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2016/Ausgaben/50_16.pdf?__blob=publicationFile; Seite 560). Weiterführende epidemiologische Daten sind zurzeit noch nicht verfügbar.

Bei Abgabe von Desinfektionsmitteln gegen Noroviren ist darauf zu achten, dass diese viruzid sind. Händedesinfektionsmittel die für einen Einsatz bei Norovirus-Infektionen geeignet sind müssen unbehüllte Viren (= Norovirus) abtöten können. Hierauf ist zu achten, viele gängige Desinfektionsmittel können dies nicht. Oft tragen viruzide Händedesinfektionsmittel Namenszusätze die auf eine zusätzliche viruzide Wirkung hinweisen (zum Beispiel Vir…, Synergy, Acute).

 

Die Inkubationszeit bei Noroviren ist sehr kurz und beträgt meist nur wenige Stunden. Während der Inkubationszeit sind die Träger von Noroviren bereits selbst infektiös. Daher ist eine Ansteckung bei scheinbar nicht infizierten Personen – also Personen ohne bereits aufgetretene Symptome – möglich. Daher ist ein prophylaktischer Schutz zu Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr ratsam.

Einen hundertprozentig sicheren Schutz gibt es vor der Übertragung einer Norovirus-Infektion nicht. Die Keimbelastung reduzieren kann man jedoch durch Händedesinfektion. Daher ist es wichtig, wirksame Händedesinfektionsmittel zu verwenden. Eine Information zu wirksamen Präparaten findet sich auf den Seiten des RKI: http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Desinfektionsmittel/Desinfektionsmittelliste.pdf?__blob=publicationFile

Auch regelmäßiges Händewaschen wird empfohlen.

 

Norovirurs-Infektionen beginnen meist sehr plötzlich und stehen mit Symptomen wie Übelkeit, starken Durchfällen und Erbrechen (sog. Brechdurchfall) in Zusammenhang. Begleitend können grippeähnliche Symptome auftreten wie leichtes Fieber, Gliederschmerzen und ein allgemeines Krankheitsgefühl.

 

Ist die Infektion ausgebrochen und wurde Norovirus als Auslöser erkannt, ist dies eine meldepflichtige Erkrankung.

 

Weitere Patienten-/Kundeninformation finden sich auf den Seiten des RKI (http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Noroviren/Noroviren.html?cms_box=1&cms_current=Noroviren&cms_lv2=2398384) wie auch bei der BZgA (http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/noroviren/).

Arzneimittelversorgung

Arzneimittelversorgung | 14.03.2017

Cannabis - was gilt es in der Apotheke zu beachten?

Am 10. März 2017 ist das sog. „Cannabisgesetz“ in Kraft getreten. Doch was gilt es, in der Apotheke zu beachten?

Bei einer Erstverordnung ist die Genehmigung der Krankenkasse nötig. Um diese muss sich der Patient bzw. der Arzt kümmern. Trotzdem empfiehlt es sich dringend, sich die Kostenübernahme von der Krankenkasse bestätigen zu lassen. Soll die Therapie sofort beginnen, geht dies nur über ein Privatrezept!

Derzeit sind im DAC vier Monographien inkl. Angaben zu Prüfung, Lagerung, Beschriftung etc. zu Cannabis enthalten:

• „Cannabisblüten, Cannabis flos (C-053)“,
• „Eingestelltes, raffiniertes Cannabisölharz (C-054)“,
• „Cannabidiol (C-052)“ und
• „Dronabinol (D-100)“.

Auch im NRF finden sich bereits die Rezepturvorschriften für

• „Dronabinol-Kapseln 2,5 mg / 5 mg / 10 mg (NRF 22.7.)“ und
• „Ölige Dronabinol-Tropfen 25 mg/ml (NRF 22.8.)“.

Als Vorabpublikation sind auch schon die Vorschriften zu

• „Ölige Cannabisölharz-Lösung 25 mg/ml Dronabinol (NRF 22.11.)“,
• „Cannabisblüten zur Inhalation nach Verdampfung (NRF 22.12.)“,
• „Cannabisblüten in Einzeldosen zur Inhalation nach Verdampfung (NRF 22.13.)“, „Cannabisblüten zur Teezubereitung (NRF 22.14.)“,
• „Cannabisblüten in Einzeldosen zur Teezubereitung (NRF 22.15.)“ und
• „Ethanolische Dronabinol-Lösung 10 mg/ml zur Inhalation (NRF 22.16.)“
• 
auf der DAC/NRF-Internetseite verfügbar (http://dacnrf.pharmazeutische-zeitung.de/).

Die Verordnung von Cannabis fällt unter das Betäubungsmittelgesetz, somit gelten die Regeln zur Belieferung eines BtM-Rezepts inklusive der daraus entstehenden Dokumentationspflichten! Einzige Ausnahme: Die Vorschrift „Ölige Cannabidiol-Lösung 50 mg/ml (NRF 22.10.)“, fällt nicht unter das BtMG.

Wieviel darf verschrieben werden?

Die Höchstmenge für Cannabis-Blüten beträgt 100 g für 30 Tage. Wird diese Menge überschritten, muss das Rezept mit „A“ gekennzeichnet sein. Der Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) in den Cannabis-Blüten ist hierfür das entscheidende Maß. Es kann aber vorkommen, dass dem Patienten verschiedene Cannabis-Sorten parallel verordnet werden. Der Arzt muss daher auf dem BtM-Rezept auch explizit die betreffenden Sorten vermerken. So ist z. B. auch zulässig, jeweils 50 g der Sorten Bedrocan und Bedica zu verordnen.

Was ist außerdem bei Verschreibungen zu beachten?

Der Arzt ist nicht dazu verpflichtet, NRF-Rezepturen zu verordnen! Er kann auch die unzerkleinerte Droge (in dem Fall die Blüten) aufschreiben. Diese werden inhaliert oder oral aufgenommen. Zur Inhalation empfiehlt sich die Verwendung eines elektrischen Verdampfers Derzeit sind in Deutschland zwei zertifizierte Medizinprodukte zugelassen (Volcano Medic, Vaporisator Mighty Medic). Auch die Zubereitung eines Tees ist möglich.

Bei der Erstverordnung muss der Apotheke die Gebrauchsanweisung schriftlich vorliegen, diese muss auf der Packung vermerkt werden. Bei Folgerezepten sollte die Dosierung auf dem Rezept vermerkt sein.

Eine Verordnung über Dronabinol (= THC, Reinsubstanz), bezieht sich i. d. R. auf die beiden NRF-Rezepturen 22.7 und 22.8 (s. o.).

Wie und wo kann Cannabis bezogen werden?

Cannabis-Blüten können als Importe aus den Niederlanden und Kanada bezogen werden. Die Fagron GmbH & Co. KG sowie die Pedanios GmbH stehen als Händler zur Verfügung. Beim BfArM können Sie erfahren, welche Cannabis-Sorten aktuell zur Verfügung stehen:

http://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis/_node.html.
Bitte beachten Sie jedoch, dass Fragen zur Anwendung nicht durch die Bundesopiumstelle beantwortet werden!

Was ist für das Beratungsgespräch zu beachten?

Die Anwendung immer unter gleichen Bedingungen (Essen, Tageszeit) stattfinden.
Die richtige Dosis muss langsam auftitriert werden. Aus Sicherheitsgründen sollte der Patient zu dieser Zeit kein Fahrzeug führen, da vor allem zu Beginn der Therapie häufig Nebenwirkungen auftreten. Diese werden jedoch mit der Zeit besser: es kommt zu Schwindelgefühle und Müdigkeit, aber auch Blutdruckabfall, Mundtrockenheit, Muskelentspannung, verstärkter Appetit und psychotrope Wirkungen können auftreten.

Bei Persönlichkeitsstörungen, psychotische Erkrankungen, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schwangerschaft und Stillzeit ist Cannabis kontraindiziert.
Wechselwirkungen treten mit Substraten des Cytochrom-P450-Systems auf.
Schwindelgefühl, Halluzinationen, Wahnvorstellungen Tachykardie oder Bradykardie mit Hypotonie können Symptome einer Überdosierung sein.

Zur weiteren Information steht auf der Homepage der ABDA im geschützten Bereich eine FAQ-Sammlung zu Cannabis zur Verfügung, die regelmäßig aktualisiert wird (www.abda.de).

 

PDF

Apotheken Suche

Seminare und Veranstaltungen

25.03.2017

Medikationsanalyse, Medikationsmanagement als Prozess

Seminar in Eschborn

Weitere Informationen

25.03.2017

Arzt und Apotheker-Dialog

im Rahmen der Gesundheitstage Nordhessen 2017

Weitere Informationen

30.03.2017

Viagra & Co. Pharmakotherapie der erektilen Dysfunktion

Abendfortbildung in der Region Fulda/Bad Hersfeld

Weitere Informationen

01.04.2017

Besonderheiten der Pharmakotherapie des älteren Patienten

STORNIERT !!!!!!!!!!!!!

Weitere Informationen